2 Physios around the world

Neuseeland! Klappe die 2.!

02:58 AM, 22.08.2009

Neuseeland! Klappe die 1.!

01:12 AM, 9.08.2009

Zu Beginn erstmal ein "Kia ora" von Aotearoa!!!

Lange musstet ihr nun auf einen Bericht von uns warte, aber "Gut Ding braucht Weile", oder wie man auf englisch sagt "Rome wasn't built in a day!" Wie ihr hier schon bemerken koennt, sind die sprachlichen Barrieren mit unserer Ankunft in Neuseeland so gut wie verschwunden und die paar die es noch gibt, koennen wir mit unserem Langenscheidt loesen (wobei grundsaetzlich die Woerter nicht drinnen stheeh, die wir brauchen und unser internationales Acticity wieder gefragt ist, aber im Gegensatz zu Suedamerika habenw ir im englischen wenigstens einen Grundwortschatz, der uns weiterhilft)

Am 23. Juni 2009 haben wir also in Santiago gegen 23 Uhr Ortszeit abgehoben und am 25. Juni 2009 gegen 03:00 Ortszeit haben wir das erste Mal neuseelaendischen Boden unter den Fuessen gehabt - klingt dramatisch und nach langer, langer Reise, aber es waren tatsaechlich nur ca. 12 Stunden Flug (also fuer uns hat es gerade fuer drei Stunden Schlaf, einen Film und zweimal Essen ausgereicht)... d.h. es stellt sich uns dir Frage - wo ist der 24. Juni geblieben??? hmmmm.... Datumsgrenze ueberfliegen schoen und gut... aber hat unser Jahr 2009 nun einen Tag weniger? Naja - um 03:00 in der Frueh soll uns das jetzt nicht laenger stoeren.

Das ist also nun Neuseeland - "Gracias", "De nada" und "Como?" muessen wir uns nun also wieder abgewoehnen, wobei nach so langer Zeit kommt das schon sehr spontan uber die Lippen - das merken wir gleich als erstes beim Bestellen unseres Fruehstuecks am Flughafen... naechstes Problem: die neue Waehrung... NZD... neuseelaendische Dollar... "is das teuer?" "ka ahnung - i hob hunga"

Gegen 05:30 verlassen wir mit Sack & Pack das Flughafengebaeude und machen das erste Mal Erfahrung mit dem Linksverkehr... unser indischer Taxifahrer zeigt sich verstaendnisvoll, als wir das erste Mal natuerlich auf der falschen Seite einsteigen wollten... duerfte ihm vielleicht doch schon ein paar Mal passiert sein... fuer unser Uebergepack, dass wir aufgrund der Informationsbroschueren (die wir in unserer Vorfreude auf das Land beim i-Site am Flughafen in Huelle und Fuelle mitgenommen haben) sicher haben, mussten wir auch nicht extra zahlen...

Bis wir in Auckland City waren, dauerte es noch einmal ca. 30 Minuten. Unser Zimmer im Hostel konnten wir erst gegen 14 Uhr beziehen, deswegen mussten wir den Tag bis dahin irgendwie rumbringen und es wurde noch ein sehr langer Tag fuer uns!!!!

Als die ersten Cafes aufgemacht haben, waren wir bei den ersten Gaesten dabei - im Gloria Jean's Coffees - noch nie von der Kette gehoert, aber definitiv die beste Wahl fuer einen Chai Tea Latte (was in Suedamerika unsere Chocolate caliente war, ist nun hier unser Chai Tea Latte - wobei dieser "Tea" sicher noch nie einen Teebeutel gesehen hat, aber vollkommen egal! Schon am ersten Tag in Neuseeland haben wir unser Lieblingsgetraenk festgelegt!)

Erster Tag in Auckland - Auckland Museum! Drei Stockwerke aufgeteilt in "Pacific people", "natural history" und "New Zealand war" - das erste Stockwerk hatte noch unsere volle Aufmerksamkeit, zweites Stockwerk nur noch die halb eund im dritten war es einfach nur noch schauen... Soviel Information konnte unser Gehirn gar nicht aufnehmen - nach Schlafentzug und Unterzucker - da kanns auch schon mal vorkommen, dass zwischen uns beiden mal die Fetzen fliegen.

Gegen 16 Uhr waren wir im Hostel und gegen 18 Uhr auch schon im Traeumeland... und das fuer mehr als 12 Stunden - absoluter Tiefschlaf - alles haetten sie uns nehmen koennen - auch das Bett in dem wir geschlafen haben - nichts haetten wir gemerkt!

Eigentlich wollten wir nur rei Naechte in Auckland bleiben, aber wir haben schon am zweiten Tag noch um eine Nacht verlaengert, denn Auckland hatte uns komplett eingenommen - da gab es soviel zu sehen (z.B. Kelly Tarlton's Underwaterworld... oder der Christian Bookstore - "do is olls a bissl christlich onghaucht" " a echt?" "jo schau... a bibl fuer backpackers" "a jo... jetzt wo sogst"... wir haben ein bisschen laenger gebraucht, um zu ueberreisen, dass "Christian" in dem Fall, kein Name ist) und es gab ja so schoene Geschaefte zum Shoppen!

Am Samstag haben wir Auckland dann fuer einen Tag hinter uns gelassen und sind mit Eila Shearer (einer Bekannten von Bekannten von Bekannten... aus Oesterreich) mit dem boot nach Tiritiri Matangi, einem Birdlife-Sanctuary gefahren und sind also das erste Mal mit der Tierwelt Neuseelands in Beruehrng gekommen - wortwoertlich, denn die Voegel leben auf dieser Insel komplett ohne Angst vor irgendwelchen anderen Tieren, die ihnen gefaehrlich werden koennten und so sind sie ziemlich unerschrocken,  menschenfreundlich und neugierig (vorallem der Fantail hat es Babsi angetan).

Am Abend gab es dann noch bei Eila Essen, ein paar tolle Reisetipps und Hokey Pokey Icecream!!!! Wieder etwas was wir auf unsere Liste der Lebensmittel setzen, die es sich lohnen wuerde, nach Oesterreich zu importieren!!!!

 

Bis Dienstag waren wir dann schlussendlich in Auckland, aber da ging unsere Reise dann endlich los! Rein ins Mietauto... schon das Anschnallen gestaltet sich schwierig... der Mensch ist einfach ein Gewohnheitstier... raus auf die Strasse... nicht zu vergessen es herrscht Linksverkehr! "Da vorne musst rechts"... itschitschitsch... das war der Scheibenwischer und nicht der Blinker... alles ist seitenverkehrt hier - sogar der Blinker...geschweige denn der Schalthebel... man moecht es nicht glauben, wie oft man es schafft ins Leere zu greifen beim Schalten... und wenn dann die Fahrerin auch noch Aussagen taetigt wie "Boa, i hob noch links gor ka obschaetzung", dann ist das fuer die Beifahrerin nicht gerade beruhigend... Aber guat is gongan, nix is gschegn... raus aus Auckland City und rauf auf den State Highway 1... Ach ja... wenn da ONE-LANE-BRIDGE auf dem Asphalt  steht, dann heisst das auch, dass da gleich eine Bruecke kommt und die auch nur eine Spur hat... also schon rechtzeitig bremsen...

Erser Stop war Orewa - Sir Edmund Hillary - Kerstins neue Spiegelreflex-Kamera, die sie sich noch am gleichen Tag in Auckland gekauft hat, kam hier zum ersten Mal zum Einsatz!!! Die Nacht verbrachten wir in Ruwai, damit wir am naechsten Tag noch nach Matakohe ins Kauri Museum gehen konnten und ratet mal wen man dort trifft!!! Babsi aus Klagenfurt und Bernhard aus Villach! Auf unserer bisherigen Reise hatten wir ja schon genug Gelegenheiten, die deutsche Sprache nicht zu verlernen, aber kaerntnerisch ist halst schon was anderes - is holt schon schen, wenn ma  sich wieda amol gscheid untaholtn konn - bringt holt a bissale Kaerntn noch Neuseelond!!!

Im Waipoua Forest hatten wir riesige Probleme - riesige Probleme mit rieseigen Kauri-Baeumen! "Wie krieg i den jetzt auf a Foto? hob i a weitwinkl oda wie?" "Do muass i glott mei ondas Objektiv auspockn!" (Angeber!!!)... 16,5 m Durchmesser fuer einen Baum... wenn man das so im Reisefuehrer liest, kann man sich nicht wirklich etwas darunter vorstellen, aber sobald man davor steht und 2000 Jahre Natur vor sich hat, ist es schon sehr beeindruckend!

Paihia war unser Tagesziel und Ausgangspunkt fuer unseren Bootstrip am naechsten Tag nach Russell! Direkt von der Faehre weg fuehrte uns unser erster Weg zur aeltesten Kirche Neuseelands und dem Grab der ersten weissen Frau, die in Neuseeland geboren wurde. ein netter Walk zum Flagstaff (Fahnenmast) am Huegel des Maiki Hill sollte uns eine schoene Aussicht ueber Russell und die umliegenden Buchten bringen und natuerlich einen geschichtlichen Rueckblick ueber die Kaempfe zwischen Maori und Briten geben. Man muss hier einmal festhalten, dass hier in Neuseeland (im Gegensatz zu Suedamerika) wirklich alles gut beschildert ist und man sich ja kaum verirren kann, jedoch mit Metern und Zeitangaben erinnert es uns dann doch wieder sehr an Suedamerika - wobei... das mit der Zeitangabe muessen wir eigentlich zuruecknehmen - erster Wegweiser: 15 Minuten... nach 15 Minuten dann das zweite Schild: 10 Minuten... und ratet mal... nach 10 Minuten noch ein Schild: 10 Minuten bis zum Flagstaff... macht also in Summe auch 35 Minuten... so ueberlistet man die Touristen!

Die letzten Dollars wurden noch fuer einen leckeren SChokokuchen ausgegeben und dann gings zurueck nach Pahia... wo es dann schon einmal passieren kann, dass aufgrund des Zuckerschocks die Konzentration nachlaesst und das Zaehlen der 20 Dollar Noten beim Bankomat mehr Aufmerksamkeit abverlangt als normal und man die Bankomatkarte aus den Augen verliert... oder beim Bankomaten liegen laesst...

Naechster Tag: Abreise von Paihia - ohne Babsis Bankomatkarte - ueber Waitangi (wo der Treaty of Waitangi 1840 von Maori & Co unterschrieben wurde - wens interessiert - www.google.at ) - ueber Taipa (das Monument von Kuppe - leicht uebersehbar und nichtssagend) - ueber Awanui (mit einem riesigen Kauri-Tree aus dessen Inneren ein Stiegenhaus geschnitzt wurde - sehr schoen, sehr beeindruckend) bis nach Ahipara in die "Endless Summer Lodge"! Zwei Naechte waren hier eingeplant, aber es sollte anders kommen...

Den Ausflug zum Cape Reinga, dem noerdlichsten Punkt Neuseelands, unternahmen wir mit dem Bus. Man kann gar keine speziellen Highlights herausnehmen, denn der ganze Tag war ein einziges Highlight - lecker Mega-Eis fuer unschlagbare Euro 2,50, der weise Silicea-Strand vom Rarawa Beach, Lunch am Taputaputa Bay, Cape Reinga selbst mit seinem Leuchtturm, der Ninety Mile Beach (der eigentlich 64 Mile Beach heissen muesste, denn das ist seine tatsaechliche Laenge), Sandboarden auf den Duenen (danach hatten wir zu kaempfen, den Sand wieder aus Gewand, Haaren, Augen, Ohren... usw. rauszubekommen... der Sand war wirklich ueberall, aber den Spass wars wert...naechstes Mal sollten wir einfach die Fuesse im Bob lassen und nicht zum Bremsen und ausbalancieren verwenden - vielleicht waere dann auch weniger Sand auf uns gelandet)... also alles in allem wirklich ein gelungener Tag!

Naechster Tag - Sonntag, 5. Juli 2009 - ein Tag der Kerstin (und sicher auch der Hostelbesitzerin Anna) wohl noch lange in Erinnerung bleiben wird! Tatort: Ahipara, Tatzeit: zw. 9:00 und 9:30 (als wir beim Fruehstueck sassen), Tatbestand: schwerer Diebstahl! Kameratasche + Canon EOS 450D (mit Traumfotos drauf) + zweites Objektiv, Kreditkarte, Reisepass, Mobiltelefon (i hob kane nummern mehr...bitte schickts es ma per mail!), Speicherkarten (Gott sei Dank leere), Autoschluessel usw... So kam es, dass es Kerstin in Neuseeland auf die Titelseite der Kaitaia Tageszeitung geschafft hat - wobei wiedermal unter falschem Namen ("Kohler"), aber das sind wir ja schon gewohnt!

So... Autoschluessel fort... das hies erstmal warten bis der Ersatzschluessel kommt... aus zwei Naechten wurden dann schlussendlich fuenf! Aber Christopher, Johannes und Willi sorgten in diesen Tagen wirklich gut fuer Unterhaltung und Ablenkung - wofuer wir sehr dankbar waren!!! Fernsehabend mit Herr der Ringe I (was ist naheliegender als dieser Film in NZ!), Surfen (...), Christophers geniale Palatschinken verfeinert mit Hokey Pokey Icecream und Schokosauce, Grillen... bis zu unserer Abreise am Mittwoch waren wir, wie ihr seht, gut beschaeftigt!

Mittwoch war also Abreisetag! Auf unserem Weg nach Port Waikato haben uns Christopher und Johannes bis Auckland Gesellschaft geleistet. In Kawakawa gab es noch einen Toilettenstop der feineren Art - auf der Hundertwasser Toilette

Nachdem sich unsere Wege dann in Auckland getrennt haben, ging es fuer uns zwei noch ein gutes Stueck weiter bis Port Waikato, wo wir das Hostel fuer uns alleine hatten und somit auch wieder einmal einen Fernseher... und im Land von Frodo und Sam schaut man sich nach Teil I natuerlich auch Teil II von Herr der Ringe an! Und wenn man schon einmal hier ist, dann kann man sich auch gleich mal einen Drehort zu dem Film aus der Naehe ansehen... ABER nur weil Neuseeland Location fuer den Film war, heisst das nicht, dass jeder Neuseelaender Fan davon ist oder geschweige denn, den Film ueberhaupt gesehen haben muss. Das mussten wir auf unsere Nachfrage hin feststellen, was denn hier in Port Waikato gedreht worden ist und wir zur Antwort bekamen: Ueberseztung: "Ja das ist die Szene wo der Harry Potter fast gestorben waer." Haehhh???

Unsere Route fuer den Tag fuehrte uns an diesem Tag durch Thames (nett zum Shoppen), zu den Raparua Watergardens (Wasserspiele - im Sommer sicher sehenswerter) ueber eine schoene, aber sehr kurvige Kuestenstrasse bis nach Whitianga.

Hier haben wir am naechsten Tag unseren eigenen "fish hook" und "koru" angefertigt - beim Bone Carving! Es soll Glueck bringen, wenn dir jemand anders den Anhaenger umhaengt und wenn das so ist, dann machen wir das natuerlich auch so und zwar mit den Fuessen tief im heissen Wasserloch am Hot Water Beach (Bei Ebbe findet man hier unzaehlige Leute mit Spaten bewaffnet, die sich tiefe Loecher in den Sand buddeln und sich dann im heissen Wasser suhlen - wir waren wie Kuckuckskinder und haben uns ein fertiges Nest gesucht zum Fuesse wacken, denn zum Ausziehen war es einfach zu kalt.

8 km weiter und von dort nochmal 45 Minuten Fussmarsch (durch Dschungel) spaeter, waren wir am Cathedral Cove - einem vom Wasser geschaffenen Bogen im Felsen, der zwei wunderschoene Straende miteinander verbindet (oder trennt - wie man es sieht).

An diesem Abend kamen wir erst recht spaet in Rotorua an und wir keonen euch sagen - hier stinkts bis zum Himmel! Ueberall Schwefelgeruch und -wolken und trotzdem ist es ein Magnet fuer Touristen, denn die Hot Springs sind zum Entspannen einfach der beste Ort! Das alte Badehaus ist heute nur noch ein Museum, war aber vorher eine Heilstaette fuer die reichere Gesellschaft von der ganzen Welt... Physiotherapeuten durften da natuerlich nicht fehlen!

Auf den Rat unserer Hostelangestellten hin haben wir "Burried Village" (burried means burried... there is nothing to see) und Hell's Gate gestrichen und sind dafuer am Abend zu einem traditionellen Hangi gegangen - einem typischen Essen der Maori, dass in einem Erdofen- also im Boden eingegraben -gegart wird. Lecker wars und endlich wieder einmal was gescheids... und satt sind wir auch geworden... dass ein einzelner Mensch soviel essen kann... nicht einmal Platz fuer den Nachtisch hatten wir...nur ein Stueck Kuchen und Kompott und ein bisschen Creme und...

Die Maori-Show sollte uns die Kultur ein bisschen naeher bringen und war sehr unterhaltsam. Waehrend uns allen mit Winterjacke und zusaetzlicher Wolldecke noch frisch war, haben uns die Mitais (Name dieses Familienstammes) halbnackt mit Musik, Tanz und Kampfkuensten zu Land und am Wasser beeindruckt.

Noch immer satt vom Hangi gings am naechsten Tag endlich raus aus der stinkigen Stad und zur naechsten genialen, aber wieder stinkigen Kraterlandschaft - dem Wai-O-Tapu Wonderland! Puenktlich um 10:15 kamen wir zum Lady-Knox-Geysier, der taeglich mit Hilfe von Waschmittel 15 bis 20m hohe Fontaenen heisses Wasser in die Luft schiesst! Auf dem Gelaende fuehrte uns ein Weg zu den verschiedensten Kraterpools - alle unterschiedlichst gefaerbt aufgrund der verschiedenen Mineralien, die darin vorkommen - am beeindruckensten sicher der Champagner Pool (mit einem orangen Rand und schoenem tuerkisen Wasser)  und Devil's Bath (das Wasser ist fast neongruen)

Einen kurzen Zwischenstop am Weg nach Taupo haben wir noch bei den Huka-Falls gemacht. Der reissende Fluss erschien uns sehr vielversprechend und von den Wassermassen her sehr beeindruckend, nur an Hoehe hat es ihm noch gefehlt...

In Taupo war zuerst nur eine Nacht eingeplant, aber nach einem Treffen mit Vivian und Brian (Bekannte von Bekannten... eh schon wissen) am gleichen Abend haben wir noch eine Nacht in ihrem Haus angehaengt und verbrachten den ganzen naechsten Tag mit ihnen. Zuerst ging es in die Taupo Hot Springs am Vormittag, danach waren die Craters of the Moon dran (hier diesmal rauchende Krater - ohne Gestank) und am Abend lecker Lamm mit Kumara (wieder einmal was Gscheids! nit immer nur Nudeln und Reis) und zum Nachtisch... Hokey Pokey Icecream mit Pflaumen Kompott!

Ab nach Plimmerton - ueber die Dessert Road - am Vortag noch aufgrund von Schneefall gesperrt, war sie an diesem Tag frei fur uns!

In Plimmerton hatten wir in der Moana-Lodge - direkt am Meer - schon ein Zimmer reserviert, denn dorthin sollte Kerstins neue Visa-Karte geschickt werden und just als wir das Hostel betretenhaben, stand der "Postman" in der Tuer und hat Kerstin gleich persoenlich die Karte in die Hand gedrueckt! Kerstin ist nun also wieder fluessig! Genau richtig fuer Wellington - der Hauptstadt Neuseelands!

Mit dem Zug sind wir am naechsten Tag zeitig in der Frueh nach Wellington hinein gefahren und unser erster Weg fuehrte uns in das oesterreichische Konsulat, wo Kerstin ihren Antrag fuer den Emergency-Pass abgegeben hat...  der Antrag sollte zuerst nach Australien gehen und der fertige Pass (gueltig fuer ein Jahr) von dort direkt nach Christchurch...von nun an hiess es warten...

An diesem Tag verbrachten wir die meiste Zeit im Te Papa Museum (sehr empfehlenswert!), danach noch mit dem Cable Car den Huegel hinauf, von wo wir eine tolle Aussicht ueber Wellington hatten, dort dann noch ins Cable Car Museum und uber den Botanischen Garten wieder zurueck in die Stadt hinunter!

Alles was wir an diesem Tag nicht mehr sehen konnten, haben wir noch vor unserer Abreise auf die Suedinsel erledigt - Civic Square und City to Sea-Bridge

Gegen 13:00 sind wir dann mit unserem Auto auf die Faehre und drei "ueble" Stunden Ueberfahrt nach Picton standen uns bevor...

 

Leider muesst ihr im Moment noch ohne Fotos auskommen, aber wir bemuehen uns, dass wir bald alles wieder vervollstaendigen!!!

glg aus NZ! Eure KeBab

 

Endspurt!

08:34 PM, 23.06.2009

Puerto Natales! Den Wind haben wir mit im Gepaeck!

Erschwerte Bedingungen beim Fotografieren!



Eis schmeckt trotzdem... auch bei Kaelte! Hmmmmm...



Kurze Erklaerung am Anfang! Puerto Natales stand eigentlich nicht auf unserem Reiseplan, denn lt. Information der Argentinier sollte der Parque Nacional Torres del Paine im Moment gesperrt sein und deswegen war dieser Ort uninteressant fuer uns. Jetzt gab es gar keine andere Moeglichkeit fuer uns und Gott sei Dank muessen wir im Nachhinein sagen, denn der Park war sehr wohl geoeffnet... und siehe da - wir hatten ihn fast fuer uns alleine... nur Carly und Po waren mit von der Partie - ein junges Ehepaar aus Australien, dass wir im Bus nach Puerto Natales kennengelernt haben. Dank seiner chilenischen Wurzeln erhielten wir saemtliche Vorteile, die normalerweise nur Einheimische bekommen (guenstiges Hostel mit Kaese zum Fruehstueck, was Kerstin sehr gefreut hat und Privattour durch den Nationalpark zu einem recht guenstigen Preis!)





Bus nach Coyhaique gab es auch von hier nicht - somit mussten wir uns von dem Wunsch die Cueva de las Manos doch noch sehen zu koennen, endgueltig verabschieden. Das naechste Ziel war Castro auf der Isla Grande de Chiloe!

Alle Busfahrten bisher waren ein Kinderspiel... ein kurzer Zeitvertreib...Zeit zum Ausrasten und fersehen... aber diese Busfahrt hat nun alles uebertroffen... ca. 38 Stunden sind dann doch einige Stunden zuviel... ueberhaupt bei der schlechten Filmauswahl! Umwege ueber Punta Arenas (wo wir unsere Reise durch Patagonien vor Wochen begonnen haben), nach Rio Gallegos (kannten wir auch schon sehr gut... Babsi hat nach ihrer Brieftasche Ausschau gehalten, aber konnte sie nicht entdecken), 3x umsteigen und dann noch nach der langen Fahrt in Castro die erneute Herbergsuche!!! Unser Schlaf-Wachrhythmus haette eigentlich komplett gestoert sein muessen, aber nachdem wir endlich unser Zimmer bezogen haben, eine Dusche genommen hatten, den warmen Schlafsack ausgepackt haben und den Fernseher aktiviert hatten, war der "Jet-Lag" oder besser "Bus-Lag" wieder ueberwunden!

Castro ist eine nette Hafenstadt mit vielen bunten Palafitos am Meer - Haeuschen auf Pfaehlen und einem grossen Markt, wie wir ihn lieben!



Leider hatte Kerstins Draht zum Wettergott kurzzeitig einen Verbindungsfehler gehabt und wir hatten ein paar Tage immer wieder leichten Regen... manchmal auch ein bisschen mehr... sowie am naechsten Tag in Cucao im Parque Nacional de Chiloe! Regen! Nach 15 Minuten im Nationalpark mussten wir einsehen, dass die Sonne heute WIRKLICH nicht mehr rauskommen wird und da Babsi nass bis auf die Haut war, blieb nur die Flucht ins naechste Gasthaus...


Smoking pants - dank Ofen im Gasthaus konnte die Hose wenigstens ein bisschen trocken werden


ABER- wir hatten den Park wiedermal fuer uns alleine und diesmal mussten wir nicht einmal Eintritt zahlen... so guenstig war es noch nie!

Den naechsten Tag wollten wir in Ancud verbringen und haben auch einen Bus dorthin genommen. Leider mussten wir feststellen, dass diese Stadt absolut nichts zu bieten hat ausserhalb der Saison! Das Museum hatten wir in einer halben Stunde durch, das Freiluftmuseum in 5 Minuten und den Markt in 10 Minuten... 2 Stunden Ancud reichten aus!




Diesen Tag haben wir dann noch genutzt um unseren Flug nach Neuseeland umzubuchen... 3 Stunden bei LAN... eine Geduldsprobe fuer Barbara... im Grossen und Ganzen aber ganz lustig und wahrscheinlich waren die Angestellten dort uebergluecklich, als sich die Tuer hinter uns schloss! Und wir haben das am Abend mit unserem Lieblingsgetraenk gefeiert - Lemon Stone!



Am naechsten Tag hiess es wieder rein in den Bus und weiter nach Puerto Varas! Der Wind faehrt  nun nur mehr mit Gang 1, dafuer legt hoert der Regen gar nicht mehr auf!


Qualitaet hat seinen Namen... Schokolade... original C(K)ofler halt!



Das war auch der Grund, warum wir hier nicht mal unseren Rucksack ausgepackt haben, sondern gleich am naechsten Tag wieder abgereist sind in der Hoffnung in Pucon besseres Wetter vorzufinden!

Pucon! Ankunft in Pucon nach nur 5 Stunden Busfahrt... Regen! Wir mussten ein Alternativprogramm finden und was faellt uns beiden ein? Wir koennten doch endlich einmal zum Friseur gehen! Im Nachhinein betrachtet, wissen wir nicht, ob es mutig oder dumm war, aber in diesem Moment in diesen kalten Tagen war der Wunsch nach ein bisschen Wellness zu gross!






Dieses Wellness-Programm haben wir dann nach dem Erlebnis beim Friseur fortgesetzt und haben uns einen Tag in der Therme Menetue gegoennt! Das Wasser war herrlich warm, doch leider reicht ein kleiner Ofen nicht aus, um ein Schwimmbad aus Holz, Steinboden und riesigen Fenstern, die kaum abgedichtet sind, zu heizen! (wir sind halt nicht mehr in Argentinien) Trotzdem war es ein gelungener Tag und eine gute Vorbereitung fuer den naechsten Tag!






Vulkan Villarica! Ohne eine gute Ausruestung laeuft hier gar nichts: Steigeisen, Eispickel, Alpinschuhen, Helm, Daunenjacke, Haube, Handschuhen, Gamaschen und RODRIGEZ (unserem Guide)!!! Um 7 Uhr in der Frueh ging es los! Das Wetter war perfekt! Der Regen hatte schon am Vortag am Nachmittag aufgehoert und der Himmel war blau!



Nach 4 Stunden Anstieg waren wir am Fuss des Vulkanes!




Es war wirklich eine grandiose Wanderung durch eine traumhafte weisse unberuehrte Schneelandschaft und unter uns die Wolken!


Ein Dank hier an Adidas (die Weltmarke mit den drei Streifen) und Jack Wolfskin, die der Witterung stand gehalten haben, denn beim Abstieg liess uns der Wind recht weiss und eisig aussehen!




Nach 2 Stunden Abstieg kamen wir beim Auto an und liessen den Nachmittag und die letzten Stunden in Pucon noch bei einer leckeren Pizza ausklingen!

Gegen 21 Uhr ging unser Bus nach Santiago! 11 Stunden Busfahrt ueber Nacht - die letzte Busfahrt fuer uns hier in Suedamerika!!! Und hier sind wir nun! Hier verbringen wir noch die letzten Tage bis zu unserem Abflug nach Neuseeland! Mitterweile freuen wir uns schon sehr auf das neue Land und endlich wieder verstehen und verstanden werden!!!

Aufgrund der Gewichtsbeschraenkungen des Gepaecks von 23 kg fuer den Flug nach Neuseeland mussten wir hier in Santiago noch unseren Rucksack erleichtern und haben saemtliche Steine, Moais, Taschen, Ketten, Lonley Planet und Co in ein Paket gepackt und es nachhause geschickt! Wir sind gespannt, wieviel unsere Rucksaecke nun noch auf die Waage bringen und Renate freut sich schon auf das 10 kg Paket aus Suedamerika!

Suedamerika war eine geniale Zeit, aber wir sind nun bereit fuer einen neuen Kontinent!!!

Adios Suedamerika! Hello New Zealand!!!

Eure KeBab

Don't cry for me Argentina!!!

03:07 AM, 22.06.2009

Ushuaia haben wir hinter uns gelassen! Unsere Reise fuehrte uns nun weiter durch Argentinien... doch zuerst hiess es ausreisen aus Argentinien - einreisen in Chile - ausreisen aus Chile - einreisen in Argentinien... unzaehlige Stempel in unserem Pass spaeter kamen wir in Rio Gallego an... (Wir muessen nun leider einen neuen Pass beantragen, denn Platz fuer weitere Stempel haben wir nun keinen mehr! )






Rio Gallegos...die Herbergssuche begann... wie die spanische Version von Maria und Josef - nur definitiv mit mehr Gepaeck - liefen wir von Tuer zu Tuer und flehten um Unterkunft... in der Nebensaison sieht es hier sehr schlecht aus mit Betten...alles hatte zu und schlussendlich blieb uns nur ein kleines Hotel uebrig, das natuerlich horrende Preise hatte! Die Stadt selber war zwar bunt und gar nicht mal so klein, aber von den Leuten her und der Atmosphaere eher kuehl... deswegen hielten wir uns hier nicht lange auf und nahmen es nur als kurzen Zwischenstopp nach El Calafate!



El Calafate - am Busterminal angekommen samt dem ganzen Gepaeck... oder doch nicht dem ganzen... Babsi hat keine Brieftasche mehr!!! Und hier merken wir das erste Mal, dass unser Spanisch doch nicht ganz so schlecht ist, wie wir es immer geglaubt haben, denn es wurde eine grosse Suchaktion nach der Brieftasche eingeleitet... Anruf im Bus, Anruf im Supermarkt von Rio Gallegos usw... nur die Suche blieb erfolgslos!

Das Hostel in El Calafate muss man hier wirklich mal extra erwaehnen - Marcopolo Inn!!! Sehr empfehlenswert und preiswert noch dazu... definitiv das schoenste Hostel bisher!

Am naechsten Tag hiess es wiedermal zeitig aufstehen, um den Bus zum Parque Nacional Los Glaciares zu erwischen! Mit dem Boot ging es vom Puerto Punta Bandera los! Wir verbrachten den gesamten Tag mit unzaehligen anderen Touristen am Boot und machten wiedermal ein paar nette Landschaftsaufnahmen... Eis, Wasser, Gletscher,... a Waaaaaaaaaaahnsinn!!!












Doch der naechste Tag sollte noch besser werden... ohne diese Massen an Touristen (weil es ist ja Nebensaison) konnten wir den Gletscher Perito Moreno von allen Seiten betrachten. Es war ein praegendes Erlebnis als das Eis mit einem tiefen Grollen losbricht und ins Wasser faellt, als ob nicht der Anblick dieses Gletschers schon alleine gereicht haette...







Der Zeitpunkt unserer Reise mag fuer manche falsch gewaehlt erscheinen, aber wir sind der Meinung, dass es nichts schlechtes an sich hat, wenn man einem Nationalpark fuer sich alleine hat und die Aussicht auf den Gletscher nicht von tausenden Touristen verstellt ist... der einzige Nachteil an dieser Sache ist, dass einige Touren nicht stattfinden und so blieb der Traum von Kerstin durch Patagonien reiten zu koennen unerfuellt... genauso wie der Ausflug zum Parque Nacional Torres del Paine! Deswegen blieben wir in El Calafate auch nur drei Naechte!

Vom Skiort El Calafate (Anm. d. Red. - Aehnlichkeiten mit unseren Skiorten sind vorhanden) ging es weiter nach El Chalten! Am gleichen Tag unserer Ankunft sind wir zum Chorillo del Salto gegangen - einem Wasserfall ca. 1 Stunde Fussmarsch vom Ort entfernt!




Auf dem Rueckweg fing es dann an... vom Winde verweht, mussten wir uns den Weg bis zu unserer Unterkunft (und gleichzeitig Busterminal fuer saemtliche Unternehmen) zurueck erkaempfen! Kerstin hat den Wind zu nutzen gewusst und hat ein paar gratis Flugstunden genommen... zeitweise war der Wind wirklich so stark, dass wir mit dem Stehen und Gehen Probleme hatten... nachts hatten wir wirklich die Befuerchtung, dass es das Dach davon traegt...



Sonnenaufgang ist hier in Argentinien erst um 9.15 - das war unser Startzeitpunkt zum Fitz Roy! Eine herrliche Herbstwanderung durch einen wunderschoenen Wald fuehrte uns bis zum Fuss des majestaetischen Berges! Nach ca. 6 Stunden und tausenden Fotos spaeter (von Fitz Roy und Lago Capri)  waren wir wieder in El Chalten!





Patagonien hatte so einige Ueberraschungen fuer uns auf Lager! Uns war klar, dass wir hier mehr Zeit einrechnen muessen fuer Busfahrten, doch mit der gesperrten Route 40 haben wir nicht gerechnet! Fuer uns hiess das leider, dass wir unsere Reiseroute neu planen mussten und Perito Morene und die Cueva de las Manos waren mal auf Eis gelegt! Der einzige Ausweg von El Chalten war retour nach El Calafate!

In El Calafate haetten wir einige Tage auf einen weitern Bus warten muessen und so entschieden wir uns nach Chile zurueck zu kehren und zwar nach Puerto Natales!

Nun war es an der Zeit von Argentinien Abschied zu nehmen. Resuemee vom patagonischen Argentinien - Land der kaputten Tuerschnallen (wenn ueberhaupt welche vorhanden sind), tropfenden Wasserhaehnen (Wasser haben sie anscheinend genug), warmen Oefen und Raeumen (Babsi musste also nicht frieren, so wie anfangs befuerchtet), Milka-Schokolade (ohne Worte), informationslose Informationen der Einheimischen (nichts ist so wie sie es sagen),  heissbluetige Argentinier (Leandro, Jean-Paul...), ...

Don't cry for me Argentinia - i kum wieda!!!

Bis bald! Eure KeBab

Vom Nabel der Welt ans Ende der Welt!

12:37 AM, 7.06.2009

Nach dem genialen tropischen Wetter auf der Osterinsel hat uns das kuehle Santiago empfangen! Aber nur fuer eine Nacht, denn dann ging es weiter nach Punta Arenas - diesmal mit dem Flugzeug. Babsi weinte noch dem Strand hinterher, waehrend Kerstin ihre Vorfreude auf Kaelte und Schnee kaum zuegeln konnte!


Punta Arenas... Regen... aber aufgrund von Kerstins gutem Draht nach oben, hatten wir bereits nach kuerzester Zeit blauen Himmel (wie solls auch anders sein!) Leider haben wir davon nicht viel mitbekommen, denn wir sassen im finsteren Loch vor dem Computer und fertigten den Eintrag ueber die Osterinsel an... Uebringes an der Stelle: Danke fuer eure zahlreichen und netten Kommentare, die uns zeigen, dass sich die Arbeit dafuer immer lohnt!

Auch in Punta Arenas sind Babsis Finger nicht sicher vor scharfen Kanten!


In Punta Arenas holten wir uns noch eine Portion Glueck ab (hat zwar viel Ueberwindung gekostet, den Zeh der grossen Magellan-Statue am Plaza de Armas zu kuessen, aber was tut man nicht alles...) und nach zwei Tagen ging es schon wieder weiter...


...ans Ende der Welt! Ushuaia in Argentinien! Und hier beginnt die eigentliche Geschichte:

Wenn wir gefragt werden, was uns an Ushuaia am besten gefallen hat, dann werden wir vielleicht zuerst mal nachdenken muessen, denn hier ist wirklich viel passiert... Kurzes Brainstorming zu Ushuaia: Schnee, Berge, Milka-Schokolade, Outdoor-Geschaefte, suesse Maenner, Leandro - nicht suess, Irish-Pub, Hamburger completo, Zahnarzt, Maerchenwald, Gletscher - kein Gletscher,...

So aber jetzt mal genauer:

Wir mussten bis ans Ende der Welt, um nach knapp zwei Monaten endlich Milka-Schokolade zu finden; 

wir mussten bis ans Ende der Welt, um endlich unseren "husband" zu finden (aber wenn zwei sich streiten, dann freut sich Florentina... seine Freundin);

wir mussten bis ans Ende der Welt, um einmal so einen guenstigen Damenschwips zu haben (um 5 Uhr morgens ins Hostel und um 9 Uhr wieder auf zum Nationalpark - juhuuu);

Original Bier aus Ushuaia... roja y negro

JA es hat geregnet

 

wir mussten bis ans Ende der Welt, um im Parque Nacional Tierra del Fuego am Lago Roca am Ende des Regenbogens stehen zu koennen;

 


wir mussten bis ans Ende der Welt, um einmal von einer Zahnaerztin gekuesst zu werden;


wir mussten bis ans Ende der Welt, um feststellen zu muessen, dass es auch hier Saisonen gibt und der Gletscher Martial fuer uns gesperrt war (kein Sessellift, kein Gletscher)... 


Die Begegnung mit Leandro, dem Hostel-Angestellten, haetten wir lieber nicht mit dem Ende der Welt in Verbindung gebracht - wir sind zwar Physios und haben kein Probleme mit Koerperkontakt, aber nach der Anlehnungsbeduerftigkeit von Leandro und seinen minuetlichen Umarmungs-Ueberfaellen werden wir nun doch noch ein Weilchen brauche, um das ganze verarbeitet zu haben.

Ushuaia hatte also wirklich was zu bieten! Nach all dem wird jedoch fuer Babsi eines am besten in Erinnerung bleiben - der Besuch beim Zahnarzt! Mit leichten Zahnschmerzen schon von Punta Arenas abgefahren, haben sie sich trotz Alkohol und schoener Maenner nicht betaeuben lassen. Am zweiten Tag in Ushuaia gab es kein andere Moeglichkeit mehr...ein Zahnarzt musste her und das ganz schnell! Gefunden haben wir ihn in Frau Dr. Jazmin Alvarez! Aber bis sie zum Einsatz kam, war es noch ein umstaendlicher Weg... wir waeren wieder beim Problem Spanisch, das wir jedoch mit Hilfe von Adrian (aus dem Hostel) bald geloest hatten und fest stand, was vorher schon klar war: Der Zahn muss raus! Aber das soll sie euch selber erzaehlen:

Schon bevor ich in die Ordination gegangen bin, war mir klar, dass ich sicher den Zahn reissen lassen muss, aber mir war nicht klar, dass es der Weisheitszahn sein wuerde - denn bis dahin war ich der Meinung, dass ich bereits alle Weisheitszaehne los bin! Das Roentgenbild bewies etwas anderes... eine schoene und richtig heftige Entzuendung und zwei Moeglichkeiten - fuer 4 Monate Schmerzen mit Medikamenten unterdruecken oder gleich vorort den Zahn reissen lassen... So mutig wie ich bin (und mit dem Gedanken an die weitere Reise) hab ich mich fuers Reissen lassen entschieden - bis dahin hab ich jedoch gedacht, dass sie den Zahn davor reissen will... und als sie etwas von einer kleinen "surgery" geredet hat, hab ich gedacht: "Gib mir einfach nur schnell eine Spritze - und ja genug von dem Zeug - und dann reiss ihn raus und ich geh wieder"... aber als Fr. Dr. Alvarez auf einmal im OP-aehnlichen Gewand vor mir stand und ich ploetzlich ein OP-Tuch uebers Gesicht hatte, war mir klar, was sie mit dem "LETZTEN" Zahn gemeint hatte - und zwar wirklich den Letzten... der,der noch nicht mal draussen war... der Weisheitszahn! Nach ca. 20-30 Minuten (gefuehlte zwei Stunden) war alles vorbei und ich konnte stolz Kerstin meinen Weisheitszahn  praestentieren!


Ich kann jetzt sagen, dass ich sogar bis ans Ende der Welt gehe fuer einen guten Zahnarzt (aber vielleicht sag ich das lieber meinem zuhause nicht) und gekuesst wurde ich dann auch noch zum Schluss von ihr (das sollte ich ihm auch nicht erzaehlen)- wer wurde schon mal von seinem Zahnarzt gedrueckt und gekuesst??? Hier in Argentinien ist alles anders - vielleicht auch nur hier am Ende der Welt ;-) Ich hab auf jeden Fall eine Geschichte, die ich noch meinen Urenkeln erzaehlen werd!

Kerstin hat sich bei der ganzen Aufregung mit neuen Schuhen und Handschuhen belohnen muessen! Sie war ja so tapfer!!! Und die Schuhe waren ja auch wirklich wichtig, denn mit nassen Fuessen, laesst es sich ja nicht so schnell laufen!


Mit dicker Backe, Weisheitszahn und Milka-Schokolade im Gepaeck, neuen Schuhen an den Fuessen, alten Schuhen im Muell und einem leckeren, letzten Kaffee vom Irish-Pub im Bauch ging es weiter nach Rio Gallegos!

Um 4:40 mussten wir bereits am Busterminal sein und 12 Stunden spaeter kamen wir in Rio Gallegos an... aber das ist eine andere Geschichte!

Bis zum naechsten Bericht! Und bitte: Nicht soviel Kommentare schreiben, wir kommen schon nicht mehr nach mit dem Lesen! ;-)

Gruesse von eurer KeBab

Iorana vom Te Pito o Te Henua!

07:41 PM, 31.05.2009

23. Mai 2009:

12:30 Ortszeit landen wir in Honga Roa! Willkommen auf der Isla de Pascua! Rapa Nui... Easter Island... Osterinsel... nennt es wie ihr wollt. Wir machen Urlaub!

Trotz Winterzeit ist das Klima hier richtig tropisch. In den ersten Minuten unserer Ankunft haben wir gleichmal einen kurzen Nieselregen abbekommen, aber wie solls anders sein mit Kerstin im Schlepptau... der uns von vielen angekuendigte Dauerregen blieb aus, die Wolken verzogen sich innerhalb von Minuten und die Sonne hiess uns willkommen!

Am naechsten Tag am Vormittag hielt uns nichts mehr in unserer wunderschoenen Unterkunft und bewaffnet mit unseren Kameras ging es auf Moai-Suche! Unsere Meinung bis dahin war ja, dass wir die Insel locker in sechs Tage zu Fuss erkunden koennen... nach dem ersten Tag war uns klar, dass die Insel doch nicht so klein ist...Nach einem halben Tag Fussmarsch, einem Museumsbesuch und einigen Petrogplyphen und Moais spaeter, kamen wir komplett unterzuckert in unsere Unterkunft zurueck... danach stand fest - ein Auto muss her!

Auf unserer Entdeckungstour fanden wir auch einen kleinen netten Badestrand - da wir ausserhalb der Saison hier waren, hatten wir und ein paar Hunde den Strand fuer uns alleine.

Moai mit Petropglyphen auf der Rueckseite

Tahai

Sonnenuntergang bei Hanga Piko

Am dritten Tag fuhren Hanna (UK), James (UK) und wir mit dem Taxi nach Orongo, einem zeremoniellem Dorf, wo sich die Geschichte des Vogelmannes abgespielt hat.

Am Krater vom Vulkan

Den Rueckweg traten wir zu Fuss an - die Landschaft war einfach nur schoen.

Der naechste Tag: James, Sam (CH) und wir beschlossen, gemeinsam ein Auto zu mieten - die beste Idee von allen! (und fuer uns die guenstigste, denn wir hatten in James und Sam zwei Guides gefunden - DANKE an dieser Stelle!)

 

 

Und Babsi durfte endlich wieder einmal Auto fahren!

 

Die Brutstaette der Moais heisst Rona Raraku - hier wurden sie erschaffen und von hier wurden alle Moais ausgeliefert!

 Moais, Moais, Moais... wohin man blickt... Moais!

 

Blick von Rano Raraku nach Ahu Tongariki (zu den 15 Moais)

Einer der vielen Moais, die hier noch unfertiger herum liegen...

Am Vulkankrater  von Rona Raraku  

Ahu Tongariki 

Bis Ahu Tongariki hatten wir angenehme Temperaturen - das heisst auf der Osterinsel: es war leicht bewoelkt, hat jedoch nicht geregnet und wir konnten uns bis dahin alle Orte anschauen, ohne gleich ins Schwitzen zu kommen!  Ab diesem Zeitpunkt wurde der Himmel aber dann so richtig blau - was fuer unsere Fotos natuerlich optimal war und wir denken, ein paar sind schon preisverdaechtig gut geworden!

Danach ging es nach Ahu Te Pito Kura und dem Te Pito o Te Henua - dem Nabel der Welt! Der Stein wurde von Hotu Matua hier abgelegt und hat magische Kraefte! Haende drauf und die Energie aufnehmen...

Anakena: Der beliebteste, schoenste und groesste Strand hier auf Rapa Nui! Wie schon der andere Strand war er fast menschenleer! Gleich oberhalb stehen fuenf Moais - Ahu Nau Nau! Es war leider schon ein bisschen spaet und darum sind wir nicht mehr ins Wasser gegangen - obwohl das Wasser hier wirklich schoen warm  ist! Aber den Sand wollten wir trotzdem zwischen den Zehen spueren und siehe da... wir sind braun geworden! (wir schwoeren, das hat auch noch nach der Dusche so ausgesehen!!!)

Ahu Nau Nau

Um den Tag noch gut ausklingen zu lassen, sind wir noch nach Tahai gefahren, um dort den Sonnenuntergang zu geniessen und es war der schoenste Sonnenuntergang ueberhaupt - die Fotos sind richtig schoen kitschig und so gab es Fotos im Sekundentakt  (wenn man sie ganz schnell hintereinander durchklickt, ergibt es fast einen Film in Super 8 Qualitaet) 

Der naechste Tag war dann weniger spektakulaer - wenig Moais ... hauptsaechlich Pukaos (Haarknoten), Anas (Hoehlen) und die sieben Moais in Ahu Akivi, die als einziges Richtung Meer blicken - alle anderen blicken in das Land. 

Heute darf Kerstin mal ans Steuer

Aku Akivi

Ana Te Pahu  (unsere erste Hoehle)

Das war einmal ein Haus - die Loecher in den Steinen dienten dazu, Baumstaemme hineinzustecken, die an der Spitze miteinander befestigt wurden und sozusagen Wand und Dach waren. (ausschliesslich zum Schlafen)

Unser Jimi

Kirche in Honga Roa (die Hauptstadt der Insel - eigentlich die einzige Stadt)

Eines der Geschaefte... wir koennen sagen, wir haben wirklich alles gesehen... sogar jedes Geschaeft von innen!

Am 29. Mai 2009 hiess es Abschied nehmen von Rapa Nui! Mit Wehmut verliessen wir nach sechs Tagen diese traumhafte Insel.

Melissa (CAN) - hier im Bild zu sehen...- hat auch das Nachtleben von hier kennen gelernt!

Waehrend Melissa sich noch kurz ausrastete, haben wir uns noch einen letzten Kaffee/Kakao auf der Osterinsel gegoennt!

Der Abschied fiel schwer - den insgeheim wissen wir, dass wir hier nicht mehr her kommen werden (obwohl es genug Maenner gibt, die unserer Vorstellung eines Traummannes recht nahe kommen wuerden...wir haben unseren "Husband" leider nicht gefunden, aber fuer die Singles unter euch, ist es ein heisser Tipp!)

Zusammenfassend: Es war wirklich ein traumhaft schoener Urlaub!

"Vamos a la Playa... oh oh oh oh oh!"

03:20 AM, 22.05.2009

 

Nach Bolivien war es Zeit fuer ein bisschen Ruhe und verarbeiten der phaenomenalen Eindruecke und einfach mal Nichts-Tun! Das alles fanden wir in Bahia Inglesa! Eigentlich ein Strand an dem sich wahrscheinlich in der Hochsaison genauso viel oder noch mehr als in Lignano abspielt! Weisser Sand und tuerkises Meer! Wir hatten den Strand fuer uns alleine, denn mit Winterjacke und Wollhaube laessts sich so schlecht sonnen - aber wir wollten ja Ruhe...

Im Nachbarort  Caldera hat sich hingegen schon mehr abgespielt! Der Hafen war zur Abwechslung wirklich nett zum Anschauen mit all seinen kunterbunten Booten!

Nette Sonnenuntergaenge finden wir wirklich ueberall! auch in Bahia Inglesa

Nach zwei Tagen relaxen gings weiter nach La Serena! Am Sonntag kamen wir dort an und siehe da: auch sonntags kann man hier shoppen! La Serena stellte sich ueberhaupt als nette Stadt heraus. Die meiste Zeit haben wir hier mit Einkaufen verbracht!

Hier gibt es eine Strasse in der es nur Friseure gibt! Babsi hat es wirklich in Erwaegung gezogen - aufgrund der mangelden Spanischkenntnisse und der geringen Risikobereitschaft  ihrerseits liess sie es doch bleiben! ("Fuer wos homma denn a Haubn?")

Valparaiso - UNESCO-Weltkulturerbe!  Das Shoppingcenter hier war eine herbe Enttaeuschung nach dem in La Serena... Typisch fuer Valparaiso sind die vielen Ascensores, die auf die Huegel der Stadt fuehren und von wo aus man sich einen Ueberblick ueber die Stadt verschaffen kann.

Wenn man keinen Lift nehmen will oder die Lifte nicht in Betrieb sind wie hier, muss man die gute alte Treppe waehlen! Wenn man von unten rauf blickt, wirken sie fast ein bisschen bedrohlich mit ihren schmalen Stufen und dem Grad des Anstieges!

Die Aussicht von oben auf die bunte Stadt war ein, zwei Fotos wert!

Grafitis gibt es ueberall in der Stadt - teilweise wirkliche Meisterwerke! Schade, dass immer diese Touristen mit ihren Fotoaparaten bloed im Bild rumstehen muessen...

Fuer Aufregung sorgte noch die Praesidentin von Chile an unserem letzten Tag in Valparaiso! Von unserem Zimmerfenster hatten wir die beste Aussicht auf das Congreso Nacional!

Winke-Winke mit der Praesidentin!

Wir kamen uns wie im Film vor als wir durch die abgesperrten und menschenleeren Strassen gingen und dunkle Maenner mit Sonnenbrille und Headset uns misstrauisch musterten. Das Polizeiaufgebot samt Wasserwerfer, Pfefferspray und hoch zu Ross veranlasste uns dann doch schnell andere Wege zu gehen und den Demonstrationen nicht beizuwohnen... Der Pfefferspray war noch den ganzen restlichen Tag in der ganzen Stadt zu spueren! Wir waren froh, als wir am Nachmittag endlich in den Bus nach Santiago einsteigen durften!

Und hier sind wir nun... Santiago de Chile!

Morgen fliegen wir auf die Osterinsel! Weitere Reiseberichte versprechen wir nun regelmaessig zu verfassen... in 3 Wochen passiert so viel - das ist uns heute wieder aufgefallen! Wir erzaehlen euch nicht, dass wir nun seit 3 Tagen bei unserem Blog sitzen...aber SSKM!

Wir schicken euch schoene Gruesse und bis bald! Freuen uns schon ueber eure Kommentare!

Bussi! Eure KeBab

"Kummts her... samma mehr!"

06:09 PM, 21.05.2009

 

6. Mai 2009 - Die wundersame Vermehrung beginnt... bereits in Arequipa am Busterminal als wir Anne und Lea kennenlernen. Zwei Maedels aus Deutschland, die noch bevor sie sich in die Arbeitswelt stuerzen 9 Wochen in Suedamerika verbringen. An dieser Stelle wollen wir den zweien mal ganz herzlich danken, denn ohne sie und ihr perfektes Spanisch wuerden wir heute noch in Tacna vor der chilenischen Grenze sitzen...

ENDLICH CHILE!!!!

Tacna und die Grenze zu Peru haben wir schnell hinter uns gelassen und sind im Arica Surfhouse untergekommen. Da wir vier ein gutes Gespann abgaben, beschlossen wir einen Teil unserer Reise gemeinsam zu verbringen. Mit einem gemeinsamen Abendessen (selbstgekochte Austrogermane Pasta!) und chilenischem Wein haben wir unseren ersten gemeinsamen Tag gut ausklingen lassen!

Arica war eingentlich nur als Zwischenstopp geplant, aber bei dem Wetter und bei dem Strand entschieden wir uns, noch einen Tag laenger hier zu bleiben.

Und die wundersame Vermehrung ging noch weiter! Ben und Tim aus Seattle waren fuer unsere Animation zustaendig  (Jonglieren, Kartenspielen, Unterhaltung - "Darf isch dir meine Briefmarknsammlung seign")

 Gruppenfoto vor einer Kirche in Arica - irgendetwas hat der Herr Eiffel damit zu tun...

Ben und Tim liessen wir zurueck in Arica und wir vier machten uns auf den Weg nach San Pedro de Atacama. Mittlerweile sind wir ja eigentlich schon begnadete Busfahrer. Zwei Stunden Busfahrt, wie aergerlich - "Wos, do zohlt sich jo nit amol aus de Augn zua zu mochn...", fuenf Stunden Busfahrt - "Gehen sich da zwei Filme wohl aus", zehn Stunden Busfahrt - zwei Filme, eine Jause und Schlafen - perfekt, was will man mehr.

DIESE zehn Stunden von Arica nach San Pedro waren fuer uns jedoch eine neue Erfahrung... (Anm. d. Red. Frontera del Norte ist kein Langstreckenbus fuer Touristen...) Handgepaeck bekommt hier eine grundlegend neue Bedeutung.. Wir vier Maedels waren die einzigen Auslaender und fielen defintiv auf...Tonnenweise karierte Plastiktaschen (Masse ca. 50 cm x 40 cm) fanden den Weg anstelle in den Gepaeckraum IN den Bus hinein - hier nennt man das Handgepaeck...Abfahrtszeiten verlieren ihre Bedeutung hingegen, denn das Handgepaeck  muss ja irgenwie verstaut werden, also alles raus aus den Taschen und rauf in die Ablage, unter den Stuhl, zwischen die Stuehle... ueberall wo noch ein kleines Loch frei war, wurde etwas verstaut. Das waere ja noch nicht das Problem gewesen, waere da nicht gegen Mitternacht die erste Gepaeckkontrolle an der Bezirksgrenze nach San Pedro de Atacama und gegen 04:00 die ZOLLKONTROLLE gewesen ... alle samt Gepaeck bitte aussteigen...DANKE! Sehr abenteuerlich... Unsere kleinen Rucksaecke erschienen den Zollbeamten laecherlich - obwohl: "Die hobn Gott sei Donk ka Ohnung wos i do ols drin hob...i hob oekonomisch und  nur Essentielles gepockt" 

Kaum angekommen in San Pedro de Atacama gings auch schon wieder in den naechsten Bus.

Valle de la Luna

 The three Maries

 Sonnenuntergang im Valle de la Luna (Kerstin und Lea)

 Am naechsten Tag hiess es um 3:30 Tagwache und warm anziehen... bis zu - 13 Grad bei den Geysers  El Tatio...gefuehlte - 30 Grad! Am schoensten ist es, wenn der Schmerz wieder nachlaesst...

 Traumhaft schoen!

Im warmen Wasser wurden die Zehen auch wieder spuerbar - das war der Zeitpunkt an dem der Schmerz wieder nachliess! Das Ausziehen war eine Ueberwindung, das aus dem Wasser raussteigen und das Anziehen jedoch noch mehr!

 BOLIVIEN!!! Eine kurzfristige Entscheidung aber definitiv die BESTE! Aber das sind diese Entscheidungen bekanntlich eh immer! Der Grenzuebergang nach Bolivien befindet sich auf fast 4000 Hoehenmetern mitten im Nichts... nur Wueste!

 Die Jeeptour hat hier ihren Anfang genommen! Noch ein kurzes Fruehstueck, Gepaeck aufladen und rein in die Autos!

 Erster Stopp: Laguna Blanca

Laguna Verde

 Laguna Colorada

 Zweiter Tag: Arbolde de Piedra

 

 Laguna Honda

Aussicht auf den aktiven Vulkan Ollague

(Leo und Tomas)

"Chupettas" von Noel - que rico

Nach einer langen Fahrt im Auto kamen wir unserer Unterkunft immer naeher! Hier beginnt die Salzwueste und wo anders sollte man hier schlafen, als in einem Salzhotel!

3. Tag: SALAR DE UYUNI

Aussicht von der Isla Incahuasi - el corazòn del Salar

Braucht man dafuer viele Worte?

OHNE WORTE

 

Leider nimmt alles mal ein Ende und so auch unsere Zeit zu viert! In Uyuni trennten sich unsere Wege leider!  Wir haben die Zeit wirklich sehr genossen und freuen uns schon auf ein Wiedersehen zuhause!

  DANKE FUER DIE SCHOENE WOCHE  MIT EUCH BEIDEN!!! Wir wuenschen euch noch eine schoene Reise!

Unsere Reise ging noch am gleichen Tag weiter - wieder zurueck durch die Wueste Richtung Chile! Diesmal mit anderem Jeep und anderem Fahrer (Edgar), aber dafuer gemeinsam mit unseren neuen Freunden aus Santiago de Chile, Leo und Tomas! ! Noch eine Nacht in Bolivien und dann waren wir auch schon wieder in San Pedro de Atacama in Chile!

Schoen wars! A Wahnsinn!!!

Eure KeBab

 

Von Cusco bis Tacna...

04:28 PM, 7.05.2009

Nach Cusco und Machu Picchu wurde es wieder Zeit fuer einen Ortswechsel (und einen Namenswechsel - Barbara reist nun nicht mehr mit Kerstin sondern mit Rorstin Kotler...)

Nach der 15-stuendigen Horrorfahrt von Nasca nach Cusco stiegen wir schon mit Bauchweh und einer Packung Travel-Gum in den Bus nach Puno ein. Doch unsere Sorgen waren umsonst, denn anstelle von 10 Stunden Busfahrt, wie wir zuerst dachten, war es ein netter Trip mit zahlreichen Stopps und Besichtigungen von Inkaruinen und Fuetterung von den verschiedensten Lama-Arten, weiter ueber die Anden mit einem Stop am hoechsten Punkt auf 4300 Hoehenmetern (sogar hier gibts Lamas ;-) ) bis nach Puno! 

Puno... wie soll man so eine Stadt mit Worten beschreiben... "komisch"... "eigen"...."nicht huebsch" (Kerstin wuerd sagen: grausig)! Enge Strassen, farblos und unfertige Haeuser schafften eine unfreundliche Atmosphaere - der einzige Rezepzionist unseres Hotels brachte uns ein bisschen Sonne!

Gott sei Dank gibt es da ja noch den Lago Titicaca - auf ca. 3800 Hoehenmetern ein traumhaftes Meer...sorry ... ein bezaubernder See, aber an Groesse so beeindruckend, dass es uns schwer fiel, es als See anzuerkennen! Glitzerndes Wasser mit den Islas Flotantes de Uros - kleinen schwimmenden Inseln aus Schilf, die von den Uros bewohnt werden... und wen trifft man genau dort: 5 Kaerntner!!! (die ersten Kaerntner, die wir auf unserer Reise treffen, sind natuerlich auch noch aus der Gegend von Villach und stechen natuerlich gleich durch ihre Lebensfreude aus der ganzen Masse an Touristen hervor)

Nach einer laengeren Fahrt auf dem Boot kamen wir endlich auf der Isla Amantani an - unserem eigentlichen "Ziel" der Reise und wurden von unseren sog. Gastfamilien in Empfang genommen. Der Weg zum Haus von Epifania war bei der Hitze ganz schoen beschwerlich und wir beide hatten Muehe der kleinen, aelteren Dame vor uns nach zu kommen, aber nachdem wir anscheinend unueberhoerbar nach Luft gerungen haben, hat sie immer wieder mal eine kleine Verschnaufpause fuer uns eingelegt. Die Verpflegung war perfekt - trotz der sehr bescheiden eingerichteten Kueche! Die Moeglichkeit bei einer Familie zu Uebernachten war wirklich toll - und waeren unsere Spanischkenntnisse besser gewesen, haette es sicher auch sehr informativ werden koennen... Naja... fuer Smalltalk hats jedoch mittlerweile doch schon gereicht! Ist ja schon eine Steigerung zu unseren vorherigen Kommunikationsversuchen...

Am Huegel der Ilsa Amantani, auf 4300 Hoehenmetern, erschien uns die Sonne fast zum Greifen nahe... ganz so warm war es dann doch nicht, als es schien, darum mussten wir uns unsere Haende noch ein bisschen an der Abendsonne anwaermen.

Und wen trifft man natuerlich hier in all der Idylle und Ruhe... die VILLACHER... (Gruppenfoto - siehe Brille)

Naechster Tag, am 30. April 2009, hiess es Abschied nehmen von Epifania, Flavia und Dolly... auf zur Nachbarinsel, der Isla de Taquile! Nach 50 Minuten hatten wir die Insel umrundet und auch erklommen - keine Ahnung was der Guide meinte, als er sagte, dass wir heute nicht bis ganz auf die Spitze der Insel gehen werden, nachdem gestern ziemliche viele Probleme mit der Hoehe hatten - wir sind der Meinung, dass es definitiv nicht mehr hoeher gegangen waere, aber die Anstrengung haben sich doch beide Male gelohnt - die Aussicht war perfekt und so entstanden wiedermal ein paar nette Landschaftsaufnahmen!

Wieder zurueck in Puno verbrachten wir den letzten Tag dort noch mit einer Tour zu den Chullpas von Sillustani. Auf dem Retourweg hielten wir an einem fuer diese Gegend typischem Haus - das Essen laeuft hinten im Garten noch frei herum und hat noch keine Ahnung, dass es als Meerschweinchen in Peru kein gutes Los gezogen hat... (Guinea Pig ist hier das traditionelle Essen, aussgenommen sind hier Meerschweinchen mit langen Haaren - die werden nur als Haustiere gehalten!)

und dazu ein leckeres Inka-Cola (Anm. d. Red. Schmeckt wie es aussieht  wird aber hier so getrunken wie bei uns Bier)

2. Mai 2009 Ankunft in Arequipa! Fuer uns definitiv die schoenste Stadt in Peru!

Hier kommen ca. 15 Taxis auf ein normales, privates Fahrzeug!

 Auf dem Weg zum Colca Canyon blieben wir in Yanque stehen und konnten am Hauptplatz Frauen und Maenner dieses Ortes beim Tanzen beobachten - schoen waren die bunten Trachten anzuschauen!

Je nachdem wie man den Hut traegt, heisst es, ob man verheiratet oder ledig ist. Babsi kann nur verheiratet sein, denn anderesherum schaut sie noch bloeder aus! (Kerstin findet das ja "fesch", aber von ihr gibts ja so ein Foto auch nicht)

Colca Canyon - der zweittiefste Canyon der Welt! und zwei Stunden Zeit um Condore in Huelle und Fuelle zu fotografieren, aber erwisch mal einen gscheid! Ca. 2 Meter Spannweite sind schon beeindruckend, wenn sie knapp ueber deinem Kopf wegfliegen. Die Adleraugen der Condore sind Gott sei Dank so gut, dass sie gleich mal ausmachen konnten, dass wir beide als Beute ausscheiden, wobei dran waere ja genug an uns beiden... wieviele Condore wohl noetig sind um einen von uns beiden hochzuheben??? 

Colca Valley... a Traum! 

Um Missverstaendnisse hier zu beseitigen - das hier ist kein OXYGEN!!! Wir haben die Hoehe auch ohne Sauerstoff gut ueberstanden, doch eine Japanerin mit Stoeckelschuhen haette alles fuer einen Hub gegeben... Sieht ja auch zum Verwechseln aehnlich unser Camelpack... 

Die Zeit in Peru ist schnell vergangen... nach Colca Canyon ging es wieder zurueck nach Arequipa und schon am naechsten Tag hiess es auf nach Tacna und GOODBYE PERU - HELLO CHILE!!!!

 

Zwickts mi, i glab i tram...

06:57 PM, 27.04.2009

Es ist zu schoen um wahr zu sein. Manchmal muessen wir uns wirklich gegenseitig zwicken, um zu realisieren, dass wir mittendrin sind - und auch dabei!

Unser Spanisch hat sich noch nicht verbessert, dafuer aber unser internationales Activity! Mittlerweile kann uns keiner mehr was vormachen, was Pantomime, Zeichnen und Erklaeren angeht! Mit wie wenigen Woerten man eigentlich auskommt... Faszinierend!

Noch nicht mal zwei ganze Wochen sind wir nun unterwegs und koennten schon ein Buch schreiben ueber unsere Erlebnisse... naja Bildbaende koennten wir wahrscheinlich schon fuenf rausbringen denn ein, zwei Landschaftsfotos haett ma ja wohl schon gemacht   

 

Nachdem wir Lima verlassen haben, gings auf nach Paracas... Wueste, nichts als Wueste... und Mee(h)r! viel Mee(h)r! Paracas bzw. Pisco an und fuer sich ist keine sehenswerte Stadt, da die Schaeden des Erdbebens von 2007 noch deutlich sichtbar sind. Aber in Pisco waren wir ja immerhin nur eine Nacht. Sehenswert waren die Pinguine im Reserva Nacional de Paracas, die ausser Kerstin niemand gesehen hat...sie behauptet noch immer felsenfest, dass die Fotos eindeutlig Pinguine zeigen... Babsi behauptet, dass diese sogenannten Pinguine geflogen sind... "Du host jo uebahaupt ka Ohnung - des san Flugpinguine. I glab, du host de Pelikane fliegn gsegn. Host wieda nur mitn rechtn Aug gschaut, ge" (Anmerkung der Redaktion - die rechte Kontaktlinse von Babsi gehoert ausgetauscht)...

Naechster Tag auf zu den Islas Ballestas in einem Boot. mit ca. 20 Leute - 18 Touristen und wir beide... Da behauptet sogar Barbara Pinguine gesehen zu haben...

Nicht nur Pinguine, auch Seeloewen, Voegel... viele viele Voegel und rundherum weisse Steine durften wir sehen ("Manst, hot de ana ongmoln oda warum san de so weiss?" 5 Minuten spaeter die Erleuchtung "Ahhhh i hobs - de san ongschissn")und Bilder haben wir davon natuerlich auch gleich wieder ein, zwei gemacht...

Nach unserem Bootstrip gings am gleichen Tag gleich weiter mit dem Bus nach Nasca... bekannt fuer die Nasca-Lines...

Vom Maria-Reiche-Airport gehts am 21. April so gegen 10 Uhr hoch hinauf in die Luefte ueber die Nasca-Lines -  fuer Leute mit empfindlichem Magen definitiv nicht zu empfehlen (der Herr in der ersten Reihe waere wohl am liebsten schon in der ersten starken Rechtskurve ausgestiegen, nach der zweiten Linkskurve wusste er wieder was er gefruehstueckt hatte)...Leider wurden unsere Faehigkeiten als Piloten nicht benoetigt...

 

 Am gleichen Nachmittag gegen 15 Uhr fuhren wir noch zum Cementry de Chauchilla bevor es gegen 20 Uhr zur Busstation Cruz del Sur ging, wo wir unsere 15-stuendige Busfahrt nach Cusco antraten...

Cusco - Ankunft 11.30! Halb krank, muede und das Wetter das erste Mal bewoelkt und kalt. Nach Nasca mit ca. 28 Grad eine "erfrischende" Erkenntnis.

An die Hoehe musste sich Babsi auch zuerst mal gewoehnen - 3500 m sind nicht zu unterschaetzen! Cusco ist eine schoene Stadt, die wir beide an Groesse total unterschaetzt haben. Ob da wohl mehr Touristen sind als Einheimische?

Die City-Tour am 23. April hatte mit City wohl eher wenig zu tun, denn sie fand mehr in der Umgebung von Cusco statt und fuehrte uns von einer Inka-Ruine zur nachsten - von Saqusayhuman angefangen, ueber Pukapukara und Tambaomochaya bis zu Q'enquo... schlussendlich noch ein Abstecher zum Verkaufsgeschaeft fuer Alpaka-Erzeugnisse...

24. April - Tour durch Sacred Valley! Erster Stopp in Pisac - Gott sei Dank gabs nicht mehr als 50 Minuten Zeit um diesen kleinen Ort zu erkunden - fuer ein paar Handschuhe fuer Kerstin hat die Zeit jedoch allemal gereicht... und 5 Minuten laenger dann haette sie den Schal dazu auch noch genommen! Weiter gings zur Infa-Festung von Pisac - sie liegt oben in den Bergen. Die Atmosphaere hier ist perfekt - der Klang der Floete, die ein Einheimischer in Inka-Kleidung am Eingang zu der Ruine spielt, wird ueber das ganze Areal getragen! "Anfoch a Wahnsinn"...Das erste Mal, dass man hier wirklich die Praesenz einer laengst vergangenen Zeit spuert! Ollantaytambo - eine Festung und Tempel in einem, der einzige Ort an dem die Inka die Spanier besiegt haben und schon in der Finsternis erreichten wir als letztes Ziel Chinchero - trotz der Dunkelheit oder gerade deswegen hatte die Fahrt dorthin etwas maerchenhaftes... 

Um 5.15 hiess es fuer uns am 25. April Tagwache. Diesmal war unser Transportmittel kein Bus sondern ein Zug.

 Der Panoramazug brachte uns von Poroy - einem Ort ca. 20 Minuten ausserhalb von Cusco - nach Aguas Calientes Town und dort genossen wir einmal mehr unser Leben...

 

Aguas Calientes traegt nicht umsonst diesen Namen. Aguas = Wasser, Calientes = Warmes ... WARMES WASSER - ein Bad mitten im Urwald! Das genossen wir den ganzen Nachmittag und liessen uns dabei auch noch die Sonne auf den Bauch scheinen.

 Pfui ist unser Leben schoen... Aber wir haben ganz bestimmt mal in einem schwachen Moment kurz an euch gedacht, wie es euch wohl so geht...

Am naechsten Tag kam jedoch das bisherige Highlight unserer Reise - MACHU PICCHU!!! Worte dafuer zu finden, ist fast unmoeglich! Unserer Meinung nach stoeren nicht mal die Massen an Touristen hier. "Es is anfoch a Wahnsinn"

Wir hoffen, der Bericht ist zu eurer Zufriedenheit, denn er hat uns ziemlich viel Zeit und Nerven gekostet...  (Schokoladekekse durften nicht fehlen) ... unser Speicherplatz ist nun auch voll, da wir leider noch immer nicht herausgefunden haben, wie wir die Fotos minimieren koennen - dafuer reichen unsere Spanischkenntnisse naemlich wieder nicht aus!

Bis zum naechsten Bericht hoffen wir, alle Fotos auf "Normalgroesse" gebracht zu haben, damit wir euch weiterhin an unserem Traum teillassen koennen!

Viele Gruesse aus Cusco! Eure KeBab

 

 

 

 

Die Reise beginnt - Goodbye Austria - Hola Lima!!!

09:55 PM, 17.04.2009

 

15. April 2009: Wien - sonnig - ein weinendes und ein lachendes Auge - Kerstins Augen bleiben trocken... Abflug 19:30... Lima wir kommen!!!

16. April 2009: Lima - schwuel - Glueck gehabt, nicht nur wir sondern auch das Gepaeck ist gut angekommen! Den Flug haben wir verschlafen - nur die Groesse des Flughafens von Madrid wird uns in Erinnerung bleiben mit seiner U-Bahn zu den verschiedenen Gates.

Angekommen in Lima - ein turbulenter Tag beginnt! Das Abheben von Nuevos Soles gestaltet sich schwierig mit einer Bankomatkarte, die nur fuer die Bank in Hermagor gedacht ist! Ohne Pin-Code fuer die Visa faellt also auch das mal flach - kein Geld fuer Kerstin!!! So brav gespart - alles keinen Sinn, wenn man alle wichtigen Reisevorbereitungen am letzten Tag noch trifft und nicht ganz bei der Sache ist beim Packen! Gott sei Dank gibt es Internet und eine Mama und eine Schwester, sowie Bruder und Skype und nette Bankangestellte und und und... Also zu eurer Beruhigung: Kerstin ist wieder fluessig! (sollte irgendjemand in den naechsten Wochen mal nach Suedamerika kommen - bitte die Bankomantkarte von Kerstin nicht vergessen mitzubringen! Danke! )

Unser erstes Mal "peruanische Kueche" war echt gut. Die Bestellung unserer Getraenke stellte sich als Herausforderung dar - bestellt mal zwei Glaeser des Hausweines mit unseren Spanischkenntnissen... Kerstins Worte: "Unterzucker darfst kan hobn - do stirbst vurha!"... Beim Essen haben wir es uns dann leichter gemacht und aufs Buffet gezeigt - dort konnten wir uns selber bedienen. Leider haben wir uns gleich eine Fauxpas geleistet und mit der Hauptspeise begonnen - die Kellnerin hat uns mit Haenden und Fuessen darauf aufmerksam gemacht. Aber wir sind ja Blitzkneiser - siehe Bankomatkarte... man kommt ja nach einer gewissen Zeit drauf was sie wollen und meinen...

Richtig gefaehrlich wirds hier mit den Wassermelonen - oder wars doch der Feidl aus Oesterreich? Babsi musste Blut lassen - aber gar nicht mal wenig! "Der blede Finga wor im Weg!" Falls wirklich jemand nachkommt: Babsi taet nen linken Ringfinger brauchen! Gut dass wir ein Verbandspackerl mithaben - zuhause in der Unterkunft!!! Was lernen wir daraus - auch in den Tagsrucksack passt seit heute ein Notfallset fuer Babsi (wir erwaehnen nicht, dass wir es heute auch schon einmal benoetigt haben - und es war nicht Kerstin die es gebraucht hat)

Dank David (unserem Ansprechpartner in Barrancos Backpaackers Inn und der einzige den wir verstehen, weil er nicht nur spanisch sondern auch englisch spricht) konnten wir unsere Reiseroute durch Peru buchen. Julios Tours hat uns eine perfekte Route fuer uns Prinzessinnen zu einem Hammerpreis angeboten - da gabs kein zoegern! 3 Wochen Peru - angefangen von Paracas mit Bootstour, danach nach Nazca mit Flug ueber die Nasca-Lines und Tour zum "Cemetery of Chauchilla", dann von Nasca nach Cusco - Ruinen, Ruinen, Ruinen und Anpassung ans Klima fuer Machu Picchu am 26. April 2009 - ein gewoehnlicher Zug auf den Machu Picchu reicht uns nicht - wir fahren mit dem Panoramazug (man goennt sich ja sonst nichts!), nach Cusco gehts auf nach Puno. In Puno kommen wir am Abend an, am naechstn Tag in der Frueh gehts auf zum Titikaka-Lake!!! Bootstour, schlafen bei den Einheimischen, bekocht werden von den Einheimischen,...Peru hautnah erleben!!! von Puno gehts auf nach Arequipa - Bustour zum Colca Canyon - dem groessten Canyon der Welt, weiter zu Vulkanen und schlussendlich als Ziel Tacna! Fotos und Berichte darueber folgen!

Heute haben wir Barranco und Miraflores  (zwei noble Bezirke Limas - insgesamt gibt es 48) angeschaut, morgen folgt noch das Zentrum von Lima! Sonntag startet dann unser Trip!

Wir schicken euch viele liebe Gruesse aus Lima! 

Eure KeBab

In 46 Tagen da fängt das Leben an, in 46 Tagen da ham wir Spaß daran...

09:34 AM, 28.02.2009

REISEVORBEREITUNGEN

Der Blog ist schon mal angelegt, jetzt gehts darum was Intelligentes und Erfrischendes auf unsere Seite zu stellen...

Anfänglich dachten wir darüber nach, euch an unseren Vorbereitungen teilhaben zu lassen. Bis wir festgestellt haben, es gibt keine - wir haben einen Rucksack (7 Unterhosen, 2 Shirts, 2 Paar Schuhe, 2 Paar Socken,... DEO!!!!) , wir haben ein Ticket, wir sind geimpft... Vorbereitungen abgeschlossen! Da gibt es nicht viel weiter dazu zu erzählen ... UND kluge Bemerkungen dazu sind nicht erwünscht!!!! Kein: Habt ihr schon eine Reiseroute zurecht gelegt? Habt ihr eine gute Reiseversicherung? Seid ihr euch sicher, dass ihr das wirklich machen wollt? Waaaaas - nur ihr zwei alleine? Ein halbes Jahr - wie wirst denn das aushalten? Wirst sehen in 2 Monaten stehst wieder bei uns vor der Tür! SCHLUSS DAMIT! WIR SIND DANN MAL WEG!!!

Am 15. April 2009 starten wir vom Flughafen in Wien über Madrid nach Peru (Lima)... Nach drei Monaten Südamerika (Peru, Argentinien, Chile), einem Monat Neuseeland und zwei Monaten Australien planen wir wieder nachhause zu kommen... Bis dahin werden wir euch immer wieder über diese Seite über unser Verbleiben auf dem Laufenden halten - erwartet euch bitte keine regelmäßigen Reiseberichte und werft uns auch nicht vor, dass wir uns so selten melden...immerhin sitzen wir wahrscheinlich gerade irgendwo am Strand und sind damit beschäftigt die 3.982 Postkarten zu schreiben, die uns von euch aufgetragen wurden. Aber da wir euch natürlich alle gern haben (und wir wahrscheinlich wieder zurück kommen... werden/wollen/müssen), geben wir unser Bestes, um euch an unseren Erlebnissen teilhaben zu lassen.

Bis zum ersten Reisebericht!  KeBab