Die Abenteuer von Bianca Forever und ihren Freunden Home | Profil | Archiv | Freunde
Ein Blog über Bianca Forever (einem von mir erfundenem Charakter), der mit seinen Freunden verschiedene, verrückte und magische Abenteuer erlebt.

6. (Beispielskapitel 4)27.07.2010

 

Bianca Forever and Friends – der geheimnisvolle Spuk

 

 

 

Panisch rannte ein blauer Wuschelkopf durch den Wald, verfolgt von einem mysteriösen Schatten, dessen Augen finster leuchteten. Die Gestalt lachte hämisch. Nicht wissen, wohin, rannte und rannte der Wuschelkopf durch die Lichtungen und ins Dickicht, bis er plötzlich stolperte und vorwärts in einen Abgrund fiel. Die unheimliche Gestalt lachte und verschwand. Da lag er nun, bewußtlos in einer Schlucht, den Kopf auf einem Busch.

 

 

 

Inzwischen war auch Bianca hellhörig geworden, die zusammen mit Storm in der Nähe war. „Hast du das gehört?“, fragte sie. „Da hat jemand geschrien. Los! Sehen wir nach“. Storm nickte nachdenklich und sagte: „Ich habe Hunger“. „Das hat Zeit für später“, sagte Bianca und zog Storm hinter sich her.

 

 

Sie fanden ihn. Da die Schlucht zu eng für Storm war, mußte Bianca alleine hinunter. Mit ihrer Heli-Fähigkeit landete sie sicher vor ihm. Sie nahm vorsichtig seinen Kopf, der auf dem Busch lag und sagte: „Hallo, können Sie mich hören? Ich bin hier, um Ihnen zu helfen“. Keine Reaktion. „Er ist bewußtlos“, sagte sie leise vor sich hin, nahm seinen Kopf in die linke Armbeuge und hielt ihn umarmt am Bauch fest, während sie wieder nach oben flog. Storm hatte inzwischen Pilze gegessen und war klatschnaß vor lauter Schweiß. Bianca sah das und fragte: „Geht es dir nicht gut? Du siehst mies aus“. Storm nickte. „Komm“, sagte Bianca zu ihm. „Gehen wir zum Rat der blauen Wuschelköpfe. Dort kann man dir sicher wieder helfen. Unser Wuschelkopf hier ist bewußtlos. Er braucht ebenfalls dringend Hilfe“. Storm nickte erneut, daß der Schweiß nur so spritzte. Sie rannten so schnell es ging, zum Rat der blauen Wuschelköpfe. Dort übergab Bianca den bewußtlosen Wuschelkopf, der vom schwitzenden Storm getragen wurde und sagte zu ihm, als sie alleine waren: „Zeige mir mal deine Zunge“. Storm streckte sie raus. Sie war rot und mit weißen Flecken übersät. Erschrocken sagte sie: „Du hast doch etwa nicht...“. Doch weiter kam sie nicht, da Storm zusammenbrach. Bianca konnte ihn gerade noch unter den Armen stützen. Blaue Wuschelköpfe, die das sahen, kamen an geeilt und brachten Storm in einen Raum.

 

 

Aufgeregt wartete Bianca auf ihn. Nach einer Weile kam er mit einem blauen Wuschelkopf zu ihr, der erklärte: „Storm hat Fliegenpilze gegessen. Ihr beide könnt froh sein, daß ihr so schnell hier wart. Ich habe ihm ein Gegengift gegeben und die Pilze, die noch nicht verdaut waren, heraus geholt“. Bianca lief bleich an. Sie drückte sich an Storm, der noch ein wenig benommen taumelte. „Wie konntest du nur?“, fragte sie. „Ich will dich nicht verlieren“, flüsterte sie. „Ich liebe dich, das weißt du“. Storm nickte. Auch ihm liefen die Tränen über das Gesicht. Storm sagte: „Gehen wir. Ich habe Hunger“. Bianca nickte. „Ich auch“, sagte sie und fügte hinzu, als sie wieder draußen unter sich waren: „Ich hätte das auch getan, wenn du den Wuschelkopf gerettet hättest. Er war noch ziemlich benommen“. Dann liefen sie, Hand in Hand durch den Wald und bemerkten nicht, daß sie beobachtet wurden. Plötzlich hielt Bianca inne. „Hörst du das?“, frage sie und drückte sich an Storm, der nickte. „Da stimmt etwas nicht“. Kaum hatte sie das ausgesprochen, sprangen Wuschelköpfe auf sie zu. Bianca konnte noch rechtzeitig auf Storms Schultern springen, der vergeblich versuchte, davon zu fliegen, da sein linker Fuß in einer Kette war, die ihn auf dem Boden hielt. Er rief: „Fliehe! Warte nicht auf mich! Bringe dich in Sicherheit!“. Bianca nickte und flog nach oben und davon. „Storm“, schoß es ihr durch den Kopf. „Sie haben Storm und ich konnte nichts tun. Ich werde ihn befreien. Zusammen mit den anderen“.

 

 

Als Bianca ankam, wurde sie von Greeny zuerst gesehen. „Nanu?“, fragte der grüne Wuschelkopf. „Wo ist Storm? War der nicht bei dir?“. Bianca rannen die Tränen über das Gesicht. „Sie haben Storm“, sagte sie. „Wuschelköpfe haben uns angegriffen und Storm entführt“. „Was?!“, kam es von Greeny. Sie drückte Bianca an sich. „Jetzt beruhige dich mal, Mhmmm?“, sagte Greeny. „Morgen werden wir ihn befreien“. Bianca grinste wieder. „Danke, Greeny“, sagte sie leise.

 

 

Auch Storm vermißte seine Freundin. Immer wieder schaute er nach draußen, konnte nicht glauben, eingesperrt und somit von Bianca getrennt zu sein. Er hielt sich seinen Kopf und stellte sich das alles als Alptraum vor, aus dem er noch erwachen mußte und dann wäre er wieder bei den anderen. Er schloß seine Augen und öffnete sie wieder. Doch es war echt. Er war irgendwo, mutterseelenallein in einem Verlies eingesperrt und hatte schrecklichen Hunger. Sehnsüchtig und mit einem Grollen im Bauch sah er in die Ferne. Er mußte raus, sonst würde er durchdrehen. Aber wie? Er wußte es noch nicht. Zu sehr nagte die Sehnsucht und der Hunger in ihm. Doch dann hatte er doch einen Plan: Es war Essenszeit und außer ihm waren noch einige eingesperrt. Er hatte vor, der Wache die Brühe, die sie als „Nahrung“ bezeichneten, ins Gesicht zu kippen und sich seinen Weg nach draußen zu bahnen. Er schaute nach draußen und als er seine Schale bekam, schüttete er es dem Wachposten über mit den Worten: „Das könnt ihr selber essen! Ich lasse mich doch nicht vergiften!“. Dann rannte er los. Jeder, der seinen Weg kreuzte, wurde mit einer Wirbelattacke zur Seite gefegt. Dann schoß er mit Blitzen ein Loch in die Wand, durch das er hinaus gelangte. Wie ein Pfeil schoß er über den Wald in Richtung Stadt. Es war inzwischen Nacht und somit war ihm klar, daß die anderen wohl schon schliefen. Erschöpft ging er in den Hof und legte sich in den Fahrradschuppen. Er schlief sofort ein, nachdem er die Tür geschlossen und sich auf den Bauch gelegt hatte. In seinem Bauch grollte es noch immer, doch Storm war zu müde und erschöpft, um etwas zu essen. Er schlief tief und fest.

 

 

 

Als Bianca am nächsten Tag aufwachte, war ihr erster Gedanke, Storm zu befreien. Sie weckte Greeny, Sparky, Flame, Ice und Fire und zusammen gingen sie zum Fahrradschuppen, um mit den Fahrrädern im Wald nach Storm zu suchen. Als Bianca die Tür öffnete, konnte sie es nicht glauben: Zwischen den Fahrrädern lag Storm und schlief! „Storm?“, fragte Bianca erstaunt. „Aber ich dachte, du bist entführt worden?!“. Storm wachte auf und umarmte sie. „Wie du siehst, konnte ich mich befreien“, sagte er. „Oh, Storm“, sagte Bianca und drückte sich an ihn. Die anderen jubelten ebenfalls. Nachdem er sich gestreckt hatte, erzählte er, wie er fliehen konnte und gelitten hatte.

 

 

Als er endete, drückte sich Bianca erneut an ihn. Auch Storm genoß ihre Wärme, während es erneut grollte. Bianca nickte. „Du Ärmster“, sagte sie. „Mich wundert, wie du es trotz Hunger geschafft hast, zu fliehen. Aber Hauptsache, du bist da“. Storm nickte und sagte: „Sie wollen dich haben. Warum auch immer. Aber sie werden dich nicht bekommen“. Bianca schluckte hörbar. „Sie wollen mich?!“, kam es von ihr. Storm nickte. „Aber warum?“, kam es erneut von ihr. Storm schüttelte den Kopf und hielt seinen grollenden Bauch. „Ist schon okay“, sagte Bianca und die anderen nickten. „Aber wir müssen herausfinden, was die vor haben und warum die mich haben wollen“. „Aber nicht jetzt, oder?“, kam es von Storm. „Mir knurrt nämlich vor lauter Hunger der Magen“. „Keine Panik“, kam es von Greeny. „Es eilt ja nicht“. „Und außerdem könnte Blue-Rose ja herausfinden, was die wollen“, sagte Bianca und Storm grinste. Sie umarmten sich erneut. Als sie reingehen wollten, tauchte ein Wuschelkopf auf. Schützend stellte sich Storm vor Bianca und Greeny und wollte ihn gerade vor Hunger auffressen, als Bianca rief: „Nein! Der ist nicht böse. Ich kenne ihn. Von früher“. Storm drehte sich zu ihr um, in der linken Hand der Wuschelkopf, der sagte: „Sie hat Recht. Ich muß euch etwas von Dominik und Marie mitteilen“. Storms zorniger Blick wurde milder. Er setzte den Wuschelkopf ab. Er und Bianca umarmten sich. „Dann lege mal los, Axel“, sagte sie. Der Wuschelkopf nickte und kramte zwei Armbänder heraus, die er Bianca anlegte. „Meine Enterhaken?“, kam es von ihr. Axel, so hieß der Wuschelkopf, nickte. „Die haben mir Marie und Dominik mitgegeben. Du wirst sie brauchen“. „Das heißt“, kam es von Bianca verdutzt. „Die Zwei wollen, daß ich sie wieder benutze... Aha. Aber was wollen die mir noch ausrichten?“. Axel überlegte und sagte: „Daß du der Einzige bist, der diese Wuschelköpfe aufhalten kann. Es sind schon zu viele von den blauen Wuschelköpfen entführt worden. Auch den Rat haben sie unter ihrer Kontrolle. Dominik und Marie haben nicht genug Kraft, sie alleine zu stoppen. Wir brauchen deine Kräfte“. Bianca bekam große Augen. „Ich bin der Letzte vom Forever-Clan und der Letzte von meiner Familie, der überlebt hat bis jetzt“, sagte sie. „Kann das sein, daß ich denen deshalb ein Dorn im Auge bin?“. Axel zuckte mit den Schultern. „Kann sein“, sagte er. „Aber mehr wissen wir auch nicht. Es ist zu chaotisch“. Bianca wollte gerade etwas sagen, als Storm ihr auf die Schulter tippte und über seinen Bauch strich. Bianca verstand und nickte. Sie gingen ins Haus und gaben Storm zu essen.

 

 

Es dauerte nicht lange, da kam Blue-Rose zurück. Aber nicht alleine. Pfauguago und Pfaugigio waren dabei. „Eine Katastrophe!“, kam es von Blue-Rose. „Wenn wir nicht eingreifen, werden bald alle Wuschelköpfe im Wald verschwunden sein. Und nicht nur das: Sie wollen auch in die Stadt eindringen“. Storm verschluckte sich fast, so schockiert war er über die Neuigkeiten. Bianca gab ihm Wasser zu trinken, das er schnell runter gluckerte. „Das klingt verrückt“, sagte Greeny. „Aber was sollen wir tun? Wenn es zu viele sind, werden wir nicht gegen sie ankommen“. „Greeny hat Recht“, kam es von Fire. „Immerhin hatten sie Storm in ihrer Gewalt und er ist ja schon größer als ein Wuschelkopf“. „Wir könnten helfen“, kam es von Pfauguago. „Wir sind weitaus mehr als vierbeinige Vögel“. „Ja, eben“, sagte Pfaugigio. „Wir könnten sie mit unserer Magie in Schach halten“. „Gut, daß ihr hier seid“, sagte Bianca und Pfauguago und Pfaugigio nickten ihr zu. „Ja, aber“, sagte nun auch Storm. „Was ist mit denjenigen, die den Rat bewachen?“. „Tja, die“, sagte Blue-Rose. „Auch die sind gegen die Wuschelköpfe machtlos. Die sind so gerissen, da kommen noch nicht einmal die Riesen gegen die an“. Bianca und Storm sahen sich an. Sie nickten sich zu: „Mit unserer Rosenpower werden wir es schaffen“, sagte Bianca und Storm nickte. Greeny hielt inne. „Moment“, sagte sie. „Sagtest du gerade, Storm hat auch die Macht der Rosen?“. Bianca nickte. Ich habe sie zum ersten Mal gespürt, als er einen Eiszapfen im Rücken hatte. Da war nämlich der Rosenbrunnen, der die Wunde verschlossen hat“. „Das ist genial“, sagte Greeny. Storm lächelte. „Die Rosenkraft habe ich von Dominik und Marie. Die haben mich zusammen mit Fire, Ice und Flame groß gezogen, als Stormio es nicht alleine schaffte“. „Aha, gut zu wissen“, sagte Greeny. „Ich mußte immer unter Greeny Grass, meinem Vater leiden. Der wollte unbedingt eine Anführerin aus mir machen und hat auch mal zugeschlagen. Naja, er scheint eben wütend gewesen zu sein, daß ich kein Junge wurde. Wenn du nicht gekommen wärst, ich hätte nicht gedacht, ob und wie lange ich das noch ausgehalten hätte“. Greeny liefen die Tränen über das Gesicht und sie drückte sich an Biancas Schulter. „Hab ich doch gern gemacht“, sagte Bianca und drückte Greeny an sich. „Für mich bist du genau richtig“. „Das stimmt“, kam es von Storm. „Sie mir nicht böse, aber, wenn Green Grass das mit mir getan hätte, hätte ich ihn aufgefressen, um mich zu befreien“. „Ach, Storm“, sagte Bianca und lachte. Storm lachte auch. „Aber stimmt doch“, fügte Storm hinzu. „Niemand hat es verdient, getriezt zu werden“. „Ach, Storm“, sagte Greeny und drückte sich auch an ihn. „Du kannst einen wieder zum Lachen bringen. So einen Charakter wie dich hätte ich als Vater gebraucht, nicht Green Grass“. Storm lächelte. „Wollte doch nur helfen“, sagte er und zwinkerte Greeny zu, die zurück zwinkerte. „Komisch“, sagte Sparky nach einer Weile. „So streng war mein Vater Fire Red nicht und ich war trotzdem ein guter Anführer“. „Es ist wie bei den Menschen auch“, sagte Bianca und zuckte mit den Schultern. „Es gibt freundliche und nicht freundliche Charaktere. Storm nickte. „Aber bei uns nicht“, sagte er. „Bei uns sind alle nett“. Bianca lächelte und sprang auf Storm, daß er fast um fiel. Beide lachten und Storm setzte Bianca auf seine Schultern. „Dann wollen wir mal“, sagte er. „Aber wir müssen vorsichtig sein“. Alle nickten.

 

 

Bianca und Storm stiegen mit Greeny auf Pfaugigio, Sparky und Fire auf Pfauguago, während Ice und Flame selbst flogen. Auf der Lichtung gingen Pfauguago und Pfaugigio runter. „Hier haben Marie und Dominik gesagt“, sagte Pfauguago. „Ist der sicherste Platz. Die Wuschelköpfe bevorzugen eher den dichteren Wald und das Dickicht“. Bianca nickte. „Aber ihr bleibt in der Nähe, oder?“, fragte sie. „Aber nein“, sagte Pfaugigio. „Wir kommen mit“. Bianca lief rot an. „Sorry“, sagte sie. „Nicht schlimm“, kam es von Pfauguago. „Dann geht es mal los. Seid unbesorgt. Wir können jede Gefahr spüren“. Pfaugigio führte die Gruppe, während Pfauguago von hinten aufpaßte. Vor einem Gebilde, das aussah, wie ein Berg, blieben sie stehen. „Da drin war ich gefangen“, sagte Storm. „Ich erinnere mich. Als ich geflohen bin, habe ich kurz zurückgeschaut und auch das gesehen“. „Aha“, sagte Pfaugigio. „Sieht aber verlassen aus. Bist du sicher, hellblauer Riese?“. Storm nickte. „Aber ja doch“, sagte er und schluckte, denn kaum hatte er das gesagt, begann das bergähnliche Gebilde abzuheben. „Storm hat Recht gehabt“, dachte Bianca und hakte sich mit einem ihrer Enterhaken ein. Storm konnte sich gerade noch an ihre Hüfte klammern. „Oh nein!“, rief Sparky. „Sie hängen an dem Teil! Und wir können nichts tun!“. „Das ist nicht wahr!“, sagte Pfaugigio, setzte Greeny und Sparky auf seine Schultern und flog der Festung hinterher.

 

 

Inzwischen konnten Bianca und Storm sich in einen Spalt der Festung hineinziehen.

 

 

Siehst du sie?“, fragte Greeny. „Leider nein“, sagte Pfaugigio. „Aber weit können sie nicht sein. Sie hingen ja noch vor einer Weile dran“.

 

 

 

Inzwischen bei den feindlichen Wuschelköpfen. „Dieser hellblaue Riese und diese blaue Wuschelkopffrau sind in unsere Festung eingedrungen“, sagte einer. „Sehr gut“, sagte ihr Anführer, der niemand geringerer war, als Geef der Giftprinz oder auch Geef, der dunkel Magier. „Suchen und hier her bringen. Die sind sicher her, um die Gefangenen zu befreien“.

 

 

 

Bianca und Storm schlichen durch sämtliche dunkle Gänge. „Wir müssen die Wuschelköpfe finden“, flüsterte sie. „Um sie zu befreien und gegebenenfalls kämpfen. Alleine können wir das nicht, aber, wenn wir alle befreien, die hier gefangen sind, haben wir vielleicht eine Chance“. Storm nickte. „Zum Glück ist hier kaum jemand“, flüsterte er zurück. „Sonst könnte derjenige meinen Magen knurren hören“. „Sag nur, du hast schon wieder Hunger?“, flüsterte Bianca so leise, wie sie konnte. „Yepp“, flüsterte Storm zurück. „Hab ja letzten Abend nichts gegessen und das von heute ist auch schon wieder weg“. „Ach so“, flüsterte sie. „Tut mir leid“. „Nicht schlimm“, wisperte Storm. „Ah, da sind die Gefangenen“. Bianca nickte. Sie formte aus einem Rosenstrahl einen Schlüssel und schloß die Verliese auf. Storm sprengte mit seinen Blitzen ein Loch in die Wand, durch das alle dann flohen. Sie schafften es tatsächlich, alle zu fliehen, ehe die feindlichen Wuschelköpfe vor Wut schäumend vor dem Loch standen, aber von Pfaugigio, der noch immer mit Sparky und Greeny um die Festung kreiste, gelähmt wurden, sodaß alle, die gefangen waren, Zeit hatten zu fliehen. Sie flohen in die Stadt und versteckten sich im Keller der Kirche. „Danke“, sagte Marie. „Ohne dich, Bianca und auch Storm, hätten wir das nie geschafft. Jetzt müßte man nur noch herausfinden, was die wollen“. Bianca und Storm konnten ebenfalls nur mit den Schultern zucken, bis Marie Storm etwas gab. „Was ist das?“, fragte Storm. „Etwas zu Essen“, sagte Marie. „Du hast doch Hunger, oder?. Ich habe da etwas gehört“. Storm nickte. „Danke“, sagte er.

 

 

Dann gingen er und Bianca wieder, während die Wuschelköpfe außer Marie, die ihnen heimlich folgte, zurück blieben. „Wenn wir nur wüßten, was die vorhaben“, dachte Bianca nach. Storm nickte nur und schmatzte. Doch es dauerte nicht lange, da tauchten sie vor Bianca und Storm auf. Plötzlich hielt Bianca inne: „Du?“, fragte sie. „Geef, der Giftprinz?!“. „Richtig geraten, du Biest“, sagte er. „Mach dich auf etwas gefaßt! Denn obwohl ich die Schwarze Macht ablegen mußte, bin ich noch sehr stark!“. Bianca funkelte ihn an. Zuerst verstand Storm nichts, doch als er sah, daß Bianca ihre Kräfte bündelte, kümmerte er sich um die angreifenden Wuschelköpfe, gegen die auch Marie kämpfte. Sie schafften es, Geefs Gefolge mit der Rosenkraft auf die gute Seite zu bringen, doch Geef war sehr zäh. Immer wieder mußte Bianca ausweichen. Geef griff sie an, doch plötzlich brach sein Strahl entzwei. Storm hatte einen Blitz darauf geworfen, der den Strahl in zwei Hälften teilte und zerstreute. „Nicht schlecht“, bekam er von Bianca zu hören, die ihm zu zwinkerte. Dann konzentrierte sie sich wieder auf Geef und schaffte es tatsächlich, seine Kräfte zu bannen. Helles Licht umhüllte den ehemaligen Gehilfen von Suzanna und sein Blick wurde weicher. Er breitete seine Flügel aus und flog davon mit dem Schwur: „Ich tue niemandem mehr etwas!“.

 

 

Bianca und Storm sahen sich an. Die Magie der Rosen hatte aus dem mächtigen Giftzauberer einen liebevollen Wuschelkopf gemacht, der nun alle anderen Wuschelköpfe, die nicht in der fliegenden Festung eingesperrt waren, ebenfalls frei ließ.

 

 

Bianca und Storm konnten noch immer das Glitzern sehen, das die Rosenkraft hinterlassen hatte. Sie grinsten und bemerkten nicht, daß die anderen Wuschelköpfe, die sich in der Kirche versteckt hatten, ebenfalls herauskamen. Dann gingen sie alle in der untergehenden Sonne zurück nach Hause. Ein mysteriöses Abenteuer ging zu ende. ENDE

 

 

 

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