Die Abenteuer von Bianca Forever und ihren Freunden Home | Profil | Archiv | Freunde
Ein Blog über Bianca Forever (einem von mir erfundenem Charakter), der mit seinen Freunden verschiedene, verrückte und magische Abenteuer erlebt.

Bianca Forever – auf der Suche nach dem goldenen Klavier14.04.2019

Nach längerem hin und her habe ich es erneut geschafft, ein Abenteuer von Bianca Forever und ihren Freunden fertig zu stellen. Da ich seit dem 19.04.2017 Klavier spiele und lerne hat es passenderweise den Titel: "Die Suche nach dem goldenen Klavier". viel Spaß beim Lesen!

 

Es ist schon eine Weile her, seit dem eher sonst ruhigen Örtchen Lighttown der letzte Kampf tobte. Eher gesagt, letzten Winter, bzw. Herbst war es, als Bianca den größenwahnsinnigen Bösewicht Tomaka mit ihrer neuen Attacke 'Blitzinferno', die sie durch die Windrose (eine Kombination aus Rosenkraft plus Windkraft ihres Freundes Storm Tornado, der den Rosenwind, weil er Biancas Rosenkraft zu seiner Windkraft dadurch bekam), erlernte und besiegte,sodaß der für immer das Zeitliche segnete. Bianca wurde zwar auch verletzt, nämlich, als es Tomaka gelang, vor seinem Untergang ihr ein paar Blitze entgegen zu schleudern, hatte sich aber wieder erholt.

Außerdem erlernte sie, als eine der Wenigen ihrer Art, ein Instrument, nämlich das Klavier, das sie schon immer gerne mochte. Warum sie es nicht in jungen Jahren erlernte, weiß sie nicht, aber ehe sie sich zu Tode langweilte, weil mal wieder eine 'Abenteuerflaute' herrschte, hatte sie sich an der Musikschule von Lighttown kurzerhand angemeldet und kurzentschlossen angefangen, Klavier zu spielen und das auch schon sehr gut. Frau Piano war jedenfalls zufrieden mit ihrer Schülerin und auch Bianca spürte, wie gut es doch tat, das Gelernte auf dem Klavier wiederzugeben. Storm hörte entspant dabei zu, wenn sie sich mal wieder an ihr Keyboard setzte und das Gelernte vom letzten Unterricht zu wiederholen.

 

Doch auch das Böse schlief nicht, wie man wußte. Britanella tobte, als sie erfuhr, daß Tomaka und Miss Umbrella gefallen waren. Sie überlegte, wen sie als nächstes auf die Erde sandte, um die verhasste Rosenfrau ein für allemal zu vernichten. Ihre Wahl fiel auf Xainado, ein Charakter, der zwar wie ein Schatten aussah, aber dennoch ein lebendiger Charakter war. So zogen er und seine Schatten los, während sich Britanella hämisch die Hände rieb: Denn auf Xainado mit der Macht der Rose zu attackieren war nutzlos. Seine eigene Schwäche war Licht und das würde Bianca nicht haben...

 

Warten wir es ab und werfen eine Blick in Biancas Vergangenheit, als es nur den Rosensamen gab. Denn auch Bianca war eine Aussirdische, wie ihre Artgenossen, die Wuschelköpfe, auch auf der Suche nach einer neuen Heimat, die ihrer alten ähnelte, da der Planet, von dem die Wuschelköpfe kamen, von einem schwarzen Loch verschlungen wurde. Dort floss auch der Sonnentau. Nein, diesmal ist nicht von einer fleischfressenden Pflanze die Rede, die wir ja unter dem Namen kennen, sondern Wasser, das direkt von der Sonne geküsst wurde, also als Regen kam, als zeitgleich die Sonne schien und dadurch wie flüssiges Gold aussah. So einen Tropfen trug der Wind durch die Gegend und er landete auf einem frischen Rosensamen von Wuschelkopf Rosa Forever – Bianca's Mutter. Und durch dieses Wunder hatte Bianca eben auch Anteile von der Kraft des Lichtes, von der sie selbst nichts wußte, ehe sie sich das erste Mal bemerkbar machte, da sie wie in einer Art Heiligenschein um den ganzen Körper leuchtete.

 

Als Bianca eines Tages mal wieder Klavier spielte, verdunkelte sich der Himmel, denn schwarze Wolken zogen auf. Sie blickte kurz auf, doch Storm beruhigte sie: „Ist bestimmt nur ein kurzes Gewitter. Lass uns einen Kaffee trinken“. Bianca nickte und packte ihre Noten zusammen.

Bianca nippte gerade an ihrem Kaffee, als Storm bemerkte, daß der Rosenstein an Bianca's Stirn blinkte. „Warum blinkt er bei einem Gewitter?“, fragte er. Bianca stand auf und sah es. Sie wußte sofort Bescheid. „Storm“, sagte sie. „Es droht Gefahr. Er hätte sonst nicht geblinkt. Besser, wir verkleiden uns und gehen zu den Feen und Nymphfen. Vielleicht finden wir darauf eine Antwort“. Storm nickte und kramte einen großen Mantel heraus, den er anzog, als Bianca auf seinen Schultern saß. Sie zog die Kapuze tief ins Gesicht und sie zogen los.

Als sie am Rand der Stadt waren, schauten sie sich kurz um, ob niemand sie sah und verschwanden schließlich in einem unterirdischen Gang, der sie sicher zu den Feen brachte.

 

Dort angekommen, konnte man ihnen vorerst auch keine Antwort geben, aber berichtete von einer Legende. „Kennt ihr die Legende vom goldenen Klavier?“, fragte die Fee. Bianca und Storm schüttelten den Kopf. „Okay, ich erzähle sie euch“, sagte die Fee. „Die Legende ist sehr alt. Aber es gab mal einen Albert Gold-Light, der sich zur Mission gemacht hat, ein Klavier aus purem Gold formen zu lassen. Aber nicht nur ein Besonderes, denn Manuel Lichterzauber legte noch einen Zauber über das Klavier, das sobald man darauf spielt, Noten aus Licht formte und in die Welt hinaustrug, um böse Mächte ein für allemal zu vertreiben. Damit mit dem Instrument jedoch kein Schabernack getrieben werden konnte, sorgte noch Lisa Lieblich dafür, daß nur reine Seelen das Intrument spielen und sehen konnten. Allerdings weiß niemand, ob es nur eine Legende ist oder wahr. Immerhin haben wir diese Karte hier gefunden“. Sie gab sie Bianca in die Hand. Sie sah auf eine Zeichnung vom Instrument, das helle Lichternoten in die Höhe steigen ließ. „Zufällig lerne ich gerade Klavier“, sagte Bianca mit großen, leuchtenden Augen. „Sollte es also existieren, sorge ich dafür, daß die Lichternoten die Dunkelheit verbannen“. Sie bedankten sich und wollten gerade gehen, als eine andere Fee kam. Sie hatte Kolibri Flick im Schlepptau, der von einer Horde Schatten in einer Festung mitten im Wald berichtete und einen Charakter namens Xainado, der immun gegen die Macht der Rose sein sollte. Bianca senkte daraufhin den Kopf. „Ich habe nur die Macht der Rose... Wobei, mir gerade einfällt, daß ich auch Anteile von der Kraft des Lichtes habe. Als die Rose, die mich geboren hat, noch ein Samen war, wurde er von einem Tropfen Sonnentau berührt, der von einem Windstoß durch die Lüfte getragen wurde“. Die Feen nickten. „Allerdings muß ich lernen, mit der Lichterkraft umzugehen“, sagte Bianca und senkte erneut den Kopf. „Auch, das kann ich übernehmen“, hörten sie eine weitere Stimme. „Ich bin Goldie, die Fee des Lichtes“. Bianca bekam große Augen. Sie nickte, daß sie mitkommen sollte, ehe sie sich wieder verabschiedeten und nach Hause gingen mit Goldie im Schlepptau.

 

Die nächsten Tage wurde neben dem Klavierspielen hart trainiert und erste Erfolge stellten sich nur sehr spät bis spärlich ein, doch schließlich schaffte es Bianca dennoch.

 

Auch erste Kämpfe gegen die Schatten standen an, bei denen viele Wuschelköpfe erstaunt zum Himmel blickten, um festzustellen, daß Bianca hell wie die Sonne selbst erstrahlen konnte. Immerhin verzogen sich die schwarzen Wolken vorerst wieder und die Sonne schien wie immer. Doch Xainado wußte, daß dies nur der Anfang war, als er nämlich eines Tages Bianca's Weg kreuzte, mußten Beide feststellen, daß sie sich sehr ähnelten. Xainado sah nämlich genaus aus wie sie, nur, eben, daß sein Schweif und seine Flügel anders waren. Aber auch er hatte braunes Haar, war blau und hatte ein Horn auf der Stirn. „Das, das das kann nicht sein“, stammelte Xainado. „Mir wurde gesagt, daß alle Verwandten tot sind...!“. Bianca nickte. „Wenn du mein Bruder wärst, dann wäre Bruno nicht der Einzige“. „Bruno?“, stammelte Xainado. „Bruno lebt?“. Bianca nickte. „Und Oililly und Julia“, fügte sie hinzu. „Ich habe auch Schwestern?“, sagte Xainado. „Dann hat man mir Unsinn erzählt...! Ich bin nur zu den Bösen, um Rache zu nehmen, daß du, Oililly, Julia und Bruno tot wären, um jeden fertig zu machen und dann sehe ich dich hier auf der Erde...! Ich kann nicht länger dein Feind sein. Gib mir die Hand, Bianca. Ich bin Xainado. Xainado Forever“. Sie gab ihm die Hand, ehe sie sich umarmen.

Britanella, die das aus der Nähe sah, konnte es nicht glauben. „Dieser Verräter!“, knurrte sie. „Jetzt kann ich die ganze Drecksarbeit machen...!“. „Nein“, hörte sie von hinten. Es waren die Crace-Geschwister, sowie die Hexen Coldy, Darky und Windy mit Poisoner und Earthquake im Schlepptau. „Wir haben mit dieser Forever noch eine Rechnung offen“, sagte Coldy und alle stimmten zu, außer Britanella. „Bringt mir Xainado! Dann sorgt dafür, daß er sich an gar nichts mehr erinnert! Er soll das hier zu Ende führen“. Die Crace-Drillinge Lydia, Darkina und Emily Crace machten sich auf. Ihnen folgten Poisoner und Earthquake.

 

Bianca und Storm überlegten, wo und wie sie Xainado am besten verstecken konnten. Dann fiel ihnen der Rat der Feen ein. Alle waren einverstanden, auch die Feen, als sie hörten, daß Xainado ein Forever war.

Wieder allein überlegten Bianca und Storm, was nun aus den Schatten wurde. Immerhin konnte das noch nicht alles gewesen ein. Also ging es über die Wolken zum Gipfel der wirbelnden Winde, in die Relaxzone zu den Traumfängern, um sich Inspiration und neue Ideen zu holen. Dabei kam Bianca auf eine Idee: „Wir könnten meinen Bruder Xainado hier oben verstecken“, sagte sie und schnipste mit dem Finger. „Hier findet ihn so schnell keiner“. Storm nickte.

Also ging es wieder zu den Feen. Doch niemand war mehr dort.

Unten im Keller fanden sie die Feen dann: „Man hat uns überfallen und Xainado wurde entführt!“, schrie eine. „Es war der Crace-Clan!“. „Lydia!“, knurrte Bianca wütend. „Sie ist also wieder da und will bestimmt Xainado's Erinnerungen löschen, damit er hier alles zerstört! Die kann etwas erleben! Allerdings bin ich noch nicht stark genug, um gegen die Schatten anzukommen... Das heißt: Weiter mit Goldie trainieren... Aber erst hole ich euch hier raus“. Mit einem gezielten Rosenstrahl sprengte sie die Schlösser und die Zellen öffneten sich. Die Feen waren wieder frei. „Du kannst dich doch auf die Suche nach dem goldenen Klavier machen“, sagte eine. „Sollte es wirklich existieren und du spielst darauf, wird das mit den Schatten ein für allemal zu Ende sein“. Bianca überlegte, dann erwiderte sie: „Zunächst müssen alle Schatten hier herumspuken, damit die Noten auch wirken können und zur Zeit treibt hier kein Schatten sein Unwesen. Wir müssen also noch abwarten“. „Ah, da hat jemand genau die Legende gelesen“. Erwiderte die Fee. „Stimmt. Da war etwas“.

 

 

Inzwischen kam Xainado wieder zu sich. „Wo-wo-wo bin ich?“, fragte er. „Und wer bin ich?“. „Du bist Xainado, Herr der Schatten“, sagte Lydia. „Und damit du auch die Ultimative Kraft hast, hängst du hier dran“. „Genial“, sagte Xainado. „Niemand wird mich stoppen!“. „Das gefällt mir“, sagte Emily.

 

Bianca jedoch flitzte wie vom Blitz getroffen, durch die Gegend, um ihre Geschwister Oililly, Julia und Bruno zu einer Geschwister-Konferenz zusammen zu trommeln, um zu beratschlagen, wie es mit Xainado weiterging. „Tut mir leid, daß ich euch aus euren Aktivitäten gerissen habe“, sagte Bianca außer Atem. „Aber es geht um Xainado. Er ist unser Bruder“. „Bruder?“, fragte Julia und schaute Oililly fragend an, die ebenfalls mit den Schultern zuckte, als Bruno, der Jüngste sagte: „Ja, ich kenne ihn. Rosa hat sich längere Zeit um mich gekümmert, bis Xainado kam. Er war ihr ganzer Stolz. Ich habe eine Weile mit ihm spielen und aufwachsen dürfen, ehe Rosa mich davongejagt hat“. „Da redet einer aus Erfahrung“, sagte Storm, der ebenfalls anwesend war. „Bianca hat mir alles erzählt. Als sie den Namen Bruno erwähnte, wußte Xainado sofort Bescheid und hat sie umarmt“. „Nur unser Problem ist eben, daß unsere Feindin, die 'Wilde' Lydia mit ihren Geschwistern ihr Unwesen treibt und Xainado entführt hat. Sie hat bestimmt vo, seine Erinnerungen zu löschen, um ihn gefügig zu machen“, sagte Bianca weiter, während Storm nickte. „Deshalb müssen wir alle darauf gefasst sein, daß er uns attackiert“. „Und wie sieht unser verschollener Bruder aus?“, fragte Julia. „Damit ich ihn erkenne“. Bianca zeigte ihr ein Bild, das sie machen konnte, als sie mit ihm zusammen kam. Dieses machte die Runde, sodaß jeder wusste, mit wem sie es zu tun hatten, bis Thunderfighter, der bei Oililly untergekommen war, sagte: „Ich habe auch Poisoner und Earthquake, sowie die Hexen Coldy, Darky und Windy gesehen. Sie scheinen also mit den Crace-Schwestern zusammen zu arbeiten“. „Da kommt einiges auf uns zu“, sagte Julia. „Erst die 'Wilde' Lydia und dann noch die anderen“. „In der Tat wird das schwierig“, sagte Oililly. „Jedenfalls haben wir es längere Zeit nicht mehr mit ihnen zu tun gehabt, seit Zabunka und Tomaka hier ihr Unwesen trieben“. „Da ist was dran“, sagte Bianca nachdenklich. „Am besten, wir fangen an, zu trainieren, wie stark wir noch sind. Wer weiß, wie stark die sind“. Alle waren einverstanden. Zusammen mit Goldie testeten sie ihre Kräfte, während Bianca auch noch die Lichterkraft, die sie durch den Sonnentau erhalten hatte, mehr und mehr verinnerlichte, denn plötzlich wurde es dunkel und Bianca stieß in den Himmel, umhüllt von leuchtender Aura und den Strahlen der Sonne, löste sie die dunklen Wolken wieder auf und es war hell wie zuvor. „Wow“, sagte Oililly und ihre Kinnlade klappte vor Erstaunen runter. „Sie leuchtet so schön und hell. Hell, als wäre sie die Sonne selbst“. „Ja, ja, die Legende ist uralt“, sagte Julia. „Sie hat die Kraft, weil ein Sonnentau, also ein Regentropfen, der fiel, als die Sonne schien, aus einer goldleuchtenden Wasserlache vom Wind davongetragen wurde und den Rosensamen benetzte, der die Rose beinhaltete, die Bianca dann gebar“. Bianca nickte. „Normal hat mir oft davon erzählt“, sagte sie. „Und seit einer Weile lerne ich Klavier, wenn hier Abenteuerflaute ist“. „Das ist ja super“, sagte Brune. „Weil, sollte die Legende um das goldene Klavier wahr sein, brauchen wir einen, der darauf spielen kann“. „Ja, aber wir müssen das Instrument erst mal finden. Bisher haben wir überhaupt keinen Anhaltspunkt, wo es sich überhaupt befindet“, sagte Oililly. Bianca seufzte. „Das ist wohl wahr“.

 

Inzwischen suchte Xainado Bruno auf und zog ihn per Hypnose auf seine Seite. Davon erfuhren Bianca und die Anderen erst, als sie bemerkten, daß Bruno nicht mehr da war und ihn suchten, aber nirgends fanden. „Er ist bestimmt zu Xainado gegangen“, meinte Julia. „Immerhin waren die Beiden eine Weile zusammen“. Bianca nickte. „Uns hat ja Rosa eine nach der anderen sich selbst überlassen, während sie für Bruno und Xainado die liebe Mutter war“. Alle nickten traurig, als Goldie hereinplatzte und Bianca etwas gab. „Hier“, sagte sie und gab Bianca eine leuchtende Kugel. „Damit kannst du dich in Solara verwandeln“. „Solara?“, fragte Bianca mit weit aufgerissenen Augen. „Ich dachte, ich hätte die Kraft des Lichtes schon“. „Klar“, sagte Goldie. „Aber sie muß noch wachsen. Deshalb die Entscheidung. Wie haben nicht mehr viel Zeit. Ich weiß, wo das goldene Klavier ist“. Bianca horchte auf. „Echt?!“, kam es von ihr. „Führe mich hin! Je eher ich darauf spiele, um so besser“. Goldie nickte und machte eine Geste, Bianca und ihre Geschwister, mitzukommen. Auch Storm und Thunderfighter kamen mit.

 

Es ging in den Wald, bis sie zu einer Felswand kamen. „Hier ist es“, sagte Goldie. „Los! Mach schon auf“, quietschte Bianca fast vor Freude platzend. „Nicht so schnell!“, hörten sie hinter sich. Xainado und Bruno waren ihnen gefolgt. Wie finster Bruno doch schaute! War er doch eher der schüchterne Kerl. Bianca und ihre Geschwister erschraken, als ohne zu zögern die Beiden angriffen.

Oililly versuchte den Strahl mit ihrer Rittersporn-Kraft abzuwehren, doch erfolglos. Sie konnte gerade noch zur Seite springen. Xainado lachte hämisch. „Blumenkräfte sind wirkungslos gegen diese Attacke! Nur die Kraft des Lichtes kann sie stoppen!“ Oililly wandte sich an Bruno. „Bruder! Greif ihn mit deiner Sternenkraft an“. Doch Bruno attackierte sie. Der Strahl konnte gerade noch von Thunderfighter abgewehrt werden, der einen Blitz warf. „Jetzt reicht's!“, sagte Bianca zornig und begann wie eine Wilde zu schreien, als helles Licht sie umhüllte.

Als es wieder verschwunden war, hatte sie ein längeres Horn, da sie eine Krone trug, ein Oberteil und Rock aus Leder und um ihre Arme wanden sich Lederriemen. „Ich bin Solara, die Amazone des Lichtes“, sagte sie. „Und jeder, der es wagt, Unschuldige anzugreifen, wird dafür bezahlen!“. Sie nahm ihre Hände, formte zwei leuchtende Bälle und ließ sie auf Bruno und Xainado los. Xainado konnte gerade noch sich auf und davon machen, während Bruno getroffen wurde.

 

Nein!“, ließ Bianca los, als sie wieder sie selbst war. „Bruno!“, rief sie. „Bruno! Bruno!“. Sie nahm ihn in die Arme und fing an zu weinen, dann sprang sie auf, um ihn ins Krankenhaus zu bringen. Storm, Thunderfighter und ihre Geschwister folgten ihr. Doch es war zu spät. Bruno konnte nicht mehr gerettet werden. Bianca brach in Tränen aus, ebenso Oililly und Julia. Storm nahm Bianca und Julia in den Arm, während Thunderfighter das Gleiche mit Oililly tat.

 

Gut gemacht, Xainado“, sagte Lydia, als sie von Weitem die Geschwister weinen sah. „Einer von diesen Forever weniger. Schalte sie nach und nach aus“. Xainado nickte. „Und vor allem: Finde heraus, ob dieses goldene Klavier existiert! Sie darf nicht darauf spielen!“. „Wird gemacht, Meisterin“, sagte Xainado. „Und dann wird es zerstört“. „Sehr gut“, sagte Lydia. „Du bist ein guter Junge, obwohl du einer von ihnen bist“.

 

Bianca und die anderen standen inzwischen erneut vor dem Felsen. Sie suchten nach Motiven, ob sich irgendwo ein Eingang auftat, doch sie fanden zunächst nichts. Bis sie eine Falltür entdeckten. „Hier geht es wohl lang“, sagte Bianca und spürte, wie sie geschubst wurde. Alle fielen die Treppe hinunter und gelangten in einen unterirdischen Tunnel. Bianca verwandelte sich erneut in Solara, um Licht zu machen. „Wo sind wir hier?“, fragte Oililly, als ein Donnern ertönte. Sie schaute erst zu Thunderfighter, dann zu Storm, der sich über den Bauch rieb. „Sorry“, sagte er und grinste vor Scham. „War mein Magen. Hab heute noch nicht allzuviel gegessen“.

Dann folgten alle Solara, die voran ging. Immer tiefer und tiefer ging es hinab. „Das muß mal ein alter Stollen gewesen sein“, sagte Julia, als sich Storm erneut über den Bauch rieb. „Naja, irgendwer muß ja diese Höhle gebaut haben, um hier unten etwas zu verstecken. Schaut mal. Ein unterirdischer See“. Um sicherzugehen, hielt Solara die Fackel über Wasser. Der See war zum Schwimmen nicht geeignet, denn fleischfressende Echsen schnappten danach. „Wir müssen wohl darüber fliegen“, sagte Julia und hob ab. Sie flog als Erste über den See.

Doch weit kam sie nicht. Denn vor ihr senkten sich spitze Steine ab. „Und was nun?“, fragte Oililly. „Wenn wir schwimmen, landen wir in den Mägen von ihnen“. Bianca, die immer noch Solara war, nickte und schaute genervt zu Storm, der sich über den Bauch rieb. „Sorry“, sagte er. „Aber mein Magen hat Hunger“. Bianca seufzte und bildete eine spiralförmige Brücke mit den Wasserkräften. Oililly ging zu erst, denn folgten die anderen. Auf der anderen Seite angekommen, mußten sie erst mal tief durchatmen. „Das war wohl des Rätsels Lösung“, sagte Julia. „Gut gemacht“.

Plötzlich ertönte ein Poltern. Ein großer Felsen rollte genau auf die Truppe zu, die die Beine in die Hand nahmen und so schnell es ging, davonrannten. Plötzlich kam ein Loch, sie bremsten ab und hoben ab. Der Felsen fiel ins Loch und so konnte die Suche nach dem Klavier fortgesetzt werden.

 

Nach einer Weile dann, wurde es nicht nur heller, sondern sie gelangten auch in einen Raum, in den Sonnenstrahlen hineinschienen. Die inzwischen wieder zurückverwandelte Bianca sah das Klavier. Wie schön es doch war! Es leuchtete, als wäre es von der Sonne gebaut worden. Bianca setzte sich auf den goldenen Hocker davor und klappte es auf. Sie nahm den mittlerweile vergilbten Zettel, der darin lag und stellt ihn auf den Notenständer. Dann begann sie die Melodie zu spielen, die die Noten auf dem Zettel anzeigten. Tatsächlich! Kleine Irrlichter kamen vom Klavier und schwebten dorthin davon, woher die Sonnenstrahlen kamen. Bei genauem Hinsehen konnte man erkennen, daß es Noten aus Licht waren. Die Legende war also wahr! Und nicht nur das: Bianca erstrahlte in hellem Licht und es machte den Anschein, als gab das Klavier seine Kräfte ab.

 

Als, sie wieder zurück bei den Feen, erzählte, waren sie sehr erstaunt, denn es war schon ziemlich lange her, daß jemand auf dem Klavier jemals gespielt hatte und es somit als Legende erzählt wurde. „Das würde bedeuten, ich habe jetzt auch die Kraft von diesem mysteriösen goldenen Klavier“, sagte Bianca ganz erstaunt. Die Fee nickte. „Es ist ein magisches Klavier. Man kann nur darauf spielen, wenn man keine bösen Absichten hat und bei dir hat das Klavier es zugelassen. Wenn jemand darauf spielt, der nicht so rein ist oder gar böse, dann streikt es und läßt die Töne nicht raus. Vor allem können richtig Böse wie die wilde Lydia das Klavier nicht sehen“. „Das würde ja bedeuten, wenn ich zuhaus auf dem Klavier spiele, daß bei mir auch diese leuchtenden Noten kommen“, sagte Bianca nachdenklich. „Gut möglich“, sagte die Fee. „Aber ich gebe dir einen Tip: Versuche diese Kraft vorerst mal zu verstecken. Wenn das jemand spitzkriegt, daß dieses Klavier existiert, dann kommen vielleicht noch einige auf dumme Gedanken“. „Aber nur reine Seelen können das goldene Klavier sehen und spielen“, sagte Bianca, nachdem sie einen Seufzer herausgelassen hatte. „Aber die Höhle, in dem ihr es gefunden habt“, sagte die Fee weiter. „Wenn sie zerstört wird, dann geht auch das Klavier vielleicht mit drauf und dann bist du die Letzte, die seine Kraft in sich trägt“. „Ich verstehe“, sagte Bianca und nickte.

 

 

Aber auch andere Dinge geschahen. Ihre Lichterkraft wurde so stark, daß sie ihr zweites Ich Solara nicht mehr brauchte und es aussah, als würde ein Blitz über den Himmel flitzen, wenn sie die Fähigkeit 'Lichtsigel' benutzte und schnell flog, denn diese Fähigkeit hüllte sich wie eine Aura um sie und ließ sie hell erstrahlen und nicht nur das: Auch zwei Flüche konnte sie brechen, denn die Macht der Rose wurde stärker und stärker, da sie wuchs. Einmal konnte sie den Fluch brechen, daß sie immer Stierhörner bekam, wenn jemand Bekanntes starb, so wie auch bei Bruno, wobei sie diese Hörner nach drei Monaten entfernt hatte, als auch den Katzenfluch, in dem sie in jedem geradem Jahr Katzenohren, Schnurrhaare, zumindest am Anfang Katzenpfoten, anstatt Füße bekam. Irgendwann war sie eben auch dafür stark genug, diesen Kreislauf zu durchbrechen. Sie kam dahinter, daß es Flüche waren, da sie sich mit anderen Wuscheköpfen, die Ahnung davon hatten, unterhielt und erfuhr auch den Namen des Übeltäters: Der Voodoo-Zauberer Filbao! Filbao hat sich darauf spezialisiert, andere mit seinen Flüchen zu belegen, um sie zu testen, ob sie stark genug waren, um diese zu brechen. Er war auch die eigentliche Grund dafür, daß Bianca auch mal Fledermaus-Flügel (Schandflügel) hatte.

 

 

Doch auch ihre Feinde kamen mit neuen Plänen. So wollten sie Bianca klonen und mußten sie jedoch fangen, um ihre Macht der Rose auf die böse Kreatur zu übertragen, die ihr ähnlich war, aber aussah wie ein Schatten, da sie schwarz war. Doch sie bekamen Bianca nicht. Denn sie erfuhr von dem Vorhabenund verkleidete sich, indem sie eine lange Kluft über sich warf und die Kapuze tief ins Gesicht zog. Ihr Horn, das sie seit ihren letzten Abenteuern hatte, da sie ein Einhorn-Wuschelkopf war, konnte sie verstecken, indem sie es einzog, sodaß es unter einer Hautschuppe im Kopf verschwand.

Doch das ständige Verkleiden nervte und somit legte sie einen Zauber über die Stadt, sodaß sie sich wenigstens dort ohne ihre lange Jacke bewegen konnte. Sie wußte aber auch, daß es demnächst beendet wereden sollte, doch wollte sie warten, bis sie einen Plan hatte, um die Schatten entgültig zu vertreiben.

 

 

Eines Tages, hielt sich sich zufälligerweise am Waldrand auf und somit geschah das, womit keiner gerechnet hatte: Die Jacke um Bianca herum zerplatzte und gab ihre wahre Gestalt frei. Nun sahen Lydia und Co., wem sie gegenüber standen, doch ehe sie angreifen konnten, wurde Bianca in einen unterirdischen Gang gezerrt. Sie erkannte ihren Retter: Storm! Sie fiel ihm um den Hals, während er sagt: „Wir haben nicht viel Zeit. Wir müssen zum Klavier“. Bianca nickte und flog ihm hinterher, während die Bösen die Stelle suchten, an der Bianca verschwand, aber nur einen Busch vorfanden.

 

Bianca und Storm hatten inzwischen das Klavier erreicht. Bianca schluckte erst, doch dann setzte sie sich davor und begann zu spielen.

Goldene Noten aus Licht stiegen empor. Doch es geschah auch etwas anderes: Das Klavier erhob sich mit ihr in einer Seifenblase und schwebte auf eine Wolke. Dort spielte sich dann das gesamte Geschehen ab: Die Noten fraßen die Schatten förmlich auf, während Lydia, Emili, Darkina, Coldy, Darky und Windy die Flucht ergriffen und nur riefen: „Wir hassen Rosen und Klaviere!“.

Auch Xainado wurde geheilt. Da er ja von den Drillingen in einen Halbschatten verwandelt wurde, zerstörte die Klaviermusik eben auch diese Seite und verwandelte ihn in den Netten von Nebenan zurück. Auch die dunklen Wolken verzogen sich.

 

Als Bianca endet, taten ihr die Finger weh. Langsam erhob sie sich und schwebte langsam von der Wolke empor und runter auf die Erde. Als sie wieder Boden unter den Füßen hatte, konte sie es nicht glauben: Die Legende um das goldene Klavier war also wahr! Die Schatten waren alle verschwunden. Sie hatte also das Licht zurückgebracht. Sie fiel Storm um den Hals, als dieser fragte: „Und was passiert jetzt mit dem Klavier?“. „Ich vermute, daß es da oben in den Wolken bleiben wird. Dort ist es sciher vor allen Bösen, sofern sie es doch entdeckt und somit zerstört hätten“, sagte sie und legte sich eine Hand auf ihren Bauch, der leise rumorte. „Klavier spielen macht hungrig“, sagte sie und grinste. „Auf jeden Fall knurrt mein Magen“. Storm nickte. „Hunger habe ich jetzt auch“, sagt er.

 

Dann gingen sie nach Hause, aßen etwas und bereiteten sich auf die erneute Rettung von Lighttown vor.

 

ENDE

 

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