Stau

19:32, 20.01.2010. Von Felix

Angola – Algerien 0:0. Wir stehen im Stau. Um drei Uhr beginnt die Anreise zum Spiel. Viel zu spät! Der Anpfiff ist um fünf. Wir trampen, zwei junge Angolaner nehmen uns mit. Sie arbeiten im der englischen Botschaft. Ihr Chef war der Autor unseres Reiseführers, bis es ihn wieder nach London verschlagen hat.

Zur 50. Spielminute betreten wir das Stadion. Viel zu spät, denn weil Mali im Parallelspiel 2:0 gegen Malawi führt, reicht Angola und Algerien das Unentschieden. Der Nichtangriffspakt ist offensichtlich. Zwar ist die Situation mit der Schande von Gijon 1982 nicht vergleichbar, trotzdem ist es kurios, das nun einmal die Algerier die Rolle von Deutschland bzw. Österreich übernehmen.

Mit Luanda haben wir uns versöhnt, auch wenn die Rückfahrt aus dem Stadion mit dem Bus wegen des unglaublichen Staus wieder zwei Stunden dauert. Die Stadt hat was und wir haben viel zu viel Paranoia geschoben. Hier kann man sich locker bewegen. Schade, dass wir das viel zu wenig getan haben.

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