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Die Krise des Vatikan geht weiter04:44, 9.07.2010
Geschrieben in Papst und Vatikan
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Kirchenkrise - nächste Folge
Mit der Nachfolge-Regelung für Walter Mixa hatte es der Vatikan besonders eilig. Die Kirchenspitze handelt, so die Botschaft aus Rom. Doch die Ernennung von Bischof Zdarsa zeigt vor allem Eines: Der Vatikan hat wenig gelernt. Aber Rom hatte es eilig, weil eine lange Vakanz in Augsburg quälend geworden wäre - und weil die Kurie zeigen wollte: Wir handeln, wir entscheiden, wir kommen heraus aus der Missbrauchskrise. Der Skandal um Mixa war gestern. Jetzt steht der Neue aus dem Osten im Mittelpunkt des Interesses. Raus aus der Krise, das ist im Augenblick das Motiv vieler Entscheidungen im Vatikan. Die Ernennung des künftigen Augsburger Bischofs zeigt aber auch, dass schnell entscheiden nicht immer bedeutet, gut zu entscheiden. Der Papst hat in einer offenbar recht einsamen Prozedur Konrad Zdarsa erwählt und dabei die deutschen Bischöfe ebenso wie das Augsburger Domkapitel brüskiert.
Das belegt einmal mehr, die römisch-katholische Kirche hat wenig - bis gar nichts mit den Menschen zu tun und im Sinn
den ganzen Beitrag und mehr über die autoritäre Machtverwaltung des Vatikan siehe und vorherige Seiten
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