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Der Traum ist fast aus ...

20:24, 26.08.2010 Geschrieben in Unerwünschte Wahrheiten [0 Kommentare] [Link]

 

 

Zwischenkommentar

 

Will ich etwas zu den Provokationen von Thilo Sarrazin schreiben, dem Stinkstiefel der deutschen Sozialdemokratie, der so absolut typisch ist für diese ehemalige Volkspartei: Erst einmal ungeliebte Themen aufreißen und in die Öffentlichkeit tragen, heimlich grinsen und dann heuchlerisch beschwichtigen, um dann genau in diese Richtung Real-Politik zu machen.

Ich erinnere nur an die NATO-Nachrüstung Ende der 70er, Berufsverbotspolitik, den Aufbau des Atom-Staates mit all seinen gefährlichen Risiken, die Agenda 2010 mit der Hartz4 Gesetzgebung u.s.w.

 

Nein, ich will nichts zu Thilo Sarrazin und seinen unsäglich dummen Thesen schreiben, die für niemanden eine Antwort geben und keine wirkliche Verbesserung und Veränderung der verfahrenen Situation bringen. Der Mann will sein neues Buch verkaufen, dafür geht er über Leichen, genau wie Dieter Bohlen, Eva Herrmann, Helene Hegemann oder viele andere sogenannte Volksvertreter vor ihm, ungeachtet ob sie Gerhard Schröder, Helmut Kohl, Wolfgang Clement oder sonstwie heißen.

  

Aber ich will etwas dazu schreiben, wieso es zu dieser jetzigen Entwicklung zwangsläufig kommen musste, weil ich selber daran auch einen winzigen Anteil Schuld trage, denn ich gehöre auch zu denen, die noch immer einen Traum von einer multikulturellen Gesellschaft der Vielfalt träumen, - und ich bin noch lange nicht bereit diesen Traum aufzugeben.

 

Aber Toleranz ist etwas, was man nicht einfach geschenkt bekommt, man muss sie sich verdienen und als Gegenleistung eben solche entgegenbringen. Man muss als Gast in diesem Land leben wollen, und es nicht als christliche “Schweine-Kultur” öffentlich beschimpfen, sich den demokratischen Grundprinzipien und der Kultur der gelebten Individualität anpassen.

 

Es ist keine positive Entwicklung, wenn Ehefrauen Zuhause eingesperrt werden und keine deutsche Sprache lernen dürfen, wenn Töchter zwangsverheiratet und sexuell verstümmelt werden, wenn Frauen in mobile Gefängnisse aus Burkha, Tschador und Nikab gesperrt werden, wenn sich die ohnehin schon vollen Frauenhäuser in den großen und kleinen Städten rasant zu Sammelbecken brutalst misshandelter islamischer Frauen verwandeln.

 

Ich habe doch nicht jahrelang Seite an Seite mit Frauenrechtlerinnen demonstriert und Rechte erkämpft, um sie jetzt an eine autoritäre, inhumane und intolerante Parallelgesellschaft wieder abzutreten.   

  

Ja, ich trage daran Mitschuld, denn ich habe kritiklos und naiv den Menschen aus dem Migrationsländern die Hand hingestreckt und sie hier willkommen geheißen, Toleranz und religiöse Freizügigkeit gefordert und dafür auf öffentlichen Straßen demonstriert. Ich habe jahrelang nicht sehen und wahrhaben wollen, dass es viele, zu viele Migranten in diesem Land gibt, die sich um keinen Preis in dieses Land eingliedern und integrieren wollen, die deutsche Mädchen und Frauen als Huren beschimpfen, weil sie sich kleiden, wie sie wollen, die sich als selbsternannte islamische Missionare empfinden und immer restriktiver versuchen dieser Gesellschaft und den Menschen in unserer individualisierten Kultur ihre Lebensvorstellungen aufzuzwingen - oder ihnen bei Weigerung mit Verachtung und Hass begegnen.

Und genauso erziehen sie ihre Kinder, drängen und führen sie nicht dazu hinreichend die deutsche Sprache zu lernen, sich Bildung und Berufsperspektiven zu erarbeiten, wirklich auf diese Weise in diesem Land zu leben.

Oder wie es ein 13-jähriger türkisch-kurdischer Kleinkrimineller und zig-fach polizeibekannter Intensivtäter formulierte: In Deutschland ist alles Scheiße, die Menschen sind Faschisten, die Frauen Huren, aber hier kann man richtig Geld machen ohne zu arbeiten, hier kann man sich alles besorgen, man muss es nur den deutschen Schweinen wegnehmen.                      

Natürlich gibt es auch andere, viele meiner muslimischen Freunde/-innen gehören dazu, aber ich schreibe hier nicht von den Ausnahmen. Ich spreche von der Tatsache, dass unsere deutsche Sprache verflacht, weil viele unserer Kinder dieses türkischdeutsche Wortgestammel nachzuahmen versuchen, weil sie das total cool finden und so kaum in der Lage sind einen halbwegs durchdachten, gramatikalisch richtigen Satz zu formulieren.

Sie übernehmen immer mehr auch die Lebenseinstellung vieler Migrantenkinder, weil sie jeden Tag erfahren, dass die damit in allen Bereichen weitgehend durchkommen, kaum Konsequenzen zu fürchten haben und Werte erbeuten, die sie sich sonst nicht leisten könnten. Es hat sich verselbständigt, dass man mit Gewaltbereitschaft und alltäglicher Klein- und Großkriminalität ein gutes Leben führen kann, dass gewachsene Regeln des Zusammenlebens keine Bedeutung mehr haben oder schlicht ignoriert werden.                                                      

Es ist eine bittere Wahrheit, aber es ist wenigstens eine, dass Thilo Sarrazin zwar ein Idiot ist, dass er aber leider nicht in allen Punkten Unrecht hat, dass aufgrund dieser Entwicklung in unserem Land der Traum der multikulturellen Entwicklung nahezu ausgeträumt ist. Es wird allerhöchste Zeit die Realitäten zu sehen und nicht weiter mit Blauäugigkeit Toleranz zu fordern, die sich selbst ad absurdum führt.

 

 

 

 

mehr zu diesem Thema siehe

     www.brakhage.info/einefragederehre-0  

und folgende Seiten

 

 

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