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Schwere Ausschreitungen in der islamischen Welt

01:24, 12.10.2010 Geschrieben in aktuell [0 Kommentare] [Link]

 

Schwere Krawalle, Gewalttaten

und Brandschatzungen in Riad,

Ankara, Teheran, Kairo, Saana

und anderen islamischen

Hauptstädten

 

 

In Ankara brennen

nicht-muslimische Läden

und christliche Kirchen

 

 

Hunderttausende skandieren

in den Straßen Kairos

 

 

Polizei und Armee

schauen tatenlos zu

 

 

Revolutionswächter stacheln den

wütenden Mob in Teheran an

 

 

Ayatollah Chamenei spricht von

Provokation und Beleidigung

des Islam

 

 

Syrien droht Europa mit dem

Abbruch der diplomatischen

Beziehungen

 

 

Toleranz darf keine

Einbahnstraße sein,

fordert Präsident Sarkozy

 

 

Ghaddafi tobt und sieht darin

einen Angriff auf den Islam

 

 

Vatikan plant Dombau in Mekka

  

Am Abend kam es in Riad, Teheran, Ankara, Kairo und vielen anderen Hauptstädten islamischer Staaten zu schweren Auseinandersetzungen mit vielen Hunderttausend Demonstranten, die mit Knüppeln, Macheten und Messern bewaffnet durch die Straßen zogen und wahllos Geschäfte und Niederlassungen westlicher Firmen und Banken angriffen. Beobachter wollen sogar Teilnehmer dieser Ausschreitungen gesehen haben, die Pistolen und Schnellfeuergewehre mitführten. Es gab zahlreiche Verletzte, Diplomaten sprechen sogar von mehreren Toten.

Polizei und andere Sicherheitskräfte griffen trotz unübersehbarer Anwesenheit nicht ein, als mehrere Hundert Demonstranten eine Modedepandanz in Kairo angriffen und anzündeten. Unbestätigten Berichten zu folge sollen mehrere der christlichen Kirchen in Ankara und Istanbul verwüstet worden und teilweise niedergebrannt sein. Sprechchöre skandierten immer wieder: Tod den Christen - bringt sie alle um.

Sogar in dem streng überwachten und gesicherten Riad sahen sich die Sicherheitskräfte mit fast zweitausend teilweise bewaffneten Demonstranten konfrontiert, die eine Niederlassung eines europäischen Elektronickonzerns stürmten, die Eingangshalle verwüsteten, später Computer aus den Büros entwendeten und zahlreiche Brände legten.

Ähnliche Berichte kommen aus vielen anderen islamischen Hauptstädten, wo die Menschen spontan auf die Straße gingen und sich sehr schnell zu großen Menschenansammlungen zusammenrotteten.

Der Grund für die Empörung der Muslime ist schnell erklärt und bezieht sich auf eine Presseerklärung des Vatikan, wo Diplomaten des Kirchenstaates bestätigten, dass mit König Fahd von Saudi-Arabien eine Vereinbarung getroffen wurde in der Nähe der weltberühmten Kabaa-Moschee in Mekka als Symbol für die Toleranz des Islam einen großen christlichen Dom zu bauen. Die geplante Kirche soll ökumenisch von allen Konfessionen genutzt werden und ein offener Treffpunkt für alle Christen in den verschiedenen islamischen Staaten der Region werden. Vertreter des islamischen Klerus sehen einhellig darin eine pure Provokation und riefen zum massiven Widerstand dagegen auf, was von vielen Hunderttausend Menschen in den verschiedenen Staaten sofort umgesetzt wurde.

Am späten Abend lagen noch keine Berichte der versch. Presseagenturen vor, ob die gewalttätigen Krawalle wieder abgeflaut sind oder evt. die ganze Nacht weitergehen. Verschiedene Diplomaten aus Saana/Jemen bestätigten allerdings, dass es sogar noch eine Zunahme der Gewalttaten gegeben habe, dass inzwischen auch die Büros der christlichen Hilfsorganisationen im Jemen offen angegriffen und niedergebrannt würden. Auch im Iran heizen die Revolutionsgardisten die ohnehin flammende Empörung gegen den Bau des Doms noch an und schützten teilweise sogar Teilnehmer der Demonstrationen, die Brandsätze gegen Gebäude westlicher Firmen schleuderten. Auch in Teheran brannten dadurch mehrere Gebäude völlig aus.

Kenner der Region befürchten, dass sich die gewalttätigen Demonstrationen im Gegenteil am kommenden Morgen noch deutlich ausweiten werden, dass die europäischen Muslime eigene Demonstrationen ausrufen werden, die dann zu ähnlichen Krawallen und Brandschatzungen überall in Europa führen könnten. Die Innenminister wollen sich umgehend zu einer Krisensitzung treffen, da sie schwerste Anschläge radikaler Islamisten wegen des geplanten Kirchenbaus befürchten.

 

 

 

 

Mehr dazu siehe

       www.brakhage.info/einefragederehre-45

und vorherige Seiten

 

 

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