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Ein herber Rückschlag17:37, 24.09.2010
Geschrieben in Unerwünschte Wahrheiten
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Der Anschlag auf Jürgen Trittin - ganz gleich, ob man ihn als Mensch und Politiker symphatisch findet oder nicht (ich persönlich finde ihn ausgesprochen unsymphatisch)- ist auch ein herber Rückschlag für die Anti-Atom-Bewegung in Deutschland, die durch die Politik der Mövenpick-Koalition z.Zt. einen nie gekannten Auftrieb erlebt.
Der Anschlag belegt, dass es leider nicht unerhebliche Mitglieder dieser Anti-Atom-Bewegung gibt, die weit außerhalb jedes demokratischen Selbstverständnisses agieren, die Gewalt als legitimes Mittel zur Durchsetzung politischer Ziele und Forderungen ansehen. Das legt nahe, dass hier wieder einmal Autonome Links-Faschisten und Terroristen am Werk waren, die in gewohnter Manier und im Schulterschluss mit Neo-Nazis, Anti-Demokraten, islamischen Fundamentalisten / Faschisten, Brandschatzern und Plünderern ganz gezielt der Anti-Atom-Bewegung möglichst schweren Imageschaden zufügen wollten. Es wäre schließlich nicht das erste Mal, dass Autonome Linke ganz gezielt den Feinden der Demokratie zur Seite stehen und in ihrem Sinn agieren.
Es ist leider damit zu rechnen, dass diese Gewalttäter, die für sich politische Motive reklamieren, was aber völlig absurd ist, auch bei den Demonstrationen gegen die Atom-Politik in absehbarer Zeit aktiv werden und den gesamten Widerstand diskreditieren.
Anti-Atom-Bewegung:
Trittin mit Farbe oder Torte
attackiert
Der Grünen-Bundesfraktionsvorsitzende Jürgen Trittin stand auf der zentralen Bühne der Theaterinszenierung „Freie Republik Wendland“ auf dem Ballhofplatz in Hannover, wo gerade eine Podiumsdiskussion zum Thema „Ideale versus Realpolitik“ begonnen hatte, als er angegriffen wurde. Ein Maskierter überkippte den Grünen-Politiker mit weißer Farbe. In anderen Berichten hieß es, jemand habe eine Torte auf Trittin geworfen. In einem Zeugenaufruf der Polizeidirektion Hannover hieß es, bei der Veranstaltung „sprang ein maskierter Unbekannter auf die Bühne und warf einen tortenähnlichen – offenbar mit heller Farbe gefüllten – Gegenstand auf den Politiker“. Die Polizei ermittelt wegen versuchter Körperverletzung und sucht eine 17 bis 25 Jahre alte Person, die bei der Tat „komplett weiß – vermutlich mit einem einteiligen ‚Einweganzug’ oder Overall – bekleidet“ war. Nach dem Anschlag hatte Trittins Diskussionspartnerin, die selbst ernannte „Vollzeitaktivistin“ Hanna Poddig, es abgelehnt, sich von der Attacke zu distanzieren. Der Grünen-Politiker brach die Diskussion daraufhin ab und verließ die Bühne. „Körperliche Gewalt kann keine Basis einer Diskussion sein und ich kann mit niemandem diskutieren, der körperliche Gewalt gegen mich gut findet“, sagte Trittin vor seinem Abgang. Trittin habe sich keine schwerwiegenden Verletzungen zugezogen und sei weggefahren, teilte die Polizei mit.
den gesamten Beitrag siehe www.brakhage.info/asse-gorleben-5 und vorherige Seiten
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