Caro in the USA
Hallo ihr Lieben =) Dieser Blog dient dazu, euch über meine Erlebnisse hier in den USA auf dem Laufenden zu halten. Also, immer mal reinschauen. ;)

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Chicago

Haaaallöchen =)

da bin ich wieder, zurück aus der "windy city". Ich kann meine ganzen Eindrücke eigentlich gar nicht in Worte fassen...was die Welt zu bieten hat, ist einfach toll und was Chicago zu bieten hat, ist noch besser! =)

 

Am Freitag Nachmittag bin ich also ganz allein nach Chicago geflogen ( der Flug war überraschender Weise ganz angenehm, ich hatte nur leichte Todesangst *lach* ). Meine Freundin Nathalie war bereits am Vormittag mit ihrem Gastvater im Auto nach Chicago gefahren und sie wollten mich dann am Flughafen abholen. Aber was wäre das Leben ohne irgendwelche Zwischenfälle oder unvorhersehbaren Änderungen?! Nun ich kam am Flughafen an, Nathalie war nicht da. Wir hatten dann ein paar mal telefoniert und sie sagte mir dass sie noch nicht ganz in Chicago sind, weil der Verkehr so furchtbar ist. Nach einer Weile warten rief sie mich dann wieder an um mir mitzuteilen, dass sie mich nicht abholen können weil das alles zu lange dauern würde und ich doch versuchen soll einen Shuttle Bus zu dem Hyatt Hotel zu nehmen...gut, dachte ich mir, such ich mal die Shuttle Station...ich dort hin und mind 10 Leute gefragt wo ich den Bus zum Hyatt Hotel finde..letztendlich hatte ich ihn dann gefunden und dann fragte mich der Fahrer "Regency or Rosemont?" und ich nur "Hä?" und dann erklärte er mir, dass es mehrere Hyatt Hotels gibt und zu welchem ich denn möchte. "Ja keine Ahnung" hab ich dann gesagt. Ich Nathalie wieder angerufen und gefragt zu welchem ich soll, meinte sie zu mir "Mc Cormick Place"..hab ich zu dem Fahrer gesagt dass ich zum Mc Cormick Place muss, sagt der mir "da fahren wir nicht hin weil das in Downtown ist", also direkt in der Innenstadt...prima dachte ich mir, das wird ja immer besser...ich bin ja hier nur in der 3. größten Stadt der USA...ich Nathalie wieder angerufen und ihr gesagt, dass der Bus da nicht hinfährt, da meinte sie "das kann nicht sein", darauf ich "ist aber so", darauf sie "der muss da aber hinfahren", darauf ich "tut er aber nicht"...irgendwann nahm das ganze eine solche Komik an, dass meine panik und verzweiflung langsam wieder in den Hintergrund rückten..nathalie rief mich dann später nochmal an und sagte mir dass es da noch einen flughafen expressbus geben muss, der da hinfährt, dass ich den dann allerdings bezahlen muss. nun gut dachte ich mir, such ich mal nach dem expressbus..ich wieder zig Leute gefragt die mir sagten ich solle einfach die straße bis ganz runter laufen und dann links und dann muss der bus da irgendwo sein.."ja irgendwo ist gut"...najaaa, kurz und knapp, ich hab den bus gefunden, 28$ fürs ticket bezahlt und durfte dann 2 stunden in dem bus umherfahren bis ich dann endlich an dem hotel ankam...nathalie hatte mich dann auch gleich in Empfang genommen und mich in unser Hotelzimmer geführt und die Aussicht die wir dort auf die ganze Stadt hatten, hat mich für alles entschädigt...einfach toll! noch am selben Abend hatten wir dann unser Wochenende in Chicago mit Hilfe unserer Reiseführer geplant.

Samstag früh, frisch und mehr oder weniger ausgeruht, ging es dann los...mit dem Bus die Michigan Avenue (das ist dort eine ziemlich zentrale straße von der aus man überall bequem zu fuß hinkommt) entlang und am Millennium Park ausgestiegen. Ein wunderschöner Park direkt am Michigansee, dort waren wir dann erst einmal kurz durchspaziert und kamen gleich zu unserer ersten kleinen Sehenswürdigkeit, "the Bean" (die bohne)..der name sagt schon alles..das ist halt wie ne skulptur in form einer bohne und in der bohne spiegelt sich die ganze skyline von chicago, also war schon schön anzusehen. danach ging es dann zu starbucks frühstücken, die haben ja hier an jeder straßenencke ein starbucks, das ist wirklich toll...es geht doch nichts über einen schönen frischen Café Mocha und ein Butter Croissant zum frühstück in Chicago. =) danach waren wir dann die michigan avenue entlang gelaufen bis zum chicago river und dort hatten wir uns dann tickets für eine bootstour durch chicago und über den Michigansee gekauft. als wir die sicher hatten, ging es zum "Navy Pier", einer Art Vergnügungspark auch direkt am See gelegen...dort waren wir dann mit dem riesenrad gefahren und hatten von dort auch schonmal eine schöne aussicht über den see und auf die stadt. das wetter war auch bombe, um die 30 grad, herrlicher sonnenschein, nur hin und wieder mal etwas bewölkt, aber war kaum der rede wert. nach dieser kleinen rundreise durch die luft waren wir dann bis zum ende des navy piers gelaufen und dann wieder zurück zum chicago river um unsere bootstour anzutreten, die wirklich sehr schön war..hat zwar zwischendurch ganz schön geschaukelt aber ging schon...wir haben alles sehenswertes von chicago gesehen und auch einiges dazu erklärt bekommen. nach 90 min war die fahrt auch schon wieder vorbei und als nächstes stand der Willis Tower, besser bekannt als Sears Tower (3. größtes Gebäude der Welt; 442 m; 527 m mit Antenne) auf dem Plan. draußen stand schon eine lange schlange als wir dort ankamen, aber es ging ziemlich schnell voran und wir hatten uns schon gefreut dass es so schnell geht doch wir hatten uns zu früh gefreut, denn um auf den Turm zu kommen, musste man etwa durch 5 oder 6 räume kommen und jedesmal wenn wir in einen neuen raum kamen, war da eine riesen menschenansammlung...und wir hatten noch gedacht "mensch das geht ja schnell voran", was für eine naive, utopische denkweise..ganze 3 stunden mussten wir warten eh wir hochkonnten. aber was tut man nicht alles um einmal in schwindelerregender höhe zu sein...das highlight dieses towers war aber was ganz anderes..und zwar hatten sie dort vor ein paar jahren 3 glasboxen angebaut in die man sich stellen kann und dann hat man unter seinen füßen quasi einen glasboden und dann nichts, dann schaut man 103 stockwerke tief...also ich sag euch, das war nicht lustig in der box...das fühlt sich so komisch an wenn man da runter schaut...dann war da noch so n kleines kind was da drin rumgesprungen ist..gut, dachte ich mir, bring uns nur alle um mit deinem getrampel. aber ich habs überlebt und ich bin stolz, dass ich es mich getraut habe. ansonsten hatte man von da oben natürlich eine bombenaussicht über ganz chicago und noch weiter bis zu den angrenzenden bundesstaaten..nachdem wir dort also so lange warten mussten, war es dann schon später nachmittag und wir waren dann zum grant park gelaufen wo sich die buckingham fountain befindet...das is halt n riesengroßer springbrunnen der abends dann auch schön beleuchtet wird...joar naja im prinzip war das dann noch einmal ein netter abendspaziergang durch den park und chicago...mit dem bus zurück zum hotel und kaum oben angekommen, sehen wir auf einmal ein feuerwerk nicht weit von unserem hotel entfernt...also haben wir uns auf unsere betten gesetzt und uns das feuerwerk angeschaut. das war ein schöner abschluss eines tollen tages...

am nächsten tag sollte es wieder in aller frühe losgehen und unsere erste anlaufstelle war das Shedd Aquarium, was wir locker zu Fuß von unserem Hotel erreichen konnten, weil es nicht weit weg war. nach einem etwa 20 minütigen morgenspaziergang in bereits praller hitze waren wir dann an unserem zielort angekommen und auch da war bereits ein riesen ansturm...aaaber dort mussten wir gott sei dank keine 3 stunden warten, nur etwa eine halbe...in dem aquarium hatten sie dann alles, was das wasser so zu bieten hat und noch mehr. fische (ich hab Nemo gesehen ), schildkröten, ecklige spinnen und schlangen, krabben, haie, süße delphine,knuffige belugawale, pinguine und und und..wir hatten uns dort dann auch so eine art delphinenshow angesehen wo die delphine eben alle zusammen mal in die luft springen und andere kleine kunststücke vorführen...war ganz nett anzusehen aber ich hatte mir mehr versprochen. nach unserem aquariumaufenthalt waren wir dort noch etwas spazieren gewesen weil das auch wieder direkt am see lag und es einfach so ein wunderschöner tag war...wir hatten uns dann noch das planetarium und field museum dort angesehen und sind dann wieder mit dem bus weiter zum hancock center, dem 6. größten Gebäude in den USA (344m). auch von dort oben hatte man eine schöne aussicht über chicago, den strand, den see, einfach über alles...und auffällig war dort, dass viele hochhäuser/wolkenkratzer einen Swimmingpool auf ihrem dach hatten...das stell ich mir natürlich auch mal ganz nett vor in nem pool zu baden der in mind 200m höhe liegt. nach dem hancock center haben wir dann in der cheesecake factory zu mittag gegessen, solch ein restaurant haben wir auch hier in ohio, nur 20 min mit dem auto von mir entfernt und es schmeckt so unglaublich gut dort...ich hatte pasta, einen tropical smoothie als getränk und zum nachtisch gab es den besten kuchen der welt..wir hatten uns für brownie sundae cheesecake entschieden und es war ein gedicht...super angerichtet und ein einmaliges geschmackserlebnis. das wird mir in deutschland fehlen.

nach diesem tollen erlebnis folgte unsere shoppingtour durch den Water Tower Place ( ein Einkaufszentrum) und dann die "Magnificent Mile" entlang, eine der elegantesten und teuersten Straßen Chicagos. Könnte man evtl mit der 5th Avenue in New York vergleichen. Da gab es dann Läden wie Giorgio Armani, Victoria´s Secret, Bloomingdale´s, Nordstrom, Disney, Apple und und und, also alles richtig schön teuer...nach diesem anstrengenden shoppingerlebnis ging es dann mit dem bus wieder zurück zu unserem hotel, duschen und ins bett...

montag mogen hatten wir dann in unserem hotel ausgecheckt, aber unser gepäck dort gelassen weil wir gegen 15 uhr dort den expressbus zum flughafen nehmen wollten...die zeit bis dahin hatten wir genutzt um einfach nochmal durch chicago zu spazieren, die parks, am see entlang, einfach nochmal alles genießen und das wochenende ausklingen lassen.

gegen 15.30 uhr waren wir am flughafen, dort hatten wir uns die zeit noch in buchläden und bei starbucks vertrieben...der rückflug war wieder sehr unangenehm, wir waren durch eine wolkenfront geflogen, was ja nicht unbedingt was ungewöhnliches ist, aber für mich, der schon einbissl angst orm fliegen hat, war es weniger schön..die kleine express maschine fing dann auf einmal an zu wackeln wie verrückt und das anschnallen symbol erschien und ich hab nur stur geradeaus geschaut und gebetet dass wir heil wieder runterkommen.  wie ihr seht, hats funktioniert und nun bin ich wieder voll im arbeitsalltag drin..ab nächster woche hab ich für zwei wochen das auto jeden tag weil ich den großen jungen zu nem speziellen sicherheitskurs fahren muss, darauf freu ich mich schon..wenn man das auto hat, kann man mit den kiddis schon mehr machen und den tag anders planen..und bald geht er ja dann auch zur schule und ich zur uni. =)

OK, das wars jetzt aber von mir, meine Güte hab ich heute viel geschrieben, da kann ich euch nur bemitleiden, dass ihr das lesen müsst.

 

Ich wünsche euch allen noch eine schöne restliche Woche, macht nicht zu viel und bis bald wieder.

 

Eure Caro


Geschrieben: 16:52, 30.07.2009
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Cedar Point- Amusement Park!

Hallo meine Lieben,

 

ich freue mich verkünden zu können, dass ich nach dem gestrigen Tag im Vergnügungspark noch am Leben bin, was schon irgendwie an ein Wunder grenzt...das war nämlich nicht irgend ein Vergnügungspark, nein es war der Park mit den teilweise schnellsten und höchsten Achterbahnen...aber mal ganz von vorn.

Gegen 7 Uhr bin ich also von hier los zu meiner Freundin Linda und von ihr aus ging es dann nach Cleveland Downtown zur Cleveland State University wo bereits der Bus auf uns wartete. Gegen 8.45 Uhr waren wir dann alle zusammen, also auch noch ein paar andere Studenten der Universität, losgefahren, und zwar zum Cedar Point, wie sich der Park nennt. Das Wetter meinte es zunächst gar nicht gut mit uns, denn als wir dort nach 1 1/2 Stunden Fahrt ankamen, überraschte uns erst einmal ein heftiges Unwetter. Es goss wie aus Eimern, es gewitterte und der Wind hat einen glatt umgehauen. Linda und ich hatten uns dann erst einmal in ein Restaurant verzogen, wie die meisten anderen auch. Glückerlicher- oder besser gesagt unglücklicherweise war es ein All-you-can-eat Restaurant..wenn man mir sagt, ich kann essen so viel ich will, dann ist das gar nicht gut, erst recht nicht wenn man vorhat danach noch Achterbahn zu fahren.  Nuuun ja, das Essen war jedenfalls sehr "yummy" (um nicht immer lecker zu sagen ), ich hab alles mal durchprobiert: Salate, Wraps, Pasta, Pizza, Hamburger, Kartoffelbrei mit Hühnchen und Gemüse, Eis und zum Schluss als krönender Abschluss Kuchen mit nem Tässchen Kaffee. Gegen Mittag wurde dann das Wetter auch wieder richtig schön, praller Sonnenschein und unerträgliche Hitze. Nun konnte es also losgehen, Vollgas mit vollem Magen...man gab uns zuvor noch den Tipp, am besten ganz nach hinten zu laufen und dort anzufangen damit man nicht so lange anstehen muss..gesagt, getan...Linda und ich also bis ganz nach hinten gelaufen und die erste Achterbahn die wir dann sahen trug den Namen "Mean Streak", nun der Name hätte mir eine Warnung sein sollen...wir also da hin und rein ins "Vergnügen". Normalerweise wird bei einer Achterbahnfahrt ja eigentlich der ganze Körper gesichert, also Schultern, Bauch, Rücken, Beine, ich hoffe ihr wisst was ich meine, quasi so ne Halterung die verhindert dass man nach vorne kippt...nun, diese Achterbahn hatte das nicht...da wurden nur die Beine gesichert, was mich etwas irritierte und verunsicherte...dann ging es auch schon los, schööön langsam den Berg hoch und dann ganz plötzlich, senkrecht nach unten in nem affenzahn..leute, ich dachte ich muss sterben, ich hatte nun auch noch meine Sonnenbrille auf, die hats mir gleich vom Kopf gerissen, aber ich konnte sie Gott sei Dank noch irgendwie halten und retten...es hat uns alle echt richtig durchgeschleudert, ich hatte so ne Angst dass ich rausfalle da die Sicherung ja auch nicht gerade vertrauenswürdig war..ich hab mich überall festgeklammert wo es nur ging und geschrien wie ich noch nie in meinem Leben geschrien habe....die 2:45 min Fahrt kamen mir vor wie eine Ewigkeit und ich war einfach nur froh als es vorbei war und da war ich nicht die Einzige..da war dann einer der hat mich gleich gefragt ob mir auch so der Rücken wehtut und das konnte ich nur bestätigen, mein Nacken und mein Rücken haben tierisch wehgetan und auch heute noch hab ich Probleme mit meinem Nacken. Also das war echt nicht lustig...das Foto, was die ja da dann immer machen, ist auch entsprechend ausgefallen, wobei das nun wieder mehr als lustig ist..ich glaube ich hab noch nie auf einem Bild so sch**** ausgesehen.  naja, soweit so gut dachten wir, gehen wir mal weiter zur nächsten Achterbahn, genannt "Maverick"...dort konnten wir uns erst einmal eine Stunde anstellen...die Fahrt muss ich sagen, war sehr angenehm...es ging hoch und runter, zack ein Looping, links und rechts rum, durch ein Tunnel, dann riesen große Wasserfontänen..richtig supi, auch da habe ich wieder geschrien, weil es schon n komisches Gefühl ist, wenn es plötzlich so schnell bergab geht, aber es hat echt Spaß gemacht und wir waren auch gut gesichert.  Von da an machte es richtig Spaß und wir wurden immer mutiger. Weiter ging es zum Skyhawk, was wie ne riesen große Schaukel war, das hat mir mit am besten gefallen, das war richtig supi..ich werd das jetzt nicht weiter beschreiben, ich häng dann einfach noch paar Bilderchen mit an und dann wisst ihr bescheid.  Joar naja zwischendurch hatten wir dann auch mal bissl im Riesenrad relaxt und die schöne Aussicht über den Park und den Eriesee genossen oder wir waren in ein Café gegangen und hatten nen schönen großen Cookie gegessen und nen Iced Coffee, sehr erfrischend. Dann gings weiter mit noch mehr Achterbahnfahrten, Wildwasserbahnen und anderen spektakulären Attraktionen wie dem maXair, Chaos, Troika, Matterhorn, Super Himalaya etc...die Wildwasserbahn, die den Namen Snake River Falls trug, hatte ich wohlweislich zum Schluss gemacht, denn dort wurde man ordentlich nass...das waren nicht nur n paar Spritzer die man da abbekommen hat, nein, das war wie ne riesengroße Welle die da über einen kam..ich war klitschnass von oben bis unten als wäre ich mit meinen Sachen ins Wasser gesprungen...war eine schöne Abkühlung zum Schluss und ich hatte ja auch Wechselsachen mit und mich dann im Bus auf der Toilette umgezogen...

also alles in allem würde ich sagen, war es ein superschöner, spektakulärer Tag voller positiver als auch negativer Überraschungen. Ich war am Ende zwar fix und fertig, müde und mir war total schlecht, aber was tut man nicht alles um diesen speziellen Kick zu bekommen.

Heute werde ich mich einfach nur ausruhen, mein Buch lesen und nichts machen...ich hoffe, ihr hattet alle ein schönes Wochenende und ich melde mich dann wieder nächste Woche.

 

Liebe Grüße, eure Caro"Mean Streak"

 

 

 


Geschrieben: 01:58, 14.07.2009
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Happy 4th of July!

Nun, ich würde sagen, der Titel sagt alles...gestern war hier also der Unabhängigkeitstag, der ja hier ganz groß gefeiert wird. Da meine Gastmutter aber Engländerin ist, war dieser Tag hier bei uns im Haus kein so großes Fest. Der Tag begann für mich mit einem langen Spaziergang durch den Wald mit der ganzen Familie und den zwei süßen, viel zu dicken Hunden. Es war ein sehr angenehmer und schöner Spaziergang, ich bin froh, hier so viel Bewegung zu haben, so habe ich zumindest noch n kleines Fünkchen Hoffnung, hier nicht all zu viel zuzunehmen. Nachmittags war ich dann zu einer Freundin gefahren, die etwa 25 min mit dem Auto von mir entfernt wohnt. Zusammen waren wir dann zum Legacy Village gefahren und hatten uns erst einmal einen schönen, großen, fruchtigen Smoothie gegönnt, die sind hier echt der Hammer, total lecker. Danach gings dann noch zum Supermarkt, ein paar Snacks für unseren DVD- Abend besorgen. Als wir dann zu ihr nach Hause kamen, waren schon einige Gäste dort, denn sie hatten dort anlässlich des großen Feiertages ein Barbecue veranstaltet. Insgesamt waren dort 15 Kinder, das war ein Tumult, aber da die Familie einen großen Garten mit Swimmingpool hat, war das nicht das Problem. Wir hatten uns dann für ein Weilchen mit dazu gesellt und uns mit dem leckeren Essen die Bäuche vollgeschlagen, im wahrsten Sinne des Wortes. Das Essen war wirklich sehr lecker, es gab zig verschiedene Salate, Hamburger, Hot Dogs, Cookies, Brownies, ne riesen Obstplatte..also echt Wahnsinn, es war auch alles sehr schön angerichtet. Danach waren wir dann hoch in ihr Zimmer und hatten unseren Film geschaut und zwischendurch gabs dann noch n großes Feuerwerk. Gegen 22.45 uhr hab ich mich dann von ihr verabschiedet und bin wieder zu mir gefahren, was sich als nicht so einfach erweisen sollte. Ich kenn mich ja nun hier noch nicht soo gut aus und nun war es auch schon dunkel, die Straßen waren voll mit Autos, die wahrscheinlich alle bei dem Feuerwerk waren und es ging überhaupt nicht vorwärts. Ich hatte mir vorher bei Googel Maps ausgedruckt wie ich fahren muss und dachte mir, ja gut, ist kein Problem. So, an der nächsten Kreuzung sollte ich also laut Plan links abbiegen und wie ich das machen will, sehe ich dort lauter Polizeiautos..da gab es also einen größeren Unfall..prima, dachte ich mir, wie kommst du jetzt bitte nach Hause, wieso musste das ausgerechnet mir passieren?!...zunächst war ich etwas in Panik geraten, aber dann dachte ich mir "Caro, jetzt komm, stell dich nicht so an, so schlimm ist das doch jetzt gar nicht. Denk doch einfach mal logisch!"  Da bin ich dann also geradeaus weitergefahren, da standen an der nächsten Ecke schon wieder Polizeiautos, aber da war "nur" ne Ampel ausgefallen und deshalb hatte sich dann da n Polizist auf die Straße gestellt und den Verkehr weitergeleitet. Bin ich dann also dort einfach mal links abgebogen, dann die nächstmögliche wieder links und dann rechts und siehe da, ich kam auf die Straße, auf die ich wollte. Kaum zu glauben ,dass ich das ganz allein auf die Reihe bekommen habe.  Naja, nach ner reichlichen Stunde so gegen 23.45 uhr kam ich dann zu Hause an und bin nur noch tot ins Bett gefallen und heute, in den frühen Morgenstunden wurde ich dann liebevoll von einem Hämmern und Bohren geweckt. Ach ja, es ist schon toll, das Leben als Au Pair.  

 

Nun gut, meine Lieben, das wars also wieder für heute, ich werd sehen was der Tag heute wieder für mich bereit hält und ab morgen heißt es dann wieder arbeiten und die lieben Kiddis betreuen.

 

Ich wünsche euch noch einen schönen restlichen Sonntag und morgen einen guten Start in die neue Woche.

 

Liebe Grüße, eure Caro


Geschrieben: 17:56, 5.07.2009
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Chagrin Falls

Sooo, da bin ich wieder um nun meinen Bericht fortzusetzen...

am Donnerstag Abend ging es also weiter zu meiner Gastfamilie und ich war sehr aufgeregt und gespannt wie das erste Zusammentreffen am Flughafen in Cleveland wohl laufen wird. Nun, ich muss sagen, es lief gut...zunächst hatte ich nur meine Gastmutter erblickt, doch es folgten im Nu die zwei süßen, kleinen Jungs in ihren Schlafanzügen und mein Gastvater. Sie wirkten gleich auf anhieb sehr sympatisch. Natürlich war alles noch sehr fremd und man war eher zurückhaltend, aber das ist ja normal. Gegen 22.30 Uhr kamen wir dann hier in Chagrin Falls, einem Vorort von Cleveland hier in Ohio, an und ich war total müde...meine Gasteltern hatten mich dann noch schnell durchs Haus geführt und mir dann mein Zimmer gezeigt, was wirklich richtig schön ist. Es ist groß, ich habe auch ein schönes, großes, bequemes Bett, ein eigenes Bad, einen begehbaren Kleiderschrank, Fernseher, Schreibtisch, einfach alles...inzwischen, da ich nun auch schon etwa 1 Monat hier bin, fühle ich mich auch sehr wohl hier. Mich in alles einzuleben und mit allem zurechtzukommen, war am Anfang nicht sehr leicht, da sind schon mal die ein oder anderen Tränchen geflossen. Auch mit dem Heimweh musste ich mich arrangieren und es irgendwie überwinden, im Hotel hatten sie uns gesagt "Keep yourself busy and you won´t get homesick", nun diesen Rat habe ich irgendwie versucht zu befolgen. Ich würde sagen, es hat mal mehr und mal weniger gut funktioniert. Inzwischen habe ich aber all das überwunden, fühle mich hier rundum wohl, habe auch schon einige andere Au Pairs hier getroffen und mich mit ihnen angefreundet.Meine Gasteltern sind supernett und sehr hilfsbereit und haben wirklich versucht, mir den Einstieg hier so leicht wie möglich zu machen, sie haben immer ein paar gute Tipps parat und wann immer mir was auf dem Herzen liegt, kann ich mit ihnen darüber reden. Die Arbeit mit den Kindern macht Spaß, allerdings sind die zwei Jungs sehr aktiv und wollen immer gern ihren Willen durchsetzen, ist also auch nicht immer leicht, aber man kann Kindern ja auch nicht lange böse sein, besonders wenn sie noch so klein sind (2 und 5 Jahre). Zurzeit haben die Kiddis noch Schwimmunterricht, was für mich bedeutet dass ich jeden Tag früh um 9 uhr mit den beiden das Haus verlasse und sie zur Chagrin Falls High School bringe wo sich 3 Swimmingpools im Freien befinden. Dort mache ich sie dann fertig für ihren Unterricht und da ich bei dem Kleinen mit ins Wasser muss, mache auch ich mich fertig. Danach genießen wir meistens noch ein kleines Picknick auf der Wiese und dann gehts wieder heim oder nochmal runter in den Ort, entweder zur Bibliothek, in den Buchladen, zum Ice Cream Shop, zur Feuerwehrstation (die Jungs lieben Feuerwehrautos) oder aber auch zu Einstein Bros. Bagels zum Mittagessen, die Bagels hier sind der Wahnsinn, total lecker. Nachmittags gehe ich dann mit den Kiddis bei schönem Wetter meistens nochmal raus, entweder in den Park, zu den Wasserfällen oder einfach bei uns raus in den Garten...oder es wird gelesen, gepuzzelt, geknetet, gemalt, gebastelt, verstecken gespielt (die jungs lieben es, sich in meinem kleiderschrank zu verstecken) oder aber es wird eine große, tolle Bude gebaut. Abends, wenn ich dann Freizeit habe, lese ich meistens noch ein Buch, schaue fern, unterhalte mich noch einwenig mit meinen Gasteltern und falle dann tot ins Bett. An den Wochenenden verabrede ich mich dann meistens mit anderen Au Pairs. Letztes Wochenende war ich mit Linda, einem schwedischen Au Pair, in Cleveland in der Rock and Roll Hall of Fame, das war so geil dort, von der Architektur her erinnert es einwenig an den Louvre in Paris und es liegt direkt am Lake Erie, das Wetter war Bombe und man war einfach gut drauf...es gab super gute Musik, eine wahnsinns Ausstellung über all die guten Künstler, die die Welt zu bieten hatte und noch hat. Besonders im Mittelpunkt stand aber Michael Jackson. Es war schon komisch, Videos über ihn zu sehen und zu wissen, dass er nun tot ist.

Heute war ich mit meiner Gastmutter und den Kindern in Cleveland in so einer Art Kindermuseum. Für Kinder ist das dort wirklich wie im Paradies,sie können sich dort so richtig austoben und es macht Spaß sie dabei zu beobachten. Außerdem habe ich mich heute auch handwerklich betätigt, indem ich meinem Gastvater dabei geholfen habe, die alte Tapete von der Wand zu verbannen, weil da bald eine neue hin soll. Nun wirkt das Wohnzimmer so ganz ohne Tapete zwar etwas trist aber das ändert sich ja bald. Vorhin war ich dann noch mit meiner Gastmutter im Kino, wir haben uns "The Proposal" angesehen mit Sandra Bullock. Der Film ist wirklich zu empfehlen, ich kam aus dem Lachen nicht mehr heraus. Sandra Bullock in Höchstform und all die anderen Schauspieler waren auch wirklich super. Ja, und nun bin ich einfach nur noch müde...morgen ist ja hier der Unabhängigkeitstag, da bin ich mal gespannt was hier so los sein wird, ich weiß zumindest dass es irgendwo ein Feuerwerk geben soll..naja, ich lass mich mal überraschen.

So, ich glaube das wäre dann jetzt auch das Ende von meinem Bericht heute..ich hoffe, ich habe nichts vergessen, euch zu berichten. Ich werde noch ein paar Fotos mit anhängen, teilweise hier aus dem ort und teilweise aus der näheren Umgebung.

 

Machts erstmal gut, eure Caro

 

Die "Chagrin Falls" Wasserfälle, 5 min von unserem Haus entfernt

Die Bibliothek

Der Park

 

Joar, der Swimmingpool

Nathalie, ein österreichisches Au Pair, und Ich in Legacy Village

Yeah, keep it cool!


Geschrieben: 01:17, 4.07.2009
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" I'm a million miles from you "

Jetzt bin ich nun schon einen Monat hier und das ist mein erster Eintrag. Ich hatte vorher einfach nicht die Zeit und Lust dazu. Aber nun kann es losgehen mit regelmäßigen News aus "dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten"!

Die meisten von euch hatten ja bereits schon einen mehr oder weniger ausführlichen Bericht über meine erste Zeit in Stamford mit all den anderen Au Pairs und unseren Ausflug nach New York. Aber der Vollständigkeit halber werde ich es hier in meinem Blog noch einmal festhalten.

Nuun ja, am 1. Juni in den frühen Morgenstunden sollte es also losgehen, mein Abenteuer für ein Jahr in den USA. Ich war schon ziemlich aufgeregt und auch traurig, dass ich meine Familie und Freunde hinter mir lassen musste. Aber ich habe es ja nicht anders gewollt, irgendwann muss man ja mal erwachsen werden und sich von manchem lösen können. Also hieß es dann am Flughafen Abschied nehmen und auf in ein neues Leben. Über die Flüge will ich gar nicht weiter sprechen bzw. schreiben, die meisten wissen, dass ich kein großer Fan vom Fliegen bin und ich einfach nur froh war, nach den ein oder anderen mehr oder weniger starken Turbulenzen, heil hier angekommen zu sein.

Vom Flughafen in New York ging es dann mit dem Bus weiter nach Stamford in Connecticut, zu unserem Hotel, was wirklich super war. Das Essen war toll, die Zimmer komfortabel und die Umgebung sehr schön. Von da an bis Donnerstag hatten wir dann unsere Meetings die Kinderbetreuung in den USA betreffend. Teilweise war es echt anstrengend aber man wusste ja für was es gut ist und unsere "Lehrerin" war wirklich spitze. Also alles in allem war der Aufenthalt im Hotel wirklich sehr angenehm, gerade auch mit all den anderen Au Pairs aus den verschiedensten Nationen.

Am Mittwoch Abend, den 03. Juni, ging es dann also mit dem Bus nach New York. Zunächst waren wir nur so n bissl durch die Straßen von New York gefahren, am Central Park vorbei und über die 5th Avenue...uuund dann ging es hoch hinaus auf das Rockefeller Center, wuaah, das war so geil. Eine wahnsinnig tolle Aussicht hatte man von da oben über die Stadt, über das Empire State Building, den Hudson River, den Cantral Park, einfach über alles. Ich konnte es nicht fassen, dass ich tatsächlich in New York bin. Danach ging es dann zum Times Square und inzwischen war es schon dunkel und somit alles beleuchtet und ich kam aus dem Staunen nicht mehr raus, jahaa was so ein paar Reklametafeln alles bewirken können. Man kann das wirklich nicht beschreiben. Die hatten ja dann dort auch eine Straße zur Fußgängerzone umdeponiert und dort lauter Liegestühle aufgebaut, was echt chillig war.  Nachdem wir uns dort genauer umgesehen und zig Fotos gemacht hatten, ging es dann weiter um uns die Freiheitsstatue anzusehen, die auch schon schön beleuchtet war. Dann noch zum "Ground Zero", wo einst das World Trade Center gestanden hat. Das war denn etwas traurig und es ist kaum zu glauben, dass das schon wieder 8 Jahre her ist. Joar, danach ging es dann auch schon wieder zurück zum Hotel. Alles in allem, war es ein viel zu kurzer aber richtig toller Ausflug in die größte Stadt der USA.

Am Tag darauf, also am Donnerstag, ging es dann auch schon weiter zu meiner Gastfamilie nach Ohio, was für mich bedeutete, schon wieder in ein Flugzeug zu steigen und Todesängste zu durchleben. Aber an das Fliegen werd ich mich wohl hier in den USA gewöhnen müssen. Wie das Zusammentreffen mit meiner Gastfamilie war und wie ich nun hier so lebe und was ich noch alles erleben werde, erfahrt ihr dann alles in meinen nächsten Berichten.

Ich hoffe, euch geht es gut und ihr macht alle euer Ding.

 

Ganz Liebe Grüße, eure Caro

 

P.S.: Anbei noch ein paar FotosBlick vom Rockefeller CenterBlick vom Rockefeller CenterTimes SquareChillen am Times Square- die neue Fußgängerzone macht´s möglich =)

 Meine Limousine xD

 Rockefeller CenterTimes Square again

 

 

 


Geschrieben: 01:13, 3.07.2009
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