7.04.2010 11:38
Geschrieben von hellado
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Hab mir mal wieder den Spaß gemacht und ein kleines, aber feines Tape zusammengemischt.
Reinhören - Runterladen - Rumbommeln

So schauts aus, viel Spaß

 


www14.zippyshare.com/v/23906697/file.html

20.09.2009 12:52
Geschrieben von hellado
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Freitag 18.09.2009 Es wird langsam dunkel. Ich stehe vor meinem Computer, vor mir ein USB Mischer aus dem Hause Numark. Meine Musik ist laut. Ich habe eine Idee. Ich will für die Modekette Olymp & Hades, Marienplatz, Schwerin, eine CD aufnehmen. Sie suchen junge DJs, die ihre selbstgemachten Platten abgeben. Ich dachte mir, dass ich meinen gewohnten anarchistischen Mix aus Minimal, Techno und Allem was mir in die Finger fällt nicht nehmen kann. Ich muss meine Linie brechen und das habe ich getan. Es ist immer noch mein Stil, allerdings housiger, stellenweise ruhiger und freundlicher. Ich hoffe es gefällt euch. Die Hoffnung, dass das nicht meine letzte Platte für Olymp und Hades war drückt der Titel aus.

 

Playlist:

  1. Minimono – Children park
  2. Jenn – Beau
  3. Lucy London – My name is Lucy (lenny and aker mix)
  4. Rockers Hifi – Push Push (Rainer Weichhold birthday remix)
  5. 2Raumwohnung – Wir werden sehen (Paul Kalkbrenner remix)
  6. Lützenkirchen – Foxy
  7. Kabale & Liebe – Hot Pants
  8. Just Jack – Embers (Bimbo Jones Remix)
  9. Paul and Luke – The riddle (Back to the 80’s)
  10. Djuma Soundsystem – This Sound
  11. Steve Smooth, JJ Flores, Colette – Stay (John Dahlback Remix)
  12. The Whitest Boy Alive – Golden Cage (Fred Falke remix)

 

Das Tape findet ihr unter

Olymp & Hades 1

 

Ich hab mich hinter die virtuellen Decks geklemmt und was dabei rausgekommen ist nennt sich 'the possibility of an island'. Die CD ist genau 80 Minuten lang hat Musik aus vielen verschiedenen Richtungen und ist mein Beitrag zum Sommer 2009. Viel Spaß damit




Das ist der Link zur Platte:

http://rapidshare.com/files/229584469/CdS_tpoai.rar

Über Kritik und Anregungen freue ich mich natürlich sehr.

Tracklist:

1. Animal Collective - My Girls

2. Paul Kalkbrenner - Dockyard

3. Michel Cleis - La Mezcla

4. Sil - Windows (Ralvero Remix)

5. Style of Eye - Clown

6. Djuma Soundsystem - This Sound

7. Chymera - Arabesque

8. Kabale und Liebe - Childs Play

9. The Knife - Heartbeats (Style of Eye Remix)

10.Dominik Eulberg - Kuckucks-Lichtnelke (Lychnis Flos-Cuculi)

11.Fairmont - Gazebo

12.Kaufmann und Ferdinand - Klangaudienz (Nico Grubert Remix)

13.AKA AKA - Tigerente mit Reis

14.The Whitest Boy Alive - Island

Passt auf euch auf.

hellado
Folgenschwerer Fehler, ich gebs ja zu.
Ich war 5.April im Cocoon auf der Abiparty und weiß nicht einmal, wo ich anfangen soll, also probiere ich es zuerst mit einer objektiven Beschreibung der Frankfurter Disco.



Beim Wort kurz vor dem Absatz habe ich mich nicht vertippt, denn ich bezeichne den Cocoon Club als Disco und nicht als Club. Es kommt zwar nicht jeder rein, aber trotzdem kommen viele rein, bei Events wie der Abiparty am 05.04. werden die Charts rauf und runter gespielt, was sich mit dem Klischee beißt, dass Discotheken im Schnitt billiger sind. Für ein Wasser 4€, den Vodka-E 9€ und das Bier 3€ (weil Special, regulär 5€) zu verlangen ist unabstreitbar edel. Der Eintritt hingegen war mit 7€ für Cocoon-Verhältnisse billig, da beim normalen Abendprogramm wie 'Envy my Music' ein Durchschnittsbetrag von 10€ bis 15€ an der Kasse verlangt wird.
Der Eventmanager hatte die Location für den Abend zwar gemietet, was der Grund für die fehlende elektrische Musik in der Szenedisco erklärt, jedoch ist die Playlist oft vorhersehbar und wandelt sich oft erst gegen Ende der Nacht von www.webrecords.com zu www.essentialmusic.ws - für alle die nicht wissen wovon ich rede:
Webrecords = Charts,
Essentialmusic = Underground und Newcomer.

Im Cocoon ist es zu gegebenen Anlässen immer voll und der Mainfloor fasst Tausend bis Zweitausend Leute. Es gibt einige separate Bereiche so wie hervorgehobene Tanzflächen, die in Discos wie dem Agostea/Gründau-Lieblos oder dem MTW/Offenbach nur als Box bekannt sind.

Die Einrichtung ist sehr edel und zu Beginn der Party sind Boden und Sitzgelegenheiten sehr sauber.  Nach Stunden der Feierei verkleben Polster und Boden zunehmend und es fehlt eindeutig an Personal welches die Flaschen vom Boden aufsammelt. Gelegentlich kommt es zu Schnittverletzungen, da die Tanzenden, vor allem jene mit dünner Sohle an den Füßen, in Glasscherben treten.
Aus diesem Anlass empfiehl Dr. med hellado eine Tetanusimpfung vor dem Besuch des Cocoon Clubs Frankfurt.

Für Raucher gibt es einen Bereich im Freien, der zwar nur durch einige Schirme überdacht ist, aber trotzdem genug Platz für jeden Smoker bietet.


Ab hier wird es ernst, wem die Rezession bis jetzt schon nicht gefallen hat, weil ich mit gespaltener Zunge böse Sachen über die Discoteka Grande geschrieben habe, der sollte nicht weiterlesen, denn im Laufe der Nacht, die ich im Cocoon verbracht habe sind mir Sachen aufgefallen, die ich nun einfach von mir geben muss.

Ein Freund, der genau so wenig ins Klientel der Disco zu passen schien wie ich, meinte, dass sich im Cocoon vorwiegend "seelenlose Hüllen" umherschieben würden und ich finde diese Metapher nur zu treffend.
Ein Schmetterling ist das Schönste was ein Cocon hervorbringen kann. Einige Residents des Cocoon Clubs sind das Beste, was dieses architektonische Wunderwerk hervorgebracht hat, aber wo waren die guten Geister an diesem Abend? Sie hatten mich verlassen und mit ihnen ging meine Freude und meine gute Laune. Sven Väth, sie haben sich verkauft. Als sie das erste Mal den Club für eine Abiparty vermieteten haben sie sich verkauft! Gestehen sie! Rechtfertigen sie sich!

Schämen sie sich...

Das Publikum war bis auf einige Ausnahmen austauschbar, die Musik - austauschbar, der DJ - austauschbar ( gegen den iPod einer 18 Jährigen Tochter eines neureichen Managers zB.).



Das Publikum hat sich in Klamotten und Stil so sehr geähnelt, dass ich mich in meinen zerrissenen Chucks, meiner zerrissenen Lewis sowie Longsleeve und T-Shirt, gekrönt von ungekämmten Haaren, sehr wohl fühlte. Ich verkörperte den Protest auf meine Weise, mein Freund Santa mit Baggie, "All you need is love"-T-Shirt und weißer Sonnenbrille ('schmacht') ebenso auf seine weise. Auf jeden Fall fielen wir auf.
An dem Abend habe ich des öfteren den Wunsch nach einem Niblick (Neuner-Eisen / Golfschläger) gehegt, nämlich jedes mal, wenn an mir ein T-Shirt, eine Baseball Kappe, eine Hose oder sogar Schuhe von "ED an-der-Autobahnraststätte-ausgesetzter-Sohn-von-Karl-Lagerfeld HARDY" vorbeilief. Jedes Mal mit dem gleichen dämlichen Slogan: "Love kills slowly" - Ich auch, und zwar dich!
Ich finde diese Marke so hässlich und stillos, dass ich hoffte, der Schwarzmarkt würde um Plagiate der Marke einen Bogen machen, aber ich hatte Pech und @ Hardey und Et Harry werden jetzt aufgetragen.
Vor allem verstehe ich die Kombination von Rosen, Totenschädeln und Pallietten nicht. Meiner Meinung nach gehören Paletten und Rosen nach Spanien und Skulls nach Wacken.

Was mir auffiel war das die Leute so oft die selben Klamotten anhatten, dass ich mit mir selbst eine Partie Memorie spielte und zwar gegen alle anderen Gäste. Ich hab gewonnen, da nur einer so ähnlich gekleidet war wie ich, hatte allerdings dreistellige Punkte, kurz:
Die Klamotten waren absolut stillos, aber mit kaputter Levis und Chucks sollte ich wohl eher den Mund halten. Wo wir dann auch beim Thema Schuhe wären, denn egal womit man im Cocoon seinen Fuß bekleidet, man liegt falsch. Die bereits erwähnten Glasscherben und das damit verbundene Gefühl man laufe durch einen Leergutcontainer sind das eine, die knietiefe Pfütze, die sich WC nennt sind das andere. Die Toiletten sind extrem verdreckt und nass, dass man am besten mit Gummistiefeln zum Tanzen erscheint. Außerdem ist das Damenklo immer so voll, dass sich die Mädels im Herrenklo anstellen (guuuuute Idee, weil die besoffenen Prolls auch die Schüssel treffen), was die, bereits erwähnten, besoffenen Prolls dazu bringt, mit Nudelholz in der Hand, vor dem Pissoir, so viele unreife Bemerkungen von sich geben, dass man denkt sie bekämen die Milch noch warm gemacht.
Mich erinnert diese Bodenkatastrophe aus Glasbergen und Urinseen ein wenig an die Halle 2 zu ihren besten Tagen; eine Freundin hat mir erzählt, dass an ihr damals, als sie sich in eine der Toiletten übergab, ein Eimer vorbeischwamm.

Am anderen Ende dieses Kreislaufs steht die Aufnahme von Getränken und die ist im Cocoon ein Akt für sich. Die Getränke sind so unglaublich teuer, dass man fragt, ob der Rum gerade frisch von Piraten aus der Karibik geliefert wurde... oder aus Somalia. Die Becher sind Kunst, sehen gut aus und sind stehlenswert. Wem ich außerdem gerne das Leben stehlen würde sind diese übereuphorischen weißes-Hemd-schwarze-Weste-Lackschuhe-auf-Jeans-Träger-Affen, die sogar in der Schlange vor der Bar tanzen. Selbst dieser Fakt würde mich nicht stören, wenn die Anstehschlange die Länge einer Blindschleiche hätte, aber nein, es muss ja die verdammte Netzpython sein.

Über ein Kriterium habe ich bisher noch nicht geurteilt und das ist für mich das Schmankerl, der Grund warum ich feiern gehe, meine Hörkur und Entspanntherapie - Die Musik.

Die Playlist an dem Abend bestand zu 95% aus HibbediHipHop und zum Rest aus Sachen die sich geradeso als House, eher noch als Pop bezeichnen lassen. Der DJ hätte genauso gut Johannes Scherer von FFH sein können, denn es wurde alles gespielt, was mir beim Einschalten-und-sofortigen-Wegschalten von FFH, YouFM und Planet so missfällt: Rihanna, Akon, Kanye West usw.
Es kam einfach nichts bei rum, wirklich sehr traurig.



Vom Cocoon bin ich besseres gewohnt, da die Compilation immer einen Hörer wert ist und ich auch schon wirklich fette Tracks auf der guten Anlage gehört habe.
Selbst bei der Nacht der Clubs hat der Resident "Gazebo" von Fairmont gespielt, Jahre her übrigens.

Ein gutes Haar muss ich am Cocoon allerdings lassen, denn so teuer es ist und so eintönig das Publikum, umso besser sind die DJs, die da im Regelfall auflegen, denn wenn du im Cocoon vor 1000 tanzenden Gästen auflegst, in DEM Cocoon, dann kannst du dir sicher sein, dass du kein Underground DJ bist, dann bist du allerdings auch warscheinlich komerz. Man sollte mit der Bürde leben können.


Nach etwas längerer Abstinenz, gibt es wieder was neues aus dem Casa Del Son!
Vergangenes Wochenende hatten wir die zweifelhafte Ehre auf einer mehr oder minder gelungenen Geburtstagsfeier aufzulegen.
Leider haben wir den Musikgeschmack der jüngeren Audienz nicht treffen können, was aber wohl eher daran lag, dass diese Gruppe dem noblen Stamm der Gangster und Pimps angehörte.
Wie dem auch sei, ein paar Beine konnten wir in Bewegung versetzen, und wir möchten euch hier natürlich das Liveset zur Verfügung stellen - eure Meinung dazu könnt ihr gerne in die Kommentare posten.

Hier habt ihr den Link, solltet ihr eine Tracklist wollen, postet es in die Kommentare ;)

http://rapidshare.com/files/208058115/live_fallbachhalle.mp3

P.S: Bald weht auch eine frische Brise durch das Casa del Son, wir beide arbeiten schon an neuen Sets für eure anspruchsvollen Ohren ;)

viO
8.02.2009 17:37
Geschrieben von hellado
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Das erste Album des Künstlerduos Casa del Son ist endlich fertig und steht zum Download bereit.
Es trägt den Namen Minimal Minds und ist in zwei Teilen aufgenommen worden; der erste Teil kommt von viO und trägt den Titel Choleric, der zweite kommt von hellado und titelt sich Borderline.

Die Tracklist sieht so aus:

Choleric:

Lützenkirchen - Jinxed
Style of Eye - Fick
Pierce & jerl - Blanc de Blancs
Tim Green - Mr dry
Dapayk - Uma
Andrea Oliva - Helvetic Nerdz
Vanesty - Teaser
Tomcraft & Tommie Sunshine - New York Storm
Steve Smooth, JJ Flores, Colette - Stay (John Dahlback Remix)

mixed by viO

Angello & Ingrosso - Partouze/Part Us

Borderline:

Dominik Eulberg - Der Buchdrucker
Sharam - Crazi
STL - Something is Raw
Schneider & Galuzzi - Albertino
Ben Mono - Jesus Was a B-Boy (TJ Kong e Numo Dos Santos Remix)
Roman - True love owes us shit!
Paul Kalkbrenner - Gebrunn Gebrunn
Glenn Morrison - Circles

mixed by hellado

Unter diesem Link gibts das Album.  Ich wünsche euch viel Spaß mit diesem Hörgenuss.

http://rapidshare.com/files/195235471/Casa_del_Son_-_Minimal_Minds.rar

hellado
Okay, jetzt mal ganz ehrlich.
Wie warscheinlich ist es, dass um 1 Uhr 300 Leute vor (!) dem Robert Johnson in Offenbach stehen?
Bei meinem ersten Robert Johnson Besuch waren um 1 Uhr gerade mal 100 Leute im Robert Johnson. Der Grund für den Ausnahmezustand war in der vergangenen Nacht von Freitag auf Samstag der Berliner DJ Paul Kalkbrenner, der mit dem Soundtrack zu seinem Film im Moment durch Deutschland tourt und alle ungeschriebenen Club-Gesetze bricht, wie eben jenes, das besagt, dass vor 2 Uhr im Robert Johnson nunmal keiner geht!


Meine Position in dieser Geschichte nehme ich an folgender Stelle ein:
Es ist viertel nach 1, ich stehe am Ende einer gewaltigen Menschentraube hinter einem Absperrzaun vor dem Robert Johnson und es ist kalt.
Mit viO und den anderen 5 beschliesse Ich darauf in Richtung Innenstadt zu fahren. Am Steuer des Roten Astra fahr ich über die Hanauer Landstraße als mir kurz vor Ende etwas auffällt, was mich staunen lässt. Mein zweifelnder Blick wandert von der Digitaluhr (01:30 Uhr) auf die geöffnete Tür der Libary... Geparkt, aus den Jacken raus, Perso und Kleingeld eingesteckt, einmarschiert. 30 Leute im Club, House Musik, egal. Der Kellner erklärte uns, dass wir ne private Geburtstagsparty gecrasht hatten.

Zur Libary:



Die Libary ist ein kleines graues Haus mit Garten, Hanauer Landstraße 99 in Frankfurt am Main.
Früher hies die Libary Vinylbar und das Haus war rot, man konnte im Garten sitzen und drinnen war es sehr eng. Auf Grund der fehlenden Klimaanlage hat man bei jeder Bewegung geschwitzt und es war sehr dreckig. Das hat einen großen Teil des Charmes ausgemacht, der nach dem Umbau allerdings nicht verloren gegangen ist. Die Tanzfläche ist immernoch halb so groß wie ein Klassenzimmer, die Klima geht, aber der Garten sieht noch immer aus, wie ein Trümmerfeld, leider. Musikalisch vorzugsweise Minimal und experimentelle Elektrosounds, die erste Anlaufstelle für aufstrebende DJs.
Bekannt war die Vinylbar immer für die längste Afterhour, denn manchmal konnte man auch Sonntags Nachmittags hier noch die letzten Nachtschwärmer antreffen.

Aus der Libary gings gegen 3 zurück zum Robert Johnson. Mit den Leuten, die vor dem Club standen und warteten hätte Leonidas an den Thermophylen immernoch Sparta verteidigen können.
3 verabschiedeten sich von unserer Truppe, übrig blieben 2 Jungs, viO und Ich. Da lag dann auch der Knackpunkt, als wir kurze Zeit später vor dem Monza standen, da kamen wir ohne Ladys nicht rein.
Was mich sehr zum Lachen brachte war der DJ, der im Monza auflegte, nämlich Fritz Kalkbrenner, aber egal, war ja nicht drin. Im Club, dem es um halb 4 egal war, ob wir 4 oder 400 Jungs waren sind wir dann geblieben, bis kurz nach 6, nämlich im U60311.

Das U60311 oder kurz U ist in der Frankfurter Innenstadt, nicht weit entfernt von der Hauptwache, unter dem Roßmarkt. Die Kulisse bildet eine umgebaute U-Bahnstation. Hier gibt es den Mainfloor, das U, und den Nebenfloor, die U-Bar. In der U-Bar finden ab 5 Uhr auch immer die Afterburner Partys statt. In der U-Bar darf auch geraucht werden, auf dem Hauptfloor nicht.



Ziel meiner Bewunderung war in dieser Nacht das Djuma Soundsystem, die auf dem Hauptfloor Musik machten, mit dem Trentemoeller Remix von "Les Djinns" einen Meilenstein der Musikgeschichte darstellen und auch für mich einen ganz besonderen Stellenwert haben.
Sie kommen aus Dänemark oder Norwegen, bin noch am Forschen, verwundern tut es mich nicht, da viele gute Künstler aus den nordischen Ländern kommen, wie zB Trentemoeller, Royksopp, Ane Brun, Trolle & Siebenhaar, The Knife uvm. Diese Länder haben die elektrische Musik sehr stark beinflusst und es gibt viel Neues in der Musik zu entdecken. Ich würde ohnehin gerne einige Städte im hohen Norden besuchen, wie zB Olso, Kopenhagen aber auch Rekjavik, die Hauptstadt von Island. Auf meinen Wunsch spielte mir das Soundsystem den erwähnten Klassiker, den man übrigens auf der Nightwax Vol.1 , Big City Beats 6 und auch auf der Envy my music Vol. 1 nachhören kann.



Zu guter letzt nahmen wir im Restaurant des Blumengroßmarkts in Frankfurt, nähe Unfallklinik, unser Frühstück ein und ich ging um 8 zu Bett.

Vom Robert Johnson bin ich erstmal enttäuscht, mal sehen, was der nächste Monat bringt, aber diesen Monat habe ich mindestens ein (wenn nicht sogar 2 Rendevous) im U60311, denn ich möchte sowohl Noze als auch den erwähnten Trentemoeller sehen. Der letztere ist mein Lieblings-DJ und das schon seit vielen Jahren, ihr wisst also, wo ihr mich am 21.02. ab ca. 2 Uhr findet.

Und weil ich heute das Buch von Markus Kavka fertig gelesen habe schliese ich mit den Worten:
Recht herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit
Auf Wiedersehen

hellado
Um die Hallen des Casa del Son, tatsächlich auch mit Klang zu erfüllen, möchte ich meinen ersten musikalischen Beitrag zum Blog leisten.

Etwas weiter untem im Eintrag findet ihr den Link zu einem etwas älteren Set von mir, dass sich größtenteils mit tanzbarer Musik befasst.
Was die Stilrichtung betrifft, muss ich nocheinmal betonen, dass das Set etwas älter ist, und ihr in den folgenden Wochen eher Minimal von mir auf die Ohren bekommen werdet. Ich hoffe dennoch, dass ihr ein bisschen Gefallen daran findet und Spaß damit habt!
Außerdem kann ich den  Minimalisten unter euch noch  diesen Track hier empfehlen - garantiert eine Wohltat fürs Gehör!

Kritik und Anregungen zum Set könnt ihr gerne in die Kommentare posten!


Link zum Set
: at least I can make you dance


11.01.2009 19:02
Geschrieben von hellado
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...zum Beispiel ein Plattenspieler.

Ich heiße alle Leser des Musikblogs herzlich willkommen im Casa del Son, dem Haus des Klangs.
Auf der Suche nach neuer Musik, Festen oder zumindest einer guten Zeit werden wir euch überraschen, faszinieren und eine neue Welt zeigen. Diese Welt der elektrischen Musik ist keine Modeerscheinung. Sie hat sich seit dem Jahr 1929 gehalten, in dem der russische Wissenschaftler Leon Theremin das Aetherophon entwickelt hat, ein Musikinstrument das ohne jegliche Berührung gespielt wird.
Im Vergleich zu diesem Patent hat sich die Musik heute sehr verändert; es entstanden eine Vielzahl von Richtungen und die Grenzen sowohl untereinander als auch zu anderen Stilen verschwimmmen, wobei Minimal, bei dem oft klassische Instrumente wie Klarinetten, Geigen oder das Klavier zum Einsatz kommen und sich mit dem elektrischen Takt vermischen oder Ninja-Tune, einem in einem Londoner Plattenlabel entstandener Genreübergriff zwischen House und Funk, nur zwei der unzähligen Beispiele sind.

Immer wieder werdet ihr den Begriff House hören, wobei es hierbei nicht immer nur um die Musik geht, sondern oft um ein Gefühl oder einen Zustand geistiger Freiheit. Genau definieren kann man House nicht, aber es beschreiben, so wie es anno domini 1986 Mr. Fingers in seiner Hymne 'Can you feel it?' sagte:
"You may be black, you may be white, you may be jew or gentile, it don't make a different in our house and this is fresh."
Der Gottvater des Deephouse, bürgerlicher Name Larry Heard, spricht dabei von unserem House und genau das ist es. Es ist unser aller House.
Es ist das Casa del Son.

hellado