Irgendwie ist mir gar nicht danach. Ich habe heute zwar ordentlich Weihnachstbackwaren, in meinem Magen zwischengelagert, aber so richtig Stimmung ist bei mir irgendwie nicht aufgekommen. Trotzdem freue ich mich auf die freien Tage. Einfach mal nicht ganz so viel zu tun wie sonst.
Aber was soll's, ein bisschen Weihnachtsstimmung schadet bestimmt auch nicht. Also gibt's wieder ein lustiges Video( Obacht: 8,9 MB).
Erstmal möchte ich aber ein paar der auftretenden Figuren vorstellen:
Gut, das Nilpferd kommt im Video nicht vor, gehört aber eigentlich dazu. So, jetzt wird aber Zeit für das Video. Wer nicht mehr weiß, wer Biff und Marty sind, guckt hier nach.
Und hier kommen jetzt endlich auch Bilder zum Kneipenqiuz von neulich. Eigentlich ist es ja nicht so meine Art Bilder zu posten, aber ich mach hier mal eine Ausnahme. Alleine schon weil der Server auf dem die offiziellen Fotos liegen wirklich schrecklich langsam ist.
Unser Team in der Vorbereitungsphase:
Eine Hälfte unseres Teams:
Und noch eine Hälfte unseres Teams. Wahre Liebe gibt es nur unter Männern.
Na, welcher ist wohl der einzige Tisch, der jubelt? Tipp: Wir saßen Mitte oben.
Hier kann man sehr schön an der aufrechten Kopfhaltung erkennen, dass unserem Teammitglied gerade die Idee kommt, während der arme Tor von WoschUndWeg resigniert seinen Kopf ob unserer Besserheit senkt. Der Moderator hingegen lächelt wissend über alle.
Auswertung an unserem Tisch:
Die ersten 3 Bilder sind privat, die restlichen von der offiziellen Fritz-Seite.
Was mache ich nur nächsten Donnerstagabend?
Die Sonne schickt die ersten Farben an den Rand des Himmels
Du fährst allein
Es müsste nicht so sein
Du hättest dort bleiben können
Du hättest mit den anderen fahren können
Du hast den langen Weg gewählt
Du fährst allein, Du bist nicht einsam
Sie ist bei dir. Deine Gedanken sind bei ihr
Du hast dich von Ihr verabschiedet
War je ein Abschied trauriger?
War je ein Abschied schöner?
Du fährst über offenes Feld
Es ist dunkel
Da ist ein Licht
Du fährst auf der Straße
Die Bäume der Allee schließen jedes Licht aus
Du kannst nichts erkennen
Du siehst ein klares Bild vor dir
Die Felder duften frisch
Die Felder duften nach Sommer
Die Felder duften nach einem neuen Anfang
Du könntest fahren, ein weiter Weg liegt vor dir
Du steigst ab
Um dich ist Ruhe
War Ruhe je so schön?
Du schiebst
War es je so schön langsam zu sein?
Es ist ein weiter Weg
Hinzu war er beschwerlich
Es ist ein weiter Weg
Spielt es eine Rolle?
Wohl kaum
Du hattest wenig Schlaf
Du bist nicht müde
Warst du je wacher?
Es ist ein weiter Weg
Hinzu musstest du viel schalten
Du behältst deinen Gang bei
Ist es anstrengend für deinen Körper?
Du weißt es nicht
Du spürst deinen Körper
Du spürst alles um dich
Wie nie
Ist es anstrengend für deinen Körper?
Ist es wichtig? Du weißt, dass nicht.
Du denkst nicht daran. Du denkst an Sie.
Es ist als würdest du durch einen See schwimmen
An manchen Stellen ist die Temperatur niedrig
Dir ist warm
Bei den Siedlungen der Menschen ist die Temperatur hoch
Dir ist nicht so warm wie bei ihr
Ein Spinnennetz fliegt in dein Gesicht
Spielt es eine Rolle?
Ich weiß, dass nicht
Die Batterie ist leer
Der MP3-Player stumm
Die Musik geht weiter
Du siehst die Stadt in der du schläfst
Ist die Strecke wirklich schon vorbei?
An der Kreuzung nimmst du den langen Weg. Du fährst zurück zur Kreuzung
Diesen Weg wählst du sonst nicht. Er ist dir sonst zu lang
Du willst, dass das Gefühl bleibt
Warum war die Strecke so kurz?
Die Sonne geht auf
War je ein Sonnenaufgang schöner?
Mit Ihr wäre jeder Sonnenaufgang schöner
Bin gerade irgendwie zu fertig zum bloggen, wollte euch aber gerne auf ein paar Kommentare hinweisen.
Als erstes und wichtigstes, es wurde wieder ein Rätsel gelöst. Tatusch, Tatöff ! Anscheinend wir immer nur jedes zweite Rätsel gelöst, also ab dem ersten. Ach, ihr wisst was ich meine. Machen die Rätsel überhaupt irgendwem Spaß? Also außer mir, weil ich ja die Lösung von vornherein kenne und mich dadurch überlegen fühle.
Beff hat also das letzte kleine gelöst. Dafür gibt es hier erstmal eine lobende Erwähnung. Gewinne soll’s auch noch geben? Woher soll’s denn kommen? Ich hab doch nix. Soll ich hier Werbefensterchen reinsetzten? Na, ich lass mir was einfallen.
Als zweites wollte ich auf die Kommentare hier hinweisen. Eure Meinung zu der dort angesprochenen Problematik würde mich interessieren. Also nicht zu den Fahrrädern, das ist da, denke ich geklärt. Aber zu der anderen in den Kommentaren angesprochenen Problematik.
Na dann, ran, an die Tasten. Nebenbei könnt ihr ja anmerken, ob ich mir die billigen Reime wieder abgewöhnen soll.
An einer Eliteschule in Neuengland gibt es nur schöne und reiche Schüler. 4 von ihnen sind sogar besonders reich beschenkt. Schön sind sie natürlich sowieso. Sie haben nämlich übernatürlich Kräfte und können durch diese ruckzuck Autos reparieren, Leute verfluchen und so zum Beispiel durch eine Spinnenmeute heimsuchen lassen, durch die Gegend fliegen bzw. fallen und allerlei anderen nützlichen Schnickschnack. Das verlockt natürlich zum exzessiven Gebrauch dieser Fähigkeiten, doch leider macht der menschliche Körper das auf Dauer nicht mit und schwuppdiwub sieht man aus wie die Mumie auf Aloe Vera. Damit einen dieses Schicksal nicht schon als Säugling ereilt, obwohl mensch da eigentlich gar nicht so anders aussieht, kommen die Kräfte erst mit dem Erreichen des 13. Lebensjahres und dann kann man 5 Jahre mit ihnen üben, ohne Schaden zu nehmen. Das ganze Packet mit allen Kräften und Selbstschädigung gibt es dann erst mit 18.
Unsere schnuckeligen 4 jungen Hexer stehen kurz vor dieser Schwelle und sind auch bereit über sie zu stolpern. Einen von ihnen ist die Macht( ja, die heißt wirklich so) bisher nicht so gut bekommen und er ist stark suchtgefährdet. Mithilfe seiner tollen Freunde wird er es aber bestimmt schaffen, die halten immer zusammen. Das hat jedenfalls Tradition in der Familie, denn die 4 gehören zu alt eingessenen Hexenfamilien die irgendwann mal einen Pakt geschlossen haben, was da so genau drinsteht sagt uns aber keiner, ist ja auch nicht so wichtig. Früher gab’s mal 5 Familien, aber eine hat es dann doch sehr mit dem Rumzaubern übertrieben und wurde deshalb bei Hexenprozessen mal schnell vom Drudenfuß weg gemeuchelt. Warum haben sich so mächtige Hexer nicht einfach weggehext oder andersartig ihre Macht genutzt um nicht zu sterben? STOP! Wenn wir über die logischen Löcher dieses Films nachdenken werden wir nie fertig. Einfach nicken und lächeln.
Der liebste und süßeste von unseren Junghexern findet auch eine tolle blonde Freundin und kurz darauf sitzen sie dann auch schon knutschend bei Regen im Auto. Was sie an einander mögen sagt uns keiner so genau, steht wahrscheinlich im Pakt. Aber er hat sie sich auf jeden Fall verdient, denn er widersteht den Verlockungen der dunklen Seite, hilft seiner Mutter sieht an seinem Vater, der zufälligerweise auch noch aussieht wie Darth Vader ohne Helm, wie schlecht es ist die Macht zu missbrauchen und schlichtet in seiner Freizeit gerne den einen oder anderen Streit. Hoffentlich stellt sich nicht im zweiten Teil heraus, dass seine Freundin seine Schwester ist. Hoffentlich gibt es überhaupt keinen zweiten Teil.
Der Film ist von vorne bis hinten durchschaubar und langweilig, den Dialogschreiber hätte ich am liebsten mit seiner Tastatur verprügelt und die Horrostellen sind nicht nur selten sondern auch selten spannend. Da hat wohl jemand nicht aufgepasst und einen Praktikanten zu lange am CGI rumspielen lassen. Eine Szene macht dabei sogar was her. Unser liebster Lieblingsheld telefoniert während der Fahrt mit dem Handy und, ACHTUNG MORAL, kracht in einen LKW der Baumstämme transportiert. Hexhex, passiert dem Auto und seinem Fahrer aber nichts und am Ende der Baumstämme purzelt das Auto sich wieder zusammen. KITT hätte das nicht gekonnt. Ansonsten gibt es in dem gesamten Film immer nur ein Fahrzeug gleichzeitig auf der Straße.
Also kein Autofilm. Dafür gibt es aber andere Sache zum gucken. Unsere Machtadepten liegen nämlich jede Nacht durchgeschwitzt im Bett und telefonieren miteinander. Vielleicht findet deshalb die Freundin des einen, dass ihr Macker sich seltsam benimmt. Tja, wahre Liebe gibt es nur unter Männern. Die können sich auch junge Mädels angucken die in Unterwäsche oder Handtuch durch die Gegend schlendern. Spannend. Zum Schluss gibt es dann noch einen schrecklich spannenden Endkampf, mir wäre fast das Popcorn heruntergefallen als ich meinen Kopf drauf gelegt habe. 2 Hexer bewerfen sich in einer Mischung aus Dragonball und Matrix: Revolutions mit quallenartigen Schwabelkugeln. Die machen dann auch ganz doll Bums und Feuer und so. Endkampf, Aufopferung, alle leben wieder und haben sich lieber. Spannend, wirklich.
Vielleicht wäre der Film gar nicht so schlecht. Wenn ich 6 Jahre jünger wäre. Obwohl ich ihn da wahrscheinlich auch doof gefunden hätte, aber so genau weiß das keiner. Guckt euch lieber was anderes an, mir egal was, Brick oder so. Da handeln Leute im gleichen Alter auf spannende und glaubwürdige Weise.
Schön war das ja damals nicht immer. Ewigkeiten für Seiten, Minuten für Lieder, an Alben gar nicht zu denken. Wer das noch macht, tut mir leid. Naja ab Anfang Dezember gibt es ja fast überall DSL. Obwohl das ja auch alles immer eine Frage des Preises und der Verhältnissmässigkeit ist. Dooferweise läuft mein Vertrag im Mai oder so aus. Mist.
Dann werde ich wohl wie der mittlere unserer Freunde hier aussehen. Das heißt auch, dass ich bis dahin das Internet so stark wie nur möglich nutzen muss. Hab ich danach wenigstens Zeit mich aufs Abi vorzubereiten. Jetzt hab ich aber ganz schön viel uninspiriertes Zeug geschrieben, nur um einen Cartoon zu posten.
Nachdem das letzte Rätsel von ichchm zwar aufgelöst, aber nicht gelöst wurde, bekommt ihr noch einen Versuch. Welches Lied von Johnny Cash höre ich gerade?
Hinweis: Der Wolf, das Lamm auf der grünen Wiese.
Die Lösung zählt nur, wenn sie ordentlich begründet wird.
Ab 16:00 Uhr könnt ihr auch eine Suchmaschine eurer Wahl nehmen.
Von der Mittlerweile-Bloggerin Beff, die eine oder der andere mag sie aus den Kommentaren kennen, ging die Idee aus, doch beim Kneipenqiuz von Fritz mit zu machen. Und so stellte sie nach und nach ein Team mit verschiedenen Fachgebieten zusammen. Auch ich wurde ausgewählt, für unnützes Wissen und Filme.
Einer kam zum anderen und auf einmal waren wir ein Team von 11 Leuten, unter denen sich auch noch ein weiterer Blogger, nämlich Schnubbi, befand. Jaha, wir Blogger infiltrieren alles.
Hier die Autogrammkarte unseres Teams:
So habe ich mir dann als Vorbereitung das Kneipenquiz letzte Woche besonders gründlich angehört und musste mit Erschrecken feststellen, dass ich wirklich nahezu nichts wusste. So habe ich dann auch Ergebnisse in der Höhe von ca. 5 Punkten pro Runde erwartet. Aber es geht ja schließlich ums dabei sein und den Spaß an der Sache.
Gestern sollte es also soweit sein. Nachdem ich bis 8 Uhr geschlafen hatte, nahm ich ein ausgiebiges Frühstück ein und lass ein paar Stellen der FAZ vom Mittwoch noch einmal, um sicherzugehen ein paar wichtige Fakten, wie den Namen der ersten Tochter des Kronprinzen Philipe von Spanien zu wissen. 6 Stunden Schule habe ich dann ohne Probleme hinter mich gebracht und mich dann gleich von da aus auf dem Weg zur Therme gemacht.
Denn ichchm hatte mich zu einem vollen Programm eingeladen. Zuerst schön massieren lassen, dann im Licht- und Klangraum ausspannen, noch kurz in den Kochtopf und etwas essen und Schokolade trinken. So sichtlich entspannt machte ich mich dann auf dem Weg zu dem Treffpunkt von dem aus wir nach Potsdam fahren wollten. Dummerweise habe ich in der Therme meine Schiebermütze verloren, egal wo du gerade bist, komm wieder, ich vermisse dich wirklich.
Wir fuhren schon kurz nach 18:00 Uhr los, um sicherzugehen auch einen halbwegs guten, beziehungsweise überhaupt einen Tisch abzubekommen. Und so hieß es dann 3 Stunden durchhalten bis das Kneipenquiz schließlich seinen Anfang nahm. Die Zeit haben wir produktiv mit Zeitungsstudium und Kartenspielen genutzt. Es gab sogar Personen, die versucht haben Hausaufgaben zu lösen, aber das war wohl aufgrund der Beleuchtung und der Atmosphäre vor Ort lag. Beim Kartenspiel ging leider eine solche verloren und so habe ich mittlerweile 2 Decks mit 31 Karten. Und bei beiden fehlt eine 8. Unheimlich. Richtig unheimlich. Gedopt durch Gummibärchen und Dextro Energy stürzten wir uns dann in den Rätselkampf.
Zur Einleitung des Quizes gab es eine Frage nach der Herkunft der Anwesenden, beziehungsweise ob sie aus Potsdam kämen. Da von unserem Tisch nahezu jeder eher in der Region Fläming haust, war unser Team eines der mit den meisten erhobenen Händen bei der Frage nach den Nicht-Potsdamern. Damit hatten wir uns die Aufmerksamkeit des Moderators Thomas Vogel für den ganzen Abend gesichert.
In der ersten Runde wussten wir überraschend viel und waren mit 10 Punkten knapp über dem Kneipendurchschnitt von 9,81. Ein Mitspieler unseres Teams hatte uns als im Zenit unseres Wissens beschrieben und genau den erreichten wir dann auch wirklich in der 2 Runde. Mit sensationellen 14 Punkten schlugen wir nicht nur den Wosch sondern lagen auch gleich auf mit Abräumerteam nahezu jedes Kneipenqiuzes, dem Team "Wosch und weg".
So kam es zum Zweikampf "Wosch und weg" gegen "Klug auf Raten". Da ich einige Fragen der letzten Runde beantwortet hatte, wurde ich ausgewählt unser Team zu vertreten. In diesem absoluten Spannungsduell ging es nur um Geschwindigkeit und Einfallsreichtum. Durch den großen Wosch wurde aus dem Studio die Frage gestellt, was Britney Spears, dadurch dass sie jetzt keine Höschen mehr trug nicht mehr tun müsste. Das gegnerische Team startete mit einigen Schnellschüssen die aber alle das Ziel weit verfehlten. Auch ich setzte erst einen solchen, da ich zu einem zu sehr über die Person als solche nachdachte und außerdem auch eine gewisse Unruhe vorhanden war, da ich von der ganzen Kneipe und erst recht meinem Team beobachtet wurde. Glücklicherweise fiel mir dann doch noch die recht simple Antwort ein, dass sie sie jetzt ja nicht mehr waschen braucht. Eine Runde Getränke für unseren Tisch hatten wir uns jetzt wirklich verdient. Wir haben nicht nur den Wosch sondern auch die Kneipenquizprofis von "Wosch und weg" geschlagen. Dabei war das unser Debüt und wir waren auch deutlich der jüngste Tisch im Haus. Für mich gab es den teuersten Wein des Hauses(3€) der am Gaumen etwas langweilig, im Abgang dafür aber relativ kräftig war. Der war auf jeden Fall besser als ein Diesel das ich dort getrunken habe. Eine wässrige Plüre, nichts gegen ein gutes Sternburg.
Aber wir ich schon erwähnt habe, war damit unser Zenit erreicht und unser Stern in der darauf folgenden Runde deutlich im sinken. Und ausgerechnet diese Runde, in der wir weit unter unserem Durchschnitt nur 6 Punkte erreichen konnten, wurde dann an unserem Tisch ausgewertet und im Radio übertragen. Beff kam diese leider nicht allzu glorreiche Aufgabe zu.
Schlussendlich hat Wosch leider die Kneipe geschlagen. Ich denke aber, dass es sich für uns sehr gelohnt hat und das nicht nur wegen den Freigetränken, sondern auch und hauptsächlich wegen der Unmenge an Spaß, die ich auf jeden Fall an diesem Tag hatte.
Stolz bin ich beispielsweise darüber, gewusst zu haben, dass der Beruf von Hans Sachs aus der Oper "Die Meistersinger von Nürnberg" Schusters ist. Aber dann habe ich den grünen Hügel des Richard-Wagner-Festspielhauses in Bayreuth fälschlicherweise als Theaterhügel bezeichnet. Mir ist auch nicht eingefallen das die den Grünen nahe stehende Stiftung, die Heinrich-Böll-Stiftung ist. Peinlich, peinlich. Dann habe ich geraten wusste ich wiederum, dass der Kunstname der chinesischen Stachelbeere Kiwi ist. Und diese Profis von "Wosch und weg" wussten es nicht, die sollten mich mal anheuern oder sich auf die aufblühende Konkurrenz des Teams "Klug auf Raten" einstellen. Sollten demnächst Bilder oder Audiodokumente zu der Veranstaltung auftauchen, werde ich sie euch nicht vorenthalten. Als wir dann wieder zu Hause ankamen, war das letzt Lied das im Radio lief von Johnny Cash. Ein rischtisch geiler Tag.
Ich hoffe jetzt nur, dass ich meine 15 Minuten Ruhm nicht für eine Frage über Britney Spears Unterwäschewaschgewohnheiten verplempert zu haben. Ich hatte da mal größeres vor.
Die kann mich mal die Forsa, wenn die solche Sachen hier verbreiten. Nix sag ich denen, nicht mal recherchieren können die. Die brauchen gar nicht angekrochen kommen, die feinen Herren. Nix da, ich bleib hart. Nein, wir wollen nicht wieder Freunde sein! Hau ab Forsa! Such dir neue Freunde, ich will nicht mehr. Sonst trage ich ja noch mehr zur Verdummung der Allgemeinheit bei, als ohnehin schon. Das kann ich nicht mit meinem Blogger-Eid in Einklang bringen. Tschüss Forsa, hätte was schönes werden können mit uns beiden, aber du hast es kaputt gemacht.
Ich fahre gerne mit dem Fahrrad durch die Gegend, auch wenn es in letzter Zeit mal etwas kälter an den Fingern ist. Und da ich das so mag und mensch durch gehen wirklich viel Zeit verbraucht, habe ich immer ein kleines Fahrradschloss unter meinem Sattel mit mir durch die Gegend gefahren. Ich wollte sichergehen, dass das Fahrrad nicht beschließt eine Runde ohne mich zu drehen. Leider war anscheinend neulich das Schloss nicht fest genug unter dem Sattel festgezurrt, denn ich muss es während der Fahrt verloren haben. Um meinen finanziellen Aufwand in Grenzen zu halten fragte ich zuerst einen Freund, ob er mir nicht ein Schloss leihen könnte, da er im Moment kein Fahrrad hat. Gesagt, tun getan.
Dieses Schloss ist allerdings ziemlich stattlich und stabil. Deshalb muss ich es immer in einem Rucksack oder etwas ähnlichem transportieren.
Genau daran habe ich heute früh nicht gedacht. In der Schule stellte ich dann fest, dass ich das Schloss nicht bei mir hatte und mir auch die Zeit fehlte nach Hause zurückzukehren um es zu holen, denn in 2 Minuten sollte es klingeln. Nicht das Fahrrad, die Schulklingel.
Also musste ich es unangeschlossen in den Fahrradständer bugsieren und dort für 8 Stunden einsam zurücklassen. Und als ich nach dieser Zeit zurückkam, was sah ich da? Das Rad! Es war immer noch da.
Kein Mensch hatte es mitgenommen, obwohl das wirklich kein Aufwand gewesen wäre. Jetzt kann neuen Mut in die Menschheit fassen.
Oder ob sie einfach gedacht habe, dass es angeschlossen ist?
Ich sollte weniger bloggen. Und überhaupt weniger Zeit am Computer verbringen. Denn ganz anscheinend verliere ich den Bezug zur Realität. Was ja durchaus zu einer im Moment in Deutschland stattfindenden Diskussion passt.
Ich saß ganz friedlich in einer hohen Halle und schrieb an meiner Physik-Klausur und kam auch ,meinem Gefühl nach, einigermaßen vorran. Als ich wieder mit einer Aufgabe fertig war, dachte ich mir: ,, So, erstmal speichern und dann weitermachen."
Ein weiteres warnendes Beispiel ist der Bericht eines Bekannten, der mir von seinen Realitätsverzerrrungen erzählte. Er spielt gerne und viel Rollenspiele am Computer. Und er hat nun hin und wieder Erlebnisse, bei denen er überprüfen will ob er noch genug Mana hat . Ganz abgesehen davon, dass sein Sprachgebrauch sehr stark durch In-Game-Sprache geprägt ist. Errinnert mich irgendwie daran:(ihr wolltet doch mehr Videos, oder?)
(YouTube-DirektRealität).
Noch mehr interessante Performances dieser und anderer Art gibt es hier.
Aber wenn ich den Computer auslasse, welche Relevanz hat mein Dasein dann noch? Ich könnte mich mehr mit der Schule befassen oder mich jeden Abend betrinken.
Montag: Aufstiegsfest; Dienstag: Pause( muss es ja auch mal geben); Mittwoch: Bergfest; Donnerstag: Abstiegsfest; Freitag: jetzt ist sowieso alles vorbei; Samstag: halt Samstag, was soll ich mehr sagen? Sonntag: wieder runterkommen und für die nächste Woche vorbereiten.
Aber was würde ich der Gesellschaft geben, was würde mich anders machen als Andere? Gebe ich so, wie ich es im Moment mache, der Gesellschaft etwas? Macht es mich etwa zu etwas besonderem? Wenn ja, wäre es gut? Wenn nicht, wäre es besser so? Gibt es denn nichts anderes für das ich meine Freizeit verbrauchen könnte? Im Moment funktioniert mein ICQ nicht, sollte ich daraus nicht lernen, mich lieber öfter mit anderen Menschen real zu treffen, auch wenn ich nicht mit ihnen befreundet bin. Denn so würde ich sie wahrscheinlich besser kennen lernen, als wenn ich mit ihnen virtuell Billiard spiele.
Würde es irgendjemand merken wenn ich einfach eine Weile lang mein ICQ auslassen würde und auch nicht bloggen würde, wenn ich keine E-Mail beantworte? Würde es jemanden, der es merkt stören?
Würde sich mein Weltbild ändern, wenn ich nur noch n Nachrichten aus dem Radio und der Zeitung hätte? Andere sind wohl kaum von mir abhängig, aber ich von ihnen. Viel zu oft am Tag sehe ich nach, ob ich nicht neue E-Mails habe, die mir neue Kommentare ankündigen. Gaukelt mir der Computer nicht eine Wichtigkeit meiner Person vor, die so in der Realität überhaupt nicht besteht?
Jetzt gerade habe ich meinen Chefsessel zur Seite gedreht, mir noch einen Stuhl herangerückt, alle Lichter gelöscht und auch den Monitor ausgemacht. Ich sehe mir einfach durch das Dachfenster den Mond an und schreibe dabei vor mich hin. Kein Internetfoto kann mir eine solche Intensität geben. Hin und wieder fährt unten auf der Straße ein Auto vorbei und färbt so kurz alles in ein helles, nicht lebloses, aber auch nicht lebendiges Licht. Danach kehrt wieder Ruhe ein.
Würde ich ohne Computer nicht viel mehr solcher Momente erleben, mich mehr in der Natur bewegen?
Wundert euch nicht, sollte ich demnächst keine Einträge hinterlassen. Aber wahrscheinlich bin ich dafür viel zu inkonsequent und süchtig.
Ein Blog ist halt eine wirklich gute Möglichkeit alles was einem einfällt abzusondern. Niemand ist gezwungen es sich anzusehen, aber anscheinend gibt es ein paar, die es freiwillig tun. Würde ich sie nicht sonst nur mit meinen Gedanken stören? So haben sie die Möglichkeit sich selbst Stimmung und Zeit aussuchen um sich mit mir auseinander zu setzten. Außerdem bringt es den Vorteil mit sich, dass ich nicht dabei bin.
Aber ist alle gut was ich schreibe? Wohl kaum. Bekomme ich Kritik? Wenn ich mal von einem relativ unproduktivem ,,egal was du nimmst, nimm weniger" absehe, nicht. Wenn ihr bis hier gelesen habt, kann ich euch auch nicht mehr helfen, aber ihr mir. Kritisiert mich! Ich würde gerne besser werden. Zeigt mir meine Rechtschreib- und Grammatikfehler genauso wie schlechten Stil oder Sachen, die nun wirklich niemanden interessieren.
Ich mach dann mal das Licht an.