Sie stehen in der Sonne. Selten vereinzelt, meist in kleinen Gruppen von vier bis fünf. Als schwarze Monolithen am Straßenrand und fallen so jedem nicht all zu hektisch Vorüberhastendem auf.
Manche halten sich verschlossen, die meisten aber sind offen und zeigen was sie haben. Und zwar mehr als gut ist. So bemerkt manch einer sie allein schon durch ihren Geruch.
Heute sind sie also mal draußen. Das passiert einmal in zwei Wochen. Ansonsten befinden sie sich immer in Sicherheitsverwahrung.
Es passiert nicht viel in ihrem Leben. Hin und wieder werden sie gefüttert, wobei mensch aber sehr auf ihre Heiße-Asche-Allergie achten muss. Das vertragen sie ja gar nicht.
Manchmal bekommen sie auch Aufkleber, die wie Orden auf ihrer Brust prangen.
Jetzt kommt der große Orangene und schüttelt sie so lange durch, bis sie alles, was sie seit seinem letztem Besuch angehäuft haben ihm ausspeien.
So stehen sie nun ohne Substanz am Wegesrand. Ihrer freie Zeit ist jetzt auch vorbei, mit grober Hand werden sie nach Hinten gerissen und für die nächsten zwei Wochen zurück in ihren Käfig gesperrt.
hahaha, sehr schön. ich musste zweimal lesen um wirklich dahinterzukommen, was du meinst. aber wirklich toll beobachtet :)
dem orangenen sollte man eine rüberziehen, was der sich erlaubt. is ja fast so schlimm wie ein gelber hund. pfft.
was ist eigentlich mit tomtom? lässt der dich hier den alleinunterhalter spielen?
Unbenannter Kommentar
22:41, 1.11.2006
.. Geschrieben von bombenlescher
wie willst du das denn sonst machen mit dem müll?
sei doch froh das es die orangenen gibt sonst würde er sich ja anhäufen und ganz deutschland wär eine einzige MÜLLHALDE. ist es das was du willst?