Ich trinke gerne und viel. Milch. Und praktischerweise wohne ich bloß 5 Schritte von einem Supermarkt entfernt. Und so kommt es des Öfteren vor, dass ich das Haus verlasse und nach 5 Minuten mit 8 Milchtüten im Arm wieder betrete. Milch ist lecker und gesund.
Aber ganz anscheinend hat sich die Wirtschaft gegen mich verschworen. Erst gedacht der mir am nächsten gelegene Markt, durch die Einführung von Bio-Milch, seinen Absatz zu steigern. Grundsätzlich ja keine schlechte Idee. Aber leider wollten die wohl nicht so viele Menschen mitmachen und darum wurde einfach das Angebot an normaler Milch verringert. Frechheit! Denke die feinen Herren etwas, ich bin so leicht zu manipulieren? Nix da!
Also musste ich jetzt schon einen Teil meines Milchkonsums durch einen anderen Milchdealer decken. Dem auf dem Hügel. Vielleicht erinnert ihr euch ja an ihn. Und außerdem noch so viel Milch wie möglich von meiner alten Anlaufstelle ranbringen. Dabei kam es zum Teil zu sehr unschönen Szenen. So betrat ich einmal zusammen mit einer älteren Dame und einem kleinen Jungen das Geschäft. Im vorbeigehen hörte ich wie sie sich darüber unterhielten, dass sie jetzt Milch kaufen wollten. Ja, das ist gut für deine Knochen und den Körperzellenbau. Schade nur, dass ich schneller bin als eine alte Frau und ein kleiner Junge und die letzten Milchreste aufkaufe, bevor sie überhaupt die Chance haben überhaupt am Milchregal anzukommen.
Ich habe mich danach so schlecht gefühlt. Aber ich konnte nicht anders. Ich musste einfach kaufen.
Aber jetzt fühle ich mich so langsam wirklich von der Wirtschaft angegriffen. Das Werbung größtenteils nicht so der Kracher ist, ist wohl den Meisten bewusst. Besonders Radiowerbung empfinde ich zumeist nur als sinnloses "Heute wie gestern riesig großer DollAusverkauf, alles muss raus, von der Fertigküche bis zur Auslegeware und wegen der großen Nachfrage machen wir am Verkaufsoffenen Mittwoch noch einen Räumungsverkauf. Die Mehrwertsteuer könnt ihr euch schenken, denn wir verschenken ja auch alles. Wenn ihr unser neues Auto least, bekommt ihr meine Alte mit dazu! Brüll! Brüll! Affe! Affe!"-Gesappel. Besonders als ich das hier im Radio gehört habe wäre ich fast vor Schreck in der Badewanne ertrunken. Ich bin bloß froh dass ich das nicht auch noch im Fernsehen sehen muss. Dann würde ich mich wahrscheinlich spontan übergeben. Aber bei dem Laden kauf ich sowie so nichts mehr, allein schon deshalb nicht.
Und jetzt will die Werbewirtschaft mir auch noch die Milch austreiben. Und zwar in Form eines magentanen Riesen, der so schon genug nervt. Aber auf meiner Milchtüte will ich den dann nicht auch noch sehen müssen.
Ich will gar nicht wissen welche Zielgruppen mit so einer schlechten Werbung angesprochen werden soll. Ich hoffe nur dass ich nicht im Visier der Werber bin, die sich so einen Mist ausdenken. Das sie dabei noch unserer Sprache von hinten durch den Hals ins Gesicht schießen, fällt ja schon fast nicht mehr ins Gewicht. Die armen Kühe. Gut, die haben des Öfteren kein glückliches Leben. Aber wenn sie sich jetzt auch noch von zugekoksten Werbetextern verarschen lassen müssen, dann könnte ich mir gut vorstellen, dass sie einfach mal aus Protest nur noch saure Milch geben. Oder Grapefruit-Saft. Oder so.
Dagegen muss etwas unternommen werden! Leider weiß ich jetzt nicht so richtig was. Für eine Kuh ist in meinem Zimmer wohl doch kein Platz. Wo soll ich auch das ganze Gras hernehmen? Wird ja bestimmt auch teurer mit der Mehrwertsteuererhöhung. Hilft wohl nur hoffen, dass jede Werbekampagne mal vorbei ist und mein gezieltes Nichtkaufen nicht zu viele Milchkühe in die Arbeitslosigkeit stürzt.
Ich schreib morgen Latein-Klausur und übermorgen Test. Kann das nicht wer übersetzen? Hegga?
übersetzen
20:27, 27.11.2006
.. Geschrieben von Schlurchi
Ich mache den Weg (ich mach ma auffe Reise).
Der Germane
Der Germane war hier Hurra
korrektion
20:29, 27.11.2006
.. Geschrieben von Schlurchi
Die germanen waren hier
Asche auf mein haupt aber fas est et ab hoste doceri also hör auf deine lehrer
ich liebe diese Sprache die is zejnma besser als englisch