Mein Reisetagebuch
09:45, 1.11.2006
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Nun gut, ich muss als erstes gestehen, dass ich schon eine ganze Weile zurück bin aus Berlin, aber man kann ja einen zweiten Ausflug an den vorigen anhängen, dachte ich mir und so soll nun ein zweiteiliger Bericht folgen. Dieser enthält Erlebnisse aus der Hauptstadt, sowie Erfahrungen, die man sammelt bzw. sammeln kann, wenn man Frankfurt am Main besucht. Berlin, eine Stadt mit
vielen Gegensätzen, unterschiedlichen Kulturen und natürlich den
verschiedensten Menschen. Ich selbst muss sagen, dass ich bei einem
Besuch in einer Disco sehr erstaunt war, dass ich mit einer jungen
Studentin in ein so nettes Gespräch verwickelt wurde. Um dies zu
erklären möchte ich erwähnen, dass ich im Vorurteil, dass viele junge
Damen heutzutage sehr offenherzig gekleidet sind, bestägtigt wurde.
Dies macht mich sehr traurig, denn wo sind denn die inneren Werte, die
ja angeblich so viel zählen? Tja ja, die musste ich also ersteinmal in
dem besagten Tanzlokal vermissen, aber dann entwickelte sich das
Gespräch, dass mir Hoffnung gab, dass nicht alle Jugendlichen ihre
Oberflächlichkeit nach Außen schon durch ihre Kleidung präsentieren.
Okay,zugegebener Maßen meine Gesprächspartnerin war schon 21 Jahre jung
und sah so wohl das alles ein bisschen distanzierter und sie konnte
sich auch sehr gut über diese Mädels auslassen, die anscheinend abends
nur noch einen Gürtel um die Hüften tragen. Auf jeden Fall möchte ich mich auf diesem Weg für die sehr nette Unterhaltung bedanken, die mir zeigte, dass mit dem Alter (hoffentlich) auch bei den besagten jungen Mädels die Einsicht siegt und man lernt, ohne viel Schminke auszukommen und auch auszugehen, um doch seine innere Schönheit zu präsentieren. Viel mehr möchte ich zu Berlin nicht sagen, denn wer hier in der Nähe wohnt, hat die Stadt sicher schon einmal erlebt und wird ihr auch in Zukunft seinen Respekt erweisen, indem er sie mal wieder besucht. Aber nun in eine ganz andere Himmelsrichtung nach Frankfurt und an den Main. Die Stadt des Sackgassen-Hauptbahnhofes, in der anscheinend auch das Motto ???Sex sells“, so wie es Kenix in einem seiner vorherigen Einträge schon fürs Fernsehen diskutiert hat, großgeschrieben wird. Dieser Eindruck kommt daher zustande, dass wenn man das Bahnhofsgebäude verlässt und den Massen einmal folgt, um auch mal mit im ???Mainstream“ zu schwimmen, erstaunt feststellen muss, dass die beiden Seiten der Kaiserstraße gesäumt sind, von Läden, in den diesem Thema gefröhnt wird. Liegt es nun an meiner ländlichen Herkunft, oder warum fällt das mir so neagtiv auf, dass Frankfurt seinen Besuchern als ersten Eindruck, noch vor den Banken-Hochhäusern, Sex-Shops bietet? Okay, zugegebener Maßen muss man sagen, dass die freie Markwirtschaft erlaubt, dass man sich wohl mit den richtigen und kompletten Genehmigungen auch als Betreiber eines solchen Ladens dort niederlassen kann, wo es erlaubt ist. Aber dies gleich an der Haupstraße, die vom Bahnhof direkt ins Herz von Farnkfurt führt, ist wahrscheinlich standorttechnisch sehr clever, widerstrebt aber meiner Ästhetik. Aber genug herumgemekert, denn Frankfurt hat auch sehr viel schönes zu bieten und ist ja bekanntlich eine Fundgrube für Freunde der Geschichte. So ist die Paulskirche wohl vielen ein Begriff und auch wirklich sehenswert, so, wie viele andere Museen und historische Stätten. Ich habe es nicht geschafft alles zu sehen, was ich mir vorgenommen hatte, aber ich wurde entschädigt, durch einen sehr guten Buchladen, der eine riesige Auswahl bereitstellte und mir die Möglichkeit bot, in vielen interessanten Büchern zu schnuppern, ohne das mein Geldbeutel gleich beansprucht werden musste. Als kleine Zusammenfassung würde ich sagen, dass es sich lohnt beide Städte einmal zu besuchen, wenn sich die Möglichkeit ergibt, aber wie heißt es denn so schön??? ???Zu Hause ist es doch am Besten“, und unter diesem Motto freue ich mich wieder wohlbehalten heimgekehrt zu sein. tomtom Kommentar hinterlassen { Vorherige Seite } { Seite 130 von 162 } { Nächste Seite } |
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