Träume am Ende des Horizonts

Beschreibung

Gedichtesammlung Hannes Motal


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Freunde



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LEBEN


Als ich jung war

wollte ich älter sein

als ich in der Mitte des Lebens

fragte ich mich "war das alles nur Schein?"

und als ich alt war wollte ich wieder jung sein

So hat man nie was man will

nur nach dem Tod ist es still


Geschrieben: 10:42, 2 Dezember 2009
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KNOPF


"Darf ich mich hineinkuscheln?", fragte der Knopf das Knopfloch.

"Ja", sagte das Knopfloch, "denn du füllst mich aus."

So schmiegte der Knopf sich in das Knopfloch und die Verbindung hielt bombenfest


Geschrieben: 10:40, 2 Dezember 2009
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KLANG


Leise erklingt eine Melodie

so traurig und zart

sie entführt mich in die Fantasie

sie ist weich und nicht hart

 

sie lebt hier ihr Leben

unterliegt keinem Zwang

sie muss mir nichts geben

ausser dem Klang

 

so frag ich mich was?

und frag mich nach wie?

erfüllt mich diese Melodie

doch mit Stolz


Geschrieben: 10:38, 2 Dezember 2009
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GLÜCK


Eine Murmel rollt herab den Berg

rollt beinahe über einen Zwerg

der nicht gewusst das Murmel rollt herab

da biegt die Murmel plötzlich ab

was für ein Glück der Zwerg doch hat


Geschrieben: 10:35, 2 Dezember 2009
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GEDANKEN


Gedanken denken

nicht fühlen, lenken

tief wühlen in Gedanken

wenn du sie erfühlen kannst

mit Ehrfurcht bedanken


Geschrieben: 10:34, 2 Dezember 2009
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EINS


Ein Regenbogen

über den Meereswogen

die Sonne am Horizont

 

Der Wind in den Haaren

Vögel ziehen in Scharen

der Duft der Welt

 

Die Füße im Sand

und dich an der Hand

lautlos die Seelen sprechen

 

Spürte ich dich ganz nah in mir

da waren nur wir

und das Universum mit uns


Geschrieben: 10:28, 2 Dezember 2009
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DAS BLAU


das Blau

ist kein tiefes Blau

wenn ich es nur anschau

doch

das Blau

wird ein tiefes klares Blau

wenn ich es mit meiner Seele schau


Geschrieben: 10:27, 2 Dezember 2009
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BITTERSÜSS


Der Gedanke an dich

erfüllt meine Seele

mit freudigem Schmerz

vertreibt meine Sorgen

und aus meinem Herzen den März

 

Bin dir nah in der Seele

und nah mit dem Mund

bin nah und verletzlich

und manchmal auch wund

 

Jedoch bittersüsser Schmerz

hör nicht auf

zeigst du mir doch

wie sehr ich dich liebe

du

meine Frau


Geschrieben: 10:22, 2 Dezember 2009
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DAS ALTER


Ohne Worte

nur Gefühle

längst vergangen

doch nicht kühle

im Strom der Zeit

so weit gereist

so weit


Geschrieben: 20:59, 15 November 2009
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BILDER


Bilder im Kopf

Geschichten aus Glas

in mich hineingestopft

unsichtbares Gas

 

Wahrheit und Dichtung

so weit und entzweit

falsch ist die Richtung

falsch ist die Zeit

 

Bilder im Kopf

die Wahrheit verdreht

die Seele verstopft

und keiner versteht

 

wie wirklich ist wirklich

ist Echtheit und Wahrheit

die Bilder im Kopf?


Geschrieben: 20:55, 15 November 2009
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BEHMISCH


Du bist

Ich bin

Wir sind

Ohne dich kein Du

Ohne mich kein Ich

Ohne wir nicht schön

bin ich traurig

dich nicht zu seh`n


Geschrieben: 20:54, 15 November 2009
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ALLES


Alles was ich wollte

war Verständnis und Liebe

alles was ich wollte

war nicht Härte noch Hiebe

 

Alles was ich wollte

war positiv und gut

alles was ich nicht wollte

war was ihr mit mir jetzt tut

 

Alles was ich wollte

war ein Leben ohne Hass

alles was ich wollte

war nur Liebe und viel Spass

 

Alles was ich wollte...


Geschrieben: 20:50, 15 November 2009
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ALLEIN


So mächtig wie ein Schwert

das wollte ich werden

den Weg der Erkenntnis

mir bahnen mit Mut und mit Stolz

mein Wissen vererben

mit Bekenntnis

zu Wahrheit und Liebe zum Leben

das wollte ich geben

 

Und nun

was ist und was blieb

von all den Träumen

dem Hochmut und Stolz

ist alles begraben im Schoss

meiner Seele

und kann nicht hinaus

um lebendig zu sein

und ist doch mein

und ich mit mir

allein


Geschrieben: 20:46, 15 November 2009
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FÜNF SINNE


Spürst du die Wärme in meiner Hand

Siehst du die Träne die aus Freude entstand?

Hörst du mein Herz

pochend und bang?

Schmeckst du die Lippe

die uns Beide verband?

Riechst du den Duft

der Jetzt und Hier?

Dann weiss ich genau

Du bist mit all deinen Sinnen bei mir.

 


Geschrieben: 20:39, 15 November 2009
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DIE ZEIT


Die Nacht bricht über uns herein
umhüllt und zart
die Träume werden nicht mehr die Selben sein
und das ist so hart

Deine Worte verhallen ungehört
ganz leise wie ein Fluch
es wurde Etwas völlig zerstört
und Etwas ging zu Bruch

Mein Herz das schrie, besinnungslos
und war auf einmal kalt
wo war denn all die Liebe bloß
Sie hatte sich verkrallt

Ganz leise und bedeutungslos
erscheint mir nun mein Leben
kein liegen mehr in deinem Schoß
zerstört wie durch ein Beben

Nur die Zeit verändert sich
zieht ihre Fäden unbekannt
verstrickte dich und mich
und löste dann was uns verband
 


Geschrieben: 20:19, 6 November 2009
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MOMENT


Der Moment ist wesentlich
nicht meßbar
jedoch fühlbar
gelegentlich

Der Moment ist hier und jetzt
ob heiter oder betrübt
zu kurz und doch getrübt
er dich und mich benetzt

Der Moment ist Liebe
tiefe Sehnsucht
dunkelste Melancholie
und tiefste Triebe

Der Moment
ohne dich
ist
wie
die
FINSTERNIS


Geschrieben: 14:18, 6 November 2009
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ROSE


Eine Rose stand
in einem Garten
als würde sie warten
auf Jemanden wie dich

Die Rose hatte dieses
verführerische Rot
wie ein Verbot
daß ich für dich brechen würde

Diese Rose hatte Dornen
so wie der harte Weg
der zu dir führt
wie ein Steg
schmal und gefährlich

verliebt wie ich war
brach ich sie ab
stach mich daran
und gab dir mein Blut
mit Sehnsucht als Geschenk
 


Geschrieben: 14:16, 6 November 2009
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