Israel zieht für seine Schüler die Landesgrenzen neu
Aus der israelischen Tageszeitung Haaretz:
DaRockwilda
(…)
Eine Karte sollte nicht politische Ziele oder Wünsche und Träume darstellen, sondern wahrheitsgetreu die Realität vor Ort reflektieren. Kann man denn die Tatsache verleugnen, dass die Grüne Linie, einschließlich dem vereinten Jerusalem und den Golanhöhen nach israelischem Denken die Grenze des souveränen Staates Israel darstellt? Kann man denn leugnen, dass israelisches Recht zwar innnerhalb dieser Grenze angewandt wird, nicht aber in Judäa und Samaria (der Westbank)? Kann man denn die Tatsache verleugnen, dass keine israelische Regierung, weder die von Menachem Begin, Yitzhak Shamir, Benjamin Netanyahu oder Ariel Sharon, jemals überhaupt vorgab, Judäa und Samaria zu annektieren und dort israelisches Recht zu implementieren? Ist es die Aufgabe des Bildungssystems, Dinge zu lehren wie sie sind, oder stattdessen politische Indoktrinierung zu betreiben? Die Jugend darf nicht mit einer künstlichen Karte konfrontiert werden, die nichts mit der rechtlichen, diplomatischen und physischen Realität zu tun hat.”
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