Die verbotene Wahrheit

Home : Profil : Archiv : Freunde : Fotoalbum : RSS Feed

Atheist-Teil 2

Geschrieben von INews am 12.07.2007 um 01:57
in Glauben. 0 Kommentare. Link.

Atheist-Teil 2

Es sollte kurz erläutert werden, warum in einer Abhandlung, die überhaupt erst die Existenz Allahs beweisen soll, Quranverse angeführt werden; warum werden hier Verse angeführt, wovon der Muslim weiß, dass sie von Allah geoffenbart wurden, obwohl manch einer, der den Text liest, möglicherweise noch nicht von der Existenz Allahs überzeugt ist - geschweige denn davon, dass der Quran Gottes Wort ist? Die Antwort lautet: Der Quran ist ein Buch, welches die Menschen auf den richtigen Weg führt. Es ist nicht nur ein Buch, welches Gebote und Verbote enthält, sondern auch dem Men­schen aufzeigt, wie man die Wahrheit des Islam erkennen kann. Es führt die Menschen aus der Dunkelheit ins Licht. Es ist die Argumentations­führung Allahs.

"Und unter Seinen Zeichen ist dies, dass Er euch aus Erde erschuf; alsdann, seht, seid ihr Menschen geworden, die sich vermehren." [30:20]

"Und unter Seinen Zeichen ist dies, dass Er Gattinnen für euch aus euch selber schuf, auf dass ihr Frieden bei ihnen finden möget; und Er hat Zuneigung und Barmherzigkeit zwischen euch gesetzt. Hierin liegen wahrlich Zeichen für ein Volk, das nachdenkt." [30:21]

Viele Menschen glauben, dass die Entstehung der Sonne, der Erde und dann der niedrigen Aminosäuren, dann der Pflanzen, der Tiere und schließlich des Menschen, der die Fähigkeit zu Gefühlen wie Liebe und Barmherzigkeit hat, eine Kette von Zufällen ist. Sie glauben, dass Atome entstanden sind, die miteinander ver­schiedene Verbindungen eingingen, bis schließ­lich der Mensch entstand. Doch woher kam das allererste Atom? Und noch eine Frage stellt sich: Warum soll in der Natur etwas Hochkom­plexes und Vollkommenes zufällig entstanden sein, während in der Technik ein denkender, planender Mensch in keinster Weise ähnliches hervorbringen kann. Heutzutage sitzen sehr viele Wissenschaftler mit ihrer großen Intelli­genz daran, Systeme zu entwickeln, die auto­nom arbeiten. Ein Fall ist z.B. die Entwicklung von Industrierobotern, die mit Hilfe von Senso­ren Werkstücke erkennen sollen und dann mit Hilfe eines vorprogrammierten Steueralgorith­mus diese Werkstücke transportieren sollen. Die Ergebnisse sind im Vergleich zu dem, was eine kleine Fliege kann, absolut lächerlich: Man muss bei einem Roboter mit Videokamera nur einmal die Lichtverhältnisse etwas verändern, und schon erkennt er das Werkstück, das er aufgreifen soll, gar nicht mehr. Dies, obwohl viele Wissenschaftler jahrelang daran gesessen haben, bis die Industrie zu solch einem Ergeb­nis kam.

"Sind sie denn nicht im Lande umhergezogen, so dass sie schauen konnten, wie das Ende de­rer war, die vor ihnen lebten? Jene waren noch mächtiger als sie, und sie bebauten das Land und bevölkerten es mehr, als diese es bevölkert haben. Und ihre Gesandten kamen mit den Be­weisen zu ihnen. Und nicht Allah wollte ihnen Unrecht antun, sondern sie taten sich selbst Unrecht. Böse war dann das Ende derer, die Böses begingen, weil sie die Zeichen Allahs verwarfen und über sie zu spotten pflegten." [30:9-10]

Hier werden diejenigen, die sich gegen den Is­lam sträuben, aufgefordert, ihren Horizont zu erweitern, indem sie die Geschichte und das Entstehen und Vergehen von Hochkulturen be­trachten. Sie sollen sie beobachten, um wahr­zunehmen, dass das, was aus den Verhaltens­weisen von Menschen resultiert, immer und überall das gleiche ist. Allah hat das Gesetz der Schwerkraft festgelegt, so dass ein Gegens­tand, den man in der Hand hält und dann los-lässt, auf die Erde fällt.

Dies ist ein Gesetz, welches an jedem Ort der Erde und sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart gültig ist. Genauso ein Gesetz Allahs ist es, dass eine Kultur, die moralisch verderbt ist, früher oder später ihrem Unter­gang entgegengeht. Um dies nachzuvollziehen, brauchen wir uns nur die Geschichte etwas ge­nauer ansehen und dann darüber nachdenken.

"Er hat den Himmel ohne Stützen erschaffen, wie ihr seht, und Er hat in der Erde feste Berge gegründet, damit sie nicht ins Schwanken ge­rät, und hat allerlei Getier über sie verstreut. Und Wir senden Wasser aus dem Himmel nieder und lassen jede herrliche Gattung auf ihr sprie­ßen. Dies ist Allahs Schöpfung. Zeigt mir nun, was andere außer Ihm geschaffen haben. Nein, die Ungerechten befinden sich in einem offen­kundigen Irrtum." [31:10-11]

Wer hat das Gesetz der Schwerkraft aufgestellt und sorgt dafür, dass es überall im Universum gilt? Wer sorgt dafür, dass ein elektrisch positi­ver Körper und ein elektrisch negativer Körper sich gegenseitig anziehen? Und: Wer hat das Universum, in dem diese Gesetze gelten, aus dem Nichts hervorgebracht? Dass das Univer­sum einen Anfang hatte, darauf weist die Na­turwissenschaft in mehreren Bereichen hin.

Hier soll nur einer dieser Bereiche aufgeführt werden - ein Gesetz aus der Thermodynamik: gibt es einen warmen und einen kalten Körper, so gleicht sich der Temperaturunterschied zwi­schen beiden mit der Zeit aus. Ohne äußere Einwirkung ist dieser Prozess nicht umkehrbar, d.h. ohne äußere Einwirkung kann die Tempe­raturdifferenz zweier Körper nicht größer wer­den. Wäre das Universum unendlich, d.h. ohne Anfang, dann gäbe es im Universum keine Temperaturunterschiede!

uszug aus einem Text von Ekrem Yolcu

Muslimischer Studentenverein Karlsruhe e.V.

Quelle:www.way-to-Allah.com

Kommentare

Navigation

{ Vorherige Seite } { Seite 80 von 112 } { Nächste Seite }

Avatar