Israelische Soldaten ließen ägyptische Gefangene eine Grube ausheben und erschossen sie dann. Auf diese Weise wurden ungefähr 1000 Gefangene ermordet. Zeuge dieses Kriegsverbrechens war ein NSA-Abhörschiff, das daraufhin israelische Flugzeuge und Schiffe angriffen. Dabei wurden etliche US-Seeleute getötet und viele verletzt. Verantwortlicher Militär für das Gebiet, in dem sich diese Vorfälle ereigneten, war - Ariel Scharon. (James Bamford, NSA, Die Anatomie des mächtigsten Geheimdienstes der Welt, C. Bertelsmann, 2001) Siehe auch Offizielle Vertuschungen Eine UNO-Sonderkommission konstatierte 1972 in ihrem Bericht abschließend "eine vorsätzliche Politik der Annexion und der Besiedlung der besetzten Gebiete, die sich durch die absichtliche Ausrottung der palästinensischen nationalen Identität, ...die Verweigerung des Rechts auf Rückkehr (und anderer Rechte) auszeichne und die als Negierung von Buchstaben und Geist der vierten Genfer Konvention zu erachten sei." In In einer Resolution der UN Vollversammlung (UNGV Res. 3379) vom 10.November 1975 erfolgte die Verurteilung des Zionismus, wobei festgestellt wurde, "dass der Zionismus eine Form des Rassismus und der rassischen Diskriminierung ist". Sie wurde erst im Dezember 1991 auf Druck der USA und des Zionismus, nunmehr mit Zustimmung Russlands, wieder aufgehoben. Wie verächtlich das offizielle Israel über Entwicklungsländer denkt, kann man auf der Internetseite der Botschaft Israels nachlesen: "1975 gelang es den Antizionisten, in der UN eine Resolution durchzubringen, wonach "der Zionismus eine Form von Rassismus " sei. Obwohl die westlichen Demokratien gegen diese Resolution stimmten, wurde sie von der UN angenommen, und zwar kraft der automatischen Mehrheit des die UN beherrschenden Blocks— Araber/Dritte Welt/Kommunisten, welche in den letzten Jahren imstande war, jede aufgestellte antiwestliche antidemokratische oder antiisraelische Resolution, ungeachtet ihres Eigenwertes oder ihrer faktischen Grundlage, durchzubringen." Diese Entscheidung den Zionismus als Rassismus zu brandmarken wurde aber auch in anderen Gremien bestätigt: Eine Mehrheit von Staatenvertretern sprach sich für eine Gleichsetzung von Rassismus und Zionismus in der Präambel einer UNESCO-Deklaration aus. Für diese Entscheidungen während der Amtszeit des Generalsekretärs Kurt Waldheim rächten sich die Zionisten mit einer bisher einmaligen Hetzkampagne gegen den Generalsekretär. Es fällt dabei auf, dass die Argumente gegen den Generalsekretär nicht zu seiner Amtseinführung vorgebracht wurden. In der Nacht zum 18. September 1982 wurden in den palästinensischen Flüchtlingslagern Sabra und Schatila in Libanon mehr als 1000 palästinensische Zivilisten massakriert. Einige Quellen sprechen von über 3000 Opfern. Der damalige israelische Verteidigungsminister Ariel Scharon wurde damals für dieses Massaker verantwortlich gemacht. Scharon befahl 1982 den Einmarsch Israels nach Libanon und eskalierte bewusst einen Krieg im Nahen Osten. Mit diesem Krieg wollte er eine Sicherheitszone für Nord Israels errichten und die PLO aus dem Libanon vertreiben. Die israelische Armee hat das ganze Land mit schweren Waffen angegriffen und Tausande Menschen getötet. Zahlreiche Städte und Dörfern wurden bombardiert. In diesem Krieg gab es auch brutale Massaker an palästinensischen Zivilisten in den Flüchtlingslagern "Sabra und Schatilla" bei Beirut. Die meisten Opfern waren Frauen, alte Männer und Kinder. Eine israelische Untersuchungskommission machte Sharon für diese Massaker mitverantwortlich. Ausführlicher Bericht zum Massaker von Sabra und Schatilla Ein israelischer Soldat passiert palästinensische Arbeitskräfte und tötete 7 von ihnen mit einem Maschinengewehr. Als Palästinenser gegen den Angriff demonstrierten, eröffnet die israelische Armee das Feuer auf die Demonstranten und tötet weitere 13 Palästinenser. Die Israelische Polizei eröffnet das Feuer auf Betende in der Al Aqsa Moschee und töteten 22 Menschen, 150 wurden verwundet. Scheich Abdel Karim Obeid und Mustapha Dirani sind seit 1989 und 1994 in brutalen israelischen Kommandoaktionen als «Faustpfand» aus dem Libanon entführt worden. Seither sitzen sie in israelischen Gefängnissen gegen jegliches internationales Recht. Die Völkergemeinschaft schweigt. http://www.muslim-markt.de/Palaestina-Spezial/geschichtechronik/chronik_der_verbrechen.htmScharon verübt Kriegsverbrechen im sogenannten Sechs-Tage-Krieg (8. Juni 1967)
Die sieht das anders. Seit Anfang Juli 2001 führt die Brüsseler Staatsanwaltschaft Vorermittlungen gegen den israelischen Ministerpräsidenten Sharon wegen des Verdachts der Beteiligung an Kriegsverbrechen. Es geht um die Massaker in den palästinensischen Flüchtlingslagern Sabra und Schatila im Libanon, bei denen 800 Palästinenser von libanesisch-christlichen Milizen unter den Augen der israelischen Armee niedergemetzelt worden waren. Eine von Israel 1983 eingesetzte Untersuchungskommission hatte dem damaligen Verteidigungsminister Scharon eine "indirekte Verantwortung" für die Massaker bescheinigt. Scharon könnte in Belgien noch eine weitere Klage drohen. Denn in dem Anfang 2001 veröffentlichten Buch "NSA - Die Anatomie des mächtigsten Geheimdienstes der Welt" weist der US-Journalist James Bamford Scharon indirekt die Mitverantwortung für Kriegsverbrechen während des Sechs-Tage-Krieges zu. So schildert der Autor unter Berufung auf den israelischen Historiker Aryeh Yitzhaki ein Massaker an rund 400 ägyptischen Kriegsgefangenen am Rande der Wüstenstadt Al Arish auf dem Sinai am 8. Juni 1967. Scharon, damals einer der Befehlshaber, habe das Gebiet von Al Arish besetzt gehalten, als sich der Massenmord ereignete, schreibt Bamford und zitiert Yitzhaki: "Die gesamte Armeeführung ... und die Generäle wussten davon." Anlass für Bamford, in seinem Buch auf die Vorgänge einzugehen, ist die Versenkung des Aufklärungsschiffes "U.S.S. Liberty" durch die israelische Armee nur wenige Stunden nach dem Massaker. Die "Liberty" lag an jenem Junitag vor der Küste des Sinai. Die Versenkung des Schiffes wird von Israel bis heute als tragischer Irrtum dargestellt. Anhand von bisher geheim gehaltenen Unterlagen des US-Nachrichtendienstes NSA konnte Bamford diese Darstellung erstmals widerlegen. Die israelische Militärführung habe gewusst, dass sie ein US-Aufklärungsschiff angreife, schreibt er. Grund für die Versenkung sei die Furcht davor gewesen, dass das Schiff Informationen über das Massaker von Al Arish aufgezeichnet habe. Bei dem Angriff auf die "Liberty" kamen einige hundert Amerikaner ums Leben. Das israelische Militär feuerte sogar noch auf Rettungsboote und im Wasser schwimmende Besatzungsmitglieder. Auf eine Untersuchung der Umstände dieses Verbrechens, kritisiert Autor Bamford, hätten Israel und die USA aus politischen Gründen bis heute verzichtet. (Quelle Berliner Zeitung 1.8.2001 - Das Massaker von Al Arish)UNO Sonderkomission verurteilt vorsätzliche Politik der Annexion (1972)
mehr als zehn Entschließungen hat der UN-Sicherheitsrat zwischen 1967 und 1973 dieses Annexionsstreben Israels und seine Besatzungspraktiken verurteilt sowie immer wieder auf Erfüllung der Resolution 242 bestanden.
Zionismus ist Rassismus (10.11.1975)
Massaker von Sabra und Schatilla (18.9.1982)
Oyon-Qara-Massaker (20.5.1990)
Al-Aksa-Moschee-Massaker (8.10.1990)
Entführung von Geistlichen aus dem Nachbarland (1989 und 1994)
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