Die verbotene Wahrheit

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Welt der Wunder Spezial - Das Geheimwissen des Islam

Geschrieben von INews am 9.07.2007 um 03:47
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Welt der Wunder Spezial - Das Geheimwissen des Islam

Als der Prophet Mohammed (Frieden sei mit Ihm) im Jahre 632 (nach christlicher Zeitrechnung) starb, hatten er und seine Gefolgsleute die Herrschaft über den Großteil der arabischen Halbinsel gewonnen. Innerhalb des folgenden Jahrhunderts eroberten die zum Islam bekehrten Stämme Arabiens ein riesiges Reich, das vom Atlantik bis zum Indus reichte.

Begierig zu lernen

Damit stellte sich den neuen Machthabern eine gewaltige Aufgabe: Wie sollte es ihnen gelingen, ein solch ausgedehntes Territorium dauerhaft zu beherrschen? Die Antwort der Araber auf diese Frage erwies sich als äußerst erfolgreich: Sie übernahmen die bestehenden Verwaltungsstrukturen, behandelten die Bewohner der unterworfenen Länder gut – und sogen begierig deren Wissen auf. Immerhin hatten sie nun die Kontrolle über so uralte Kulturvölker wie Ägypter, Griechen und Perser erlangt. So gelang es den Wüstensöhnen zum Beispiel, dank ihrer neuerworbenen technischen Kenntnisse innerhalb kürzester Zeit eine kampfstarke Flotte zu bauen. Mit dieser nahmen sie bereits 649 die Insel Zypern ein, plünderten drei Jahre darauf die Küsten Siziliens und besetzten wenig später Rhodos.

Zivilisierte Eroberer

Doch die Eroberer hätten sich nicht so schnell die Errungenschaften der griechischen und orientalischen Wissenschaften einverleiben können, wenn sie selbst zuvor vollkommen unzivilisiert gewesen wären. Vielmehr hatten zahlreiche Bewohner der arabischen Halbinsel längst in Städten gelebt und mit den Großmächten Handel getrieben – mit Persien und dem römischen Imperium beziehungsweise später mit Byzanz.
Die alten Griechen erfanden die Wissenschaften, die Römer knüpften daran an, dann brach die dunkle Zeit des abergläubischen Mittelalters herein, bis die Europäer in der Renaissance die Antike wiederentdeckten und der Weg in die Moderne begann: So in der Art sehen viele, gerade in Europa, die Geschichte – und diese Sicht ist falsch! Denn tatsächlich verschwand mit dem Ende der Antike nicht alles Wissen, sondern vieles wurde bewahrt; und zwar weniger im Westen als vielmehr im Osten, durch das Byzantinische Reich und die islamischen Eroberer.

Übersetzungen von Aristoteles bis Ptolemäus

Diese stürzten sich geradezu auf die geistigen Schätze, die ihnen in die Hände fielen: Zahlreiche antike Autoren wurden ins Arabische übersetzt, darunter so bedeutende wie Aristoteles, der zum wichtigsten Philosophen der islamischen Welt avancierte, und der Astronom Ptolemäus. Doch nicht nur griechisch-römisches, auch persisches und indisches Gedankengut wurde bewahrt. Ein gigantischer Wissenspool, der zur Basis für künftige Entdeckungen wurde.

Selbstbewusster Umgang mit den alten Meistern

Bis zum Ende des Mittelalters erbrachten islamische Forscher und Gelehrte erstaunliche Leistungen in sämtlichen Wissenschaften. Keineswegs wiederholten sie nur unproduktiv die Lehrsätze der antiken Meister, wie oft im Westen behauptet wurde. Vielmehr gingen viele Wissenschaftler selbstbewusst und kreativ mit den großen Vorbildern um – und fanden bestechende Lösungen für zahlreiche Probleme ihrer Zeit.... Video

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