Die verbotene Wahrheit

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Israel ein demokratischer Staat?

Geschrieben von INews am 27.07.2007 um 21:23
in Naher Osten. 0 Kommentare. Link.

Hier wird versucht zu definieren,ob Israel ein demokratischer Staat mit multiethnischer Bevölkerung, wie z.B. die Schweiz , Belgien und Kanada oder ein Appartheitstaat wie damals Süd Afrika und Rodiesien ist.
Israel führt Deskriminierungen unter den Juden, Arabern, Afrikanern, Europäern und Amerikanern durch, wobei die afrikanischen und die arabischen Juden benachteiligt werden.
Gelblom, ein israelischer Journalist, hat 1949 über die afrikanischen Juden geschrieben: “ Wir arbeiten mit sehr naiven Menschen , deren Kentnisse gleich Null sind und das Schlimmste ist, dass sie uberhaupt nicht begabt oder fähig sind etwas zu verstehen. Im Allgemeinen sind sie nicht besser als die Araber, die Neger und die Berber.”

Diese Meinung wurde auch von Ben Gorion vertreten: ”Wir wollen, dass die Israelis keine Sevardim, arabische Juden, werden “.

Golda Meier meinte die Sevardim lebten im 16.Jahrhundert. Und sie wurden in den Büchern als Araber mit Schnittwunden im Gesicht, gelben Zähnen, als Diebe, als faule Menschen mit Geschlechtskrankheiten dargestellt. Dieser Meinung waren auch Karl Frankstein und Menachem Hakohen (1).

Israel hat drei Arten von Deskriminierung gegenüber Nichtjuden:
1- Direkte, 2- Indirekte, 3- Institutionelle Deskriminierung

Direkte Deskriminierung innerhalb des Gesetzes :

1- Ein Recht auf Staatsangehörigkeit und Rückkehr gilt nur für die Juden, da diese sofort israelische Bürger sind und ihre frühere Staatsangehörigkeit behalten dürfen. Die Palästinenser dagegen dürfen nicht zurück, auch viele von denjenigen, die in Israel leben sind immer noch Flüchtlinge und dürfen seit 1948 nicht zurück in ihre Häuser. Die Nichtjuden in Israel müssen 6 Bedinungen erfüllen und am Ende entscheidet der Innenminister darüber. Sie dürfen keine andere Staatsangehörigkeit haben.

2- Kinder von Nichtjuden müssen in Israel zur Welt kommen und ein Elternteil muss die israelische Staatangehörigkeit haben, um israelischer Staatsangehöriger zu werden. Eine Bedinung, die viele Eltern nicht erfüllen können. Nach dem oben gesagten werden die jüdischen Kinder automatisch als Israelis geboren, egal wo, denn sie dürfen nach Israel auswandern und bekommen sofort die Staatsangehörigkeit..

3- Spezieller Status der jüdischen Organisationen wie Jewish National Fund, Jewish Agency, World Zionist Organisation: 90% des Landes und 34% des Wassers gehören den Organisationen, Nichtjuden dürfen von diesem Privileg nicht profitieren.

4- Gesetz gegen abwesende Burger: Der Staat darf Land bzw. Häuser beschlagnahmen. Dieses Gesetz betrifft nur die Araber.

5- Das Gesetz über das Erwerben eines Grundstückes wurde 1960 eingeführt: Land in Israel kann nicht durch Kaufen oder anderen Methoden erworben werden. Seit 1967 dürfen israelische Felder nicht an arabische Bauern verpachtet werden. Das hat dazu geführt, dass im Nazaret 70 000 arabische Menschen auf 16 qkm leben müssen und 30 000 Juden Platz auf 450 qkm haben.

6- Keine freie Bewegung innerhalb Israels. Diese Regelung betrifft nur die Nichtjuden.

7- Verbot des Wohnens in bestimmten Gebieten. Auch diese Regelung betrifft nur die Nichtjuden.

8- Verbot der Weitergabe mancher Berufe an Nichtjuden.

9- Gemischte Heiraten zwischen Juden und Arabern sind verboten.
Israel ist kein Staat seiner Bürger: Jeder Jude, der nach Israel kommt hat mehr Rechte als ein Araber dessen Wurzeln seit tausenden von Jahren in diesem Land verankert sind (2).

Inderikte Deskriminierung

1- Militar service, 90% der Araber durfen nicht zum Militar und konnen somit auch nicht die Vorteile nutzen, anders als die Juden, wie z.B. die Jeshowa Sekte, die die Vorteile nutzt dem Staat aber nicht dient. Die arabischen wohngebiete werden vernachlassigt. 1998 haben 425 Dorfer staatliche Hilfe bekommen, davon waren nur 4 arabische Dorfer. Die militarischen Industrien durfen wegen der Landessicherheit keine Araber arbeiten lassen.
2- Der Staat Israel räumt den Studenten an den Religionsschulen Privilegien ein, damit diese ungestört jüdische religiöse Traditionen pflegen können

Ultra-orthodoxe Jeschiwot bekommen vom Staat enorme finanzielle Zuschüsse aus Steuermitteln Ihre Studenten erhalten Stipendien unter der Bedingung, dass sie keiner anderen Arbeit nachgehen

Instituelle Deskriminierung
"Kinderrechte in Israel"
So wie jedes Kind auf dieser Welt, haben israelische Mädchen bzw Jungen Grundsätzliche Rechte, ohne Ausnahme und unabhängig von Alter, Geschlecht, ethnische Zugehörigkeit, Glauben, Religion, intellectueller oder emotionaler Status oder anderen Faktoren die seine Kindheit verwundbar machen
1. Jedes Kind hat das Recht sich intellektuel und emotional in Sicherheit, Frieden,Gleichheit und Freiheit zu entwickeln.
2. Jedes Kind hat das Recht auf Familienleben inclusive Lebensmittel , wohnen, Geborgenheit, Liebe , Erziehung und Verständnis.

So stehts geschrieben (3) , ob es stimmt ?

Die Wahrheit sieht aber anders aus
Ungefähr 25% der 1.6 millionen israelischen Schulkinder gehen zu einer völlig anderen schule als der Rest. Die Kinder die zu diesen separaten Schulen gehen sind israelische Kinder arabischer Herkunft. Ihre Schulen sind Welten entfernt von die meisten israelischen Schulen in die die jüdischen Kindern gehen. Die meisten dieser Schulen sind überfüllt oder es fehlt ihnen an Erziehungskräften bzw Lehrern , sie können die Standards der israelischen Schulen nie erreichen.

Die israelische Regierung betreibt zwei separate Schulsysteme, eines ist für die jüdischen Kinder und das andere für die Arabischen Kinder bestimmt wobei Diskriminierung gegen die paläsinensischen Kinder festzustellen ist . Es wird festgestellt dass der Staat viel mehr Geld in die jüdischen Schulen investiert. Die jüdischen Schulen bekommen auch spezielle staatlische Programme und Hilfe (4)

Schuler in einem Klassenraum Araber 31 , Juden 27 Kinder.
Auf einen Lehrer fallen im Durchschnitt 24.1 A.schuler und im jüdischen Schulsystem auf einen Lehrer 12.4 Schuler

95% der jüdischen Kinder unter 3 Jahren haben einen Platz im Kindergarten, dafür nur 44% der arabischen Kinder einen Platz im Kindergarten haben.
Source: the National Council for the Child: Young Children in Israel

1-Die 9 armsten Dorfer sind arabische Dorfer.
2-Die 40 reichsten Dorfer sind judische Dorfer.
3-Im Umweltministerium arbeiten 400Angestellte davon sind nur 10 Araber
Im Gesundheritsministerium arbeiten 27 330 Leute davon sind 1731 Araber
Innen Ministerium 150 davon 1 Araber
Aufbau Ministerium 300 davon 3 Arabern
Kultur Ministerium, 2700 davon 118 Arabern.
Verkehrs Ministerium 180, keine Araber
426 Richter davon 19 Araber
die Arabische pro Familie Einkommen betrachtet nur 44.1% der pro Judische Familie

Staatshilfe an jüdischen Bevölkerung 87.5% ,an arabischen Bevölkerung 12.5%
Familien unter Armut 16.0% unter jüdischen Familien und 28.3% unter den arabischen.
Sterberate liegt bei 1,000 arabische Neugeborenen: 9.1 aber bei den jüdischen beträgt nur 5.5

dass wasser wird geteilt 27 zu 1. 41000einheiten pro judische kopf dafur 1500 pro Arabern (5)

Das alles wird von einer Appartheits Literatur und einer Manipulierung der Religion gesteuert. Laut dem bekannten Wissenschaftler Zaif Hertzberg schrieb die Haarz Zeitung am 28/Okt./99: “ Die Tanach Geschichte, welche wir Tora nennen, ist nur eine Legende, die wegen relegiosen Zwecken geschrieben und spater politisch benutzt wurde.”
Menachem Cheorson : “ Man kann die Juden nicht mit den anderen Menschen vergleichen, nichteinmal als Embryos, denn die Juden kommen von der reinen Seele und die anderen von den drei unreinen Klassen.”
Auch in ihren Kinderbuchern beschreiben die Juden die Araber als schmutzige Menschen, die die Seife nicht kennen. Nach Stabsskis Darstellung :“ihre Kleidung ist voll mit Flohen und Lausen”. (6)

Natan Schahm beschreibt in dem Buch “ Gruner Herbst” einen arabischen Gefangenen: “Er hat alles getan was ich wollte, und jedes mal kam er wie ein Hund, als er einmal uber eine Landmiene trat haben wir ihm einen Gefallen getan indem wir ihn erschossen haben und sein kadaver verbrannten”. (7)

Der Israeli wird hier als Held beschrieben, der lieber stirbt bevor er sein Land verrat.
Ben Eiser beschreibt in seinem Roman “Ephrat” den Araber als einen Dieb, einen Lugner und Fanatiker mit Schnittwunden im gesicht , gelben Zähnen und als jemanden der nie sein Wort halt.
Miriam Schwarz hat in ihrem Roman “Chowa Gottlieb “am besten beschrieben < wie die zionistische Gesellschaft das zusamen Leben mit anderen Menschenrassen unmoglich macht Der Israelische Wissenschaftler Yeschoyaho Riem hat festgestellt, dass in 63. 5% von 520 Israelischen Buchern die Araber sehr negativ beschrieben werden.

Das Van – Lyr Institut in Jerusalem hat eine Umfrage unter 600 kinder zwichen 15-18 jahren durchgefuhrt:
56% der Kinder meinten, dass keine Gleichberechtigung zwischen den Arabern und den Juden herrschen sollte
40% haben ihre Symphatie fur Anti Arabische Sekten wie KACH ausgesprochen
60% befurworteten den Rausschmiss der Araber aus dem Westjordanland bei nicht Annahme der israelischen Staatsangehorigkeit

Zu den gleichen Ergebnissen kamen 1985 auch Dr. Adir Kohen und Dr. Miriam Roth.
Dr. Ofra Metzel vom Carmel Institut meinte, dass 39% der Jugendlichen die Araber hassen.

Viel anders sieht eine gegenwärtige Studie nicht aus : (8)

Das Israel kein demokratischer Staat ist hat Naom Chomsky erkannt und zittierte: “Der zionistische Traum ist einen judischen Staat zu konstruieren, der so judisch ist, wie Frankreich franzosich oder England English ist. Ein Staat mit einer westlichen Demokratie, aber diese Ziele sind nicht zu verwirklichen, denn Frankreichs Burger sind Franzosen und Englands sind Englander, aber Israels konnten keine Juden sein, weder durch Rasse, Religion, noch durch Wahl. In Wirklichkeit kann ein judischer Staat kein demokratischer Staat sein.
David Ketzmann, UN Human Rights, zittierte:”Gleichheit zwichen Arabern und Juden gibt es nicht, dieser Staat ist ein judischer Staat.
Es gibt im Staat Israel keine eindeutige Trennung zwischen Religion und Staat. Die rabbinischen Gerichte stützen sich auf den Normenkodex der Halacha ( aus dem Mittelalter). Die Halacha ist ein allgemeiner Begriff des gesetzlichen Judentums. Sie umfaßt Ge- und Verbote, beschreibt Lebensinhalte und Lebensführung. Dadurch stößt ihre Anwendung im täglichen Leben immer wieder auf Probleme

1 :http://www.kedma.co.il/ArticlesVer2...e.asp?sendID=80
2 :http://www.fromoccupiedpalestine.org/node.php?id=1190
3 :http://www.children.org.il/view_cat..._id_to_look=270
4 :http://www.hrw.org/reports/2001/israel2/ISRAEL0901.pdf
5 :http://www.washington-report.org/ba...99/9909019.html
6 :http://www.kritische-stimme.de/Gesc...hulbuecher1.htm
7 :http://www.hagalil.com/archiv/2004/10/kahana.htm

8 :Aktuelle Informationen finden sie unter : http://www.sikkuy.org.il/Anglit/Parent.htm
Palästinensische Gesellschaft für Menschenrechte und Rückkehrrecht Deutschland e.V.

Nabil Rachid
Quelle: http://www.arabmail.de/Nabil_Rachid06.11.04.html

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