Fast ein weiteres Massaker in Jenin Es war eine der groessten Militäraktionen seit Wochen im Flüchtlingslager von Jenin. Fast wäre es auch eines der groessten Massaker geworden. Es war eine weitere Nacht in der wohl kaum einer der Bewohner Mucheiem Jenins, vor lauter Explosionen und Schießereien ein Auge zu machen konnte. Doch alles schien glimpflich auszugehen - bis der Morgen anbrach und israelische Soldaten auf die Idee kamen auf Schulkinder zu schießen. Schon Stunden bevor der erste Soldat in Jenin zu sehen war begannen die Vorbereitungen der Invasion. Fliegende Checkpoints wurden an den umliegenden Dörfern installiert, die Straßen nach Nablus und Richtung Haifa gesperrt. Um 3 Uhr morgens war es dann so weit. Um die 30 Armeejeeps erreichten Jenin. Für Stunden belagerten sie das Haus eines Mannes, in dem sich angeblich eine gesuchte Person befinden sollte. Die üblichen Schusswechsel begannen, Explosionen erschütterten die Nacht doch bis zum frühen morgen schien es glimpflich zu verlaufen. Es war 7.15 Uhr als die Kinder Mucheiems sich auf den Schulweg machen. Ein paar Steine und Flaschen fliegen auf die wohl behüteten Soldaten in ihren gepanzerten Jeeps, als ein paar israelische Soldaten auf die Idee kommen wahllos in die Menge zu feuern. 7 Kinder liegen nun im Krankenhaus von Mucheiem Jenin. Einer wird vielleicht nicht überleben. Spater stellte sich heraus – das belagerte Haus war leer. Der gesuchte Mann, der angebliche Grund für die Invasion, war nicht zu Hause. Muslimrecht
