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Brenn11.06.2010

Brenn Kerze - lass deine Flamme tanzen - erfülle den leeren Raum mit deinen Strahlen - vertreibe die Dunkelheit und mit ihr die Angst - spende mir Wärme in dieser kalten Zeit - umhülle mich mit deinem Schein - du bist nicht aus Wach - du bestehst aus Träumen und du wirst Hoffnung genannt

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Insomnia29.05.2010

Ich liege im Bett doch die Gedanken rauben mir den Schlaf.

Bin hin und her gerissen zwischen Hoffen und Vergessen.

Kaum schließe ich die Augen sehe ich sie vor mit.

Sehe ihre Augen sehe ihr Lächeln.

Doch dann holt mich die Vernunft zurück aus dieser wunderschönen Fantasie.

Ich bin wieder im Hier.

In der Welt in der nichts einfach ist.

Der Welt in dem nichts so ist wie es scheint.

In jener Welt in der sie nicht bei mir ist.

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Blick27.05.2010

Ein Blick der alles verändert - ein Blick der alles kompliziert macht - ein Blick der Hoffnung macht und im selben Moment schmerzt.

Ein kleiner Moment ein Augenblick und alles ist anders.

In mir der Wunsch den ich nicht haben darf.

In mir die Sehnsucht ihr nahe zu sein, sie berühren zu können. doch ich weiß dass ich schon verloren bin bevor ich den Kampf begann.

Ich schließe meine Augen und sehe sie so klar vor mir - doch im selben Atemzug kommt die Gewissheit sie vergessen zu müssen.

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Abschied27.05.2010

Ich sitze schwach und einsam in der Ecke, habe viel verloren, zu viel und nun auch meine Hoffnung. Oft habe ich den Entschluss gefasst doch nie den Mut gefunden. Doch der ohne Hoffnung braucht keinen Mut denn er hat keine Furcht. In meiner Hand liegt ein Stück Metall es funkelt im Schein der Kerze durch mein Zittern. Die Reflektionen tanzen auf der Wand, sie tanzen für mich es ist ihr Geschenk für mich – zum Abschied aus dieser Welt. Eine schnelle Bewegung. Ein kurzer Schmerz. Schon spüre ich wie mit jedem Tropfen meines Blutes der Schmerz meiner Seele schwindet. Tropfen für Tropfen werde ich erlöst von meiner Qual. Die Tropfen sammeln sich in einer Lacke und werden zum Teich meiner Schuld. Mit letzter Kraft sammle ich noch einmal meine Stimme, ein letztes mal formen meine Lippen Worte und das letzte was ich höre ist mein Echo das sagt: Vergebt mir!

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Wind24.05.2010

Du streifst durch die Nacht folgst ziellos den dunklen Straßen, nur erleuchtet von den einsamen Laternen die machtlos gegen die finstere Nacht kämpfen. Der Wind fährt dir durchs Haar streichelt sanft deine Wangen. Er haucht dich an wie der zarte Atem deiner Liebe. Er schenkt dir Wärme, umhüllt dich mit seinem Mantel und bietet dir Schutz. Deine Kraft lässt nach doch der Wind treibt dich an, nimmt dich in seine Arme und lässt dich auf ihm schweben. Er führt dich von Licht zu Licht bis du dein Ziel erreichst und dein Heim gefunden hast.

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Leere23.05.2010

Wir fühlen uns leer und kalt

In uns ist nichts;

Denn nichts ist was wir sind

Erschaffen aus Staub und Asche

Bestimmt wieder Asche und Staub zu werden;

Nur ein Stückchen verbrannte Erde

Dem Wind des Lebens ausgesetzt;

Doch fällt nur eine Träne auf uns

So gedeiht aus uns eine Rose

Und wir werden wieder leben.

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Thoughts #123.05.2010

Ich setze mich hin und nehme mir ein paar Minuten um in mich hineinzuhören

In mir tausend stimmen tausend Gedanken wirr und ungeordnet

Nachdenklich und dennoch oberflächlich

Ich denke über das Leben nach den Sinn des Seins – Freundschaft – Liebe – Einsamkeit

Ich denke an die Menschen die mir wichtig sind – die Menschen die verletzt sind – jene die mich brauchen

Denke an die Menschen die ich verletzt habe – durch Egoismus und Dummheit

An jene die mich verletzten.

Denke an jene die es schaffen mich mit nur einem Wort zum lachen zu bringen.

Jene mit denen ich träumen kann

Ich zünde mir eine Zigarette an – denke an jene die versuchten mich von diesem Laster zu befreien.

Ich ziehe an ihr und atme tief ein – genieße die Erinnerung an Griechenland.

Atme aus und bin wieder hier und in den Gedanken bei meinem Wind der mich die letzten Jahre begleitet hat. Mit erlebt hat wie ich glücklich war und wie ich verletzt war – erfolgreich und zu oft erfolglos.

Die Konstante im Leben – der Wind

Habe gesehen wie sie glücklich war – verletzt – erfolgreich und zu oft erfolglos

Ich nehme eine Schluck Red Bull – spüre wie der Zucker und das Koffein in mein Blut strömen – ein wohl bekanntes Gefühl – wunderschön.

Sehe auf die Landkarte neben dem Monitor – denke an vergangene Zeiten – an noch unerfüllte Pläne und Träume.

Ich denke an die letzten Wochen in denen wir lebten als gäbe es kein Morgen – eine schöne aber teure Zeit. Eine Zeit in der nur wir wichtig waren. In der neue Menschen in mein Leben traten – Menschen die mir wichtig wurden – vielleicht zu wichtig für die kurze Zeit. Hinterfrage den Sinn meines Handelns den Sinn des Ganzen. Muss alles immer eine Sinn haben? Hinterfrage meine Gefühle – Verdrängung, Ablenkung oder Realität? Ist es wichtig was es ist? – ich genieße die Gefühle – erfüllt oder nicht. Realität oder Trug. Hauptsache etwas spüren – etwas das die Leere verdrängt. Erfolg ist eine Frage der Zielsetzung – das habe ich schon lange erkannt - und wenn die Zielsetzung das Gefühl an sich ist kann man nur gewinnen. Das Gefühl kann mir keiner rauben solange man das Ziel behält und sich nicht der Sucht ergibt und nach vorne stürmt.

Ein Schluck Red Bull

Eine Zigarette

Vor dem Fenster höre ich die Vögel – frei und ungebunden – hundertfach besungen hundertfach in Gedichten verehrt für ihre Freiheit. Frei das zu tun was sie wollen. Realität oder literarisches Wunschdenken? Wer ist wirklich frei? Frei ist der ohne Verpflichtung – doch ist er dann auch ohne Ziel und ohne Freunde. Jeder Freund jede Beziehung – welcher Art auch immer – ist Verpflichtung. Ich will nicht frei sein – nicht zu diesem Preis – der kompletten Verlassenheit.

Bin lieber „gefangen“ im Netz der Verpflichtungen das mich auffängt, wenn ich es brauche.

 

 

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