8.7.2009
Wir mussten heute für Deutsch recherchieren, nach unserem Traumberuf. Das steht für mich (schon so ziemlich fest): Musiker. Darin wär ich total erfüllt und alles, und ja.
Ich geh halt so guten Mutes da ran, guck n bissl im Internet rum... und da werden einem ja Horrorgeschichten erzählt 
Dass erst mal die Aufnahmeprüfung voll schwer ist, mit Gehör, also dass man zweistimmige Melodien einfach so erkennen und aufschreiben muss und so, und dann muss man wohl noch ein zweites Instrument können und da ewig fehlerfrei vorspielen und dass man allein schon für die Vorspielstücke ein Jahr lang üben muss und dann während dem Studium immer 5-8 Stunden pro Tag und alles 
Ja und dann werden halt nur voll wenig genommen und dann, am Schluß schaffen es eh nur 20%, wirklich fest angestellt als Musiker in einem Orchester oder sowas genommen zu werden.
Klar, Alternative: Musikschullehrer, aber das is wirklich nix für mich.
Ich möcht Musik machen, spielen, und Leute unterhalten...
Aber an der Uni in Berlin, wo ich ja liebend gern studieren möchte, ist ein Pflichtfach zum Beispiel Klavier. Ja toll, bin noch nie mit einem Klavier in Berührung gekommen und werde es wahrsch auch nie tun. Ich will doch Gitarre spieln...
Ja, mal schauen.
Aus lauter Schreck hab ich grad so viel geübt, dass ich jetzt ne verkrampfte Hand hab. 
Naja, zum Glück hab ich das jetzt früh genug gemerkt, also wie viel man da können muss für ein Musikstudium. Das gibt mir noch mal zusätzlich Motivation zum Üben und alles.
Ja, und ansonsten...hat's heute aufm Rückweg schön geregnet, aufm Fahrrad. Ich war sowas von hammerdurchnässt danach und die Jungs ham sich noch nen Spaß draus gemacht, vor mir durch Pfützen zu fahren...
Heut morgen hab ich vergeblich auf die Leute gewartet, die sonst immer mit mir zur Schule fahren, die sind alle nich gekommen (es sah gar nicht nach Regen aus
) und dann musst ich alleine fahren, was deswegen ein Problem ist, weil das ziemlich ab vom Schuss ist, naja. Und dann hatte es noch einen mordsmäßigen Gegenwind und ich hatte einfach nur schlechte Laune. Dann haben wir auch noch Mathe geschrieben, die war zwar schwer, aber wir hatten so viel Zeit, dass das dann auch noch ging. Und weil ich als eine der ersten fertig war, hat sie einfach mal mein Heft genommen, sich das alles angeguckt und mich dann noch auf einen Fehler aufmerksam gemacht, das fand ich voll sozial von der, korrigiert die während der Arbeit meine Arbeit
Jetzt hab ich n richtig gutes Gefühl für die Arbeit und ja. Mittagsschlaf hab ich auch schon gemacht und sitze gerade wie der letzte Asi im Schlafanzug hier an meinem Schreibtisch und zieh mir solche abschreckenden Berichte über Musikstudien rein... 