Kanada 2006

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Anreise (30.09.)
1. Tag: Montréal
8. Tag: Calgary -> Blaimore

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Calgary -> Blaimore

03:27, 8.10.2006 .. 0 Kommentare .. Link
Morgens haben wir erstmal unser Auto abgeholt, was sich als gar nicht so einfach herausgestellt hat..  Sie hatten für uns einen Chrysler 300 reserviert. Der war uns aber zu groß (Spritfresser..) und für die Rockies zu unhandlich. Das haben wir dann auch so erklärt, und letztendlich bekamen wir einen PT Cruiser  Den würde ich mir nach dem Lottogewinn ja als erstes kaufen - einfach so zum Spaß! Und jetzt "muss" ich einen zwei Wochen lang fahren - jippieh!

Unser Weg führte uns durch wunderschöne Landschaft, bis wir schließlich bei "Fort McLeod" ankamen. Wir hatten uns schon riesig auf die Besichtigung gefreut, aber als wir ankamen, sahen wir, dass sie schon 15 Minuten später schließen - so ein Pech! Wir sind trotzdem mal rein (es gab ja den obligatorischen Souvenirshop ) - und durften, ohne Eintritt zu bezahlen, schnell mal durchhuschen! Wir haben uns total gefreut - und haben auf unserer Runde fleißig Photos gemacht:

Fort McLeod
Zum Zahnarzt möchte ich dort nicht gehen müssen:
Fort McLeod
Fort McLeod
Später haben wir übrigens erfahren, dass genau hier "Brokeback Mountain" gedreht wurde - kein Wunder, dass uns die Landschaft so gut gefallen hatte Die nächste Station war dann der "Head-Smashed-In-Buffalo-Jump".

Head-Smashed-In-Buffalo-Jump
Dort hatten wir zum ersten Mal mit den "interessanten" Eintrittspreisen das Vergnügen  Die klingen zunächst mal ziemlich happig, aber die Besucherzentren sind sehr schön angelegt, und man kann jede Menge lernen! Beim "Head-Smashed-In-Buffalo-Jump" kann man sehen, wie die Indianer früher Büffel über eine Klippe gejagt haben - der einzige Weg, wie das in der weitläufigen Landschaft dort möglich ist. Das Besucherzentrum besteht aus einer geführten Ausstellung innen im Gebäude und außen direkt an der Klippe. Ein paar Eindrücke:

Hier sieht man links die Klippe, über die die Büffel gejagt wurden:

Und das Land ist wirklich sehr weitläufig dort:

Innen in der Ausstellung gab's ihn hier zu sehen:

Ein Tipi:

Und ein paar ausgestopfte Büffel fehlten natürlich auch nicht! Sie standen ziemlich weit oben - so hoch, wie draußen die Klippe ist. Das war ziemlich beeindruckend

Anschließend fuhren wir noch bis "Blaimore" im "Crow's Nest Pass" Dort übernachteten wir zum ersten Mal in einem "richtigen" Motel - das Auto wurde direkt vor dem Zimmer geparkt smiley Abendessen gab's wieder aus dem "General Store" in Form von Brot, Cheddar, Obst und Keksen Außerdem habe ich dort mein erstes Nora Roberts-Buch gekauft. Auf dem Heimweg hab ich dann noch ein Handy gefunden - und im General Store abgegeben. Die Besitzerin schaute aufs Display des Handys, und fing gleich an zu lachen. Wie praktisch, dass Teenager ihr eigenes Bild als wallpaper benutzen - sie kannte die Kleine und versprach, ihr das Handy zurückzugeben

Hier ist noch ein bißchen "eye candy" für morgen: der erste Blick auf die Rocky Mountains!


Montréal

11:53, 1.10.2006 .. 0 Kommentare .. Link
Der erste Tag in Kanada

Das Wetter war zur Begrüßung nicht sehr gut: grauer Himmel und Nieselregen. Wir gingen trotzdem in die Stadt, morgens erstmal in den Marché Bonsecours. Leider habe ich kein Foto davon bei Nacht, ist nämlich toll angeleuchtet! Aber hier ist eins vom Hafen aus:

Rechts daneben sieht man Notre Dame de Bon-Secours, in die die Seeleute aus Frankreich immer als erstes gingen - froh, die lange Überfahrt überstanden zu haben...

Danach beschlossen wir, die Kathredrale zu besichtigen. Die Kathedrale ist ziemlich groß, und Zeit hatten wir bei dem Wetter ja genug Das Gebäude ist von außen und von innen sehr schön! Als wir ankamen, lief gerade der Gottesdienst, wir beschlossen, ein bißchen zuzuhören (wurde nachher eine Stunde draus). Die Predigt war soweit ok, ich war stolz, so viel zu verstehen. Und das trotz des starken Akzents der Frankokanadier:  "J'ai besoing", "le cheming" etc.

Ein paar Eindrücke aus der Kathedrale:

Sehr schön geschnitzte Kirchenbänke


"Read the Bible" steht auf seinem T-Shirt, in der Hand hält er neben der aufgeschlagenen Bibel eine Madonna und eine ganze Ansammlung von Devotionalien

Mittags beschlossen wir, dem Wetter zu trotzen und einen Spaziergang am Hafen zu machen:

Der Hafen von Montréal ist bei Sonnenschein bestimmt toll anzuschaun, aber nach 1 Stunden gaben wir doch auf, und beschlossen, einkaufen zu gehen. Denn in Montréal gibt es eine komplette unterirdische Shopping-Stadt! Shopping ist normalerweise nicht meine Lieblingsbeschäftigung, aber dort unten war es warm und trocken, und es gab alle möglichen Geschäfte und Restaurants. So kam ich zu meiner ersten Erkältungsmedizin für diesen Urlaub (viele sollten noch folgen ), meinem ersten Subway-Sandwich und einer Flasche "Schweppes Raspberry Ginger Ale" - einer quietschrosa Flüssigkeit

Nach einer kurzen Stipvisite im Hotel gingen wir abends zu "Les trois Brasseurs" in unserer Straße, der Rue St. Denis. Sehr schön gemachtes Bistro / Restaurant, es gab super leckere Muscheln in Biersud mit Fritten, danach Crème brulée. Die Verpflegung in Kanada bisher ausgezeichnet!

Ach ja, und in Montréal zieht es überall wie Hechtsuppe *ggg* Draußen am Hafen, in der Stadt, im Shopping Center... Halstuch nicht vergessen

Frankfurt -> Montréal

11:56, 30.09.2006 .. 1 Kommentare .. Link
AC 835: Frankfurt 14:15 h - Montréal 16:20 h

Zuerst das wichtigste: ich hatte mehrere Ziele für Kanada:
Netterweise fand ich schon am Flughafen in Frankfurt einen Starbucks, so war die Wartezeit versüßt: ich war viel früher da als erwartet. Der Flug war angenehm, und an den Außenseiten gab es tatsächlich nur je zwei Sitze - fand ich ungewöhnlich für einen Transatlantik-Flug! Ich hatte ganz unbedarft vegetarisches Essen vorbestellt. Was ich nicht wußte: die Sondermenüs werden im Flugzeug als erstes verteilt. Äußerst sinnvoll, aber alle um mich herum mussten recht lange auf ihr Essen warten...

Ankunft in Montréal, Shuttle-Bus in die Stadt. Monis Koffer stand äußerst gewagt im Bus (der Fahrer hatte ihn nicht ordentlich verstaut) und drohte bei der wilden Fahrweise ständig in den Kurven mit voller Wucht (der 23 Kg) gegen die Bustür zu prallen - was wohl gar nicht gut gewesen wäre! Endlich hielt der Bus aber mal für einen kurzen Augenblick, und Moni konnte den Koffer wieder verstauen *uff*

Danach mussten wir noch kurz mit der Metro fahren, die letzten Meter ging's zu Fuß. Dabei machten wir zum ersten Mal Bekanntschaft mit den äußerst seltsamen Hausnummern in Montréal: es geht nicht brav in Zweierschritten, sondern gibt ständig große Sprünge - sodass es von Nr. 1037 bis Nr. 2579 gar nicht so weit ist, wie man annimmt.

Unser Hotel sah von außen genauso nett aus wie auf der Internetseite. Erste Unterkunfts-Konversation in Französisch, geht sogar recht gut. Das Zimmer ist nicht übermäßig schön, aber geräumig und mit guten Matratzen - und wir wollten in Montréal ja eh nicht viel Zeit auf dem Zimmer verbringen!

Abends nochmal unterwegs in die Stadt - nach einem kleinen Abstecher zu Starbucks (gab praktischerweise einen in unserer Straße). Es ist leider schon dunkel, aber die Stadt gefällt uns gut: das "alte Montréal" am Hafen, der Marché Bonsecours, die Kathedrale... Wir essen bei der "Usine des Spaghetti" sehr lecker und gemütlich zu abend (dort gibt es sogar ein Salatbuffet mit Nudel- und Kartoffelsalat - ganz wie zu Hause *lol*)

Blick auf unsere Straße "Rue St. Denis" in Richtung Stadt:


(Keine Angst, meine Bilder sind nicht alle verwackelt )