
An den Wänden hängt Werbung für Zahnspangen, denn die sind hier in Mode. Erstaunlicherweise sieht man fast ausnahmsweise Erwachsene und kaum Kinder. Grund dafür ist wohl, das die notwendigen Geräte und das zugehörige Know How erst relativ spät angekommen ist, weshalb es eine Weile gedauert hat, bis das Ganze bezahlbar wurde. Viele können es sich auch erst als Erwachsene leisten.
Besonders interessant fand ich die Zahlungsmodalitäten beim Arzt. Platz Eins ist natürlich die Kreditkarte, dicht gefolgt von Bargeld oder normalen Bankkarten und dann mein Favorit (und mein Zahlungsmittel als Resultat von Geldknappheit): der Scheck. Ich mußte mir erstmal zeigen lassen, wie man das ausfüllt und habe gelernt, dass man festlegen kann, wann der Scheck eingelöst werden darf, in 30, 60 oder 90 Tagen. Das wird darauf vermerkt und mit Strichen markiert. Fand ich ziemlich spannend. Auch das man mit allen per du ist. auf dem Amt, im Restaurant oder eben beim Zahnarzt.
Da wird bei Fragen auch nochmal kurz angerufen und dann heißt: Hallo Kathi, hier ist die Claudia aus der Zahnarztpraxis XYZ. Ich habe da noch ein paar Fragen zu deinem Scheck ...