17.11.2009 - Es geht auch so: Sommerbrief 2009 des CDU-Ortsverbands Suelfeld - eine bemerkenswerte Zuschrift

Es geht auch so: Sommerbrief 2009 des CDU-Ortsverbands Suelfeld
Auszug, September 2009:
"Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger unserer Gemeinde,

die aktuelle weltweite Wirtschaftssituation ist in diesen Tagen in fast jedem privaten, beruflichen und politischen Gespräch das Thema Nr. 1. Ereignisse wie die Opel-Krise oder die Arcandor-Insolvenz mit ihren direkten Auswirkungen auf viele tausend Menschen machen begreifbar, wie ernst es auch um die deutsche Wirtschaft steht. In der Gemeinde Sülfeld spüren wir erste Auswirkungen beim Einkommenssteueraufkommen. Die Mai-Steuerschätzung weist Mindereinnahmen von rund 100.000 € aus, was einer Reduzierung um etwa 10 % entspricht. Damit fehlen erhebliche Mittel im Verwaltungshaushalt, aus dem die laufenden Ausgaben bestritten werden. Wir werden im Finanzausschuss genau zu klären haben, welche Ausgaben wir streichen müssen, um weiter einen ausgeglichenen Haushalt zu haben.
Diese Herausforderung fällt in einen Zeitraum, in dem wir uns mit interessanten (Bau-) Projekten beschäftigen (müssen):
...
Neue Baugebiete in schwierigen Zeiten:
Bei der Neuplanung von Baugebieten sind folgende Punkte zu beachten:
· Durch die derzeitige Wirtschaftskrise sinkt die Nachfrage nach Grundstücken.
· Aktuell besteht ein Angebotsüberhang an gebrauchten Immobilien.
· Mittelfristig wird die demografische Entwicklung spürbare negative Auswirkungen auf die
Grundstücksnachfrage und die Auslastung der kommunalen Infrastruktur haben (Senioren
haben keine kleinen Kinder).
· Neue Baugebiete erfordern neue Infrastrukturen (Straßen, Leitungsnetze, Schulen,
Kindergärten usw.)
Diese Ausgaben kann die Gemeinde auf Grund der engen Finanzlage nicht mehr leisten. Wir müssen davon ausgehen, dass die Steuereinnahmen in den
nächsten Jahren rückläufig sein werden. Die Auswirkungen auf den Gemeindehaushalt können wir noch nicht abschätzen. Voraussichtlich werden einschneidende Maßnahmen erforderlich werden, um den Gemeindehaushalt ohne Schuldenaufnahme darzustellen.
Zahlreiche Experten empfehlen den Kommunen daher sich vorrangig auf die Innenentwicklung und Bestandsanierung zu konzentrieren, statt weitere Neubaugebiete zu erschließen. Auch in der Gemeinde Sülfeld sollten wir diese Empfehlung beachten. Zunächst sollten die vorhanden freien Baugrundstücke veräußert werden. Danach sollten die Baulücken und ggf. im Ortskern vorhandene bebaubare Flächen erschlossen werden, bevor ein neues Baugebiet in die Planung genommen wird.
Ein kontinuierliches Wachstum unserer Gemeinde ist wichtig, die demografische Entwicklung wird aber auch in der Gemeinde Sülfeld spürbar werden. Wir müssen dafür sorgen, dass unsere Gemeinde für die Bürger attraktiv bleibt, nur so werden wir die Herausforderungen der Zukunft bestehen.
Karl-Heinz Wegner"

Ein gelungenes Beispiel für einen angemessenen und selbstkritischen Umgang mit dem Thema Stadtentwicklung/ Flächenverbrauch/ verantwortungsvolle Haushaltspolitik von Vertretern einer großen Volkspartei - hier der CDU Suelfeld.
Hierzulande sind wir wegen unübersehbarer Defizite in der beruflichen Qualifizierung und in der Persönlichkeitsstruktur der verantwortlichen "Lokalmatadore" (allen voran die hiesigen Ortsverbände der CDU und der SPD, aber auch Teile der anderen Parteien) noch lange nicht so weit. Neckargemünd ist eben noch in der Lernphase und stellt damit einen warnenden Leuchtturm für die Umgebung dar. Allein das ist eben auch ein Lichtblick.

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17.11.2009 - Unbenannter Kommentar
Geschrieben von Anonymous
Hierzulande sind wir wegen unübersehbarer Defizite in der beruflichen Qualifizierung und in der Persönlichkeitsstruktur der verantwortlichen "Lokalmatadore" (allen voran die hiesigen Ortsverbände der CDU und der SPD, aber auch Teile der anderen Parteien) noch lange nicht so weit. Neckargemünd ist eben noch in der Lernphase und stellt damit einen warnenden Leuchtturm für die Umgebung dar. Allein das ist eben auch ein Lichtblick.

Die Arroganz ist offensichtlich noch nicht verloren gegangen……
Da die Entscheidung gefällt ist, Sie aber offensichtlich nicht damit umgehen können, würden Sie Größe zeigen wenn Sie nun konstruktive Beiträge liefern würden damit das Beste aus dem Baugebiet entsteht. Das lässt aber Ihre Persönlichkeitsstruktur nicht zu, da Ihr Ego schwer verletzt ist sonst würden Sie ja nicht täglich nach irgendwelchen passenden Zeitungsartikel suchen.
Tja mit Geld und Anwälten kann man doch noch nicht alles regeln und bestimmen!!! Das ist gut so.


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17.11.2009 - Viel Spaß beim "Vorbeikonstruieren" an der Realität ...
Geschrieben von Anonymous
Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.
Aber es ist wie immer: es gibt keinerlei Anzeichen dafür, daß Sie das Thema inhaltlich an sich ranlassen. Müssen Sie auch nicht. Für Sie ist das Thema mit der Überweisung durch die LBBW wahrscheinlich auch schon erledigt.
Vermutlich haken Sie das ganze ab unter "nur Bares ist Wahres".

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17.11.2009 - Unbenannter Kommentar
Geschrieben von Anonymous
Was verändert sich eigentlich an der gegebenen Situation des Neubaugebietes durch Ihre undifferenzierten Darstellungen?

Die Antwort ist ganz einfach –„Nichts“!

Aber wenn es Ihrer Seele gut tut dann benutzen Sie den Blog weiter als Ventilfunktion bevor Sie noch erkranken.

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17.11.2009 - Das haben bewußt verschwiegen......(Auszug aus Sommerbrief der CDU)
Geschrieben von Anonymous
Neue Baugebiete in schwierigen Zeiten

In den letzten 10 Jahren wurden in der Gemeinde Sülfeld die Baugebiete „Lindenweg“, „Am alten Alsterkanal“ und „An der Bahn“ erschlossen. Begünstigt durch die in 2006 abgeschaffte Eigenheimzulage konnten die Grundstücke im „Lindenweg“ und „Am alten Alsterkanal“ sehr schnell abverkauft werden. In dem Baugebiet „An der Bahn“ zieht sich der Abverkauf etwas länger hin, es stehen noch einige Grundstücke zur Verfügung. Mit der Erschließung des Baugebietes „An der Bahn“ war der durch den Landesentwicklungsplan vorgesehene Entwicklungsrahmen ausgeschöpft. Mit diesen drei Baugebieten wurde der Grundstücksbedarf für die Einwohner der Gemeinde Sülfeld über Jahre gedeckt und die Voraussetzung geschaffen, dass die nächste Generation am Ort gehalten werden kann oder deren Rückkehr ermöglicht wird.
Die Erschließung neuer Baugebiete sorgt für eine Verjüngung der Bevölkerung. Durch die wachsende Einwohnerzahl steigt die Kaufkraft und begünstigt damit den örtlichen Einzelhandel. Für die Gemeinde erhöhen sich die Zuweisungen nach dem kommunalen Finanzausgleich, es werden aber auch für die kommunale Infrastruktur höhere Ausgaben erforderlich.
Zur Zeit wird der Entwurf für den Landesentwicklungsplan 2009 beraten. Voraussichtlich wird der Rahmen der Wohnungsbauentwicklung für die Gemeinde Sülfeld bis Ende 2025 auf 13 % zusätzliche Wohneinheiten festgesetzt.

Das entspricht genau Ihrem Charakter!! Manipulationen und bewußte Zensuren bis es in das eigene Konzept passt!

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17.11.2009 - Status Quo in Neckargemünd
Geschrieben von Anonymous
Was soll der Verwurf der Manipulationen, die Textpassagen von Herrn Wegener sind unverändert wiedergegeben worden und gelten wohl ganz besonders für unsere Situation. Ihre wiedergegebenen Passagen beziehen sich auf Minibaugebiete, die in der Vergangenheit zu besseren Zeiten (Eigenheimzulage) wohl erfolgreich gelaufen sind.

Die kürzlich im Blog aufgeführten Zahlen zur städtischen Haushaltslage sollten genügen - die sind wesentlich dramatischer als in Sülfeld, wo man mit diesen sehr kleinen Baugebieten erst mal Erfahrungen gesammelt hat.

Die Ausblicke für die Wirtschaft und deren Folgen für den Arbeitsmarkt in unserer Region können Sie, wie die demographischen Prognosen auch, in allen Facetten der Presse entnehmen. Wir reden hier von ca. 300 Wohneinheiten, d.h. in den kommenden 3-4 Jahren müßten nach den Planungen weit über 50 Baukräne am Kleingemünder Hang im Jahresverlauf nebeneinander in Reih' und Glied stehen, ansonsten wird's brenzlig.
Für wie wahrscheinlich halten Sie denn das alles?

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17.11.2009 - Für sehr wahrscheinlich!
Geschrieben von Anonymous
.

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17.11.2009 - Dann hätten wir wohl bundesweit ein Alleinstellungsmerkmal!
Geschrieben von Anonymous
Kennen Sie irgendeinen Ort in Deutschland (außer in Großstädten), wo derzeit soviele Bauaktivitäten in einem Neubaugebiet stattfinden?


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17.11.2009 - Unbenannter Kommentar
Geschrieben von Anonymous
Wünsche Ihnen noch einen schönen Abend und mehr Gelassenheit.

Verlassen Sie Ngd. bevor Sie das von Ihnen herbeigesehnte Finanzdebakel trifft (trotz der schönen Lage mit wunderschönem Blick).

Am besten Sie ziehen nach Sülfeld in das kleine niedliche Neubaugebiet. Hier finden Sie dann bessere finanzielle Verhältnisse vor und eine, Ihrer Ansicht nach, fortschrittliche Stadtregierung.

Gute Reise!

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17.11.2009 - Besten Dank, Ihnen auch einen schönen Abend!
Geschrieben von Anonymous
Fühle mich sehr wohl hier. Könnte aber sein, daß Sie mal zu denen gehören, die freiwillig gehen ....

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18.11.2009 - Unbenannter Kommentar
Geschrieben von Anonymous
Toll wieviel Zeit man aufwenden kann, um irgendwo in Deutschland etwas zu finden, was gerade in die eigene Meinung passt ...

Hoffentlich passiert das nicht, dass 50 Baukräne nebeneinander stehen. Dann müssten wir nämlich ganz schnell den nächsten Bauabschnitt beginnen !

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18.11.2009 - Unbenannter Kommentar
Geschrieben von Anonymous
...und vor allem wie sinnlos diese Zeit verschwendet ist, da man ja nichts mehr ändern kann...

Aber man fühlt sich trotzdem wohl, der Besitzstand in bester Lage ist ja gewahrt....den anderen gönnen wir nichts.

Das sind genau diese Menschen die unsere finanzielle Gesamtsituation in D zu verantworten haben, die sogenannte " Elite ".Mir das .......

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18.11.2009 - Die aufgezeigten Erkenntnisse sind Allgemeingut
Geschrieben von Anonymous
... und es ist schon erstaunlich, wie hoch die Emotionen kochen, wenn man die aktuellen Entwicklungen in Neckargemünd an diesen Erkenntnissen spiegelt. Meine Damen und Herren, Ihre scharfsinnige analytische Gabe ist schwer beeindruckend

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18.11.2009 - Unbenannter Kommentar
Geschrieben von Anonymous
Träumen Sie weiter mit Ihren pauschalierten und undifferenzierten Vergleichen...

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18.11.2009 - Sie meinen sicherlich pauschalisieren
Geschrieben von Anonymous
Pauschalieren bedeutet Teilsummen oder -leistungen zu einer Pauschale zusammenfassen. Kleiner Tip am Rande, bevor Sie woanders auffallen ...

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12.01.2010 - Neckargemünd droht ein finanzielles Debakel
Geschrieben von Anonymous
RNZ, 11.01.2010: Von Anna Haasemann-Dunka

Neckargemünd. Die Stadt bereitet sich auf schwierige Zeiten vor. Die Finanzkrise macht auch vor Neckargemünd nicht halt: Im Haushalt 2010 klafft ein riesiges Loch von 4,5 Millionen Euro. Die Pro-Kopf-Verschuldung steigt von 652 auf 927 Euro. In den vergangenen zehn Jahren gelang es der Stadt noch, den Schuldenstand von elf auf sieben Euro zu drücken. Damit ist jetzt erst einmal Schluss: Bereits vor wenigen Wochen mussten Kredite in Höhe von 2,5 Millionen Euro aufgenommen werden, um den Haushalt des vergangenen Jahres zu decken.

Mehr in der RNZ vom Dienstag, 12. Januar.

Weiterer Auszug aus einer Studie über die gesamtwirtschaftlichen Folgen von Neubaugebieten (Quelle: Verband Region Stuttgart / Ökonsult GbR zu Sitzungsvorlage Nr. 354/2006 / Planungsausschuss 22.11.2006)
...
Handlungsempfehlungen für die Kommunen
Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass sich die Ansiedlung neuer Einwohner in Neubaugebieten für eine Gemeinde langfristig nicht wirtschaftlich lohnt, wenn sie auf unverbrauchter Fläche stattfindet. Ein maßvolles Bevölkerungswachstum im Siedlungsbestand, das keine oder nur geringe Folgekosten auslöst, ist ein Szenario, das in der vorliegenden Arbeit nicht untersucht wurde, aber für die kommunalen Haushalte wahrscheinlich am günstigsten ist.
Die Grundstückserlöse sind nur einmal zu verwerten. Deshalb sollten sie vorwiegend für
Schuldentilgung verwendet werden, nicht für Investitionen mit Folge(betriebs-)kosten.
Rein wirtschaftlich betrachtet zeigt die Studie, dass Kindergartengruppen hohe Folgekosten
verursachen. Doch die Ansiedlung von Neubürgern ist immer mit der Bereitstellung
von Kindergartenplätzen verbunden. Andererseits steht auch fest: Die Kindergärten einer
Gemeinde lassen sich aufgrund der Überalterung der Gesellschaft schon heute mit Neubaugebieten nicht mehr füllen. Ein maßvolles Bevölkerungswachstum im Bestand bei gleichzeitiger allmählicher Reduzierung der Kindergärten ist deshalb auch hier die richtige Lösung für die Kommunen.
Bereits heute konkurrieren die Kommunen untereinander um Einwohner (besonders um
junge Familien). Der demografische Wandel verschärft diesen Konkurrenzkampf nochmals.
Alle Gemeinden, die diesen Kampf mit Hilfe von Neubaugebieten austragen, werden sich am Ende als Verlierer wiederfinden: Den trotzdem leicht gesunkenen Einnahmen werden weit höhere Ausgaben gegenüberstehen. Die Flächen und Kosten sparenden Kommunen hingegen werden dann in vielerlei Hinsicht attraktiv für die Bevölkerung sein.

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14.01.2010 - ...
Geschrieben von Anonymous
sie zitieren sich wohl gerne selber, frau haasemann-dunka?

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Als ehemaliges langjähriges Mitglied des Stadtrates und nach wie vor interessierter Mitbürger ist es mir ein persönliches Anliegen, mit diesem Forum für alle Bürger/innen im Hinblick auf die von Stadtverwaltung und Stadtrat geplante Bebauung in Kleingemünd einen Meinungsplatz zur freien - hoffentlich sachlichen - Diskussion zu eröffnen. Mit freundlichen Grüßen Peter Kayser P.S. eine Bitte: Wenn Sie einen Kommentar einstellen, haben Sie die Freundlichkeit und fügen Sie Namen und Anschrift (bzw. E-mail-Adresse) hinzu. Danke! - Wollen Sie direkt ein Eintrag posten, senden Sie diesen bitte an meine Mail-Anschrift: [email protected] er wird unzensiert veröffentlicht, sofern Name und Anschrift bekannt.

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