14.01.2010 - Ohne Kommentar
12.01.2010 - Neckargemünd droht ein finanzielles Debakel
Geschrieben von Anonymous (129.35.204.162)
RNZ, 11.01.2010: Von Anna Haasemann-Dunka

Neckargemünd. Die Stadt bereitet sich auf schwierige Zeiten vor. Die Finanzkrise macht auch vor Neckargemünd nicht halt: Im Haushalt 2010 klafft ein riesiges Loch von 4,5 Millionen Euro. Die Pro-Kopf-Verschuldung steigt von 652 auf 927 Euro. In den vergangenen zehn Jahren gelang es der Stadt noch, den Schuldenstand von elf auf sieben Euro zu drücken. Damit ist jetzt erst einmal Schluss: Bereits vor wenigen Wochen mussten Kredite in Höhe von 2,5 Millionen Euro aufgenommen werden, um den Haushalt des vergangenen Jahres zu decken.

Mehr in der RNZ vom Dienstag, 12. Januar.

Weiterer Auszug aus einer Studie über die gesamtwirtschaftlichen Folgen von Neubaugebieten (Quelle: Verband Region Stuttgart / Ökonsult GbR zu Sitzungsvorlage Nr. 354/2006 / Planungsausschuss 22.11.2006)
...
Handlungsempfehlungen für die Kommunen
Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass sich die Ansiedlung neuer Einwohner in Neubaugebieten für eine Gemeinde langfristig nicht wirtschaftlich lohnt, wenn sie auf unverbrauchter Fläche stattfindet. Ein maßvolles Bevölkerungswachstum im Siedlungsbestand, das keine oder nur geringe Folgekosten auslöst, ist ein Szenario, das in der vorliegenden Arbeit nicht untersucht wurde, aber für die kommunalen Haushalte wahrscheinlich am günstigsten ist.
Die Grundstückserlöse sind nur einmal zu verwerten. Deshalb sollten sie vorwiegend für
Schuldentilgung verwendet werden, nicht für Investitionen mit Folge(betriebs-)kosten.
Rein wirtschaftlich betrachtet zeigt die Studie, dass Kindergartengruppen hohe Folgekosten
verursachen. Doch die Ansiedlung von Neubürgern ist immer mit der Bereitstellung
von Kindergartenplätzen verbunden. Andererseits steht auch fest: Die Kindergärten einer
Gemeinde lassen sich aufgrund der Überalterung der Gesellschaft schon heute mit Neubaugebieten nicht mehr füllen. Ein maßvolles Bevölkerungswachstum im Bestand bei gleichzeitiger allmählicher Reduzierung der Kindergärten ist deshalb auch hier die richtige Lösung für die Kommunen.
Bereits heute konkurrieren die Kommunen untereinander um Einwohner (besonders um
junge Familien). Der demografische Wandel verschärft diesen Konkurrenzkampf nochmals.
Alle Gemeinden, die diesen Kampf mit Hilfe von Neubaugebieten austragen, werden sich am Ende als Verlierer wiederfinden: Den trotzdem leicht gesunkenen Einnahmen werden weit höhere Ausgaben gegenüberstehen. Die Flächen und Kosten sparenden Kommunen hingegen werden dann in vielerlei Hinsicht attraktiv für die Bevölkerung sein.

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14.01.2010 - ...

Geschrieben von Anonymous (82.212.42.95)

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31.05.2010 - Re:
Geschrieben von TurnerKara21
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13.08.2010 - "Wettbewerb um jeden Neubürger stoppen"
Geschrieben von Anonymous

Rhein-Neckar. (rnz) Nach wie vor ist der Flächenverbrauch für Neubaugebiete und Gewerbegebiete eines der drängendsten Probleme in der Metropolregion. In fast jeder Gemeinde werden Löcher in den Grüngürtel geschlagen und neue Wohnbauflächen ausgewiesen, die dann aber nur zögerlich und lückenhaft besiedelt werden - so zumindest sieht es der Naturschutzbundes (NABU). Nach dessen Meinung ist es deshalb zwingend notwendig, im neuen Regionalplan 2020 keine weiteren Baugebiete auszuweisen.

"Im Gegensatz zur CDU-Fraktion im Regionalverband und deren Stellungnahme dazu in der Rhein-Neckar-Zeitung sind wir nicht dafür, großzügig Baugebietsflächen auf Reserve auszuweisen und deren Inanspruchnahme den Gemeinden zu überlassen", so Christiane Köhler, Geschäftsführerin des NABU Rhein-Neckar-Odenwald. "Wer viel Platz hat, verschwendet auch viel Platz - das kennt jeder aus seiner eigenen Erfahrung."

In der 2.Fortschreibung des Flächennutzungsplans in Neckargemünd ist die zügige und scheinbar unaufhaltsame Versiegelung weiterer Flächen so gut wie beschlossen.So sieht die Antwort aus auf Fragen, die sich um folgendeThemen drehen:
Resourcenschonung, Respekt vor unserer Natur, Nachhaltigkeit in der Wertschöpfung, Verantwortung für die Lebensqualität der Menschen, Kostenbewußtsein.

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19.11.2010 - Abzug der US-Streitkräfte
Geschrieben von Anonymous
Abzug der US-Streitkräfte betrifft alle
Flächen von über 700 Hektar in bester Wohn- und Gewerbelage werden frei

Der Abzug der US-Landstreitkräfte betrifft uns
alle und ist nicht ausschließlich eine Angelegenheit der Großstädte Heidelberg und Mannheim",
so der stellvertretende Vorsitzende des planungsausschusses der Metropolregion
Rhein-Neckar. Der Hintergrund für diese Feststellung des ehemaligen Sinsheimer Bürgermeisters
und langjährigen Vorsitzenden der SPD-Kreistagsfraktion, ergibt sich laut Beck aus der mit dem Truppenabzug ursächlich zusammenhängenden
Freiwerdung von Flächen in bester Wohn- und
Gewerbelage in einer Größenordnung von über 700 Hektar. Bei einem ohnehin in der Region vorhandenen Überhang allein bei den Wohnbauflächen, die in rechtskräftigen Plänen ausgewiesen sind beziehungsweise als innerörtliche Entwicklungsflächen zur Verfügung stehen, von 100 Prozent über dem bis ins Jahr 2020
prognostizierten Bedarf, verschärft sich das Verteilungsproblem .bei ohnehin insgesamt
stagnierenden und rückläufigen Einwohnerzahlen
durch die nun zusätzlich freiwerdenden
Flächen enorm. "Wir müssen diese Problematik
Im Konsens und nicht in Konkurrenz angehen und lösen", so Beck. Daher war es wichtig, dass der Planungsausschuss der Verbandes Region
Rhein-Neckar eine sogenannte Koordinationskreis "Konversion Rhein-Neckar" installiert hat, dem nicht nur Vertreter aus den direkt betroffenen
Standortkommunen Heidelberg und Mannheim angehören, sondern in dem auch Mitglieder
aus dem eher ländlich strukturierten Bereich der Metropolregion vertreten sind. In diesem Gremium müsse ein Weg gefunden werden, wie
man mit den zusätzlichen Flächen umgehe, ohne dass damit eine weitere Verlagerung der
Entwicklungweg aus dem flachen Land und hin zu den Ballungszentren erfolge, meint Beck.Nach den bislang geführten Gesprächen geht er davon
aus, dass auch seitens der Großstädte dies so gesehen wird. "Wir müssen uns hierzu aber vernehmlich und deutlich äußern und dürfen die weitere Entwicklung nicht einfach dem Lauf der Dinge überlassen, stellt Helmut Beck abschließend fest"'.

BAZ vom 13.11.201

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24.11.2010 - Abzug der US-Army und die Folgen
Geschrieben von Anonymous
Aus dem Stadtanzeiger Heidelberg:

Nach Angaben der Stadt Heidelberg sind 8.000 Soldaten und Angehörige sowie 1.000 Zivilbeschäftigte vom Abzug betroffen. In der Region werden es zusammen sogar 30.000 Militärangehörige und 2.500 zivile Angestellte sein, weil auch Standorte in Mannheim und Schwetzingen schließen. Ein Teil der Soldaten muss sofort gehen, bis 2015 soll der Umzug abgeschlossen sein.
Platz gewinnt Heidelberg in Hülle und Fülle, im Gegenzug verliert sie eine Menge Geld: in Heidelberg werden 200 Hektar frei - die Hälfte davon in der Innenstadt. Durch den Abzug der US-Truppen rechnen Mannheim, Heidelberg und Schwetzingen mit erheblich weniger Einnahmen aus dem kommunalen Finanzausgleich. In Heidelberg belaufen sich die jährlichen Einbußen wohl auf 7,5 Millionen Euro. Dazu kommen wirtschaftliche Einbußen und vermutlich Einbrüche im Tourismus. Hier bangt vor allem Heidelberg um seine zahlreichen Besucher aus Amerika. Neben GIs sind dies auch Familienangehörige und Zivilangestellte der US-Armee. Dies werde sich schnell im Haushalt bemerkbar machen
Die Flächen der US-Armee gehen zunächst an den Bund zurück, verwaltet werden sie von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA). Die Städte sind jedoch daran interessiert, sie zu kaufen, doch sind die Grundstückspreise hoch und die Kassen auf Dauer leer.
Kurz- bis mittelfristig werden die Flächen dem Immobilienmarkt zugänglich gemacht: es sind auf einigen Kasernen-Flächen große Wohngebiete geplant. Dabei wird darauf geachtet , dass Heidelberg wieder mehr Familien anzieht und diese nicht mehr so vermehrt aufs Land ziehen.. Gut situierte Familien mit 1-2 Kindern wären hier gefragt.

Kommentar: genau die Zielgruppe des Baugebiets Kleingemünd!

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2.12.2010 - Wohngebiete kommen "unter die Lupe"
Geschrieben von Anonymous
RNZ, 02.12.2010

Mosbach. (stm/schat) Von Experten "unter die Lupe genommen" werden drei Mosbacher Wohngebiete in der kommenden Woche. Die Große Kreisstadt Mosbach beteiligt sich neben 13 anderen Kommunen an einem bundesweiten Forschungsprojekt der Wüstenrot-Stiftung, welches die Hochschule für Technik Stuttgart bereits seit 2009 und noch bis einschließlich 2011 absolviert. Mosbach ist einer von drei Projektpartnern in Baden-Württemberg.

Ziel ist die Erarbeitung von "Handlungsempfehlungen für eine nachhaltige Nutzung von Einfamilienhausbeständen der 1950er- bis 1970er-Jahre" vor dem Hintergrund des demographischen Wandels, veränderter Wohnwünsche und energetischer Herausforderungen. Hierfür werden drei Einfamilienhausgebiete aus der Zeit von 1950 bis 1970 im Hinblick auf ihre Qualitäten für die nächste Nutzergeneration untersucht.

Karin Hopfner, Projektleiterin an der Hochschule für Technik Stuttgart, wird gemeinsam mit einer Mitarbeiterin in der Woche vom 6. bis 11. Dezember in den für die Untersuchung ausgewählten Bereichen Hardberg, Masseldorn und Waldstadt vor Ort "recherchieren". Dabei soll, so Karin Hopfner, nach bestimmten Aspekten das Wohngebiet kartiert werden, unter anderem nach Kriterien wie dem (von den Analysten subjektiv wahrgenommenen) Stimmungsbild, dem äußeren Zustand der Wohnhäuser oder etwaigen Anbauten/bereits erfolgten Modernisierungen. Von den einzelnen Straßenzügen sollen im Rahmen der wissenschaftlichen Arbeit auch Fotos gemacht sowie einzelne Bewohner um Auskünfte im Zusammenhang mit dem Projekt gebeten werden. Im Bereich Hardberg wird zudem ein Fragebogen verteilt.

Mehr lesen Sie in der RNZ-Druckausgabe vom 02.12.10.

Kommentar: Wäre schön, wenn sich unsere Stadträte auch mal um echten fachkundigen externen Rat bemühen würden, bevor sie sich für weiteren sinnlosen Landschaftsraub einsetzen. Stattdessen beruft sich unsere Stadtverwaltung auf einen Herrn Bauer vom Architekturbüro ARP aus Stuttgart, der die offiziellen Zahlen aus dem Landesstatistikamt auffällig ignoriert.

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Als ehemaliges langjähriges Mitglied des Stadtrates und nach wie vor interessierter Mitbürger ist es mir ein persönliches Anliegen, mit diesem Forum für alle Bürger/innen im Hinblick auf die von Stadtverwaltung und Stadtrat geplante Bebauung in Kleingemünd einen Meinungsplatz zur freien - hoffentlich sachlichen - Diskussion zu eröffnen. Mit freundlichen Grüßen Peter Kayser P.S. eine Bitte: Wenn Sie einen Kommentar einstellen, haben Sie die Freundlichkeit und fügen Sie Namen und Anschrift (bzw. E-mail-Adresse) hinzu. Danke! - Wollen Sie direkt ein Eintrag posten, senden Sie diesen bitte an meine Mail-Anschrift: [email protected] er wird unzensiert veröffentlicht, sofern Name und Anschrift bekannt.

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