Eine Treibjagd
24.10.2008

Anfang Dezember 1983 wurde ich eine junge Frau Anfang 30 zu einer Treibjagd eingeladen, ich sage dazu das ich erst vor wenigen Tagen meiner Jägerprüfung mit Erfolg abgelegt hatte. Es war eine mittelgroße Jagdgesellschaft von ca. 80 Personen, das heißt etwa 45 Jäger der Rest bestand aus Treibern. Meine Person war pünktlich um 9:30 Uhr am Treffpunkt einem Aussiedlerhof außerhalb einer Kleinstadt in Südhessen. Die Jagd bestand aus Kessel – und Drückjagden, die der Jagdherr vor dem jeweiligen Jagdabschnitt bekannt gab. Die Jagd verlief recht erfolgreich und es war schon eine große Strecke von Fasanen, Feldhasen und Rebhühnern vorhanden und wir saßen beim Mittagessen es gab Erbsensuppe mit Würstchen sowie reichlich zu trinken. Nun gab der Jagdherr den nächsten Jagdabschnitt bekannt, es sollte eine Kesseljagd werden, das heißt es wird ein ca 200 – 400 Meter großer Kreis gebildet immer im Wechsel Jäger Treiber und nach innen Richtung Kreismittelpunkt getrieben, wobei die Vorgabe war das nur nach hinten geschossen werden durfte. Für mich als Anfängerin war dies natürlich alles Neu und ich war zudem auch noch unsicher und ausgerechnet mir passierte es das ich während dieses Jagdabschnittes einen Treiber anschoss, ich traf diesen 65 jährigen Menschen, dessen Sohn der auch als Treiber bei dieser Treibjagd dabei war und das ganze Unglück mitbekommen hatte, mit einer kompletten Schrotladung, der Mann hatte, wie später im Krankenhaus festgestellt wurde 53 Wunden am ganzen Körper. Man glaubt es kaum aber das Jagdgeschehen ging nach einer Pause in der der Rettungswagen da war, weiter als ob nichts gewesen wäre. Ich habe geglaubt die ganze Sache wäre geklärt, da die Formalitäten zwecks Versicherung und sonstigen polizeilichen Maßnahmen erledigt waren. Wie das bei einer Jagd Tradition ist traf man sich am Abend zum Kesseltreiben. Ich, der ich ahnungslos und unbefangen war habe mich sogar auf diesen Abend gefreut, doch was mich dann erwartete übertraf meine Erwartungen in einer Art wie ich es bisher nicht erlebt hatte. Im Saal einer Gaststätte war alles vorbereitet zu einem gemütlichen Abend. Wie man weis sind auch hochrangige Personen, wie Richter, Ärzte, Rechtsanwälte, Staatsanwälte bei so einer Jagd dabei und solche waren es auch die auf mich gewartet hatten. Der Saal wurde im Eiltempo proforma in einen Gerichtssaal umgewandelt, es nahmen ein Richter, 2 Ärzte als Schöffen, an der Stirnseite Platz, auf der rechten Seite nahm ein wahrhaftiger Staatsanwalt platz und auf der linken Seite nahmen zwei, im wirklichen Leben praktizierende Rechtsanwälte platz und ich wurde in der Mitte, direkt vor dem Richter platziert. Was jetzt geschah war ein Alptraum für mich, die komplette Jagdgesellschaft veranstaltete eine Gerichtsverhandlung und ich wurde angeklagt. Ich kam mir vor wie in einem falschen Film aber so war es und sie kamen sogar zu einem Urteil, ich sollte an den Treiber 1000 DM  Schmerzensgeld zahlen. Ich wurde sogar dazu gedrängt das Urteil anzunehmen was ich auch mit Verbitterung tat. Der Treiber saß im „Zuschauerraum“ und hatte die ganze Zeit gegrinst, er wusste natürlich Bescheid, da ich das Urteil angenommen hatte ging ich zu dem Treiber hin um ihn nach seiner Kontonummer zu fragen um die 1000 DM zu bezahlen zu können. Auf einmal fing der Treiber an zu lachen und der ganze Saal lachte mit. Was war passiert, die Jagdgesellschaft hatte im Hintergrund die 1000 DM gesammelt und dem Treiber gegeben. Übrigens war die Begründung des Urteils damit verbunden einen etwas größeren Betrag an eine gemeinnützige Einrichtung  zu spenden. Was für ein Tag aber was habe ich daraus gelernt? Wenn man unsicher und unerfahren ist sollte man 3 mal überlegen was man tut. Ich habe seither an vielen Jagden teilgenommen und das sehr gerne aus einem einzigen Grund – ich weis das Jäger gute Menschen sind.

 

Autor N.Krämer

 

Das Odenwaldlied
18.10.2008

Tief im Odenwald,
steht ein Bauernhaus
so hüsch und fein.
In der Einsamkeit,
Glück und Sonnenschein
strahlt herein.

Drinnen wohnt ein Mägdelein,
das gehört nur mir allein,
die schöne Odenwälderin.

Einmal kommt der Tag,
wo man Hochzeit hat
im Odenwald.
Da wird sie meine Braut,
die sich mir anvertraut,
die schöne Odenwälderin.

Einmal kommt der Tag,
wo man Schlachtfest macht
im Odenwald.
Da wird die Sau geschlacht
und daraus Wurst gemacht,
die gute Odenwälder Wurst.

Einmal kommt der Tag,
wo man Abschied nimmt
vom Odenwald
Da wird sie fortgejagt,
die mich so sehr geplagt,
die böse Odenwälderin.

Auf des Berges Höhn,
kann man Städtchen sehn,
im Odenwald.
Und im tiefen Tal,
rauscht der Wasserfall
im Odenwald.

Das ist mein Heimatland,
wo meine Wiege stand,
im schönen Odenwald

Die Wildsau
17.10.2008

Norberts Tag der deutschen Einheit 2008

Norbert K. konnte nicht mehr schlafen, er überlegte was er tun soll und kam so auf die Idee mit seinem Hund Jack in den Wald zu gehen um mit ihm spazieren zu gehen, er nahm seinen Hund und stieg in sein Auto, fuhr also in den Wald. Dort stellte er sein Auto auf einem Parkplatz ab, nahm seinen Hund an die Leine und lief los. Es war halb Sieben am frühen morgen. Er sah auf einem Waldweg schlimme Verwüstungen und lief hin, sein Hund Jack brav bei ihm, bei den Verwüstungen angekommen wurde ihm klar was hier geschah es war eine Rotte Wildschweine die den Weg total verwüsteten, sein Hund nahm die Witterung der Wildschweine auf und wurde ganz unruhig, Norbert K .lies seinen Hund Jack an der langen Schleppleine laufen, so konnte Jack der Hund die Spur von der Wildschweinrotte aufnehmen. Von nun an ging es quer durch den Wald, Norbert K. immer seinem Hund hinterher, vor einer Dickung machte der Hund abrupt halt, stellte seinen Schwanz und fing an zu bellen. Norbert K. wurde neugierig und ging in die Dickung hinein auf einer Lichtung sah er es dann, 11 Wildschweine die sich ohne von ihm Kenntnis zu nehmen, der Wind kam von der richtigen Seite, im Dreck suhlten. Norbert K beobachtete das Schauspiel mehrere Minuten, er drehte sich um und wollte zurück auf den Waldweg gehen, da hatte aber eine Bache was dagegen, Norbert K. hörte ein krachen drehte sich um und sah die Bache auf sich zukommen jetzt konnte er sich nur durch einen Sprung zur Seite vor dem Angriff der Wildsau retten das tat er auch, aber die Wildsau hat nachgeholfen und ihn mit einem Stoss weiter als er wollte ins Gebüsch geschleudert, als er sich umsah war alles wie vorher und keine Wildsau mehr in der Nähe. Nun war aber der Hund samt Leine weg, er rief ihn immer wieder, suchte nach ihm 2 Stunden lang, er fand seinen Hund nicht, er dachte sich, Norbert geh zum Förster und melde diesen Vorgang,  nun nahm er den Weg zu seinem Auto wieder auf und lief hin. Immer mit dem Gedanken das der Hund nicht mehr da ist, was sollte er seiner Frau sagen?  Er bog um die Ecke und was sah er, seinen Hund der am rechten Vorderrad seines Autos lag. Jack war fix und fertig, Norbert K. auch, denn er konnte seinen Hund wieder in den Arm nehmen. Beide waren nun wieder glücklich.

Autor N.Krämer

Der Bauer aus dem Odenwald
17.10.2008

1.Der Bauer aus dem Odenwald,
der hat ein schönes Weib,
dazu eine saubere Dienstemagd;
die war dem Bauer sein Freud.
Schiebe nach, schiebe nach, schiebe langsam nach
Schiebe langsam aber gut.
Schiebe nach, schiebe nach, schiebe langsam nach,
dass nichts passieren tut.

2.Und als die Bäuerin auf den Jahrmarkt ging
da war der Bauer froh
er nahm die saubere Dienstemagd
und ging mit ihr ins Stroh.
Schiebe nach ....

3.Und als die Bäuerin vom Jahrmarkt kam
und ging die Trepp hinauf,
da lag die saubere Dienstemagd,
der Bauer oben drauf.
Schiebe nach ....

4.Die Bäuerin zum Bauer sprach
”Mir ist das eben recht!
Wenn du  die Magd geliebet hast,
dann liebet mich der Knecht!°”
Schiebe nach ....

5.Die Bäuerin zur Dienstmagd sprach,
”Du packst dich aus dem Haus;
du raubst mir all früh Morgen
mein allerbesten Schmaus.
Schiebe nach ....

Kann Windows schon Gedanken lesen
17.10.2008

heute morgen dachte ich, du mußt mal ein Update auf deinem Rechner machen, im selben Moment kam auch auf meinem Rechner die Meldung, es stehen neue Updates für ihren Rechner zur Verfügung.

Odenwald
16.10.2008

Zum Thema Odenwald sage ich, wer ihn nicht gesehen und erlebt hat hat etwas verpasst. Das Mümlingtal von Höchst bis Beerfelden mit den Orten Mümling Krumbach, Etzen Gesäß, Bad König, Zell, Michelstadt, Erbach ist meiner Meinung eines der Täler die zum schönsten Teil des Odenwaldes zählen. Die anderen Teile so wie das Mossautal, Gersprenztal, Fischbachtal sind auch nicht zu verachten. Mein Augenmerk ist aber auf das einzige Heilbad in Südhessen, Bad König gerichtet, hier findet der Tourist oder der Kurgast alles was sein Herz begehrt. Freundliche Menschen, ein Kulturangebot vom Feinsten, gefürte Wanderungen auf gut ausgebauten Wanderwegen in herrlichen Mischwäldern sowie Gaststätten die sich kulinarisch nicht hinter den Gourmettempeln  verstecken müssen.Hier findet ihr die Odenwald-Therme die mit ihren Wellnessangeboten den Durchschnitt anderer Wellnesstempel weit übertrifft.Sehr empfehlenswert. Wer sagt das? Ein Odenwälder!

Norbert

Mein erster Eintrag
16.10.2008
Viel Spass wünsche ich euch beim stöbern in meinem Blog,.