Criticals Movie Time #2: I Am Legend
18:14, 13.01.2008. Von BodyhunterZugegeben ich war von vornherein krtitisch. Wie schon bekannt hält sich der Film nur sporadisch an die Vorlage und Will Smith als der eigenbrötlerische Hauptdarsteller? Nun ja. Keine guten Rezepte um mich zu begeistern. Und die ersten 5 Minuten gaben mir dann sogar noch recht. Aber dann überraschte der Film mich doch. Von wegen Endzeit Hero ala Mad Max...völlig ungewohnt spielt Smith, eben nicht den Draufgänger sondern, und das überzeugend, den immer mehr zerbrechenden isolierten, nur auf der Suche nach einem Heilmittel seienden, Army Colonel.
Keine Spur von Patriotismus. Keine Spur von zu oft gezeigten "Lasst sie nur kommen" Mentalität, die viele solcher Filem quasi schon als Grundvorraussetzung haben. Im Gegenteil, Smith verkörpert zum ersten Mal, den ängstlichen zurückhaltenden Part, der dennoch ein festes Ziel hat. Nicht er rettet, sondern in diesem Fall wird gerettet, nachdem ihm 3 Jahre Lang nur ein Hund zur Seite stand.
Ich will nicht mehr verraten. Der Film lebt im Prinzip von zwei Sachen. Den Bildern, der Endzeitwelt...und das ohne aufdringlich oder gar übertrieben zu sein; und dem Kampf von Smith gegen die Einsamkeit. Den Kampf gegen das Verrückt werden. Was vor allem sehr deutlich wird in der zweiten Hälfte des Films.
Fazit: Absolut sehenswert. Smith hat ein Händchen für Filme. Und hier darf er endlich mal beweisen das mehr als der coole Draufgänger in ihm steckt. Mögen die Kritiker noch so viel schimpfen. Für mich schon jetzt ein Highlight im Kinojahr 2008.