Critcals Movie Time #4: Michael Clayton

20:20, 24.02.2008. Von Bodyhunter

Hmmm...nun ja...da haben wir also einen Film mit meinem erklärtem Liebling Mr. Clooney. Und hey, er ist vermutlich der einzige Grund der den Film sehenswert macht. Okay der Plot ist auch nicht schlecht...ABER  leider allzu vorhersehbar. Keine Ahnung warum die Kritiker (die vermutlich nicht umsonst Mörderkohle von wem auch immer bekommen), diesen Streifen so in den Himmel loben. Denn leider besteht dafür nicht der geringste Grund. Im Prinzip ist der Storyaufbau dergleiche wie bei Ellen Brokovich. Nur das dieser Film was Unterhaltung und Spannung betrifft das genaue Gegenteil ist. Auch der arme George schafft es nicht über die armselige Regiearbeit hinwegzutäuschen. Bereits zur Hälfte des Films stellt sich beim tapferen Zuschauer das Gefühl ein..."Bitte lasst mich gehen, aber sagt wenigstens wies ausgeht". Den Gefallen tut einem weder der scheinbar völlig überforderte Regisseur noch der völlig abwesend seihende Drehbuchautor. Was dem geneigten Zuschauer geboten wird, ist simple öde Hausmannskost. Und diese wird viel zu langatmig präsentiert. Sorry George, mit solchen Streifen liegt ein Oscar in weiter Ferne. Lediglich die tollen Darsteller lassen den Film noch erträglich werden.

Fazit: Nur für Hardcore Clooney Fans. Wer angesichts der Story auf einen spannenden Anwaltsthriller hofft, sollte sich dann doch lieber  auf ältere Werke, wie "Die Firma" oder "Ellen Brokovich" beschränken. Insgesamt, absoluter Fehlschuss trotz toller Besetzung.

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