Das Netz und die Anonymität II Ja, bereits vor mehr als einem Jahr wurde mein Blog mehrfach von einem unliebsamen User besucht, dem nichts anderes einfällt, die Meinung des Autors (also meine) nicht zu respektieren und sich statt dessen mehr als daneben zu benehmen. Als Reaktion darauf überlegte ich, wie man solchen Denunzianten und unbebildeten Personen begegnen könnte, so dass ich damals einen Artikel über die Anonymität des Internets schrieb: www.free-blog.in/Reigi/73051/Das+Netz+und+die+Anonymit%E4t.html Nun, knapp 1 1/4 Jahr später, äußert sich der "freundliche" User wieder. Doch gelernt hat die Person in der Zwischenzeit nichts. Vielmehr entzieht sich die Person einem offenen und konstruktiven Dialog und äußert sich beleidigend in einem Blog, der zwar öffentlich ist, ihn aber scheinbar nicht im geringsten interessiert. Denn wie sonst kann man sich hinter der Anonymität verstecken und sich so feige verhalten? Mir stellen sich in diesem Zusammenhang nur wenige Fragen. Was hat die Person davon, sich feige hinter Beleidungen zu verstecken und andere mit seinen Hasstriaden zu nerven? Persönliche Befriedigung? Dann kann man das - in meinen Augen - armes Würstchen nur bemitleiden. Eine andere Frage wäre, welchen Bildungsabschluss hat die Person? Mich persönlich würde es überraschen, wenn die Bildung das Niveau eines Sonderschülers übersteigen würde, denn jeder mit etwas Anstand und einer gesunden Kommunikations- und Kritikfähigkeit wäre in der Lage, sich sachlich mit anderen Personen und deren Meinung auseinander zu setzen. Und selbst Sonderschüler haben scheinbar mehr auf der Pfanne als jener lustige Herr. Da die Person dazu nicht in der Lage ist, brauchen wir uns über das Niveau der Person nicht auseinander zu setzen. Auf der anderen Seite ist es schon verwunderlich, dass eine mir unbekannte Person (die vermutlich aus der Bremer Gegend kommt) solche Hetztriaden und Beleidigungen äußert ohne dass wir uns je persönlich kennen oder jemals gesprochen haben. Zum Thema Anonymität habe ich meinen Senf geschrieben, doch ich möchte den Beitrag um folgende Zitate aus der Webseite "Die Welt" ergänzen: "Blogs und Foren sind mittlerweile der Tummelplatz anonymer Heckenschützen. Längst sind es nicht mehr rechts- oder linksradikale Spinner, die sich in Verschwörungstheorien, Verleumdungen und Beleidigungen üben. Diese Leute haben der Masse an Schreibtischtätern, die sich heute hinter Pseudonymen und Kürzeln verbergen, nur Pate gestanden. Ihre Sprache kennt keinen Respekt - ihr fehlt also die Grundlage jeder Meinungsfreiheit. Diese Sprache ist das Gegenteil eines demokratischen Diskurses, in dem freie Bürger Meinungen und Positionen austauschen. Die kann, die soll kontrovers sein. Wer aber die Freiheiten der Technologie dazu nutzt, andere zu denunzieren und zu verleumden, verzerrt dieses Recht bis zur Unkenntlichkeit. So lange, bis es nichts mehr wert ist. [...]" "Womöglich wird man einwenden, die Forderung nach offener, nicht anonymer Debatte würde den Charme des Internets zerstören, die viel beschworene Subkultur des Untergründigen, auf das, warum auch immer, so viele stolz sind. Ist es eine Ehre, sich in einem freiheitlich demokratischen System verstecken zu wollen? Braucht es vielleicht Mut dazu? Ist es ehrenwert? Oder doch nur Feigheit? Denkt nach, Heckenschützen! Oder könnt ihr nicht argumentieren? Fehlen euch Mut und Argumente? Dann wäre es doch auch mal in Ordnung, einfach die Klappe zu halten, meint ihr nicht?" "Pseudonyme mögen in Diktaturen nötig sein. Wer sie in Demokratien verwendet, schadet der offenen Gesellschaft. Die Freiheit der Rede, zu der Redlichkeit, Anstand und Fairness gehören, leidet darunter. Die Freiheit des Wortes hat nur dann Gewicht in einer Demokratie, wenn sie von real existierenden Bürgern wahrgenommen wird. Blog-Heckenschützen und anonyme Diskutanten vermögen so wenig zu verändern wie vermummte Chaoten oder heimliche Brandstifter und nächtliche Schlägertrupps. Sie sind, was sie sind: feige Gewalttäter." Quelle: Lieber unbekannter Schreiberling, als Abschluss sei Ihnen eines versichert. Seit einiger Zeit werden Ihre Kommentare ungelesen gelöscht, denn mit "Blog-Heckenschützen" diskutiere ich nicht. Somit huscht auch jedes mal ein lächeln über mein Gesicht, wenn ich von Ihnen lese und bemitleide Sie. Über einen anregenden Dialog hätte ich mich gefreut. Denn offensichtlich bin ich, im Gegensatz zu Ihnen, fähig, konstruktive Kritik anzunehmen. Ihr dummdreistes Verhalten hat nur zu einem geführt, dazu dass die Kommentarfunktion deaktiviert wurde. Wenn das Ihr Ziel war, gratuliere ich Ihnen. Einen Tipp hätte ich noch, belästigen Sie doch andere und schauen Sie auf meinen Blog nicht mehr vorbei, denn offensichtlich interessiert es Sie nicht. Gehen Sie Ihren Karate-Weg und lassen Sie mich meinen gehen und freuen Sie sich, dass Sie der Meinung sind, den richtigen Weg zu gehen. Vielleicht haben Sie ja recht und in ein paar Jahren reiben Sie sich die Hände, weil ich an dieser Stelle Asche auf mein Haupt streue. Danke.
http://www.welt.de/welt_print/article905219/Anonyme_Hetzer_und_Spinner.html
Stand: 14.04.2010
Gleichberechtigung II Wie war das mit der Gleichberechtigung? Im einer 2009er Ausgabe des Focus wurde über diesen Mythos gesprochen und der passende Titel "Im Zweifel gegen den Mann" gewählt, in dem aufgezeigt worden ist, dass der Mann in der heutigen unseren Gesellschaft nicht wirklich eine Lobby hat. Ja auch heute, nachdem Frau Ursula von der Leyen (CDU) uns als Bundesarbeitsministerin-Ministerin beglückt, agiert sie mehr als im ehemaligen Amt der Familien-Ministerin und kämpft für die Rechte der Frauen. Ein beständiges Schlagwort ist dabei immer wieder, gleicher Lohn. Schön ist jedoch, dass sich gerade zu diesem Thema eine Frau zu Wort meldet und einiges hierzu in der Süddeutschen Zeitung schreibt. Thema: "Niedrige Bezahlung? - Selbst Schuld" Doch lesen Sie selbst: www.sueddeutsche.de/jobkarriere/532/506700/text/
Stand: 13.04.2010
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www.free-blog.in/Reigi/109822/Die+Frau%2C+das+benachteiligte+Geschlecht%3F.html
Dr. Eckart von Hirschhausen - Gute Nacht Geschichte Ist es Ihnen auch schon so ergangen? Sie lernen einen Menschen kennen und bereits wenige Sekunden später haben Sie schon Ihr erstes - meist endgültiges - Urteil gefällt. So ähnlich erging es auch Dr. Eckart von Hirschhausen. Doch sehen Sie selbst:
Die Frau, das benachteiligte Geschlecht? Schlägt man die Blätter der Boulevard-Zeitungen oder auch jener recht seriöser Zeitungen zum Thema "Gleichberechtigung" auf, so wird der Leser sehr häufig darüber informiert, dass die Frauen in unserer Gesellschaft, das benachteiligte Geschlecht sind. Frauen, so liest man häufig, bekommen weniger Geld bei gleicher Arbeit, hätten schlechtere Aufstiegschancen oder aber, sie würden auf eine andere Art und Weise diskriminiert werden. Bei kaum einen Thema ist man sich häufig so einig, wie hier, ja Frauen werden benachteiligt. Sowohl beruflich als auch privat. Kein Thema ist mehr Dauerbrenner in den Medien und in der Politik wie dieses. Um Abhilfe zu schaffen, wurden bereits vor Jahren, ja fast Jahrzehnten, in staatlichen Einrichtungen Frauenbeauftragte eingestellt, an Hochschulen Mentoring-Programme für Studentinnen initiiert oder andere Frauengruppen gegründet, um die Rechte des weiblichen Geschlechts und somit die Gleichberechtigung zu stärken. Und auch die Politik hatte damals die Zeichen der Zeit erkannt und entsprechende Ministerien eingerichtet. Zwischenzeitlich wurde mit dem "Allgemeinen Gleichstellungsgesetz" ein Gesetz verabschiedet, das neue Probleme schafft anstatt Dinge zu lösen oder gar zu vereinfachen. Und wie sieht es heute aus? Gibt es für junge männliche Akademiker auch Mentoring-Programme an den Hochschulen? Eher kaum. Auch keine Männerbeauftragten. Und sollte es noch eine Bastion geben, in der man(n) unter sich ist, so kann man versichert sein, dass bald darüber diskutiert wird, dass das Verhalten, die Vereinigung oder was auch immer, diskriminierend wäre. Fakten spielen dabei im ersten Moment keine Rolle. In der Focus-Ausgabe Nr. 38 vom 14.09.2009 wurde der Frage nachgegangen, ob "... die Gleichberechtigung noch gerecht..." sei. Und man stellte erstaunliches fest. Denn das Pendel der Gerechtigkeit schlägt immer mehr zum Nachteil der Männer aus... Mehr zu diesem oder anderen vergleichbaren Texten findet man hier: Weitere Links:
-Focus-Titel - Im Zweifel gegen den Mann-
www.focus.de/magazin/videos/focus-titel-im-zweifel-gegen-den-mann_vid_12735.html
www.focus.de/panorama/boulevard/gesellschaft-das-geschwaechte-geschlecht_aid_338196.html
www.focus.de/kultur/leben/zeitgeist-das-privilegierte-geschlecht_aid_196481.html
www.bmfsfj.de/bmfsfj/generator/BMFSFJ/root.html (Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend)
Das Leben als Casting-Show?
Ist es Ihnen schon aufgefallen? Bestimmt! In der heutigen Medienlandschaft bestimmen Casting-Shows das reale Leben. Ob es nun darum geht, sich als Sänger zu profilieren oder Model zu werden. Nein, heute werden auch Ausbildungsplätze oder sonstige Tätigkeiten in anderen Ländern dem Zuschauer als Unterhaltung feil geboten. Nun scheint es sogar soweit zu sein, dass die "neue" Liebe auch über solche "Sendungen" gefunden werden soll.
Als Ergebnis winken neben Ausbildungs- oder Arbeitsplatz, ein kurzfristiger Ruhm und eine millionenfache Bekanntheit innerhalb der bestimmten Zielgruppe. Diese kann dabei mehr oder weniger "interaktiv" die Zukunft des "Lieblings" mitbestimmen.
Für die Fernsehsender sicher ein lohnenswertes Geschäft. Steigert doch der Voyeurismus die Einschaltquoten, nicht jedoch die Erkenntnis - bei jenen Zuschauern - dass das eigene Leben keine Castingshow ist.
Erschreckend ist daher, das heute als "Star" gilt, der eine jener Shows überstanden hat, sonst aber kaum etwas geleistet hat. Vor Monaten hat ein Fernsehsender Jugendliche befragt, was das berufliche Ziel sei. Wenig überraschend war die Antwort, dass das Ziel sei, ein "Superstar" zu werden.
Die Aufgabe der Medien, Informationen, Wissen und neutrale Berichterstattung rückt dabei immer mehr in den Hintergrund. Statt dessen wird das Niveau, welches bereits Marcel Reich-Ranicki bemängelte, auf eine noch tiefere Ebene geführt.
Es scheint so zu sein, dass das Leben eines Jugendlichen nur über solche Shows verlaufen kann. Zuerst bestreitet er im Casting-Wettstreit den Kampf um den Ausbildungsplatz, bevor er anschließend um den begehrten Job auf "Malle" mit Mitstreitern konkurriert. Sollte dies nicht klappen, so bewirbt er sich bei einer Musik-Casting-Show oder für die Damen, bei einem Modelwettbewerb.
Sollte es nach kurzer Zeit des "erkauften" Ruhms nach "unten" gehen, lässt sich die persönliche Quote durch die Teilnahme am Dschungel-Camp oder bei "Big-Brother" kurzfristig erhöhen.
Als Jury-Mitglieder oder Moderatoren stehen häufig jene Personen im Rampenlicht, die es zwar scheinbar "geschafft" haben, intellektuell (vermutlich) unterhalb des Primaten stehen.
Doch ist ein solches Streben oder besser, die Gier nach "Glück" und "Reichtum" verwerflich? Woher soll die Jugend es denn besser wissen, wenn ökonomische und politische Vorbilder die Gier nach Macht und Reichtum noch immer vorleben? Wenn sich hochbezahlte (angestellte) Manager an Unternehmen bereichern und diese wie eine Weihnachtsgans ausnehmen?
Wer kann bzw. darf das Vorbild der Jugend sein?
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Rückgrat - eine Betrachtung
Schlägt man den Begriff "Rückgrat" in der modernen Form des Internet-Lexikons "Wikipedia" nach, so wird lässt sich folgende Definition finden:
"Das Rückgrat [...] bezeichnet die Gesamtheit der hervorragenden Knochenpunkte, die der Mittellinie des Rückens entlang verlaufen und den Spitzen der Dornfortsätze der Wirbelknochen entsprechen." (Quelle: Wikipedia - 08.02.2009)
Im allgemeinen Sprachgebrauch wird als Rückgrat gleichfalls auch die "Standhaftigkeit" bezeichnet. Dabei wird diese Standhaftigkeit dahingehend verstanden, dass Personen zu Ihrem geäußerten Wort ggf. aber auch gleichzeitig zu Ihren Werten stehen.
Standhaftigkeit in diesem Sinne betrifft jedoch nicht einzig und alleine das Wort, welches ggf. einem anderen Mitmenschen gegeben wurde, sondern kann auf die charakterliche Haltung und auch eine geäußerte Meinung ausgeweitet werden. Rückgrat zu zeigen bedeutet somit in diesem Zusammenhang, zu seiner Meinung zu stehen auch wenn der Wind einem "ins Gesicht bläst" und die Meinung oder ein Versprechen auch während eines Sturmes beizubehalten.
Und Stürme können in vielen unterschiedlichen Situationen auftreten. In einer Partnerschaft ebenso wie im beruflichen als auch im privaten Leben. Rückgrat zu zeigen bedeutet auch gleichzeitig eine sprezielle Form der Verlässlichkeit sowie Zuverlässigkeit und kann Vertrauen schaffen.
Gleichwohl beinhaltet Rückgrat eine besondere innere Stärke um zur eigenen Meinung zu stehen bzw. stehen zu können, auch wenn die eigene Meinung u.U. entgegen der Meinung der Mehrheit steht.
Betrachtet man in der heutigen Zeit die Politik, die Wirtschaft aber auch Beziehungen, so scheint es mit dem Selbstverständnis der "Standhaftigkeit" immer weniger her zu sein. In der Politik, so ist anzunehmen, werden oftmals Mehrheitsmeinungen vertreten, damit der nächste Wahlausgang, zu gunsten der Fortsetzung der politischen Karriere, ausfällt.
In einer Partnerschaft/Beziehung hingegen ist gerade das Rückgrat für beide Partner ein wichtiger Faktor des Vertrauens. Wie oben bereits angesprochen, bildet es einen Teil der Basis oder besser des Fundaments der Beziehung, auf welchem eine Beziehung beruhen sollte.
Es bleibt festzuhalten, dass das eine oberflächliche Betrachtung der Definition des "Rückgrats" sich als äußerst schwierig erweist, spielen doch viele unterschiedliche Komponenten mit hinein. Vermutlich würde sich die "Standhaftigkeit" in einer wissenschaftlichen Betrachtungsweise besser darstellen lassen, als dies hier im Rahmen eines Blogs möglich ist.
Die Betrachtung ist somit nur bedingt aussagekräftig, wenn gleich auch hier erste Grundgedanken angestellt wurden und diese mit Sicherheit verbesserungsfähig sind. Festzuhalten bleibt auf jeden Fall, dass das zeigen von "Rückgrat" manchesmal ein äußerst schwieriges Unterfangen darstellen kann. Gleichzeitig lohnt es sich, "standhaft" zu bleiben, da man vermutlich nicht nur seinem Gewissen folgt, sondern auch Vertrauen aufbauen kann.
Ebenso ist noch zu bemerken, dass "Rückgrat" nicht bedeutet, um jeden Preis "standhaft" zu bleiben, besonders dann nicht, wenn sich neue vernünftige und sachliche Argumente äußern.
Vielleicht folgt irgendwann ein zweiter Teil zu diesem Thema.
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Idealismus
Wenige Jahre nach der Gründung von Wikipedia, zählt diese Plattform zu einer modernen Form des Lexikons, bei dem Internet-Nutzer die Möglichkeit haben, sich über einzelne Themen aber auch über komplexe Themengebiete zu informieren. Dabei gilt jedoch immer der Grundsatz, kritisch mit den dortigen Äußerungen umzugehen und diese ggf. zu hinterfragen.
Schlägt man bei Wikipedia den Begriff "Ideal" auf, so wird dort erläutert, dass mit einem Ideal eine Vollkommenheit angestrebt wird (Quelle: Wikipedia - 11.01.2009). Also einen Zustand, der nicht weiter verbessert werden kann.
Der Idealismus als soches hingegen wird drei Grundpositionen unterteilt (s. auch Mayers Lexikon online). So stehen im ethischen Idealismus die geistigen Werte, wie Würde, Freiheit und Einsicht im Vordergrund.
Wenn also nun, im ethischen Idealismus Werte als Basis für ein zielgerichtetes Handeln gelten um ein Ideal zu erreichen, so könnte man argumentieren, dass Idealisten geistige Werte pflegen und diese im Einklang mit der Umwelt weiter verbessern möchten um so sich und ihre umgebende Umwelt zu verbessern.
Wenn also der Idealist, nicht nur ein Gutmensch oder der berühmt berüchtigte Moralapostel ist, so legt er an das eigene Handeln ethische und moralische Wertemaßstäbe an, die er erreichen möchte. In wie weit er an seine Umwelt, also den Mitmenschen die gleichen Wertemaßstäbe anlegt, kann an dieser Stelle nicht bestimmt werden.
Dass das Handeln nach den eigenen Maßstäben nicht immer einfach ist, sich häufig sogar als schwierig darstellt, liegt in der Natur der Sache und kann als Herausforderung angesehen werden.
Häufig werden Menschen, die versuchen nach Ihren Werten zu leben als Gutmenschen oder Moralapostel denunziert bzw. diskreditiert. Beim Gutmenschen, dessen Begriff sich ursprünglich von einem "guten Menschen" ableitet, ist zu hinterfragen, ob die Person tatsächlich nach den vom ihm gepredigten Werten lebt oder ob dieser heuchlerisch Werte und Moral predigt, selbst aber nach anderen Grundsätzen handelt. Ganz im Sinne von "Wasser predigen und Wein trinken".
In der heutigen Gesellschaft haben es somit die Idealisten schwer, nicht nur dass sie bestimmte moralische und ethische Were vertreten, gelten diese Werte in der Welt des Materialisten kaum etwas.
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Das Netz und die Anonymität
In den Hochschulen scheint sich ein neuer Trend zu entwickeln, die Debattierclubs. Während sich an vielen Universitäten diese spezielle Form der Kommunikation bereits seit langem durchgesetzt hat, gibt es an einigen Fachhochschulen erste Bemühungen ähnliches zu installieren um so die Studenten auf die Herausforderung der beruflichen Kommunikation vorzubereiten. Eine Bemühung die mehr als lobenswert ist. Ebenso beachtenswert sind die Teilnehmer an solchen Veranstaltungen. Werden sie doch gezwungen, sich öffentlich mit ihrem Namen und in direkter Konfrontation zu Ihrem Gegenüber zu ihrer Meinung zu bekennen und sachlich zu argumentieren. Und gerade dies ist das, was einen Debattierclub von der Anonymität des Internets unterscheidet, die sachliche argumentative Auseinandersetzung mit andersdenkenden ohne in eine emotionale und persönliche Schiene abzugleiten.
Im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland ist das Recht auf die freie Meinungsäußerung fest verankert. Dem entsprechend hat jeder Bürger dieses Staates das Recht seine persönliche Meinung auf vielfältige Art und Weise zu äußern. Und dies ist grds. auch gut so.
Eine mögliche Form die Meinung frei zu äußern ist, wie oben zwischen den Zeilen erwähnt wurde, das Internet. Hierbei wird die Kommunikation in unterschiedlicher Form und Weise genutzt. Homepages berichten über Vereine, Nachrichten oder einfache belanglose Alltäglichkeiten. Eine weitere, noch recht junge Form ist das "bloggen" von Nachrichten, bei dem User über tägliche Ereignisse, persönliche Erlebnisse oder auch unterschiedliche Themengebiete kritisch beleuchten kann.
Schaut man sich diverse Blogs an, so fällt auf, das viele Blogger dem Leser die Möglichkeit eröffnen Ihre Einträge zu kommentieren. Dabei gibt der Autor dem Leser die Möglichkeit, dass dieser seine Gedanken zu einem Thema niederschreibt. Zu bemerken ist, dass sich der Autor durch die Äußerung ggü. anders Denkenden angreifbar machen könnte.
In einer wissenschaftlich durchgeführten Untersuchung wurde festgestellt, dass der überwiegende Teil der Blogger über eine höhere Bildung verfügen. Entsprechend ist anzunehmen, dass der Blogger mit einer guten und vor allem konstruktiven, sachlichen Kritik umgehen kann.
Bedauerlicherweise gibt es vereinzelte Internet-User, die sich hinter einer anonymen Maske verstecken und selten in der Lage sind, eine konstruktive und sachliche Kritik zu üben. Statt dessen wird die Anonymität dazu genutzt um andere zu beleidigen, sie zu denunzieren oder sich in anderer Form außerhalb von Knigge & Co. oder gar des Gesetzes zu bewegen.
Vergessen wird dabei, dass das Internet mehr ist, als ein anonymer Platz in einem rechtsfreien Raum. Gesetze, Regeln oder auch ganz einfach, die einfachen Regeln von Anstand und Umgang sind auch hier wesentliche Teile eines sozialen Umgangs miteinander.
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Weihnachtsgruß
Liebe Leser,
das Jahr 2008 ist nun fast vorüber und das Weihnachtsfest steht unmittelbar vor der Türe. Mit der Gruppe Queen und Ihrem Song "Thank god it's christmas" wünsche Euch, ein gesegnetes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.