Nostalgie III Theme aus der Fernsehserie "Simon & Simon"
Theme aus "Das Trio mit vier Fäusten"
Theme aus "Magnum"
Tagesschau auf schwäbisch... Teil I Teil II Und da wir die Schwaben so "lieben", steht auf für unsere "Nationalhymne", das Bad'ner Lied!
(Y)ip Man Schöne Kampfszene aus dem Film "Ip Man", auch wenn die Karateka sich sehr steif bewegen.
Weihnachtsgruß Liebe Leser, das Jahr 2009 neigt sich langsam dem Ende entgegen. Ein Jahr in dem ich viele interessante und neue Eindrücke gewinnen konnte und sich (bei mir) ein Karate-Weg jenseits des Wettkampfsports immer mehr aufzeigt. Es gibt noch viel zu lernen und zu erforschen und in Schriftform festzuhalten. Sicherlich wird der Weg nicht immer einfach und klar sein und vielleicht verrenne ich mich auch einmal in einer Sackgasse. Dennoch erscheint es mir wichtig, viele Aussagen in der deutschen Karate-Szene zu hinterfragen und entsprechende Fachliteratur, die es zweifelsfrei gibt, zu Rate zu ziehen. Vermutlich werde ich mit dem Beginn des neuen Jahres - aufgrund beruflicher Veränderungen - weniger Zeit haben, um mich intensiv mit der Geschichte, der Entwicklung und dem heutigen Karate auseinander zu setzen. Doch ich bin überzeugt, dass irgendwann durchaus wieder die Zeit kommen wird, in der Ihr von meinen neuen Gedankengängen aber auch Feststellungen lesen könnte. Übrigens, solltet Ihr Hinweise auf gute Fachliteratur haben, so freue ich mich, wenn Ihr mir diese Informationen zugänglich machen könntet. Ich wünsche Euch ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Euer Dirk
Kontakt erwünscht?
"Pflegen Sie Netzwerke." So lautete die Aufforderung einiger Professoren der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung in Konstanz an die Studierenden zu Beginn des Sommersemesters 2003. Netzwerke? Bedeutet dies nun Klüngelei, Vetterleswirtschaft oder etwa Bestechung?
Moderne Netzwerke haben mit all' dem nicht wirklich viel gemein. Statt dessen geht es darum, Menschen kennen zu lernen, zu interagieren, Kontakte zu halten und die Möglichkeit zu nutzen schnellstmöglichst an legale Informationen zu kommen.
So haben sich in den letzten Jahren die unterschiedlichsten Formen von virtuellen Netzwerken gebildet, die mehr oder minder stark frequentiert werden. International sind facebook, linked in und andere ein Begriff, während hier in Deutschland 'studiVZ' und 'openBC' vor einigen Jahren erste Schlagzeilen machten.
Interessant werden Netzwerke dann, wenn Individuun Personen suchen, die die gleichen Interessen oder Ziele verfolgen. Wird der Suchende fündig und findet eine solche Person, besteht die Möglichkeit, Kontakt aufzunehmen. So geschehen in einem größeren Netzwerk.
Die Frage nach der Kontaktaufnahme gestaltet sich jedoch interessant. So schreibt der Suchende eine Anfrage bzgl. einer potentiellen Kontaktaufnahme und erwartet später, dass der Angeschriebene sich später bei ihm melden solle.
Würde man ein solches Verhalten auf die Geschäftswelt übertragen, so würde der Verkäufer einen Kunden mit dem Hinweis anrufen, dass er, der Verkäufer, die Lösung des Problems in der Hand hätte und der Kunde doch bitte Kontakt aufnehmen solle. Würde dies ein Kunde tun? Besonders dann, wenn er zwar gemeinsame Interessen sehen würde, aber sonst keinen Nutzen feststellen kann? Wohl kaum.
Gleiches gilt für auch für Netzwerke. Neue Kontakte zu pflegen nur um die Kontaktliste zu füllen, kann sicherlich nicht der Sinn und Zweck sein.
Die Frage die sich jedoch stellt, ist die, warum jemand glauben könnte, dass eine Kontaktperson sich melden soll? Es scheint so, dass der Anfrager zu glauben scheint, dass der angeschriebene eine 'triviale Maschine' sei, bei der es reichen könnte, einen Knopf zu drücken um so ein Ergebnis zu erzielen. Ob solche Interaktionen zukunftsfähig sind? Es darf bezweifelt werden. Oder ist vermutlich gar kein Kontakt gewünscht bzw. der Aufwand um den Kontakt aufzunehmen zu umfangreich?
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"Die Welle"
Als ich vor einigen Wochen in meiner Heimatstadt weilte, hatte ich die Gelegenheit mit zwei Bekannten wieder einmal das Kino zu besuchen. Der ausgewählte Film hieß "Die Welle".
Schon im Vorfeld hatte ich den dazugehörigen Trailer gesehen. Ebenso eine Talkshow mit dem deutschen Hauptdarsteller sowie dem amerikanischen Geschichtslehrer, bei dem das im Film nachgespielte Experiment tatsächlich stattgefunden hatte.
Die Neuauflage des Filmes "Die Welle" spielt in einer fiktiven Stadt irgendwo in Deutschland an einem Gymnasium.
Während einer Projektwoche wird von den Schülern die Hypothese aufgeworfen, dass es in der heutigen und aufgeklärten Zeit nicht mehr möglich sei, dass eine Diktatur entstehen könne. Dem entgegen vertritt Rainer Wenger eine andere Meinung und entschließt sich zu einem Experiment mit seinen Schülern.
Während dem 107 Minuten dauernden Filmes zeigt nun der Lehrer Wenger dem Zuschauer auf, wie er durch die Einführung von Grundregeln (Disziplin, Gemeinschaft und Handeln) sowie psychologische Beeinflussung das Denken und Handeln der Schüler verändert.
Letztlich schafft es Wenger verkrustete Gruppenstrukturen aufzubrechen um so eine neue Form der Gemeinschaft zu schaffen. Diese Gemeinschaft und das Gruppendenken wird ein zentraler Punkt in diesem Film.
Ein deutlicher Hinweis auf die Gleichschaltung wurde auch durch das im Gleichschritt auf der Stelle marschieren aufgezeigt.
In einem immer dynamisch werdenden Prozess kommt es schließlich zum Höhepunkt als ein Mitglied "der Welle" erkennt, dass der eingeschlagene Weg der falsche ist und er (der Schüler) seinen Lehrer (Wenger) auffordert das Experiment abzubrechen.
Schließlich fordert Wenger seine Schüler auf sich noch einmal zu versammeln und zeigt auf dramatische Art und Weise auf, wie die Hypothese des ersten Tages zu beantworten sei.
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Erschreckend in diesem Film sind meiner Meinung nach die Parallelen zu heutigen radikalen Gruppierungen, die genau solche Verhaltensweisen in einer Gruppendynamik zeigen.
Für mich lädt dieser Film zum bewussten Nachdenken ein, damit man sich vor Augen führt, wie Menschen auch heute noch manipuliert werden können und vermutlich auch werden.
Der geneigte Leser könnte sich nun fragen, wie die heutige Gesellschaft denn überhaupt manipuliert werden könne, da die meisten Menschen nicht in einer Gruppe (wie z.B. in der Schule) tätig sind. Doch Manipulation(en) können vielfältig und -schichtig sein.
Ein Beispiel liefert uns die tägliche Flut von neuen Nachrichten, die über uns hereinbricht. Die Frage könnte doch in diesem Fall lauten, wer für die Veröffentlichung dieser Neuigkeiten verantwortlich ist? Sind jene Meldungen auch wirklich nicht zensiert? Oder werden wir durch bestimmte Medien bzw. Unternehmen oder Staaten bewusst beeinflusst.
Bestes Beispiel sind doch Kriegsberichtserstattungen bei denen jede der Parteien Ihre ganz persönlichen Erfolgsmeldungen verkünden.
Und auch in unserem Leben werden wir täglich manipuliert. Wie meinte neulich eine Kabarettsendung zum Thema "Bankenkrise" und "Zumwinkel" sinngemäß? "Nachdem der Vorstandschef der "Post" der Steuerhinterziehung erwischt wurde und sich jeder über die Millionen aufgeregt hatte die der Mann an Steuern hinterzogen hat, redete keiner mehr von den großen Banken die Milliarden verzockt haben."
Interessanter Gedanke, oder?