Mitgliederwerbung für Vereine
Nichts ist wichtiger als eine gute und erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit. Dies gilt sowohl für Unternehmen wie auch für Vereine. Während Unternehmen für Ihre Öffentlichkeitsarbeit häufig jedoch einen Etat haben um die entsprechenden Werbeaktionen zu finanzieren, müssen sich Vereine meist auf anderem Wege ins Gespräch bringen.
Dennoch besteht bei beiden eine ähnliche Konstellation in Bezug auf den Werbemaßnahmen. Beide definieren:
* die Zielgruppe
Erst wenn die Zielgruppe definiert ist, kann mit einer intensiveren Werbestrategie und deren Umsetzung begonnen werden.
* die Werbestrategie
* die Dauer der Werbung
* die Werbemaßnahmen
* den Umfang der Werbemaßnahmen (Flyer, Zeitung, Mund-zu-Mund-Propaganda, etc.)
* den finanziellen Umfang
Bei Vereinen sieht die Marketing-Strategie jedoch häufig verworren aus. Zielgruppen werden kaum definiert, von einer Strategie nicht gesprochen. Maßnahmen erfolgen nach dem Gieskannen-Prinzip. Tritt dann der Verein in die Öffentlichkeit um z.B. Flyer an potentielle "Neu-Mitglieder" zu verteilen, wird i.d.R. häufig vergessen, dass auch das eigene Auftreten schon Teil des "Werbeprozesses" ist.
Hier kommt der bekannte Spruch von Watzlawik zur Anwendung: "Es kann nicht, nicht kommuniziert werden." Dies bedeutet, dass auch für Vereine neben der Wortwahl auch Gestik und Mimik zählen.
Gehen nun Mitglieder auf die Straße um die Begeisterung für Ihren Sport zu wecken, so muss diesen Personen bewusst sein, dass sie die Verkäufer Ihres Produktes sind.
Nur wer sein Produkt mit ehrlicher Begeisterung, mit Symphatie und einem freundlichen symphatischen Lachen bewirbt, wird langfristig erfolgreich sein.
Jedoch werden leider gerade hier, aus Unwissenheit die meisten Fehler gemacht.
"Kommen Sie zu uns, machen Sie XYZ, vielleicht macht es ja Spaß."
Was gut gemeint war, ist schlecht gemacht. "Vielleicht macht es ja Spaß". Also macht es manchmal gar keinen Spaß? Warum soll der Kunde etwas machen, wenn er keinen Spaß haben wird?
Ist das eigene Produkt zu unbekannt? Oder weiß man davon zu wenig? Oder gerade im Karate, glaubt man ggf. an die Wirkung wie z.B. den "Selbstverteidigungsaspekt" nicht?
Ein Scheitern wird vorprogrammiert sein, die Aktion wird verpuffen, schlimmstenfalls wird ein Negativ-Image am Verein heften bleiben.
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