away but not lost

Die Stars und Sternchen

21:11, 29.03.2010 .. 0 Kommentare .. Link
In den vergangenen 2 Wochen waren Fabian und ich auf Promisuche. Zuerst haben wir Del Mar erkundet. Abgesehen davon, dass es dort wunderschön ist und wenn ich das Geld hätte, würde ich mich dort niederlassen, wohnen dort eigentlich nur die Menschen, die ausgesorgt haben. An einem Hang, der sehr nah am Strand ist, stehen Hütten, das ist schon nicht mehr normal. Die sind nicht protzig oder so, sondern stilvoll. Sie sagen: „Ich hab es geschafft, ich habe Geld, aber ich muss damit nicht angeben oder mich profilieren!“. Fabian und ich sind auf dem Rückweg mal durch dieses Hangsiedlung gefahren. Wir dachten vielleicht finden wir dort das Haus von unserem Marketingdozenten, aber das war leider nicht so. Der muss sich wohl auch ein Wahnsinnshaus gekauft haben, nachdem er seine Firma an Monster verkauft hat. Wie viel er dafür bekommen hat, wissen wir nicht genau, aber es werden wohl ein paar Millionen gewesen sein! Ich habe natürlich als wir zu Hause waren, erstmal geschaut, was ein Haus dort kostet, und naja, das Ergebnis war ernüchternd. Unter einer Million gibt es vielleicht 2 Häuser, in die man aber noch ein bis zwei Millionen investieren muss, damit sie wieder gut aussehen. Zwischen 1 und 4 Millionen ist eine Lücke und dann geht es erst am 4 Millionen weiter. Aber für 6 bis 7 Millionen bekommt man „schon“ was ziemlich anständiges!
Generell ist es Wahnsinn, mit welchen Zahlen die hier um sich schmeißen! Durch unseren Dozenten, der natürlich viel Kontakt zu anderen Unternehmern, die knapp am Existenzminimum leben (kleiner Joke nebenbei) hat, kommen wir auch viel in Kontakt mit diesen. Diese kommen immer wieder mit in den Unterricht und erzählen ein bisschen von sich und ihrem Business. Anscheinend ist es hier wirklich möglich, in relativ kurzer Zeit viel Geld zu machen! Gang und Gebe ist es, etwas in einem Nischenmarkt aufzubauen oder ein starker Wettbewerber zu werden, um dann für einen guten Preis aufgekauft zu werden. Aber die Mentalität ist auch ganz anders. In Deutschland würde niemand vermutlich so viel Risiko eingehen und die Investoren geben auch schneller Geld, wenn sie glauben, dass etwas Potential hat. Wenn man so von den Studenten hört, sind viele dabei, die bereits selbständig sind oder nach dem Studium ihr eigenes Unternehmen gründen wollen. 
Aber nun zurück zu den Stars und Sternchen, um die es hier eigentlich gehen sollte in diesem Bericht. Wo waren wir wohl??? Richtig Los Angeles!
Am Montag nach den 2 Stunden Uni haben wir uns auf den Weg gemacht. Wir sind sehr gut durchgekommen. Viel schneller als erwartet, da man uns sagte, für die letzten Meilen vor LA bräuchte man nochmal 1 bis 2 Stunden. Aber das war sehr zu unserem Glück nicht so und wir standen um 12:30 Uhr am Hollywoodsign.
 
 
 
 
 
Obwohl es so klein ist, kann man es doch wirklich fast überall in LA sehen. Danach ging es zum Walk of Fame! Pflicht!!! Die ersten Meter, haben Fabian und ich uns gefragt, wer denn da alles nen Stern bekommt. A) sind da viele, die wir gar nicht kennen, aber wir sind ja noch nicht so alt und B) sind da Promis bei, wo man sich fragt, warum diese einen Stern bekommen haben. Andererseits haben wir uns dann wieder gedacht, dass es eigentlich keine Ehre ist auf dem Walk of Fame verewigt zu werden, denn wenn man es mal genau nimmt, tritt man die Promis doch mit Füßen! Wie dem auch sei. Wir haben dann natürlich die Sterne der bekannten Stars angefangen zu fotografieren und waren am Ende schon genervt, weil es so viele geworden sind. Aber was man angefangen hat, musste man dann ja auch zu Ende bringen. Auf dem Weg einmal hoch und einmal runter, sind wir natürlich am Chinese Theatre vorbei gekommen und haben unsere Hände und Füße in die Zementabdrücke gelegt. Nebenan ist das Kodak Theatre. Leider konnte man nicht rein und mal gucken. Außer man hätte eine überteuerte Führung gebucht. Ich wollte ja ursprünglich zu den Oscars dieses Jahr, aber leider überschnitt sich das mit Las Vegas. Anschließend waren wir in Beverly Hills. Angeblich haben wir dort die Häuser von JLo, Britney Spears, Eva Longoria und anderen gesehen. Aber die können uns bei so einer Busfahrt ja viel erzählen. Das steht ja nicht an der Klingel. Wo wir definititv vorbei gefahren sind, da sind Fabian und ich uns ziemlich sicher, denn das kennt man ja aus dem Fernsehen, ist die Playboy Mansion. Nach dem Abendbrot sind wir dann nochmal auf Erkundungstour gegangen. Das Downtown von LA ist sehr kompakt. Man muss nicht weit fahren, dann ist man an der Oper oder der Konzerthalle oder am Staples Center. Dort war gerade ein Spiel zu Ende und wir wollten rein und nur mal gucken, aber das wurde nicht gestattet ohne Ticket. Auch wenn das Spiel schon vorbei war. Sehr komisch. Am nächsten Tag sind wir kurz zu den Universalstudios, in der Hoffnung einen Blick drauf zu werfen, da wir nicht bereit waren 69 Dollar dafür auszugeben, aber Fehlanzeige. Alles komplett abgeschirmt. Also sind wir nach Santa Monica und haben uns den bekannten Pier angeguckt. Danach noch zu Venice Beach. Das lag ja direkt um die Ecke. Ein wunderschöner Strand. Und die Strandpromenade war genau wie in den ganzen Filmen. Allerdings waren zu wenig Skater unterwegs. Gegen 13 Uhr ging es wieder zurück nach LA, denn wir hatten Karten für Craig Ferguson. Den kennt ihr vermutlich nicht. Craig Ferguson macht hier in den USA eine Late Night Show. Die ist so wie die ganzen anderen amerikanischen Late Night Shows nicht mit den deutschen zu vergleichen. Aber die Show von Craig ist nochmal ganz anders. Fabian und ich haben uns die schon immer wieder auf Youtube in Deutschland angeguckt. Wir saßen auch in der ersten Reihe und waren sogar im Fernsehen zu sehen. Wer sich das gerne angucken möchte, kann das unter http://www.youtube.com/user/Malinky2Stoatir#p/u/10/KfhPsuY3UEc . Wir sind bei 2:04 min zu sehen. Zwar nur ganz kurz, aber besser als gar nichts. Wir wollten eigentlich auf die Bühne, aber leider war da eine andere, die sich ein T-Shirt hat bedrucken lassen zu einem Thema, das immer wieder in der Show auftaucht und damit wurde uns natürlich die Show gestohlen. Vielleicht beim nächsten Mal.
 
 
 
 
 
 
Nach der Aufzeichnung sind wir noch durch den Farmers Market gelaufen. Das ist ein sehr schön gemachtes Outletcenter und dann ging es wieder nach Hause. Es war ein kurzer Trip, aber länger wäre auch unnötig gewesen. Resumé von LA. Es gibt wirklich schöne Ecken, aber der Großteil ist hässlich und herunter gekommen. Sehr schade für so eine Touristenstadt. Da könnte man viel mehr machen, abgesehen von dem ganzen Smog, der über der Stadt hängt. Ich glaube, dann würden die Touristen auch wieder kommen.
So, das war es dann auch schon wieder von mir. Fotos von unserer Los Angeles Sightseeingtour sind wie immer im Fotoalbum gespeichert.

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