away but not lost | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Aloha!!!
15:41, 18.04.2010
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Spring Break ist vorbei und ich habe so viel zu erzählen. Es könnte wohl ein längerer Bericht werden. Wir hatten hier ein ziemlich heftiges Erdbeben Stärke 7,6. Es war zwar ein paar Meilen entfernt, aber es hat schon gut gewackelt. In den Nachrichten kam, dass die San Diegoaner sich nicht an ein solch heftiges Erdbeben erinnern können. Alle Menschen liefen auf die Straße, während wir uns dann in den Türrahmen gestellt haben. Während wir also dort so standen, machten wir uns so Gedanken über die amerikanische Bauweise und waren der festen Überzeugung, dass diese Pappwände hier eh nichts tragen. Aber gut. Das Beben war dann auch schnell wieder vorbei. Es gab dann noch ein paar Tage Nachbeben.
Aber nun zum Hauptpunbt. Also wo hat Sabrina sich schon wieder rumgetrieben? Sabrina hat sich mit einem Anstupser von Opa und Gabi auf den Weg nach Hawaii gemacht. Und das war eine sehr gute Entscheidung. Hawaii ist wirklich ganz toll. Ich habe sowas noch nie gesehen. Die Insel ist so grün, der Strand so fein und vom Meer ganz zu schweigen – klares, blaues und vor allem warmes Wasser. Aber erstmal von vorne.
Ich hatte gute Flüge bekommen, so dass ich im Grunde die Flugtage noch voll nutzen konnte. Fabian hat mich also zum Flughafen gefahren und dort erfuhr ich dann, dass mein Flug nach Los Angeles gekanzelt wurde.
![]() ![]() ![]() Ich hatte aus Kostengründen keinen Nonstop-Flight gebucht. Ich sah also schon meine ganze Planung den Bach runter gehen. Aber zu meinem Glück hat American Airlines mich auf einen Nonstop-Flight von Hawaiian Airlines umgebucht, sodass ich sogar eine Stunde früher landete *puh*. Wer mal nach Hawaii fliegt, muss unbedingt mit Hawaiian fliegen. Da kommt schon richtig Stimmung auf. Die Flugbegleiter haben alle diese Blumenhemden an und Blumen im Haar. Es läuft die ganze Zeit Okulelenmusik. Also dann in Honolulu angekommen und im Hotel eingecheckt, ging es erstmal zum Strand. Ich habe zig Fotos vom Meer gemacht, weil ich es einfach nicht fassen konnte, wie schön es war. Nach einem 2-stündigen Spaziergang am Strand von Waikiki bin ich dann endlich ins Wasser gehüpft und habe mir die restlichen Sonnenstrahlen des Tages auf den Bauch scheinen lassen.
![]() Am folgenden Tag standen zwei Bustouren auf dem Programm. Die erste ging nach Pearl Harbor, nach Downtown und Chinatown und die zweite war eine quer über Oahu. Damit war ich dann endgültig dahin geschmolzen. Die Insel hat so viel zu bieten. Ich habe tolle Buchten gesehen aber auch Berge, die einfach nur grün sind. Das Wetter war auch sehr schön. Die Sonne war angenehm, aber nicht so, dass man allzu sehr geschwitzt hat.
Am dritten Tag ging es zur nächsten Insel „Big Island“. Leider war der Tag davon beschattet, dass ich feststellen musste, dass meine Kreditkarte nicht mehr funktionierte. Ich wollte bei Starbucks frühstücken, aber das fiel ins Wasser, denn ich hatte nur noch 7 Dollar cash. Also ging ich zum Geldautomaten, aber auch der wollte nicht mehr. Da stand ich also nun mit 7 Dollar und noch 3 Tagen vor mir. Aber nicht ärgern, den Tag genießen. Auf Big Island konnte ich mir die aktiven und inaktiven Vulkane anschauen. Gegen Mittag gingen wir Essen, aber nicht für mich. Ich musste ja haushalten mit meinen 7 Dollar. Statt dessen habe ich mir eine 2 Liter Flasche Wasser gekauft und solange getrunken, bis mein Magen nicht mehr geknurrt hat. Die Insel war so ganz anders, nicht schlechter, aber anders. Durch das Vulkangestein ist die Vegetation komplett unterschiedlich von der in Oahu. Und wie man uns sagte, sieht es dort noch genauso aus wie vor ein paar hundert Jahren. Die Pflanzen haben sich nicht weiterentwickelt. Gegen 18 Uhr ging es wieder zurück nach Oahu. Ich habe mich dann früh schlafen gelegt, damit ich den Hunger nicht mehr merke und natürlich das positive gesehen, dass es vielleicht ganz gut für meine Diät ist.Ursprünglich wollte ich den folgenden Tag nach Maui, die nächste Insel unsicher machen.
Dies fiel aber leider ins Wasser, weil ich die Tour ja nicht bezahlen konnte. Also habe ich versucht lange zu schlafen, was nicht ganz geklappt hat. Mein Magen machte sich auch schon bald wieder bemerkbar. Ich erfuhr, dass meine Karte gesperrt war, weil meine Reisekosten abgebucht wurden. Das wäre ein größerer Betrag und auf Grund von möglichen Nachbuchungen war sie also gesperrt. Wer macht denn so einen Schwachsinn? Sind Kreditkarten nicht dafür da, dass darüber auch größere Abbuchungen laufen? Wie dem auch sei. Gegen Mittag bekam ich also wieder Geld am Automaten und war dann erstmal bei Burger King. Allerdings kam mir der Weg äußerst weit vor. Es hatte in der Nacht geregnet und die Luftfeuchtigkeit war sehr hoch. Mein Kreislauf schien langsam schlapp zu machen, da ich ja auch seit 48 Stunden nichts mehr gegessen hatte. Das „Festmahl“ verschlungen habe ich mich für ein Luau am Abend angemeldet. Das war wirklich toll! Allerdings nur halb so schön alleine. Denn dort waren anscheinend nur Paare, die auf Hochzeitsreise waren oder ihre Ehejahre gefeiert haben. Da saß ich also bei Sonnenuntergang am Strand und um mich herum nur Knutschies. Trotzdem habe ich es genossen. Ich habe dann an den Hulatanzstunden teilgenommen - gar nicht so einfach. Den Rhythmus konnte ich nicht richtig finden. Das hawaiianische Buffet war sehr lecker. Ich habe all meine Skepsis (es sah schon äußerst komisch aus) bei Seite gedrängt und einfach von allem was genommen – ich war sehr stolz auf mich. Und es war alles lecker. Ich wäre gerne nochmal gegangen, aber die Show fing schon bald an. So ein Luau ist sehr zu empfehlen! Natürlich konnte der Abend nicht glatt über die Bühne gehen. Wessen Glas ist umgefallen? Meins, war ja klar. Es ist schon so lange kein Glas mehr von mir umgefallen - aber diesmal vollkommen ohne mein Zutun. Der Wind war so stark und ich sah es schon kommen, so dass ich ausgerechnet in dem Moment mein Glas nicht in der Hand hatte, als die Böe kam. Da schwamm meine gute Pina Colada also auf dem Tisch.D
er letzte Tag begann mit ausschlafen. Dann wurde der Koffer gepackt, das Zimmer nochmal durchforstet und dann habe ich, nach einem weiteren ausgiebigen Spaziergang durch Waikiki, den letzten Tag am Strand verbracht. Natürlich hat Sabrina nicht an Sonnencreme gedacht und sich in die pralle Sonne gelegt. Als ich dann vom Strand wiederkam war ich äußerst angekokelt und alles brannte. Aber Dummheit muss bestraft werden. Mein Flieger zurück musste natürlich Verspätung haben. Ich war ja nicht schon müde genug. Aber im Flieger konnte ich ein bisschen schlafen und bin nun wieder zurück im schönen San Diego. Ich glaube ich habe 500 Bilder oder so gemacht. Eine kleine Auswahl ist im Fotoalbum wie immer. Aloha und Mahalo.Kommentar schreiben { Vorherige Seite } { Seite 5 von 16 } { Nächste Seite } |
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