away but not lost | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Horrortrip
02:44, 26.05.2010
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Ab LA ging es mit unserer Tour stetig bergab! In LA wollten wir ja noch ein letztes Mal die Late Late Show von Craig Ferguson besuchen, da wir es ja in Vergas nicht mehr zur Liveshow geschafft hatten.
Hängen geblieben sind wir letz endlich in Santa Barbara zu doch gehobenen Preisen. Santa Barbara ist wirklich hübsch. Es liegt zwar absolut im Nirgendwo, aber das „Dorf“ ist in mexikanischen Stil gebaut. Wirklich nett dort. Es gibt keine großen oder hohen Häuser. Der Uhrenturm ist das höchste Gebäude mit 4 Stockwerken und von da aus kann man über ganz Santa Barbara gucken. Der Strand ist auch wirklich sehr hübsch und wesentlich größer als die Strände in San Diego.
Danach ging es dann wieder Richtung Norden. Wir hatten uns die Küstenroute auf dem Highway 1 ausgesucht und sind dann natürlich auch offen gefahren, nachdem wir das Auto erstmal gewaschen haben. Überall war noch der Dreck von unserer Wüstentour. Auf dem Weg weiter Richtung San Francisco, verzog sich die Sonne immer weiter und in dem Moment als wir die Küste erreichten, musste es natürlich anfangen zu regnen. Also Verdeck wieder zu und weiter. Der Regen wurde immer schlimmer, allerdings hatten wir uns zu diesem Zeitpunkt schon entschieden nicht in Morro Bay zu übernachten, sondern bis Monterey weiter zu fahren. Es war noch früh und eigentlich auch nicht mehr weit. Was wir nicht wussten, war dass dieses Stück, die schönste Teilstrecke an der Küste ist, aber auch, dass dort einfach mal nichts ist. Generell wäre das ja schön. 55 Meilen direkt am Meer und einfach nur die Natur genießen. Allerdings wurde das Wetter zunehmend schlechter. Es hörte nicht auf zu regnen und der dadurch entstandene Nebel ließ uns eine Sicht von 50 m. Aber natürlich konnte man unser Glück noch toppen, denn diese 55 Meilen Strecke bestand nur aus Serpentinen. Ich will gar nicht beschreiben, wie dieses Gefühl war. Nur soviel: Fabian war am Ende schon richtig schlecht. Ich fasse also zusammen 55 Meilen Regen, Nebel und Serpentinen die Hügel rauf und wieder runter. In Big Sur wollte ich dem Elend dann ein Ende setzen, weil ich mir große Sorgen um Fabian gemacht habe. Der war total fertig, ihm war schlecht, er war müde und hat von der Anstrengung total gezittert. Das Hotel oder Motel oder was auch immer wollte dann allerdings für das letzte Zimmer mit nur einem Bett, was ja eh schon mal ausfiel 200 Dollar haben. Wir haben also dann nur eine kurze Pause eingelegt und sind zum nächsten. In dem Glauben, man könnte das nicht mehr toppen, wurde mir dann mitgeteilt, dass das günstigste Zimmer 490 Dollar kostet und dass die günstigeren Hotels 4 Meilen entfernt sind. Also weiter nach Carmel. Das billigste Motel, das wir gefunden haben, kostete immer noch 109 Dollar. Während wir durch Carmel gefahren sind, graute uns allmählich, dass wir nichts günstigeres finden würden. Die teuren Autos und die Designerläden reihten sich an den Straßen aneinander. Da standen wir also schon wieder und wussten nicht weiter. So wie man uns das sagte, sind wir davon ausgegangen, dass Monterey noch ein ganzes Stückchen weg war. Fabian meinte aber dann, er wolle jetzt bis Monterey fahren und dann sind wir 2 min auf dem Highway 1 zurück, da kam schon die Ausfahrt. Da hätten wir uns die Suche in Carmel echt sparen können. Hier fanden wir auch direkt (nach 10 Stunden unterwegs) ein Motel für nur 45 Dollar. Wir hatten den ganzen Tag nur einen Bagel und einen Muffin gegessen und haben uns dann nach langer Zeit mal wieder ein vernünftiges Essen gegönnt! Schließlich haben wir das Geld ja bei unserer Übernachtung gespart. Jetzt werden wir gleich schlafen gehen, in der Hoffnung, dass es jetzt wieder bergauf geht. Morgen soll zumindest schon mal die Sonne wieder scheinen!
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