Spätlese
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Ach, wenn Verse nicht so köstlich schmeckten wie alter Wein! Den Heurigen jedoch, auch ihn verachte ich nicht. Willkommen Freunde und Prosit!

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tempus fugit

 
 
So sagt man und meint, es fliehe die Zeit.
Warum auch nicht und doch warum,
denn Fliehen ist Anbeginn nur der Flucht,
und Flucht ist, was jener der flieht vollzieht.
 
Doch fliehen und das gilt auch für die Zeit,
flieht man etwas oder flieht vor dem,
was man fürchtet, zumindest vermeiden will,
dem durch Flucht man zu entgehen versucht.
 
Das sind so Gedanken, vielleicht auch Gefühle,
die dem, der flieht, durchwühlen und schrecken.
Das ist alles gemein und nach menschlichem Maß.
Jedoch da wir sprechen vom Körperlosen,
 
denn von Seele sollten wir besser nicht reden,
dem stets Erlebten, doch Unsichtbaren,
die Zeit ist es, von der wir gesprochen,
so sind unsre Fragen sinnentleert vielleicht.
 
Bleibt Fliehen jedoch aus dem Irgendwo,
ins Irgendwo, ins Irgendwann.
Auch ob sich dabei ein Wandel vollzieht,
die volle Zeit, jederzeit auf der Flucht,
 
sich aufzulösen beginnt, bis am Ende
keine Zeit bleibt, sich zu besinnen des Anfangs,
da schließlich ja mit diesem Verschwinden
auch das Sein als zeitlos nicht mehr existiert...

Geschrieben: 11:03, 21.03.2016 in Gedanken
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Befragung



Was verfolgen wir in unsrem Dasein, 
dem kurzen, dessen Anfang wir nicht wissen 
und kennen nur, was man davon erzählt,
vor dessen Ende uns ein Übel ankommt,
so dass man es aus dem Gehirn verbannt.

Doch kommt es in den Nächten uns im Traume
zurück, legt sich auf unsre Brust und drückt
und drückt, bedrückt uns so, bis dass am Ende,
wann immer das auch sei, doch sicher kommt,
so drückt, so zudrückt, dass es uns zerdrückt.

Was aber bringt es dem, der sich nicht beugt,
der sich als einzig meint unter Billionen,
die sich seit Ewigkeiten in den dunklen,
den feuchten oder luftigen Gefilden,
denn manche wurden ja verbrannt, getrocknet,

oder was auch immer die Methode,
mit der die andern sich entledigen
von dem, der dann als fortgegangen gilt,
wenn also diese Einzigartigkeit,
die nichts bedeutet als ein Wort  zuviel,

wenn also die Geschehnisse geschehen,
bis aller Raum belegt und überfüllt
mit Lebensmüden, die sich aufgespart,
um mit der vagen Geste der Verdrossenen,
dem Unbekannten sich zu übergeben,

was gibt oder ergibt sich für den einen?
Ob sich die Hybris in Enttäuschung wandelt,
der frohe Jüngling sich zum Greis mutiert, 
das alles ist, was wir an trüben Fakten,
denen entweichen, wohin und wozu,

man überdenkt, man grübelt, bis man schließlich,
weil es doch nie gelingt, gelingen kann,
man aufgibt und es zu vergessen sucht.
Vergessen, was und wann, da doch noch keiner,
noch niemand eine Wiederkehr durchlief,

wenn auch so hin und wieder ein Prophet,
ein selbsternannter, vorgibt, es zu kennen
und nur zu gerne andre ihm es glauben,
da doch die Hoffnung, wie man weiß und sagt,
nie endet oder erst am Ende endet, 

so dass wir besser sagen bis zuletzt!

 
 
 

Geschrieben: 22:26, 8.08.2014 in Gedanken
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Die Gärten


Hörfassung www.box.com/shared/nbzkrcc6g2

 

Ruf mir den Namen zu, im Garten der Lüste,
im Garten der Träume, wo ich verweilen möchte,
in den herrlichen Räumen,  von Flammen des Schwertes,
das der Herr dort geboten, nicht mehr erreicht.

Denn Engel beschützen, denn Engel zerstören,
immer nur, was der Herr ihnen sagt,
sie die Uralten,  die der Vernichtung
einmal entgangen, als diese vertagt.

Was sollten im Garten der Sehnsucht die Hellen,
deren Flügelschlag sanfter als liebkosender Wind
die dem hoffenden Herz eine Frohbotschaft sagen,
die sich versengen, die sich vertragen,

die nimmermehr sind und nimmermehr waren,
die keiner erkennt und sie doch in sich trägt,
für die wir Vergebung und Wiederkehr wagen?
Sie sind es, die sich an den Himmel gestellt,

um uns zu bewahren, sich zu uns bekennen,
im Lauschen des Ewigen Saitenspielklimpern,
sie, die hinter den dunkelnden Wimpern
niemals vergaßen, was sie einst waren.
 

 


Geschrieben: 13:39, 28.09.2013 in Ruhe und Erregung
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Seichte Tiefe

Hörfassung  

ob eins, das andre, oder keins,
 nur zu und pfeif dir eins.  


Es kann den Besten unter uns
bisweilen schon passieren,
dass das Ergebnis unsres Tuns,
wir aus dem Blick verlieren.

Was macht das schon, was bringt es schon,
was wir noch nicht entdeckt ?
Denn oft verlangt der gute Ton, 
dass man  sich schnell versteckt.

Denn was man so im Handumdrehen
von sich und andren sagt,
das kann kein Fremder je verstehen
weil Spürsinn dort versagt,

wo auch der schärfste Riecher
nichts  mehr entdecken kann,
da wird der ärgste Kriecher
am Ende doch zum Mann.

Wenn vorn und hinten nichts mehr klappt
dann wird man langsam alt.
Es hilft nicht, dass man überschnappt,
das lässt das Schicksal kalt.

Drum heb die Beine, wandre aus
ins Land der Phantasie,

und trag mit dir als Schneckenhaus
dich selbst als vis-à-vis.

Weil ich noch da bin, wo wir sind,
kriech ich doch nicht aufs Kreuz,
auch wenn der verflixte moslemische Wind
mich anpfeift, wer will das, wen freuts?

Wer stößt mich von hinten und grinst,
weil ich noch darüber erschrecke,
was willst Du, verlierst oder gwinst,
steckst unter derselben Decke.

Nur Ihr wisst es noch nicht zum Glück,
dass Ihr morgen Euere Freiheit verspielt
und Statisten Ihr werdet in einem Stück,
das noch niemals Beifall verdient noch erhielt.

Und so geht der Tag und die Zeiten
sie laufen mit uns und davon
ihr braucht Euch nicht vorzubereiten
es ist immer dasselbe, dieselbe Façon!
 


Geschrieben: 19:42, 1.04.2013
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Nachfrage



Herr, bist Du wie ich ein Ausgewanderter?
Dort, wo Du einmal warst,
wie man mich glauben machte,
verbirgt nur Leere Ratlosigkeit
und fremde Stimmen
schreien Deinen fremden Namen in das Nichts,
als wären die gebeugten Leiber,
der gesenkte Blick der Unterwerfung
besserer Beweis für den Geruch
aus alten Wüstenwunden.

Wo, Herr, soll ich den Weihrauch Dir verbrennen,
wohin willst Du die klagenden Choräle
in die Nacht verbannen?
Gibt es die Handbreit Hoffnung noch,
dass wir vergessen könnten,
dass Du warst,
dass unser Suchen niemals fündig wird?

Fremd bist Du Dir geworden
in der Fremde,
und die Liebe
ist verkommen.




Geschrieben: 19:21, 17.10.2011 in Mythologie und Mystisches
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Wenn ein schöner Tag

 

Hörfassung www.box.com/shared/nbzkrcc6g2

 

Wenn ein schöner Tag sich hin zum Ende neigt,
wenn auch die Frage, ob er schön gewesen,
sich mancher stellt, der eher ist geneigt,
vom kargen Lohn zu reden, Krankheit, Schulden und den Spesen,
wenn also langsam gegen Abend sich das Licht verliert,
süß faulige Gerüche steigen aus den Lüftungsschächten,
der eben noch Verliebte sich in den Gefühlen irrt,
erwacht die Nacht zu ihren dunklen Rechten.


Geschrieben: 10:06, 28.03.2011 in Ruhe und Erregung
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Pastorale

 

 

 

Abgesplittert fades Lächeln
aus der Biedermeierzeit.
Um die dunklen Sträucher fächeln
Düfte der Vergangenheit.

Vorgestreckt das gelbe Beinkleid
mit dem lackbeglänzten Schuh,
beugt sich voll Ergebenheit
schelmisch lächelnd der Filou.

Hinter Fächern halb versteckte,
aufgestaute Triebe gären,
die des Amors Pfeil erweckte.
Schamvoll Schaudern, süß Begehren.

Weiß die Feder taumelt nieder,
wo der Falke schlug die Taube.
Lüstern löst der Schönen Mieder
ein Adonis in der Laube.
 

 


Geschrieben: 12:11, 19.01.2010 in Verspielt oder Grotesk
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Treibholz

was bin ich schon im Strom der Zeit

Geschrieben: 23:24, 25.03.2009
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Ästhetenliebe



Mephistopheles (leise)
Du siehst, mit diesem Trank im Leibe,
Bald Helenen in jedem Weibe.


Den Wellen, sagt man, wärst du einst entstiegen,
so frisch und  lächelnd schön. Ich war entzückt
von deiner Nähe und so sehr berückt,
dass ich verwirrt mich zu dem Traum verstiegen,

Du könntest eines Tages bei mir liegen.
Allein selbst ich fand die Idee verrückt,
drum habe ich sie seufzend unterdrückt,
denn Kunst lässt niemals sich zum Alltag biegen.

Geschrieben: 17:24, 16.12.2008 in Undefiniert
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Müdigkeit


Wenn du die Augenlider sinken lässt

und das Dunkel dich empfängt,

durch das des Blutstroms Pochen

wie aus der Ferne die Gedanken

in Spiralen dreht und zu Kaskaden

flackern lässt auf einer Ebene,

in der die Müdigkeit sich kraftlos breitet,

fragst du vielleicht, ob deine Fragen

je Substanz erreichen können

hinter den leeren Formen dieser Tage.


Willst du noch immer suchen, fragen,

um eine Welt dir zu erfinden aus dem Nichts,

die in das Nichts zurück zerfällt?

Denn nichts ist bleibend und dein Sein

wie jenes Flackern hinter deinen Augenlidern,

das du als dir gehörend zu erkennen glaubst,

doch das erlöschen wird im Stillewerden

deines Blutes und in Schweigen zeitlos enden.


Geschrieben: 12:05, 19.05.2008 in Ruhe und Erregung
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Und immer wieder Liebe



Und immer wieder in Gedichten Liebe,
als gäbe es auf dieser Welt nichts als
Geschlechtsverkehr, bei dem man bestenfalls
verwirrt, verdummt wie unbekümmert Diebe,

die nächtlich sich in leere Häuser wagen,
Gedanken unterdrückt, wenn sie uns sagen,
dass alles Dreschen, Süßholzraspeln, Reizen
am Ende Spreu nur schafft, indes der Weizen

gedeiht allein im Wahn, der Phantasie,
da längst der Liebe Dünger ausgeräumt.
Die Augen schließt der Dichter und erträumt,
was niemals war noch wird zum Vis-à-vis.

Geschrieben: 17:53, 30.12.2007 in Gedanken
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Die Tanzende


Sie hob die fast schon reifen Schenkel

bis die schlanken Beine

und die vorgestreckten Unterarme

zu einer Linie in den Raum sich fügten,

an der entlang wie leichtes Beben

der Rhythmus zu vibrieren schien.


Dann schnellte der gespannte Torso

im Sprunge vor und wie die Arme

sich zum weichen Gleiten breiteten,

warf in den Nacken sie den Kopf,

die hellen Augen weit geöffnet

und lächelnd mit gelösten Lippen.


Geschrieben: 23:27, 26.12.2007 in Ruhe und Erregung
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Morgenfrost



Die Kälte lässt mich zittern beim Erwachen,
wenn noch die Fransen einer schweren Nacht
im Raureif sich verstecken, dessen Pracht
der junge Tag scheint schöner noch zu machen.


Er lässt in Eiskristallen Licht entfachen,
bis blendend Weiß die Schwärze überdacht,
in dem der Frost sich mächtig streckt und lacht,
dass glitzernd Eishauch strömt aus seinem Rachen.


Trifft er die Schläfer, lässt er Träume stocken,
die noch nicht ausgeträumt ihr trügend Gleißen.
Ich höre seine Stimme, sein Frohlocken:

Öffne das Fenster! lasse ich mich heißen.
Dort weiß ich ihn mit seinen Krallen hocken
und spüre Eisluft mein Gesicht zerreißen.

Geschrieben: 18:54, 11.12.2007 in Natur und Sachlichkeit
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Abnützung


Verbraucht, vergessen jene Sommerlieben,

die früher meine Sinne kurz berauscht,

als noch in Gassen unter alten Toren

die Sehnsucht mit geschlossenen Augen harrte,

bei letzten Sonnenstrahlen heimlich lauschte

dem Lied ein alt gewordenes Gesicht,

gespiegelt unscharf nur im Erkerfenster.


Doch in den Straßenstaub stößt seine Krallen

des Herbstes Sturmböe und wirbelt auf

die welken Blätter jener Sinnlichkeit,

die aus dem Packpapiere der Gefühle

noch manchmal etwas wie Erinnern lockt;

sie wirbeln auf und lassen sich dann fallen

in ein Vergessen, dem kein Morgen folgt.


Im warmen Mantel, hochgestelltem Kragen,

dem dicken Krepp auf meiner Schuhe Sohlen,

so lehn' ich in der frühen Dämmerung

gebeugte Schultern auf das kalte Eisen

des Laternenpfahles, der auch heute

nur Scherben der zerbroch'nen Lampe trägt

und unten den Geruch des Harns der Hunde.


 


Geschrieben: 19:50, 11.10.2007 in Ruhe und Erregung
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Abstieg



Wenn sich das Schöne verliert in der Macht der Erregung,

kehrt aus Vergessenheit bald Gewalt und Gemeines zurück.

Doch deren Nacktheit enthüllt nicht Beglückung noch Zauber,

endet in Ekel und Trauer, was einstmals jubelnd begrüßt.


Geschrieben: 10:55, 18.09.2007 in Gedanken
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Bleibt auf der Lippe noch der bittere Geschmack


Was habe ich noch auf der Welt verloren,
versäumt zu ernten, was ich nicht gesät?
Ich war vom Schicksal niemals auserkoren,
das zu vollbringen, was mir nie gerät.

So manches Glas voll Bitterkeit und Wein
hab ich geleert und Zigaretten auch
geraucht, geschlürft die Austern oft allein,
und damit fast erfüllt den alten Brauch:

den Sohn zu zeugen, einen Baum zu pflanzen,
das Haus zu bauen, das ich nie bewohnt.
Gehabt Euch wohl, ich geh mit leerem Ranzen,
und lass’ Euch diese Welt, fast unverschont.

Hörfassung

Geschrieben: 19:58, 17.09.2007 in Gedanken
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Dämmerung



Endlos am Abend schwärmen die Schatten,
wenn ihren Rachen öffnet die lauernde Nacht
und ihr brennendes Auge
im Dunste der späten Wolken
rötlich die Sonne kühlt.

Zum Fenster drehen den Kopf die Sterbenden,
die noch ein Lächeln versuchen, ein letztes,
ehe ins Dunkel versinken Farbe und Form
und, vielleicht, ein Herzschlag sie schüttelt
aus ihrem schmerzenden Sein.

Geschrieben: 23:33, 8.07.2007 in Ruhe und Erregung
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Sandstromgebläse der Zeit


Weg weht der Wind
meine Jahre zu Staub.

Vorgeneigt gegen das Licht
um seinen Ansturm zu tragen,
taub der Begegnung,
wend ich mich nicht,
wenn mir die Sicht
auch aus dem Auge gerissen.

Schreite mit Tastgebärden,
trag noch ein Wissen vielleicht,
das von dem Winde vergessen.

Sieh, wie mein Fuß schon versinkt,
auflöst der Weg sich im Licht.
Schatten mich nicht mehr erreicht,
und die Orkane versterben.

Geschrieben: 17:54, 3.05.2007
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Schlafstörung

 

Hörfassung


Wenn die Nacht um mich knackst
oder summt und der Tinnitus pfeift,
halt ich die Lider geschlossen
und steige ins Träumen.


Pfeif nicht so laut!
Das Pochen hinter dem Brustbein:
Bumh, brrrumpum, brubbrubbrub!!!
Sollte zur anderen Seite mich drehen.


 

Wie ich schnaufe.
Hinter einem Wagen,
einem winzigen mit lachenden Spöttern,
laufe ich her,
keuche und springe.
Sprünge,
die sich von den Sohlen
ablösen.


Höher,
aber ich stoße schon an,
denn der unendliche
gewölbte Himmel
ist so tief.


Mit meinen blutigen Nägeln
kratz ich den Kalk
aus seine Fugen,
suche seine Türe,
die Luke, ein Fenster
einzudringen
hinter diese Himmelswand,
unter der ich sticke,
ersticke,
ersticke...


bis der Tinnitus
die Pause läutet
und die Nacht wieder um mich knackst.

 

 


Geschrieben: 13:10, 9.04.2007 in Ruhe und Erregung
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Südwind (5-hebig)


Welch Schmachten hat der Südwind mitgebracht,
als hätte unser Mai des Nachts begonnen.
Er säuselt süßlich spottend und er lacht,
weil was wir Liebe nannten ist zerronnen.

Getrocknet sind die Seufzer auf den Wangen.
Die Augen schließ, so dass der Träume Hand
noch einmal kann nach unsren Sternen langen
in jenem Himmel, den wir einst gekannt.

Lass unsre Wünsche auf die Reise gehen.
Das große Sehen, es bleibt ungestillt.
Wir sehen unser Glück im Wind verwehen
und rufen Halt! doch keine Träne quillt.

Geschrieben: 16:01, 28.03.2007
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