Asia - Here I come...

Chang Kong, Luang Pra Bang und Vang Vieng

04:20, 19.02.2008 1 Kommentare Link
Sabadi zusammen

Tut mir leid, dass ich mich so lange nicht gemeldet habe, aber das Internet hier in Laos ist noch langsamer als in Thailand.
Mein Trip nach Laos startete mit einer 6stuendigen Minivanfahrt nach Chang Kong, eine kleine Stadt auf der thailaendischen Seite des Mekongs. Da diese Stadt zwischen Bergen, Fluss und Touris eingeklemmt liegt, wird es dort zur Nacht hin recht kuehl - mein erster Einsatz fuer den Pullover. Ich lernte waehrend dieser Fahrt Tracy und Nancy aus Kanada kennen, sowie Collin aus den USA, Justin aus Australien und Claire aus Bern und wir beschlossen, zumindest unser Laos-Aufenthalt zu sechst zu verbringen.

Der naechste Tag startete viel zu frueh und mit einem kleinen Boot wurden wir auf die laotische Seite des Mekongs gebracht. Dort hiess es dann Warten auf das Visa, dann Warten auf das Boot und zuguter letzt Warten auf den Kapitaen des Bootes. Als der dann endlich kam und losfuhr, war das fuer offiziell 60 Personen gebaute Schiff mit gut 150 Touris beladen - sozusagen ein Gratis-Abenteuer.  Wir fuhren an diesem Tag 7h mit dem Boot und um uns die Zeit zu vertreiben spielten wir  Saufspiele mit Lao-Lao und Snake-Whiskey. Lao-Lao ist ein laotischer Reis-Schnaps, welcher (immerhin mit 40 % ausgestattet) ungefaehr so angenehm schmeckt wie fluessige faule Eier. Beim Snake-Whiskey wird in die Flasche noch eine tote Kobra oder Skorpion oder beides gestopft, das ganze mit Lao-Lao aufgefuellt und soll gut fuer die Potenz und geistige Faehigkeiten sein (und fuegt dem faule-Eier-Geschmack noch die liebliche Note von verwesendem Tier hinzu)

Nach langen 7h kamen wir dann in Pak Beng an, dem Dorf, in dem alle Mekong-Reisenden ihren Zwischenhalt einlegen. Und obwohl es deshalb viele Guesthouses und Hotels hat, so wollten die doch fuer ein Zimmer mit warmer Dusche tatsaechlich 30 US-Dollar. Ein Zimmer ohne warmes Wasser kostete 4 US-Dollar. Aber die wissen wie man Geschaefte macht, nach dem Tag auf dem Wasser waren wir alle ziemlich durchgefroren und wir mussten uns stark zusammenreissen, der Versuchung nicht nachzugeben. Als wir dann zu Abend assen erfuhren wir noch, dass der Ort keine Stromversorgung hat, und jedes Haus sein eigener Generator besitzt. Bestellte man also im Restaurant einen Shake fielen aufgrund des MIxers saemtliche Lichter aus. Des weiteren stellen alle ihren Generator um punkt 10 Uhr ab. War man dann nicht  im Bett brauchte man schon eine Taschenlampe oder Kerzen. Auch diese Nacht war ziemlich kuehl, doch als wir am naechsten morgen weiterfuhren, kam erstmals die Sonne wieder heraus und der zweite Teil unserer Kreuzfahrt ging beschaulich zu Ende.
Der erste Eindruck von Luang Pra Bang ist, als sei man irgendwo in einem Kaff miten in Frankreich gelandet. Der Baustil der Haeuser, ueberall Kaffees auf Franzoesisch angeschrieben - alles ist erhalten geblieben aus der Zeit der Franzoesischen Kolonie, als Luang Pra Bang Provinzhauptstadt war. Beinahe panisch vergewisserte ich mich, dass ich noch in Laos war: Eine Gruppe schwerbewaffneter Polizisten - phuuuu, Glueck gehabt. Claire hatte von einem Freund gehoert, man solle sich vom Pier aus rechts wenden und dort nach Guesthouses suchen, da es dort ruhiger und guenstiger sei. Und prompt fanden wir ein Guesthouse, welches 5min Fussmarsch von der Hauptstrasse entfernt war und von einer Familie gefuehrt wird, die nicht Englisch sondern Franzoesisch spricht.

Luang Pra Bang gehoert zum Unesco Weltkulturerbe und deshalb wird viel in die Instandhaltung und Restaurierungen aller Sehenswuerdigkeiten und Gebauede gesteckt. Die Tempel und Kolonialhaeuser haben allerdings stark gelitten waehrend der Zeit des Kommunismus und so sieht zwar alles sauber aus, aber der Glanz ging vielerorts verloren. Wir verbrachten dort 3 Naechte und besichtigten Tempel, das Nationalmuseum, ein atemberaubender Wasserfall und eine Hoehle voller Buddha-Statuen, in welcher man keine Fotos machen KANN, da (sobald der Altar mit auf dem Bild ist) der Blitz von vielen, von Auge Unsichtbaren Teilchen, reflektiert wird und man gar nix erkennen kann... Gaensehaut garantiert.

Heute machten wir uns dann auf den Weg nach Vang Vieng, eine kleine Stadt noerdlich von Vientiane, der Hauptstadt. Hier werden wir 3 Naechte bleiben und ebenfalls Wasserfaelle, Elefanten, Tempel etc besichtigen. Danach geht es weiter nach Vientiane, wo sich unsere Gruppe leider aufloesen wird. Einige gehen nach Hause, andere nach Kambodscha und Vietnam... Nur Justin und ich haben beschlossen, unsere Trips zu kombinieren, wir werden nach Vientiane suedwaerts gehen und etwa einen Monat in Thailand verbringen mit Island-Hopping.

So, das wars fuer heute. Das naechste Mal werde ich wohl aus Vientiane schreiben, aber keine Ahnung, wie das so laeuft... Bis dahin sag ich Khap t'Chai la Lai fuers lesen meines Blogs und bis auf weiteres

Jonas aka Sciro  
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tzz

23:15, 19.02.2008 Geschrieben von huhu
chan nur säge: da blib ich wohl lieber bim vodka.. =P

pass uf dich uf und no vil spass

*winkwink*


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