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Immobilenkrise USA:2007 - 2008
6 June 2007
Fragen und Antworten 20.04.2007 12:22 Forum: Ohne Edelmetallbezug


Eine einfache Frage.

Es wird immer wieder gefragt, ob auf dem US-Immobiliensektor das Ende der Fahnenstange schon erreicht sei. Die Antwort ist so einfach wie schwierig zugleich. Aber mithilfe astrologischer Daten durchaus beantwortbar. Am 18.04.2007 berichtete die Washington Post folgendes.

Notfalltreffen wegen Immobiliencrash
Zitat:
17. April (EIRNS) - Der Washington Post zufolge hielten Kräfte der Industrie, u.a. Banken, Kreditgeber, Leiter von Fannie Mae, der FDIC [Federal Deposit Insurance Corporation], Freddy Mac und Verbrauchergruppen am Montag ein „siebenstündiges Treffen hinter verschlossenen Türen" im Hauptsitz der FDIC ab. Eine Erklärung, laut FDIC Chefin Sheila Bair, besagt, daß man sich „auf das Ziel einigte, dafür zu sorgen, daß Kreditnehmer mit hochriskanten Hypotheken, die das verdienen, in ihren Häusern bleiben können".


Spica dazu:
Der chairman von Freddie Mac ist derzeit Richard F. Syron. Er ist am 25.10.1943 in Boston geboren. Uhrzeit unbekannt. ( Im übrigen hat er damit den gleichen Sonnenstand wie der Schwarze Freitag 1929 ) Man kann davon ausgehen, das er persönlich an diesem wichtigen Treffen teilnahm.
Untersucht man nun seine Daten, so findet sich in seinem Radix zum 16.04.2007 eine Uranus-180-Venus Konstellation, die den aktuellen Zeitinhalt definiert, in der sich Mr. Syron derzeit befindet. Es geht also um massive, erschreckende Finanzprobleme seiner Firma Freddie Mac, die anhalten, da diese Konstellation zum 04.09.2007 aufgrund der Rückläufigkeit des Uranus wiederkehrt.

 Das besprochene Problem ist also nicht gelöst. ( Uranus ) noch aufgehoben, sondern aufgeschoben. Man könnte auch sagen in die Zeit verdrängt. Weitere Spannungsreiche und sehr ungünstige Zeitinhalte folgen.

Saturn/jupiter am 11.07.07
Pluto/Saturn am 06.05.07 und 19.08.07 und 26.09.07
Venus/uranus am 04.09.07
Saturn/Uranus am 29.11.07
Jupiter/Saturn am 2.12.07
und last but not least:
Neptun/Jupiter am 31.03.2008

Aufgrund dieser massiven wie konzentrierten Transite bei Mr. Syron sind Lösungen nicht in Sicht. Das Gegenteil ist viel mehr der Fall und man kann schlussfolgern, dass ihm das Schlimmste erst noch bevorsteht. Anders formuliert, er noch lange nicht übern Berg ist. Seine Konstellationen werfen also ein Licht auf die Situation am US- Immobilienmarkt als Ganzes. Schön das beim Treffen all dieser wichtigen Männer der Mond im Stier stand., was uns einen Hinweis gibt auf die Grundstücke auf denen man im Land der Freien und home of the braves sein Eigenheim zum Teil ohne Sicherheiten fremd finanzieren ließ.
http://www.freddiemac.com/bios/exec/syron.html
Geschrieben von Spica um 15:29 | in:
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Mundane Konstellationen- 2011
6 June 2007
Mundane, langsamwirkende Konstellationen bis 2011.

.....Der das schrieb hat zwar ein paar zusätzliche "Dinger" nicht berücksichtigt, aber im Großen und Ganzen kommt es, was die Daten betrifft, schon hin. Dem ganzen fehlt die Deutung. .....

Eine - meine Deutung.
Ja, das neue Jahrtausend begann im Mai 2000 mit Saturn/Jupiter im Stier, der letzten großen Konjunktion seit 200 Jahren in den Erdzeichen, mit einem Paukenschlag an den Börsen: Gleichbleibende preise bei höheren Volumen und wandelte sich im Sommer 2001 zu einem Szenario. Und aus dem Terror gegen Staaten - wurde dann - schwup die wupp - jener "teuflische Pakt" den man als Staatsterror oder anders formuliert, als Staaten gegen Terror bezeichnte. Heute leben wir alle in Georges Orwell beschriebener Fiktion von 1984, indem Friede Krieg ist und so benannt wurde. Das Ganze weitet sich ab Ende 2005 bis hin zum July 2007 aus. Es kommt mit Saturn/Neptun eine tsunamische Pleitewelle auf die Systeme zu und wird ganz speziell nach meiner Meinung die Computerbranche betreffen. Ein Zusammenbruch etwa wegen eines neuen Virus auf dem Bereich halte ich für durchaus denkbar, wenn man bedenkt, das diese Saturn/Neptun Konstellation auf den Graden zwischen Wassermann/Löwe stattfindet auf der das WWW erstmals erfunden wurde. Also Überlastung dieser technischen Systeme. Computerhandel? In diesen Zeitraum der steigenden Konkurse hinein fallen dann aber noch zusätzliche von den anderen Astrologen nicht beachtete Erscheinungen mit schwerwiegenden Auswirkungen. Pluto im GZ. Sowie das Jahrhundertereignis Pluto/Neptun ala 1918. Its time to change -

Die Lage spitzt sich dann wohl, mit der tiefgreifenden Saturn/Uranus Opposition zwischen dem Oktober 2008 bis in den September 2010 zu, die meiner Meinung nach den Gesundheitssektor ( Fische ) auf der einen und den Dienstleistungsbereich ( Jungfrau ) auf der anderen Seite betreffen wird. Ein Bersten also dieser alten, längst überkommenen - bismarckschem Form der sozialen Sicherung. Good bye Lenin. Etwa so: Alle Räder stehen still, weil Uranus es so will - oder so ähnlich. Und in der Tat diese Konstellation ist nicht rosig. Sah man am Papst. Der hatte auch diese Saturn/Uranus Opposition auch zwischen Jungfrau/Fisch in seinen Geburtsdaten ( 18.05.1920 17:00 Uhr bei Krakau ) als falsch verstandenes religiöses Motiv. Hingegen fordert diese Konstellation: Freiheit ( Uranus ) statt Bürokratie ( Saturn ) Etwa als die Freiheit von der Bevormundung durch Staatsbeamte die sich gottgleich vorkommen. Also die Aufhebung aller wirtschaftlichen oder religiöser Dogmen dort, wo sie unser aller Freiheit einschränkt so etwa wie Milton Friedman es forderte:
Zitat:
eine Gesellschaft, die persönliche Freiheit schützt und erweitert, die die Regierung(en) in ihren Grenzen hält, und sie unseren Diener statt unseren Herrn sein läßt
. Also Wohlstand durch Freiheit vom Byzantinismus. Kannst du dir vorstellen das diese parasitäre Clique freiwillig geht? Ich nicht. Denn man müßte sie hinauswerfen aus den Tempeln, den Schweinestall ausmisten wie Herakles, indem sie sich nach 1989 wieder eingenistet haben. Es müßte schluß sein mit dem Wohlfahrtsstaat der sich in Konkurrenz mit dem freien Unternehmertum gesetzt hat. Wie könnt man sich das vorstellen, außer das dieser Moloch in Zahlungsschwierigkeiten gerät?

Aber, das ist auch noch nicht alles! Zusätzlich fällt in diese Zeit noch eine schwere Konstellation, nämlich Saturn-90- Pluto im Oktober 2009, womit wir wieder beim Terror sind, siehe vorangegangenen Artikel von R. Hand und damit aber auch die Rückführung aller überkanditelten KGV´s am Aktienmarkt. Aber all diese Konstellationen deuten nicht wie der Schreiber meint, auf eine Inflation hin, sondern eher wie 1930-1933, dem zeitraum in dem ähmliche Konstellationen in ähnlicher Ballung und Konzentration gegeben waren und die mit einer Serie von Bankenzusammenbrüchen einherging auf Mangel ( Saturn ) an Liquidität ( Neptun ) also auf Deflation hin und damit auch auf steigende Zinsen. Wie wirkt sich solche ein Szenario auf die Edelmetalle aus? Das müßtet ihr besser wissen als ich. Was geschieht wenn die Zinsen extrem anziehen? Etwa wie in den 80ern? War da nicht von 20% die Rede?

Wie gesagt: Its time to change und back to the roots. Würde vorschlagen, das die großen zentralistischen Systeme abgeschafft werden - dezentralisiert werden, und die Gesellschaft ihre Freiheit zurückfordert in Form von Gesells Beispiel aus 1933. Diese Modelle gibt es ja. Das andere Modell der Knechtung durch zentralistische Systeme hier durch das neue Moskau alias Brüssel, dort Peking und Washington, Sie alle kommen in der Tat in eine sehr schwere Krise. Weil die Konstellationen fordern: Weg mit falschen Richtlinien, Weg mit dem falschen Geld, Trennung vom Modell der Zentralgewalten.
Ob dieser Zentralismus diese Klippen übersteht? Ich hoffe nicht.
Und so schaut es aus, wenn man den Staat aus der Wirtschaft entfernt hat, wenn er wie die ehemalige UdSSR unter Saturn/Neptun in sich zusammengebrochen ist..

Giganten aus Stahl
Nach dem Kollaps der Sowjetunion waren die großen Stahlkombinate praktisch tot. Doch in der Stahl-Hausse erweisen sich die privatisierten Riesen als Industrie-Weltmacht --siehe Artikel.

1000 für Gold? 27 für Silber? In welcher Währung denn? Türkische Lira?
Ein Waldgänger.
Dieses Bildbeispiel gilt nur für die sozialistischen Systeme.
Geschrieben von Spica um 14:49 | in:
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Gründung Warenterminbörse
6 June 2007
RE: CBOT Gründung 20.02.2006 12:10 Forum: Ohne Edelmetallbezug


Duell der Rohstoffe - von Robert Redfeld
oder
Widder contra Fische?





Seit jeher lassen sich Rohstoffe in zwei Gruppierungen einteilen. In der einen Gruppe befindet sich das, was der Mensch aus der Erde pumpt, fördert, baggert oder hämmert. Das sind die Bodenschätze wie Öl, Gold oder Kupfer, englisch "Hard Commodities" genannt. In der anderen Gruppe ist das enthalten, was der Mensch anbaut, pflanzt, erntet oder füttert. Das sind die nachwachsenden Rohstoffe, englisch heißen diese "Soft Commodities".

Spica dazu:
Man könnte also aufgrund der starken Betonung der Widder und Fischefelder zur Gründung der CBOT 1848 und deren planetarischen Verteilungen auch schreiben:
Harte kontra Weiche Commodities
Widder contra Fische.
rot vs grün,
Metalle vs Nahrung.
Haus 1 zu Haus 12.
- pumpen, baggern, fördert ( Hard Commodities alias Fische bis Waage )
- pflanzen, säen, ernten. ( Soft Commodities alias Widder bis Jungfrau )

Nebensächliches aus der Geschichte: Sir Issak Newtons astrologischen Börsengeschäfte in 1720
Newton, Sir Isaak
04.01.1643 01:00 LMT Woolsthorpe/GB – innen
Transite vom 20.04.1720 - außen



Ein nicht zu unterschätzender Vorteil astrologischer Betrachtung ist der, das man weit zurückliegende Ereignisse anhand der feststehenden astronomisch feststellbaren Daten auf gewisse Inhalte überprüfen kann, um so, aus den gewonnen Konstellationen der Vergangenheit für die Gegenwart oder der Zukunft zu lernen. Uns liegen die Geburtsdaten des englischen Astronomen und Mathematikers Sir Isaak Newton vor, der sich neben den Berechnungen um die Gravitation sowie der Himmelsmechanik auch um so alltägliche Belange wie den `Profit aus Spekulationen` kümmerte, wie ich aus der Schrift – Manien, Paniken, Chrashs- von Kindleberger S.51 in Erfahrung bringen konnte.
Zum zweiten die astronomischen Gestirnstände zur Zeit seines `Trades´ am 20.04.1720.
Natürlich wissen wir Heutigen das die Spekulation der South Sea Company der Jahre 1720 eine maßlose Übertreibung – eine Art Spekulationsmanie darstellte, aber für Sir Isaak Newton war dies im hohen Alter von 77 Jahren eine Möglichkeit durch eine Investition an der Londoner Börse an den Kurssteigerungen der Papiere sein Vermögen aufzubessern. So soll er in diesem Investment mit 7000 Pfund engagiert gewesen sein.
Im Frühjahr 1720 stellte er fest: „ Ich kann die Bewegungen der Himmelskörper berechnen, nicht aber die Verrücktheit der Menschen.“ Dementsprechend veräußerte er seine Anteile an der South Sea Company mit einem hundertprozentigen Gewinn von 7000 englischen Pfund. Dies geschah an 20.04.1720.
Unglücklicherweise wurde er später von einem weiteren Impuls erfasst und ließ sich von dem Wahn anstecken, der im Frühjahr und Sommer jenes Jahres die Welt bannte. ( Man muß sich das bildlich vorstellen, wie ein Impuls ihn erfasste und ihn der Wahn ansteckte ) Er beging den Fehler und stieg am Höhepunkt des Marktes mit einer größeren Summe wieder ein und verlor am Ende 20.000 Pfund. Für den Rest seines Lebens konnte er das Wort „South Sea“ nicht mehr hören. Ähnlich ergeht es wohl jenen Anlegern unserer Tage wenn sie die Begriffe Telecom oder New Economy hören.
Untersucht man nun nachträglich die Zeitqualität von Sir Isaak Newton im Jahre 1720 anhand der einfachen Methode der Transite, so ergeben sich folgende Hinweise:
1. Pluto bewegte sich auf seinen Saturn zu – damit Pluto-180-Saturn =Zwang, ungünstig
2. Uranus bewegte sich auf seine Sonne zu – damit Uranus–090-Sonne =Manie; ungünstig

Parallel hierzu finden sich im Jahr 1720 mundane Konstellationen zwischen Jupiter/Uranus vor, die sich beide in 15° Waage treffen. Eine Konstellation die eine Höchstmarke kennzeichnet und die auch im Vorfeld des 1929er Chrashs gegeben war.
1. Jupiter-000-Uranus 06.10.1720
2. Jupiter-000-Uranus 24.01.1928
Des weiteren findet man eine Opposition von Saturn zu Neptun vor, die das ganze Jahr 1720 im diffusen Licht erscheinen lässt und wie man im Nachhinein erkennt, zu Fehlspekulationen, Beteiligungsverlusten und Konkursen führte.
3. Neptun-180-Saturn 1720
Solch eine ähnliche Konstellation findet sich auch im Juni 1971 wieder, die in abgewandelter aber ähnlicher Form im September 2006 wieder in Erscheinung tritt.

Ein weitere Hinweis das dieser Zeitraum sehr stark belastet ist und das Gesamte Geschehen zu irrationalem Verhalten angeregt wird. Natürlich ergibt sich in diesen Zeiten immer eine günstige Spekulationsmöglichkeit, vor allem wenn man in gewissen Positionen bearisch und in anderen bullish engagiert ist. Schließlich kann der Verlust des einen, der Gewinn des anderen sein. Wobei man am historischen Beispiel Newtons erkennen kann, das weder Alter noch technisch-mathematisches Wissen vor Manien oder Verlusten schützt, wenn man eine persönliche Beziehung zum Allgemeinen durch schlechte Zeitqualitäten hat. Newton befand sich persönlich im Soog bestimmter Ereignisse ( Pluto/Saturn) denen er sich offensichtlich nicht entziehen konnte.
Zusammenfassend und auch aus persönlichen Erfahrungen muß gesagt werden: Man sollte zu persönlich schlechten Zeiten nicht spekulieren oder sich übermäßig mit zu hohem Risiko engagieren. Aber gerade dann scheint eine Art Innerer Zwang zu bestehen der einen das Irrationale als das Vernünftigste erscheinen lässt.

Zusatz:
Thema: Börse und Astrologie
Spica

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CBOT Gründung 19.02.2006 17:57 Forum: Ohne Edelmetallbezug


Rohstoffhausse am Ende?

Manche Zeitungsartikel verwirren einen oft sehr. und man sucht nach weiteren Anhaltspunkten zur Orientierung in welche Richtung der Zug fahren wird. Hier ist so ein weiterer Anhaltspunlt. Die Daten der Gründung der Chicago Board of Trade.

Betrachten wir das ganze so, wie ich es kürzlich in einem Vortrag tat, also mal von der anderen Seite. Etwa, von der Seite der Astrologie, und legt dieser Frage die Gründung der Chicago Board of Trade aus dem Jahre 1848 zugrunde, so kommt man zu folgenden Ansichten.
Die Gründung ist nach ihren eigenen Angaben am: 03.04.1848 an einem Neumondtag erfolgt. Und man erkennt am Radix die überaus starke Besetzung von zwei Tierkreiszeichen - Fische und Widder.

Und wenn ich schreibe - überaus stark, so meine ich das auch so. Es handelt sich regelrecht um starke Ballungen von Planeten also immerhin 10 von insgeamt nur 12 Faktoren von nur 55° Grad, und damit von 55 Tagen.

Wobei diese Ballung alljährlich zwischen dem 21.02. und dem 21.04, von der laufenden Sonne überschritten wird. Die Sonne, die damit die bekannten saisonalen Aspekte wie etwa bei Zucker hervorbringt. So betrachtet sind die saisonalen Charts, die Seasonalcharts alias D.Speck erzeugt, immer Sonnencharts da spezielle nachwachsende Rohstoffe an diese Bewegung gebunden bleiben.

Was an dieser Konzentration weiter auffällt und sich dieses Jahr am 29.03.2006 wie immer alle 18.6 Jahre wiederholt, ist, dass auch zur Zeit der Gründung der CBOT die Mondknotenachse auf 00° Grad im Widder fällt. Ein Punkt, der in der astrologischen Terminologie ja immer für einen "Neuanfang" steht. Das dann wie beschrieben auf dieser Achse 00° Widder nun am 29.03.2006 eine Finsternis stattfindet deren Verlauf auch über Nigeria wandert, hebt diese Börse zur Zeit der Finsternis in den Blickpunkt.

Und die Frage ob wir schon am Ende oder erst am Anfang einer Rohstoffhausse sind läßt sich so durch weitere langsamlaufendere Transite über diese Radixplaneten auf ihren Inhalt hin überprüfen. Etwa an der Bewegung des Uranus, derimmer für 7 Jahre in einem Tierkreisabschnitt zum lagern kommt. Manche Astrologen sind ja der Meinung, das dieser Durchmarsch soziale Reformen mit sich bringt, nun ja, so kann man die Preisexplosionen natürlich auch definieren. Ich denke da aber viel radikaler. Ich denke da eher an eine Aufhebing einer bestehenden Ordnung durch Inflation. Da Inflation wie Deflation aber nicht etwas ist was gegeben, sondern gemacht wird, kein mythisches Gebilde sondern ein brutales Produkt aus Menschenhand, so kommt es ganz gwiß zu sozialen Reformen. Immer vorausgesetzt das das Soziale selbst bestehen bleibt. Kann, muß aber nicht.

Bekannt ist ja bereits, das der Planet Uranus, der für Preissprünge und Hochphasen steht , seit dem Jahr 2003 in die Fische eingetreten ist und dort bis 2010 ein Gastspiel abgibt und in der Folge nun all jene Radixplaneten der CBOT zum Schwingen bringt, die seit der Gründung der CBOT dort in den Fischen stehen.
1: Neptun
2: MC
3: Venus
4: Merkur
5: Saturn
6: Mondknoten

Das heißt, das zumindest die nächsten 7 Jahre - die Jahre dieser Börse und damit der Rohstoffe sein werden. Womit man getrost annehmen darf, dass die Rohstoffhaussse noch lange nicht ihr Ende gefunden hat. Welcher Rohstoff dabei gut abschneiden wird bleibt ein offenes Geheimnis., wie uns erst gestern die Nigerianer deutlich machten.

Hinzu kommt Saturns 2 -2.5 jähriger Aufenthalt im Abschnitt Jungfrau - einem Mädchen mit ner Ähre in Händen- wie er alle 30 Jahre vorkommt und bisher in folgende Zeiträume gefallen ist:
1: 8`1919 - 10`1921 Nachkriegszeit Weltkrieg 1 ( Hingersnot, Inflation )
2: 9`1948 - 10`1950 Nachkriegszeit Weltkrieg 2 ( Nachkriegselend )
3: 12`1977 - 10`1980 Rohstoffhausse Ende der 70er
4: 9`2007 - 10`2009

So betrachtet kann man also ziemlich sicher sein, dass wir uns erst am Anfang einer Preisexplosion bei den Rohstoffen befinden, die dann in die Höhe schnellen, wenn Saturn in die Jungfrau eintritt und die Ernten und damit das Angebot dürftiger ausfallen läßt als angenommen.
Geschrieben von Spica um 12:55 | in:
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Saturn durch die Jungfrau
6 June 2007
USA-Krieg-Inflation und 29,4 Jahre Zyklus 07.03.2005 13:57 Forum: Ohne Edelmetallbezug

Saturn durch die Jungfrau 2007-2009: Abrechnung

Der 30 Jahre Zyklus der USA
Wenden wir uns sinnvollerem zu. Wie man dem nachfolgendem Artikel entnehmen kann, kommt man auch ganz ohne Astrologie allein durch wirtschaftliche Daten und Fakten auf gewisse Intervalle und Zyklen. Zunächst der Artikel von R.Rethfeld von Wellenreiterinvest der auf J.A.Saiger´s 2003 erschiene Analyse Bezug nimmt.

Inflation statt Krieg

Es gibt Analysen, die sind beinahe zeitlos. Eine solche ist "Krieg und Frieden im Wirtschaftszyklus", die von Johann A. Saiger im Oktober 2003 bei Goldseiten.de veröffentlicht wurde. Saiger beschreibt dort den Zusammenhang zwischen Kriegen, Wirtschaftszyklen und Inflation in eindrucksvoller Weise.

Seine Kernthese lautet: Kriege und Inflation sind eng miteinander verknüpft. Durch "Reflation" wird die drückende Verschuldung erheblich entschärft. Die von Saiger postulierte, zyklische Wiederkehr der Inflation - und damit auch der Kriege - im 30-Jahres-Rhythmus hatte ich in meinem Bericht "Die These Hyperinflation" aufgegriffen. Nachfolgende ist der 30-Jahres-Zyklus dargestellt

Auf dem Chart lassen sich die 30-Jahres-Inflations-Abstände zwischen dem Ende der 10er, Ende der 40er sowie dem Ende der 70er Jahre gut erkennen. Weitere 30 Jahre später gelangt man zum Ende dieses Jahrzehnts.

In den Schlussworten seines Artikels mahnt Saiger zur Vorsicht. Offensichtlich rechnete er zum Zeitpunkt der Veröffentlichung seiner Analyse im Herbst 2003 mit einer Ausweitung der kriegerischen Aktivitäten insbesondere der USA.

Wir befinden uns im Jahr 2005, und rückblickend lässt sich die Frage nach einem weiteren großen Krieg einfach beantworten: Es gab bisher keinen; im Gegenteil. Man hätte im Jahr 2003 diejenigen für völlig verrückt erklärt, die vorausgesehen hätten, dass im Jahr 2005

# demokratische Wahlen im Irak erfolgreich durchgeführt würden
# der Tod Arafats zu einer offensichtlichen Wiederbelebung des Friedensprozesses zwischen Israelis und Palästinensern führen würde
# das libanesische Volk aufsteht und sich von seinen syrischen Besatzern zu befreien versucht
# im Sudan ein 21jähriger Krieg zu Ende gegangen ist
# US-Präsident Bush gegenüber Europa neue, versöhnliche Töne anschlägt, die von den europäischen Politikern erwidert werden.


Kriege gehen dem Höhepunkt einer Inflation zeitlich voraus. Im vergangenen Jahrhundert fanden drei bedeutende Kriege mit nachfolgend drei bedeutenden Inflationen statt. Man beachte, dass die Differenz zwischen dem Kriegsende und dem Höhepunkt der Inflation jeweils 1¾ bis 2 Jahre betrug.
Im Jahre 1973 endete übrigens auch der Yom-Kippur-Krieg im Nahen Osten.

Die Inflationsspitzen im Juni 1920 und im April 1947 bedeuteten gleichzeitig den Höhepunkt der Inflation für Jahrzehnte; der Spitze vom Januar 1975 folgte eine weitere, höhere Spitze im Juni 1980.

In allen Fällen war die Inflation im ersten Jahr des nachfolgenden Jahrzehnts vorüber: Die Jahreszahlen sind 1920, 1951, 1980. Setzt man diese Reihe fort, so lässt sich das Ende (nicht unbedingt der Höhepunkt, der bereits vorher stattfinden kann) der kommenden Inflationswelle für das Jahr 2010 oder 2011 vermuten. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass ein Krieg oder eine kriegerische Handlung aus zyklischer Sicht spätestens im Jahr 2008 beendet sein sollte. Eine mögliche Option wäre der vollständige Abzug der US-Truppen aus dem Irak in jenem Jahr. Eine Rückkehr von mehr als 120.000 Soldaten - so viele sind im Irak stationiert - würde die Inflation zusätzlich anheizen, da in den USA weitere Kaufkraft entstehen würde.

Ich betone an dieser Stelle ausdrücklich, dass es sich hier um die Beschreibung eines zyklischen Prozesses handelt. Mir ist auch klar, dass Bush oder der chinesische Präsident nicht nach der Pfeife der Zyklik tanzen, jedenfalls nicht bewusst. Die USA könnten ihre Truppen im Irak belassen und das Land faktisch annektieren, um sich Ölvorräte zu sichern; der Krieg könnte sich auf den Iran ausweiten; China könnte auf Taiwan einschlagen; das sind alles reale Möglichkeiten. Dennoch empfehle ich, die genannte Zyklik im Auge zu behalten:
Zieht Bush seine Truppen innerhalb der kommenden drei Jahre tatsächlich aus dem Irak ab, so wäre spätestens zwei Jahre danach ein wichtiger Inflationshöhepunkt zu erwarten. Ob es der Mega-Inflationshöhepunkt ist, lässt sich aus der Zyklik nicht herauslesen.


© Robert Rethfeld
www.wellenreiter-invest.de

Spica dazu:
Es ist bekannt, das Saturn in rund 30 Jahren, genauer gesagt in 29,4 Jahren den Tierkreis einmal durchwandert. Meiner Studie über die USA zufolge fällt deren AC/DC Achse auf 15° in die Zwilling/Schütze Achse. Wie folgt belegt Saturn diesen 15° Zwillingspunkt zu folgenden Zeiten.
1.April 1914 - Weltkrieg 1
2.Okt. 1942 - Weltkrieg 2
3.July 1972 - Vietnam
4.Sept.2001 - WTC
5.Juni 2031 - ????
Es waren also immer instabile Zeiten für die USA in denen dieses Land mit kriegerischen Aktionen konfrontiert war - und sein wird. Natürlich laufen auch andere Planeten über diesen heiklen, heißen oder kritischen Punkt. Im August 1945 war dies etwa Uranus.
Bekanntlich kosten Kriege Geld. Und die tatsächlichen Kosten für solch ein Unternehmen liegen erst Jahre nach dem Abschluß endgültig vor. Wie man am Inflationschart erkennt stiegen dann in den USA die Inflationsraten sprunghaft an. Zumeist dann, wenn Saturn für 2,5 Jahre durch den Abschnitt Jungfrau wanderte. Hier wird sozusagen die Rechnung für das Vorangegangene präsentiert. Saturn stand zu folgenden Zeiten in der Jungfrau.

Eintritt 00° Jungfrau - Austritt 00° Waage:
1. August 1919 - Oktober 1921
2. September 1948 - November 1950
3.Dezember 1977 - September 1980
4. September 2007 - November 2009
5. Oktober 2036 - September 2039

Es ist also auch im kommenden Fall zwischen 2007´9 - 2009´11mit einer wesentlichen Erhöhung der Infaltionsrate in den USA zu rechnen. Mit einer erheblichen Steigerung des Gold- und Silberpreises also allein aus dieser Sicht. Nicht zuletzt auch deshalb weil man der Jungfrau Sparsamkeit nachsagt oder das sie pingelig sei, gerne überprüfe, kritisch und genau rechne und damit die Dinge auf ihren realen Wert zurückführe. Siehe Warren Buffet als mögliches Beispiel.
Saturn in der Jungfrau: Berechne die Kosten in Form einer Bilanz und ermittelt den wahren Wert. Es kehrt also nach all der Propaganda und Polemik die sachliche Nüchternheit als Abrechnung zurück und die Fundamentaldaten - die man jetzt erst mutmaßt -schlagen dann durch. Es kommt zur Bodenbildung.

Rohstoffhausse am Ende?


Manche Zeitungsartikel verwirren einen oft sehr. und man sucht nach weiteren Anhaltspunkten zur Orientierung in welche Richtung der Zug fahren wird. Hier ist so ein weiterer Anhaltspunlt. Die Daten der Gründung der Chicago Board of Trade.

Betrachten wir das ganze so, wie ich es kürzlich in einem Vortrag tat, also mal von der anderen Seite. Etwa, von der Seite der Astrologie, und legt dieser Frage die Gründung der Chicago Board of Trade aus dem Jahre 1848 zugrunde, so kommt man zu folgenden Ansichten.
Die Gründung ist nach ihren eigenen Angaben am: 03.04.1848 an einem Neumondtag erfolgt. Und man erkennt am Radix die überaus starke Besetzung von zwei Tierkreiszeichen - Fische und Widder.

Und wenn ich schreibe - überaus stark, so meine ich das auch so. Es handelt sich regelrecht um starke Ballungen von Planeten also immerhin 10 von insgeamt nur 12 Faktoren von nur 55° Grad, und damit von 55 Tagen.

Wobei diese Ballung alljährlich zwischen dem 21.02. und dem 21.04, von der laufenden Sonne überschritten wird. Die Sonne, die damit die bekannten saisonalen Aspekte wie etwa bei Zucker hervorbringt. So betrachtet sind die saisonalen Charts, die Seasonalcharts alias D.Speck erzeugt, immer Sonnencharts da spezielle nachwachsende Rohstoffe an diese Bewegung gebunden bleiben.

Was an dieser Konzentration weiter auffällt und sich dieses Jahr am 29.03.2006 wie immer alle 18.6 Jahre wiederholt, ist, dass auch zur Zeit der Gründung der CBOT die Mondknotenachse auf 00° Grad im Widder fällt. Ein Punkt, der in der astrologischen Terminologie ja immer für einen "Neuanfang" steht. Das dann wie beschrieben auf dieser Achse 00° Widder nun am 29.03.2006 eine Finsternis stattfindet deren Verlauf auch über Nigeria wandert, hebt diese Börse zur Zeit der Finsternis in den Blickpunkt.

Und die Frage ob wir schon am Ende oder erst am Anfang einer Rohstoffhausse sind läßt sich so durch weitere langsamlaufendere Transite über diese Radixplaneten auf ihren Inhalt hin überprüfen. Etwa an der Bewegung des Uranus, derimmer für 7 Jahre in einem Tierkreisabschnitt zum lagern kommt. Manche Astrologen sind ja der Meinung, das dieser Durchmarsch soziale Reformen mit sich bringt, nun ja, so kann man die Preisexplosionen natürlich auch definieren. Ich denke da aber viel radikaler. Ich denke da eher an eine Aufhebing einer bestehenden Ordnung durch Inflation. Da Inflation wie Deflation aber nicht etwas ist was gegeben, sondern gemacht wird, kein mythisches Gebilde sondern ein brutales Produkt aus Menschenhand, so kommt es ganz gwiß zu sozialen Reformen. Immer vorausgesetzt das das Soziale selbst bestehen bleibt. Kann, muß aber nicht.

Bekannt ist ja bereits, das der Planet Uranus, der für Preissprünge und Hochphasen steht , seit dem Jahr 2003 in die Fische eingetreten ist und dort bis 2010 ein Gastspiel abgibt und in der Folge nun all jene Radixplaneten der CBOT zum Schwingen bringt, die seit der Gründung der CBOT dort in den Fischen stehen.
1: Neptun
2: MC
3: Venus
4: Merkur
5: Saturn
6: Mondknoten

Das heißt, das zumindest die nächsten 7 Jahre - die Jahre dieser Börse und damit der Rohstoffe sein werden. Womit man getrost annehmen darf, dass die Rohstoffhaussse noch lange nicht ihr Ende gefunden hat. Welcher Rohstoff dabei gut abschneiden wird bleibt ein offenes Geheimnis., wie uns erst gestern die Nigerianer deutlich machten.

Hinzu kommt Saturns 2 -2.5 jähriger Aufenthalt im Abschnitt Jungfrau - einem Mädchen mit ner Ähre in Händen- wie er alle 30 Jahre vorkommt und bisher in folgende Zeiträume gefallen ist:
1: 8`1919 - 10`1921 Nachkriegszeit Weltkrieg 1 ( Hingersnot, Inflation )
2: 9`1948 - 10`1950 Nachkriegszeit Weltkrieg 2 ( Nachkriegselend )
3: 12`1977 - 10`1980 Rohstoffhausse Ende der 70er
4: 9`2007 - 10`2009

So betrachtet kann man also ziemlich sicher sein, dass wir uns erst am Anfang einer Preisexplosion bei den Rohstoffen befinden, die dann in die Höhe schnellen, wenn Saturn in die Jungfrau eintritt und die Ernten und damit das Angebot dürftiger ausfallen läßt als angenommen.
Geschrieben von Spica um 12:46 | in:
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Langzeitprognose Pluto//Neptun
6 June 2007
Nocheinmal - und die Frage nach dem möglichen wann.. 16.06.2006 11:32 Forum: Ohne Edelmetallbezug


Am Anfang dieses threats kopierte Bognair am 11.04.2004 aus meiner homepage diese Textstelle ab.
Sie betrifft das Jahr 2006 und seine Klippen. Nun sind 3 Jahre vergangen seit ich dies veröffentlichte und eine kleine Rückbesinnung auf das zurückliegende scheint angebracht. Schön hierzu passt der Artikel von Pritchard vom Februar dieses Jahres: "Der Kreditozean trocknet aus." weil dieser den Inhalt der Saturn/Neptun Opposition ( Mangel an Liquitität ) am besten wiederspiegelt. Die Konstellation, die wir zum erstenmal am 31.08.2006 überqueren werden und auf die Zinswende am Devisenmarkt hindeutet.


Das Jahr 2006 - Achtung Klippen

Das Jahr 2006 ist unseres Erachtens ein in der Zeitgeschichte herausragendes Jahr. In ihm kommen gleichzeitig mehrere Rhythmen und Zyklen zum Tragen. Da wir wissen was Kassandra geschah, werden wir uns hüten dieses Jahr als schlecht oder gar negativ zu beschreiben, denn in ihm liegt gleichzeitig die Befreiung aus einer langjährigen Knechtschaft ( Wege zur Knechtschaft )

Im Übergang des Jahres 2006 zu 2007 endet eine Periode in der Zeitgeschichte, die mit dem März 1918 ihren Anfang nahm. ( siehe hierzu spicaSchriften ) Bedenkt man, was zu jener Zeit seinen Anfang nahm, so kommt man unweigerlich zum Wirtschafts- und Finanzsystem unserer Zeit, das nach dem 1.ten Weltkrieg 1918 mit der Loslösung vom Goldstandart etabliert wurde und im Verlaufe der Zeit: 1933; 1944; 1971; und 1993 auf diesen Gebiet mannigfaltige Veränderungen erfuhr.

Wir stehen also nicht vor einem Weltuntergang wie manche allzuschnell prognostizieren würden, sondern vor weltgeschichtlichen Umformungen auf dem internationalen Kapitalmarkt mit seiner immens hohen Überschuldung, dem möglichen Platzen der größten Kreditblase der bisherigen Zeiten, durch Aufschuldung und Neuverschuldung, durch Zins und Zinseszins.

Hier nun die astronomischen Ereignisse:

Pluto//mit Neptun Deklination im July 2006 wie 1918
Pluto auf 26° Schütze im Galaktischen Zentrum, wie 1760
Beginn eines neuen 36 jährigen KF-Zyklus der Sonne (n. Th.Landscheidt) wie 1934 und 1970 nun 2006
CM der Masseschwerpunkt wandert mit Jupiter in den Skorpion Jippii juhu für die FED Juhu rufen dann auch die Japaner
Uranos steht nach 84 Jahren wie 1923 wieder in den Fischen, zyklische Wiederkehr: Gut morgen Deutschland.

Zudem sind folgende mundane Aspekte gegeben:
27.01.2006 Jupiter-90-Neptun
17.03.2006 Jupiter-90-Neptun, Finsternis am 29.03.2006
22.06.2006 Jupiter-90-Saturn
31.08.2006 Saturn-180-Neptun
24.09.2006 Jupiter-90-Neptun
25.10.2006 Jupiter-90-Saturn
Um mögliche Aussagen und Tendenzen über die Zukunft machen zu wollen, lohnt ein Blick in die Vergangenheit.

Vom NOCH zum NICHT MEHR.

Die entscheidende Phase der Wirtschaft- und Finanzgeschichte behandelte der englische Finanzjournalist Walter Bagehot ( 1826-1877 ). So beschreibt der Erfinder der Treasury Bills in seinem Werk das Wichtigste: den entscheidenden Umschlag aus der Liquidität in die Illiquidität.

Das NOCH zum NICHT MEHR. eben konnte noch gezahlt werden, jetzt nicht mehr. Dieser vorgang ist von einer ungeheueren Präzession, weil ein Cent der nicht mehr gezahlt werden kann genügt, um eine Pleite zu definieren. Dieser Vorgang ist zeitlich nicht mehr zu dehnen. Es kommt auf den Punkt: Pay-Day. Bedenkt man dies, im Hinblick auf das Weltfinanzsystem das seit "Rich-and-Nix-on" keine Deckung mehr aufweist, der US-Dollar als Leitwährung seit 1971 zur reinen Fiatwährung geworden ist, so kann einem schon das Gruseln erreichen. So wollen wir unseren Leseren den Blick von astrologischer Seite auf dieses Problem schärfen.

Wiedereinmal ist eine 180°Grad Opposition zwischen Saturn-Neptun als Kennzeichen der Illiquidität gegeben. Was aber ist astrologische betrachtet, Illiqudität anderes als `Mangel an Flüssigen´? natürlich gibt es wie bei jeder Konstellation mindest zwei Seiten. Die eine Seite ist hier die der Gläubiger, die auf ihren Geldforderungen sitzenbleiben. Die andere Seite der selben Medaille die der Schuldner die sich durch nichtleistung ihrer Schulden zu entziehen suchen. Im höchsten Maße verschuldet aber sind die Staaten, vornehmlich die USA deren ungedeckter Dollar in den Tresoren der Zentralbanken als Sicherheiten und Devisen milliardenfach gehalten werden. Betrachtet man die Geschichte des Dollars, der nach dem 1.ten Weltkrieg 1918 zu seinem Höhenflug ansetzte, über Roosevelt, der 1933 in des USA den privaten Goldbesitz gesetzlich verbieten ließ - wie übrigens auch sein späterer Gegner Hitler und Mussolini - gelangt man zu 1944, den Grundlagen des Bretton Woods Vertages, über die von Richard Nixons durchgeführte Loslösung des Dollars vom Golddevisenstandart, zum Jahre 2006 und seinen Erscheinungen. Leider. Insofern muten wir eine Entschuldung des Großschuldners USA, entweder durch Abwertung oder gar Entwertung des US-Dollars, sowie eine Orientierungslosigkeit des Weltfinanzsystems. Spekulanten finden hier reichliche Beute. Wenn wir also schon den Blick auf solch ein Szenario richten, muß man fragen, was denn eigentlich unser heutiges Geld ist? Geld, von dem die astrologische Literatur behauptet es sei im 2.ten Haus alias im Tierkreisbild des Stieres zu finden, was wir aus unserer eigenen Forschung durchweg verneinen müssen. Denn schließlich handelt es sich bei dem heutigen Geld nicht mehr um Waren-oder Münzgeld, sondern um Buch-und Kreditgeld ohne realen Gegenwert, ohne Deckung; also um "Betrug".

Modernes Geld sind immer Geldforderungen und damit immer Schulden.

Anm; Leider denken die meisten Astrologen zu wenig über die Veränderungen innerhalb der Welt nach und übertragen, wie man ihren literarischen Schriften entnehmen kann, die Beobachtungen früherer Zeiten auf die veränderten Eigenschaften und Bedingungen der Gegenwart. Anscheinend haben sie bis heute nicht begriffen, das es sich bei dem modernen Geld nicht mehr um Waren- oder Münzgeld handelt, also um keine Sicherheiten, und konkrete Bestände mehr, sondern um reines Buch- und Kreditgeld, das zudem völlig abgehoben vom Realwert staatlich produziertes Falschgeld ist. Eintrag: 2003111cool

2006 ist also eine Zeitwende zu dem die Ereignisse der Vorjahre nur das Einleiten des Fanals bilden.

Sind Unruhen oder gar Revolutionen denkbar? Durchaus! Denn schließlich traten auch um 1933 und 1968 tumultartige Zustände auf. Schließlich sind sie immer in folge von Staatsbankrotten aufgetreten, nicht als deren Ursache, sondern als deren Auswirkung. Wir erinnern an den 16.08.1788 als Ludwig der 16.te eine Verfügung bekannt gab. Oder an den Run auf die Bank von England am 19.12.1825, an den November 1923 oder an Argentinien 2002: Hallo leute wacht auf! Das sagenhafte Wirtschaftswachstum ist durchweg kreditfinanziert. Eure Guthaben die festverzinslich irgendwo liegen, sind nur Forderungen. Was aber wenn der Schuldner nicht zahlt?



"Der Kreditozean trocknet aus"

Auf den ersten Blick sieht der "Carry Trade" wie eine moderne Version des "Goldesels" aus alten deutschen Märchen aus. Es wird Reichtum aus dem Nichts erzeugt - eine tolle Sache. Aber auch die Gewinne aus dem Carry Trade sind nicht umsonst und nicht unbegrenzt vermehrbar. Denn den höheren Zinsen im Anlageland stehen im allgemeinen auch höhere Risiken gegenüber, vor allem das Risiko des Absturzes der dortigen Währung. Genau wie bei Finanzderivaten und Hedgefonds geht es also auch hier um eine erhoffte Erhöhung des Gewinns durch Steigerung des Risikos. Zudem sind die historisch niedrigen Zinsen in den Kreditaufnahmeländern des "Carry Trade" Ausdruck einer künstlichen Liquiditätsschwemme der jeweiligen Zentralbanken. Und auch dies wird nicht ohne Folgen bleiben. Auf Dauer muß das ganze Spiel zusammenbrechen.

Island war hierfür nur das erste Warnsignal. Mit großem Schrecken beobachten die internationalen "Carry Trader" derzeit vor allem die Entwicklung in Japan, zum Teil auch in Europa. Denn die Ära der extrem niedrigen Zinsen scheint sich ihrem Ende zu nähern. Nach dem Kollaps einer gigantischen Immobilien- und Aktienblase zu Beginn des Jahres 1990 drohte das gesamte japanische Bankensystem, damals das größte der Welt, unter einem Berg fauler Schulden (umgerechnet ein bis zwei Billionen Dollar) unterzugehen. Also druckte die Bank von Japan Geld und übergab es den Banken zum Nulltarif. Seit dem Frühjahr 2001 hat sich die Bank von Japan öffentlich verpflichtet, im Interbankenhandel stets eine Überschußliquidität in Höhe von rund 300 Mrd. Dollar aufzubauen, so daß der dortige Zinssatz stets bei null Prozent verbleibt. Die offizielle Begründung ist der Kampf gegen Deflation, d.h. seit Jahren rückläufige Preise nicht nur bei Immobilien.

Doch jetzt ändert sich etwas. Im Januar 2006 war die Inflationsrate in Japan so hoch wie seit fünf Jahren nicht mehr. Die Bank von Japan kündigte nun an, ihre Nullzinspolitik schon bald aufzugeben, möglicherweise bereits beim nächsten Treffen zur Geldpolitik am 8. März. Bislang hatte die japanische Regierung, die auf einem im Vergleich zu Deutschland sehr viel größeren Schuldenberg sitzt, vor den Folgen einer Abkehr von Nullzinsen gewarnt. Aber jüngste Äußerungen von Regierungschef Koizumi deuten darauf hin, daß man einer solchen Entscheidung nicht mehr länger im Wege stehen werde. Auch in der Eurozone steigen die Zinsen langsam an. Damit wird dem internationalen "Carry Trade" die Basis entzogen. Unzählige Finanzblasen stehen damit vor dem Platzen.

Dies betrifft sowohl die Regierungaanleihen von Hochzinsländern, den sog. "Emerging Markets", als auch Unternehmensanleihen in den USA und Europa, sowie die hypothekengesicherten Anleihen von Anbietern wie Fannie Mae und Freddie Mac, die zur Zeit noch die diversen Hauspreisblasen stützen.

Ein Anzeichen für die Aufregung im Finanzestablishment ist der Beitrag von Ambrose Evans-Pritchard im Londoner Daily Telegraph vom 24. Februar mit der Überschrift "Der weltweite Kreditozean trocknet aus". Dort heißt es: "Einer nach dem andern drehen die Eurozone, die Schweden, die Schweizer und jetzt sogar die Japaner den Hahn des ultrabilligen Kredits zu, der das globale System im letzten Jahr durchspülte und den alternden Wertpapierboom am Leben hielt. Der ,Carry Trade' - wie man ihn nennt - ist für Banken und Hedgefonds eine beinahe grenzenlose Geldmaschine. Sie können annähernd zinslos in Japan oder zu 1% in der Schweiz Geld leihen, um es an irgendeinem Ort der Welt, der höhere Renditen bietet, seien es argentinische Staatsanleihen oder amerikanische Hypothekenpapiere, weiterzuverleihen."

Pritchard zitiert David Bloom von der Bank HSBC, jeder Markt der Welt sei inzwischen vom "Carry Trade" befallen. Und dies werde im Laufe des Jahres "ein böses Ende nehmen."

Der britische Finanzanalyst Stephen Lewis kommentierte: "Es gibt mehrere hundert Milliarden Dollar an Positionen im Carry Trade, die man abwickeln wird, sobald sie unprofitabel werden." Sobald die Bank von Japan die Zinsen anhebt, werden wir "einige spektakuläre Auswirkungen" sehen. "Die Welt hat so etwas noch nie durchgemacht, daher ist das Risiko von Fehlern hoch."

Spica dazu:
Meiner bescheidenen Meinung nach, hat der Goldpreis aus astrologischer Sicht am 12.Juni seinen Boden gebildet.
Geschrieben von Spica um 12:20 | in:
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Plutonische Denkanalogien
6 June 2007
Plutonische Denkanlogien 26.12.2005 18:05 Forum: Ohne Edelmetallbezug


Pluto, einmal anders betrachtet.

Von Pluto sagt man; er sei das Erotische und Dämonische. Andere Astrologen wiederum behaupten er sei Symbol für das "Verdrängte", für das ´nicht-ins-Leben´ gebrachte. Für die meisten Astrologen aber ist er "Macht und Masse" . Vielleicht hängt es damit zusammen, das Pluto 1930 entdeckt wurde. Man verbindet seinen Namen mit dem Plutonischen, als Ausdruck für den römischen Unterweltsgott.
Aber, dieser Planet ist nicht nur Symbol in jenen Denkkategorien, sondern er hat auch im Wirtschaftsdenken seine Zuordnung.
Angenommen, das astrologische Denkmodell stimmt, und der Stier, der das zweite Haus verkörpert, wäre nicht nur konkreter Bestand, der sich durch Abgrenzung und Sicherung speziell der Rechtsordnung ergäbe, so liegt - Astrologen wissen dies bereits - dem 2.ten Haus Stier, das 8.te Haus/Skorpion/ gegenüber, dem Haus und Tierkreis dem der Planet Pluto zugeordnet wird. Da gegenüberliegende Zeichen immer das ergänzende Gegenteil bedeuten, stellt sich die Frage:
Was das Ergänzende von Bestand, Sicherung und Eigentum ist?

Astrologisch gesehen ist dies sehr einfach. Das Gegenteil von Stier ist Skorpion. Das Gegenteil von Stier-Venus damit Skorpion-Pluto und definiert dei Bestandsachse. Nur nützen einem solche Aussagen sehr wenig, weil sie nur Symbolismen ansprechen. Doch wie könnten sich solche Symbolismen in der konkreten Welt niederschlagen? Wenn wir dieser Spur im Denken weiter folgen, so ergibt sich, dass das Gegenteil von Sicherung die Nicht-Sicherung, also das Risiko ist.
Das Gegenteil von Ansammlung zum Bestand wäre demnach die Schmälerung oder Reduzierung des Bestands.
Das Gegenteil von Eigentum wäre, als das 2.te Haus des Anderen das fremde Eigentum, der fremde Besitz und damit die Vorstellung vom Reichen und Reichtum und man kommt in die Nähe der Begriffe von Macht und Einfluß und auch dem gemeinsamen Besitz. In dieser Hinsicht reicht der Einfluß des Reichen weit. Ein Einfluß der nicht unbedingt die Präsenz des Eigentümers fordert. Reiche Menschen aber fangen normalerweise mit ihrem Reichtum, ihrem Besitz und Vermögen etwas an. Etwa derart, das Sie ihr Geld verleihen. Für dieses Leihen und Kreditgeben wollen sie Sicherheiten Verpflichtungen oder sonstige Verbindlichkeiten, etwa in Form von Grund und Boden, oder sonstigen realen Sicherheiten.
Sie vergeben Kredite, verleihen ihr Geld auf Zeit, gegen Gewährung von Sicherheiten und verlangen dafür Zinsen. Nun beginnt jener Kreislauf den schon so mancher Religionsstifter verteufelte und als unreligios - als Wucher bezeichnete. ( s. Martin Luther )
Das Verhältnis Stier zu Skorpion unter dem Aspekt der Wirtschaft betrachtet, wäre also Eigentum, das, weil man Geld für irgendwelche Unternehmungen benötigt, das man als Sicherheit einsetzt, es beleihen läßt und dafür zu einem reichen Privatmann, einem Bankier oder zu einer staatlichen Bank geht - der/die ebenfalls etwas besitzt - und sich gegen Aufpreis und Mehrwert etwas zu leihen nimmt. Weil man Heute etwas braucht, das man aber erst morgen zahlen könnte. Dieser Mehrwert – Zins – ist es, der von einem mehr Leistung abverlangt, und den sogenannten Stress entstehen lässt. Der Kreditnehmer gerät dadurch unter Druck und wird unfrei. Denn er muss mehr zurück geben als er erhalten hat, und dem gemäß mehr abarbeiten, mehr Arbeit und Gegenleistung erbringen. Nicht umsonst bezeichnen viele Astrologen den Skorpion als Verpflichtung und Notwendigkeit, auch wird ihm, ohne zu wissen warum, die Abhängigkeit sowie Sklaverei wie Pressung zugeordnet. Skorpion ist in meinem Denken der Mehrpreis, der Aufpreis, der Zins der gezahlt werden muss für ein Verlangen, einen Kredit.


Pluto-Skorpion, ist also nicht nur der Besitz des Anderen und der reiche Plutokrat, nicht nur die Plutokratie, nicht nur der Kredit, sondern vor allem auch der Zins mit dem Zinseszinseffekt. Jenem Effekt, der dafür sorgt das sich selbst bei niedrigen Zinssätzen – etwa von 5% der ausgeliehene Betrag innerhalb weniger Jahre verdoppelt oder innerhalb von 20 Jahren verdreifachen kann, wenn die Zinsen höher liegen. Dem gemäß ist das Verhältnis Pluto – Venus, also Stier – Skorpion:
das Verhältnis von Schuldner zu Gläubiger.

Wenn Pluto auf die Venus trifft, also Skorpion auf den Stier, so trifft der Zins das Eigentum und es entsteht daraus kein linearer, sondern ein progressiver gefährlicher Prozess, der so weit gehen kann, das der Zins als Zinsbelastung das Eigentum verschlingt.




Kaufe Heute – zahle später.

Die Frage die sich stellen könnte ist: Warum ein Grundstückseigentümer -alias Stier- zu einem Kreditgeber geht, um seinen Besitz, oder auch nur Teile seines Eigentums zu beleihen?
· Zu einem, um flüssig ( liquide ) zu werden, denn Grund und Boden sind Immobilien, sind also nicht mobil, nicht flüssig. Zu römischer Zeit, etwa als Bauer um sich liquide Mittel zu borgen womit er Saatgut einkaufen konnte.
· Zum anderen, weil der Eigentümer heute Wünsche hat, die er nicht erst Morgen, sondern jetzt und Heute, nicht in der Zukunft sondern in der Gegenwart befriedigen will und damit bereit ist mehr Geld zurück zu bezahlen.
· Er benötigt also etwas, das er sich erst Morgen – also in Zukunft hätte kaufen können - indem er es angespart hätte, - schon Heute. So holt er das Noch-nicht-gegenwärtige, das vor der Gestalt der Gegenwart liegende ( döbereiner ) jetzt und hier in die Gegenwart. Der Vorgang heißt Kreditnehmen. Über einen Kredit, mit dessen Geld er Heute etwas ganz Bestimmtes kaufen kann, das er sich Heute noch nicht leisten könnte. Sei es, das er als Unternehmer eine Produktion anregen muß, oder sei es, als Arbeiter der sich ein bescheidenes Haus kaufen will um sich den Mietzins zu sparen.. Der eine investiert seinen Kredit wieder, um in Zukunft durch Produktion Gewinne zu erwirtschaften die höher liegen sollen als der Zins für den Kredit - der andere um Besitz anzuhäufen. Beide nehmen beim Skorpion, beim Kreditgeber Schulden auf, denn was anderes ist ein Kredit als Schulden? Das aber kostet Mehrgeld: Zinsen.
· Damit aber wird vorübergehend aus dem Stier, dem Eigentümer ein Schuldner. Es entsteht das Gläubiger-Schuldnerverhältnis.
Weiter gedacht zeigt dieser Denkansatz, das nun derjenige der Kredit gegen Sicherheiten genommen hat, nun Forderungen mit einem Mehrwert zu bringen hat.
Das heißt; das der Schuldner nun mehr zurückzahlen muss als er sich ursprünglich ausgeliehen hat und für diesen Mehrwert mehr leisten, mehr arbeiten muss. Es erhöht sich damit auch seine Produktion und zwingt ihn Mehrleistung ab. Entweder er verdient in Zukunft in der gleichen Zeit mehr Geld, oder aber er muss bei gleichem Verdienst länger arbeiten. Dieser Mehreinsatz geht dann aber zu Kosten der freien Zeit.
Aber auch der Kreditgeber hat nun was in Händen. Nämlich seine schriftlich fixierte Forderung, als Wechsel oder sonstiger Art der Schuldverschreibung. Das von seiner Sicht aus fremde Eigentum jedenfalls ist mit einer Hypothek belastet.
Pluto ist demnach nicht nur die Forderung, die der Schuldner durch einen Mehraufwand an den Kreditgeber zurückzuzahlen hat – die Belastung, sondern die erhöhte Forderung. Davon existieren alle modernen Staaten. So geraten alle Kreditnehmer unter Druck. Auch ist dieser Kreditvertrag ob als Wechselgeschäft oder als Barkredit per Gesetz bindend und verpflichtend - ja zwingend. Anders ließe sich die heutige Gesellschaft nicht denken. Dafür sorgt nun jene Instanz die wir Staat nennen, als Institution die jene Gesetze schuf und seine Einhaltung überwacht, damit aber nicht nur die Sicherheit des Eigentums gewährleistet, sondern auch die Sicherheit der Forderungen verbürgt Die gleich dem Eigentum als Forderung eine Form des Eigentums ist, die in Zukunft fällig wird. Damit berühren wir natürlich auch den so schwierig zu definierenden Begriff des modernen Geldes, das kein Münz- oder Warengeld mehr ist, wie in früheren Zeiten, sondern Buchgeld als Geldforderung.


Gläubiger oder Schuldner?
Folgt man diesem Gedanken immer weiter, so gelangt man auch zu der Idee von Börse und Aktie. Was sind Aktien? Wer verteilt Sie, oder warum werden solche Papiere herausgegeben usf.
Ein Unternehmer braucht Geld. Er geht zur Bank. Die gibt ihm nichts. Denn sie sagt, das sei Risikokapital. Also wendet sich der Unternehmer über den Handelsplatz Börse an den Sparer und sagt: Hallo Leute - ich habe eine gute Idee, wenn ihr mir für diese Idee heute euer Geld borgt, so erhaltet ihr es morgen mit dem zukünftigen Gewinn, den ich mit den Produkten machen werde, wahrscheinlich mehr Geld zurück. Sprich: Euer eingelegtes Geld mit Zinsen zurück. Eine versprochene Gewinnbeteiligung; die Dividende. Er verkauft also Anteile seiner Firma. Kauft nun ein Sparer für sein Geld Aktien, beteiligt er sich also mit seinem Geld an dieser Firma, wird fremder Bestand zu einem gewissen Anteil zu eigenem rechtmäßigem Besitz. Damit gelangt Pluto ins zweite Haus: Pluto Haus 2!
Besitz von Aktien, und kennzeichnet so den Besitz von Geldforderungen.
So zeigt sich, das immer bei negativen mundanen Plutoverbindungen etwa Pluto-Saturn, an den großen Aktienmärkten die Werte fallen. Was aber fällt? Nicht der reale Wert, sondern der Wert der Forderung in Geld ausgedrückt. Demnach ist Pluto also die Geldforderung, die Bringschuld. Das Versprechen, der geleistete Schwur und Eid: Ich verspreche dir, dies in der und der Zeit zurück zugeben. Mit diesem Verhältnis aber ist eine Dynamik in der Welt, die unsichtbar wirkt und die ursprünglich nicht da war. Jeder Kreditnehmer muss mehr und mehr tun für das Geld, weil man immer mehr dafür zahlen muss, weil über den Effekt des Zinseszinses die zukünftige zeit nicht nur geringer wird, sondern die Schuld kontinuierlich wächst.

Was also ist Geld?
Wenn also der Stier in der Astrologie - wie es landläufig heißt - das Geld sein soll, ist dies nur insofern richtig, als es sich um Sachwerte handelt, die einen entsprechenden realen Geldwert darstellen. Aber weder Stier noch Venus können im astrologischen Denkmodell das Geld sein, noch dem Prinzip des modernen Buchgeldes entsprechen. Nur deshalb, weil sich Stiergeborene so intensiv mit dem Thema Geld und Sicherheit beschäftigen?
Stier ist auf gar keinem Fall Kreditgeld. Kreditgeld ist nämlich Skorpion, das astrologische Gegenüber. "Das Verdrängte" Ob nun einer als Gläubiger oder Schuldner dabei auftritt ist zunächst nicht zu sagen. Da man nicht weiß auf welcher Seite des Geldstroms er steht. Ob er Pluto auf dem Aktiv oder dem Passivkonto stehen hat. Erst durch die Kombination, kann erkannt werden, wo der Herrscher des 2.ten Hauses steht. Herrscher von 2 in 12 etwa: Kein Bestand vorhanden. Damit wird der Pluto in diesem Horoskop aller Wahrscheinlichkeit nach auf der Schuldnerseite auftreten. Er wird ein Schuldner sein respektive als Schuldner geboren, da er nur wenig oder keine Sicherheiten anbieten kann, die ihm Kredit einräumen könnten. Bleibt ihm nur sich selbst, seine Arbeitskraft oder sein Know How als Sicherheit anzubieten.

Macht, Masse und Glaube.
Kredit kommt von ( lat; Glauben) Der Kreditgeber glaubt dem Kreditnehmer, das er den geliehenen Betrag mit Zins und Zinseszins, in der und der Frist zurückzahlt, deshalb Gläubiger. Diese Rückzahlregelung wie Verpflichtung steht unter staatlicher Aufsicht und gehört zu den Rechten und Pflichten die sich aus Geldgeschäften ergeben. Da wir in einer Zeit leben, in der sich die gesamte Welt einschließlich der Staaten verschuldet haben und immer weiter verschulden, entsteht für jeden Lebenden der unausweichliche Zwang dieses Zinsspiels, das Spiel der Spiele mitzuspielen, ob man will oder nicht. Einmal angefangen, kommen selbst Staaten nur schwer aus diesem teuflischen Kreislauf der Zinsspirale heraus.
Natürlich ist dieses teuflische System ein Gemachtes, bei der die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer werden müssen – notgedrungen, weshalb der derzeitige Stand der internationalen Währungssysteme astrologisch unter diesen Gesichtspunkt neu betrachtet werden müßte.

Plutoverbindungen:
· Mars/Pluto: Die aggressive Forderungsvernichtung. Der Haß auf die Reichen die Verfolgung der Gläubiger: Der Gläubigermord. Risikoversicherungen. (Münchner Rück Mars-00Pluto)
· Saturn/Pluto: Der Forderungsverlust. Der Zinsrückgang: Niedrige Zinsen, weil keiner Kredite haben will. Ankurblung der Konjunktur durch Billiggeld. ( 1931,1966,2001 Saturn-180-Pluto ) Wenig Kreditnachfrage.
· Jupiter/Pluto: Steigende Zinsen. Gewinn und Gewinnmitnahmen. Kreditausweitung.
· Venus/Pluto: Kreditverträge und Kreditgesetze. Kredite und Kreditvereinbarungen.
· Merkur/Pluto: Handel mit Krediten und Zinsen Lombard, Diskontsatz ergo: Banken und Währungssysteme. Börse (NYSE Merkur-90-Pluto)
· Uranus/Pluto: Die Brechung der Zinsknechtschaft 1934 einer der Hauptbestandteile des ehemaligen NS-Regimes. Währungsänderungen.
· Neptun/Pluto: Der heimliche, verborgene Kredit ( Schulden ) Schuldendienst. Neue Schulden um die alten Zinsen zu bezahlen. Aufschuldung und Neuverschuldung. Verarmung. – Wechselreiterei. Kreditbetrug.
· Mond/Pluto: Hypotheken. Kreditgesellschaft.
· Sonne/Pluto: Notenbanken. Banknotenhersteller. ( FED Sonne-180-Pluto ) Goldausleihungen.
So zeigt sich auch in der Symbolik der Börse, das Stier und Skorpion, alias Bulle und Bär nicht nur Hausse und Baissezeiten wiederspiegeln., sondern auch den Zins und das Eigentum. Wen wundert es da, das die Zinssätze sich ändern wenn Venus durch den Skorpion wandert?

Spica dazu:
Nun wandert seit Oktober 2005 Jupiter durch den Abschnitt Skorpion, wird darin rück - und wieder vorläufig und verläßt diesen Bereich im November 2006. Wenn also mein Denken richtig ist, kommt es zu einer weiteren - immensen Kreditausweitung und stark steigenden Zinsen, die dann noch in diesem Jahr wie Sommer 1998 im Falle der LCTM Krise unter Saturn-90-Neptun auch in diesem Jahr den Finanzmarkt unter Saturn-180-Neptun einbrechen läßt. sie steht den ahnungslosen Anlegern in der 2.ten Jahreshälfte bevor. Und wie reagiert der Gold- und Silberpreis darauf? Durchaus günstig, würde ich mal weiter annehmen., auch deshalb weils mit den verborgenen ( Neptun ) Kreditvergaben ( Pluto ) = Wechselreiterei unter der // Parallele zum showdown kommt. Modell Gary Cooper: Zwölfuhrmittags. Das bedeutet, das Neptun wie anno 1913 über Pluto die Oberhand gewinnen wird.

Weitere Jahresereignisse, wie der gleichzeitige und wunderschöne Mars/Saturn Transit über Mister GWB´s Ascendenten bei 7,5° Löwe am 18.Juni 2006 inbegriffen. Schließlich braucht das Amerikanische Desaster unter Neptun-180-Saturn irgendwelche Sündenböcke. Mal sehen wer hier freiwillig die Hände hebt um sich zu melden, denn auch die Sonne des iranischen Präsidenten ist gleichzeitig stark belastet.
Eingeläutet, wird dieser Event wohl offensichtlich zur Sonnenfinsternis am 29.März 2006.

Anm Spica: An diesen 29.03.2007 begann die FED die offiziellen M3 Zahlen zu verheimlichen, resp. diese zu verbergen, in etwa so, wie sich die Sonne zur Zeit einer Finsternis hinter dem Mond verbirgt. Dem folgen dann weitere Auslösungen.
Geschrieben von Spica um 12:14 | in:
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Planeten im Juni 2007
6 June 2007
Planetenbewegungen im Juni 2007
Zeichenwechsel, Rückläufigkeiten und Aspekte
Mars Sextil Chiron 5.Juni 8:25
Venus - Löwe 5.Juni 19:59
Sonne Opposition Jupiter 6.Juni 1:12
Sonne Trigon Chiron 6.Juni 16:57
Sonne Quadrat Uranus 9.Juni 22:08
Sonne Sextil Mars 11.Juni 12:25
Sonne Sextil Saturn 11.Juni 21:39
Mars Trigon Saturn 12.Juni 0:42
Sonne Trigon Neptun 13.Juni 9:29
Mars Sextil Neptun 13.Juni 22:36
Merkur rückläufig 16.Juni 1:40
Sonne Opposition Pluto 19.Juni 8:49
Venus Trigon Jupiter 20.Juni 0:47
Mars Trigon Pluto 21.Juni 15:36
Sonne - Krebs 21.Juni 20:06
Venus Opposition Chiron 22.Juni 8:26
Uranus rückläufig 23.Juni 16:43
Mars - Stier 24.Juni 23:26
Saturn Opposition Neptun 25.Juni 17:52
Sonne Konjunktion Merkur 28.Juni 20:39
Venus Opposition Neptun 30.Juni 17:33
     

 

DER MOND IM JUNI 2007
Datum Zeichenwechsel Uhrzeit
2.Juni >> Konjunktion Pluto 13:26
2.Juni in Steinbock 17:06
4.Juni >> Opposition Venus 23:43
5.Juni in Wassermann 1:14
7.Juni >> Sextil Pluto 3:44
7.Juni in Fische 7:21
9.Juni >> Quadrat Pluto 7:48
9.Juni in Widder 11:22
11.Juni >> Trigon Pluto 9:54
11.Juni in Stier 13:26
13.Juni >> Quadrat Neptun 1:17
13.Juni in Zwillinge 14:24
15.Juni >> Neumond 5:15
15.Juni >> Opposition Pluto 12:02
15.Juni in Krebs 15:48
17.Juni >> Quadrat Mars 9:44
17.Juni in Löwe 19:28
19.Juni >> Sextil Sonne 23:22
20.Juni in Jungfrau 2:47
22.Juni >> Quadrat Pluto 8:52
22.Juni in Waage 13:45
24.Juni >> Sextil Pluto 21:22
25.Juni in Skorpion 2:25
26.Juni >> Quadrat Saturn 22:22
27.Juni in Schütze 14:20
29.Juni >> Konjunktion Pluto 19:05
30.Juni in Steinbock 0:04
30.Juni >> Vollmond 15:45
 
Quelle: The Rosicrucian Ephemeris - Meridian
Geschrieben von Spica um 12:07 | in:
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Kurzbiographie: J. Livermore
6 June 2007

Jesse Lauriston Livermore - eine Kurzbiographie



von Ralph Malisch
Es gibt viele Geschichten und Geschichtchen über Jesse Lauriston Livermore

Die Fakten: Geboren am 26. Juli 1877
Gestorben am 27.November 1940

Dazwischen liegt ein Leben, das so schillernd und faszinierend war, wie kaum ein zweites in der Branche. Schon zu Lebzeiten umwehte ihn der Hauch des Mystischen und Geheimnisvollen - ein Image das dem "Großen Bär" und "Einsamen Wolf" keineswegs unangenehm war. Seine Lebensgeschichte bildete auch die Vorlage für d e n Börsenklassiker schlechthin:

"Reminiscences of a Stock Operator".

J.L., wie er genannt werden wollte, fiel schon als Kind durch seine schnelle Auffassungsgabe und seine weit überdurchschnittliche mathematische Begabung auf. Mit 13 Jahren allerdings eröffnete ihm sein Vater, daß Bildung für das Leben als einfacher Farmer ebenso unnötig wie nutzlos sei. Als er ihn dann mit 14 von der Schule genommen hat und ihm einen Overall für die Farmarbeit überreichte, wußte J.L. was die Stunde geschlagen hatte. Seine Mutter unterstützte ihn heimlich und noch mit 14 Jahren verließ er sein Elternhaus mit nur 5 $ in der Tasche.

Es zog ihn nach Boston. Dort angekommen erhielt er seinen ersten Job als Chalkboard Boy in der örtlichen Paine Webber Niederlassung. Schon bald interessierte er sich für die Bedeutung der Zahlen die er da anschrieb und suchte in den Zahlenkolonnen nach Mustern. Nach einigen Monaten - es war 1892 und er war gerade 15 Jahre alt - nutzte er die Mittagspausen um in einem benachbarten "Bucket Shop" (eine Art Wettbüro für Aktien) selbst auf Kursveränderungen zu spekulieren. Als sein Vorgesetzter dies bemerkte, stellte er J.L. zur Rede und drohte ihm mit Konsequenzen, falls er dieses Treiben nicht unterlasse. J.L. entschied sich für die Konsequenzen - und wurde gefeuert! So endete sein erster Job, der auch sein einziger bleiben sollte, nach kurzer Zeit unrühmlich.
In der Folgezeit verdiente J.L. sein Geld in den Bucket Shops der Stadt. Mit 16 Jahren hatte er seine ersten 1.000 $ verdient und das war für einen Jungen in seinem Alter eine Menge. Er arbeitete allein, sagte niemandem, was er tat, nahm nie einen Partner auf und borgte niemals Geld. Er war dabei so erfolgreich, daß ihm sein Ruf als "Boy Wonder" bzw. "Boy Plunger" vorauseilte. Allerdings erhielt er nach und nach in den einschlägigen Etablissements Lokalverbot, denn Gewinner waren dort nicht gern gesehen. Schließlich lebten die Shops von den Verlusten Ihrer Kunden, da Orders grundsätzlich nicht an die Börse weitergeleitet wurden und der Shop sozusagen die Bank hielt. Nachdem es aufgrund seines Bekanntheitsgrades immer schwerer wurde Geld in den Bucket Shops zu verdienen, startete er mit 2.500 $ (er hatte es zwischenzeitlich schon auf rd. 10.000 $ gebracht) seinen ersten Ausflug an die Wall Street - und scheiterte.

J.L. mußte sich 1.000 $ bei Ed Hutton leihen, der schon früh sein Talent erkannt und irgendwie einen Narren an dem Jungen gefressen hatte. Wiederum suchte J.L. zunächst sein Glück auf vertrautem Terrain, in den Bucket Shops, zumindest in denen, in denen er noch kein Lokalverbot hatte.

1899 - im Alter von 22 Jahren hatte er wieder ein ansehnliches Startkapital von 10.000 $ zusammen und wagte sich nach eingehender Fehleranalyse erneut an die Wall Street. Er profitierte alles in allem ansehnlich vom großen Bullen-Markt des Jahres 1901. Er hat es auf immerhin 50.000 $ gebracht und ging dann short. Dies war eine Lektion, die er noch lernen mußte. Das Laufband hinkte weit hinter den tatsächlichen Kursen hinterher ("fast market"). Obwohl er die Richtung des Marktes richtig bestimmt hatte, ruinierte ihn die miserable Ausführung seiner Short-Verkäufe. Er deckte sofort ein und hatte erneut alles verspielt.

Nachdem sich seine Frau weigerte ihren Schmuck ins Pfandhaus zu tragen, hieß das ein weiteres Mal Bucket Shop für J.L..

Als er wieder ausreichend Kapital zusammen hatte, kehrte er zurück zur Wall Street. Er verfeinerte sein System, er studierte insbesondere das Verhalten der Verlierer, denn ein Verlierer wollte er nicht mehr sein.

Und schließlich brach er alle Regeln - und gewann. Aus einer inneren Eingebung heraus shortet er im Frühjahr 1906, im Alter von 29 Jahren mehrere Tausend Union Pacific-Aktien. Dann, am 18. April 1906, das Große Beben in San Francisco. Erst am dritten Tag nach dem Beben brach der Markt ein. Union Pacific fiel wie ein Stein und J.L. machte einen Profit von 250.000 $.
Im Herbst 1907 hatte J.L. rd. 1 Mio. $, er war 30 Jahre und wähnte sich auf dem richtigen Weg. Nachdem er seine Shorts eingedeckt hatte, wollte er auf eine Reise nach Europa gehen. Doch sein Instinkt warnte ihn rechtzeitig, daß er lediglich eingedeckt hatte um seine Papiergewinne nicht wieder zu verlieren, also ohne wirklichen Grund. Zurück in New York ging er daher erneut massiv short. Was sich dann in der Folge in den Oktobertagen des Jahres 1907 entwickelte war ein veritabler Crash; der Börse ging schlicht das Geld aus. Am 24.10.1907, hat J.L. erstmals 1 Mio. $ verdient - an einem einzigen Tag - und der Tag war noch nicht vorüber. Er war seinen Regeln treu geblieben. Gegen Ende das Tages hatte er riesige Papiergewinne. Seine Margin war groß genug um am nächsten Tag schon zur Eröffnung die prominenten Werte in Blöcken à 10.000 Stück auf den Markt werfen zu können und dem Markt damit den Todeskuß zu geben. Wenn ihm das gelänge, wären es nicht 1 Mio. $ Profit, sondern 10 Mio. $ oder gar 20 Mio. $. Andererseits war er nicht sicher, ob der Markt danach jemals wieder öffnen würde.
J.L. zusammen mit Ed Kelley, einem Freund, auf seiner Yacht beim Fischen, eine seiner Leidenschaften. Auf dem Wasser zu sein, gab ihm die Möglichkeit nachzudenken; häufig kam er mit neuen Einfällen zurück.
Ein Besuch seines Freundes Warren Augustus Reed erleichterte ihm die Entscheidung. Dieser überbrachte die dringende Bitte, die Shortverkäufe einzustellen; eine Bitte die nicht von irgendjemandem kam, sondern von J.P. Morgan höchstselbst, schon damals eine Legende. J.L. mit 31 Jahren auf dem vorläufigen Höhepunkt seines Erfolges und seiner Macht. Er hatte es in der Hand. Auf gleicher Höhe mit Morgan - zumindest für einen Tag. J.L. willigte ein, nicht nur aus Altruismus, auch aus Kalkül. Er würde keine weiteren Aktien mehr shorten und am nächsten Tag beginnen einzudecken. Danach würde er aggressiv kaufen. Wie angekündigt deckte er am Folgetag zunächst seine Short-Positionen ein und löste durch seine Käufe eine Rally aus. Er kaufte weitere 100.000 Aktien long und konnte am Ende des Tages einen Profit von 3 Mio. $ verzeichnen.

Doch seine Freude sollte nicht lange währen. Noch im selben Jahr fand jene schicksalhafte Begegnung mit Percy Thomas, dem "Cotton King", also einem Baumwoll-Guru statt. Eine Begegnung, die ihm zum Verhängnis werden sollte. Obwohl Livermore es grundsätzlich ablehnte, mit anderen zusammenzuarbeiten und obwohl er sich gleich zum Beginn seiner Bekanntschaft mit Thomas die entscheidende Frage stellte, warum Thomas wohl pleite war, wenn er doch so gut Bescheid wußte, zog ihn Thomas doch immer mehr in seinen Bann.
Livermore warf seine über lange Jahre gewonnenen Erfahrungen nach und nach über Bord und verstrickte sich immer tiefer in sein Baumwoll-Abenteuer. Im Ergebnis kostete J.L. diese Lektion 3 Mio. $ und ließ ihn mit weniger als 300.000 $ zurück. Als er dann versuchte seine Verluste schnellstmöglich wettzumachen, beging er auch schon seinen nächsten Fehler. Über die nächsten Monate verlor er bei seinem verzweifelten Versuch das verlorene Geld zurückzugewinnen soviel, daß er schließlich als nervliches Wrack mit 1 Mio. $ Schulden dastand. Erst nach Monaten fand er die Kraft sein Verhalten zu analysieren, und erstmals wurde ihm die emotionale Komponente seines Handelns bewußt. Ursache seines tiefen Falls war sein Ego. Er war es gewohnt mit Mißerfolgen umzugehen, was ihn jedoch wirklich aus der Bahn geworfen hat, war sein exorbitanter Erfolg vom 24.10.1907. J.L. mußte sehr schmerzhaft lernen, daß Erfolg manchmal schwerer zu verkraften ist, als Mißerfolg. Im Februar 1915 mit 38 Jahren mußte J.L. seinen Bankrott erklären.

Den Kopf frei und ausgestattet mit neuem Startkapital eines alten Freundes, wagte er einen weiteren Versuch. Die Dinge entwickelten sich gut und bereits Anfang 1917 war es so weit und er bezahlte seine Schulden, obwohl er dazu aufgrund seines Bankrotts nicht verpflichtet gewesen wäre; die von ihm angebotene Verzinsung lehnten seine Gläubiger jedoch ausnahmslos ab.
Jesse Livermore hier vor dem Konkursgutachter am 15. Mai 1934.
Während der 20er Jahre war J.L. immer wieder Gegenstand von Presseberichten, er selbst kommentierte diese Berichte grundsätzlich nicht. Auch dieses Verhalten leistete der Legendenbildung Vorschub. Insgesamt waren die "Roaring Twenties" für ihn privat und beruflich wohl die beste Zeit.

Ab Sommer 1929 nahm J.L. in dem stark aufgeheizten Markt dann eine zunehmende Verschlechterung der Angebots- und Nachfrageverhältnisse wahr. Versuchsweise shortete er mehrfach Aktien in geringerem Umfang, mußte diese aber kurze Zeit später wieder eindecken, weil der Markt noch nicht bereit war und J.L. ausgestoppt wurde. Erst beim dritten Versuch hielten seine Positionen. Und dann baute er diese in bewährter Manier auf, er pyramidisierte. Diese Positionen brachten ihm während des "Großen Crashs" innerhalb von kürzester Zeit ein Bar-Vermögen von mehr als 100 Mio. $ ein. Dies ist umso beeindruckender, als am Beginn der Großen Depression halb Amerika pleite war und Bargeld einen ganz besonderen Wert darstellte. Beeindruckend war auch die Vielzahl der Morddrohungen, die er von verzweifelten Menschen erhielt, deren Existenz mit einem Handstreich vernichtet wurde und die ihn persönlich für ihr Unglück verantwortlich machten.
Jesse Livermore, der legendäre "Boy Plunger" oder "Great Bear of Wall Street", kurz nach dem Crash 1929 auf dem Höhepunkt seiner Macht; danach ging es nur noch bergab.
Er war auf dem Gipfel seines Erfolges. Dennoch blieb die Freude bei ihm weitestgehend aus. Zunehmende Depressionen, die Scheidung von seiner zweiten Frau Dorothy, der Liebe seines Lebens, ließen schließlich auch sein Interesse an dem "Spiel der Spiele" erlahmen. In der Folge schmolz sein Vermögen rasant zusammen. 1934, nur fünf Jahre nach seinem größten finanziellen Erfolg mußte J.L. erneut Bankrott erklären; er hatte alles verloren.

1939 schrieb er sein Buch "HOW TO TRADE IN STOCKS", der letzte Versuch eines Comebacks - es wurde ein Flop, auch hier hatte ihn sein legendäres Gespür für Timing verlassen. Am 27.11.1940 schließlich setzte er seinem Leben durch einen Kopfschuß auf der Toilette des Sherry Netherland Hotels ein Ende.

Spica dazu:

Aus dem Leben eines Spekulanten. Sonne in 3° Löwe - Mond in ~10° Wassermann. Aufgrund fehlender Uhrzeit keine AC/MC Achsen. Wahrscheinlich Fische AC mit Widder eingeschlossen, Neptun in Haus 1.
Manchmal ist es besser Fischen zu gehen um seine Positionen oder Gedanken zu überdenken. Ein schöner Zeitrahmen ist es allemahl wenn die Vola aufgrund der Unsicherheit steigt. Sie ist ja auch handelbar.
Geschrieben von Spica um 12:02 | in:
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Dollarhoroskop vom 15.08.1971
6 June 2007
RE: Dollar in Progress 07.05.2007 11:07 Forum: Ohne Edelmetallbezug


Hallo gutso.
Bin erst Heute von nem kleineren HamburgAusflug zurück, deshalb kommt meine Antwort auf deine Frage ein wenig zeitverzögert.
Progression auf das Dollarhoroskop - Hm? Offensichtlich kennst du den von mir geposteten Text: "Was zum Teufel für ein Dollarhorsokop" nicht. Ich verlinke es mal. ( Gedanken zu eueren Dollarhoroskopen 24.12.2004 13:05 )
Komme da nämlich zu dem Schluss, das das alte Dollarhoroskop vom 02.04.1782 seit der Goldlöslösung des Dollars vom 15.08.1971 ein falscher Ansatz ist. Da der US-Dollar zu Nixons Zeiten zu Grabe getragen wurde. Aber lies selbst.



Zitat:
Der Greenback in Nöten? 25.09.2006 14:21 Forum: Dies & Das

Eine einmal getroffene Verfügung, wie die vom 15.08.1971 ist solange in der Welt und wirkt, bis sie durch eine andere Entscheidung oder durch neuere Tatsachen aufgehoben wird. Man könnte sagen: Das diese Verfügung – kein Gold für Dollars – vom 15.08.1971 eine Art Verkündigung gewesen ist und Richard Nixon ihr Prophet.
Insofern dieses Datum einen Wendepunkt auf dem internationalen Finanzmarkt darstellte und heftigste Reaktionen auslöste und nach Meinung von Finanzexperten damals defacto einer Bankrotterklärung der alten US-Währung gleichkam, befindet sich diese Erklärung wie ihre damit verbundene Wirkung heute, nach wie vor In-der-Welt, und sie gilt für mich als das neuere Datum des gültigen US-Dollars. Ich schrieb bereits darüber hier in diesem Forum. Der Text trugt die Überschrift: Was zum Teufel für´n Dollarhoroskop. Nun kann man darüber natürlich unterschiedlicher Meinung sein und viele Astrologen die sich mit Finanzen beschäftigen – allzu viele aber sind es nicht – arbeiten nach wie vor mit dem Dollarhoroskop von Philadelphia und dem Sonnenstand von 14°50´im Krebs. 06 July 1785 Das Datum mit dem ich arbeite bezieht sich aber auf den 15.08.1971 und trägt damit einen Sonnenstand vom 21°53´ im Löwen. Ein Datum, das mit seinem Sonnenstand einen Hinweis darauf gibt, das man mit dieser nixonischen Verfügung der Goldloslösung auf legalem, imperialen Raubzug gegangen ist. ( Löwe = Eroberung , Beute, Raub ..) Also als Mittel dem Zweck dient, bestimmte strategische US-Ziele zu erreichen. Ziele die trotz Zahlungsunfähigkeit erreicht wurden. Der Rest der Welt, obwohl mit eigenen Währungen ausgestattet ist, wie der Artikel von Krassimr Petrov im Energy Bulletin zeigt, durch dessen Anerkennung, dem US-Imperium Tribut und Steuerpflichtig und bleibt von diesen einmal getroffenen Entscheidungen solange abhängig, bis andere Zahlungsformen gefunden die allgemein akzeptiert werden.
Seither gedeiht Amerka und kauft ein was es will, wann es will, wie viel es will. Waren für gedrucktes Papier und viele wissen, das diese Vormacht nur durch die Vereinbarung der USA mit den Saudis von 1972/73 aufrechterhalten wird, das der Dollar durch Öl gedeckt wird. Aber der Dollar ist nicht durch Öl gedeckt, zumal die USA selbst im Vergleich zu Ölförderstaaten, viel zu wenig Öl fördern. Nun hat diese Verfügung vom 15.08.1971 wie jedes Horoskop bestimmte Planetenstände, und Mars der für die Durchsetzung der Eigeninteressen steht, steht in diesem Horoskop in 15°39´Wassermann und zeigt seit geraumer Zeit durch den langanhaltenden Neptuntransit über diesen Marsstand, das diese Verfügung seit dem Transit 2003 schwächelt und man kann sagen, das das damals Gesetzte einem Auflösungsprozess unterliegt und von außerhalb infragegestellt wird. Das heißt, die Länder der Welt die am Schwersten unter diesem Dollardiktat zu leiden haben beginnen sich davon zu distanzieren und nach anderen Möglichkeiten zu suchen. Das ist nicht leicht. Allen voran der Irak im Jahre 2000, der es als erster wagte sein Öl statt für Greenbacks für den neu eingeführten Euro zu verkaufen. Wir kennen heute das Ergebnis dieses Versuchs. Das Land liegt in Trümmern und steht in Flammen. Fremdbesetzt.
Für die damalige hochverschuldete Regierung Nix-on, dessen Haushalt durch den angezettelten Krieg in Fernost ins Chaos geraten war, stellte diese einseitige Verfügung eine Art Befreiungsschlag dar und man kann beobachten, das Uranus in diesem Verfügungshoroskop in 11°Waage zum liegen kam. Es ist der selbe Grad, auf dem der ursprüngliche US-Dollar seinen Neptun stehen hatte. ( 11° Waage - 01.10. - ist Neptun/Uranus ) Ein empfindlicher neuralgischer Punkt also. Die Auswirkung im späteren Verlauf des sich selbst entwertenden US-Dollars war dann die Ölkrise im Oktober 1973. Auch hier wird man in diesem Horoskop fündig. Neptun erreichte im Oktober 1973 seine exakte Opposition zum Saturn des Radix. Der Ölpreis in Dollar explodierte.

Zitat:
Saturn-00-Sonne am 06.10.06 – nur alle 30 Jahre wie 1977.


Zitat:
Dieser Modus wird verstärkt durch die mundane Struktur, die derzeit zwischen Jupiter und Neptun als Quadrat gegeben ist und neuerliche Inflationsängste mit sich bringt. Ein kurzer Rückblick in die Geschichte der Finanzwelt anhand dieses Horoskops vom 15.08.06 soll zeigen, dass es sich bei diesen von mir als scheinbar willkürlich ausgewählten Datums schon um etwas handfesteres handelt, wenn man sich den August 1998 vor Auge führt. Damals wurde der langsame Transit des Pluto zum Radixsaturn exakt. ( Pluto-180-Saturn ) und löste eine Finanzkrise aus, die als Asienkrise bekannt wurde. ( LCTM ) Das Reflektierte zeigt, das es sich bei dieser Verfügung um den derzeit wirkenden Dollar handelt, der am 4.10.06 wenn die laufende Sonne sich in 10° Waage befindet den aktuellen länger wirkenden Saturntransit der am 07.Oktober 06 stattfindet, auslöst.


Spica dazu:
Wie man sieht ein unterschiedlicher Ansatz. Denn auch in der Finanzwelt gilt. Das Firmen und/oder Währungen sterben. Das manche Astrologen dann immer noch mit den Daten toter "Persönlichkeiten" -hier des Dollars - agieren, ist deren persönlicher Ansatzpunkt. Für mein Verständnis aber nicht nachvollziehbar. Ad eins.
Ad zwo: Des weiteren handelt es sich bei Währungen ja immer um Währungspaare. Es nützt einem also so eine isolierte Sonne/Jupiter Derektion alleine ziemlich wenig, wenn etwa gleichzeitig der Yen oder euro oder CHF eine noch stärkere Sonne/Jupiter Phase hätte. Man muss also hier immer zwei Seiten gleichzeitig betrachten und diese gegeneinander abgleichen. Ein schwieriges Unterfangen, aber dennoch lohnenswert.

Ad drei: Da aber Gold die Avise für all diese Papierwährungen ist und der Preis des Edelmetalls in diesem Papiergeldsystem noch in Dollars angegeben wird, kann man durchaus Schlussfolgerungen hinüber auf den Edelmetallmarkt ziehen, wenn die Ausgangsdaten stimmten, versteht sich.
Der nichtbeachtete Rich-and-Nixons US-Dollar Weltgeldbetrug - oder: die Einführung einer neuen ungedeckten Währung nach dem Dollarkollaps 1971. Sind nun 36 Jahre her. Damals wie Heute standen Saturn zu Neptun in Opposition. Damals ein verschleierter Staatsbankrott und Heute ein noch nicht registrierter US-Staatsbankrott. Bankrott geht dabei natürlich nicht der Staat - sondern seine Bürger. Wo wir wieder beim aktuellen Thema angelangt sind. Saturn/Neptun die Dritte: 31.08.2006 - 28.02.2007 - 25.06.2007

Wenn also Saturn/Neptun die "Austrocknung der Liquitität" ist, wie ich es formulierte, so ist die derzeitige Dürrephase mit den "ausgetrockneten Flüssen" und mangelndem Regen ( Saturn/Neptun ) als Bildgleichniss nur seine natürliche Entsprechnung. Was die Frage aufwirft: Für was diese Austrocknung steht? Ist etwa der Geldhahn schon abgedreht? Wer weiss. Und wie du unschwer erkennen wirst, fällt diese Saturn/Neptun Opposition bei 21° Löwe zu Wassermann exakt auf die Sonne des Nixon Dollars. Was meinst du also was dies bedeutet. Stärke?
Der Dollar hat offensichtlich Krebs. also nicht Krebs als Tierkreis, sondern als Krankheitszeichen. Hilft nur ne Totaloperation und die kommt, mit dem Saturnlauf durch die Jungfrau.
Geschrieben von Spica um 10:41 | in:
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Uranus in Fischen und Hyperinflation: 2003-2010
6 June 2007
Inflationäre Wiederkehr im Spiegel der Planeten 08.03.2007 12:01 Forum: Ohne Edelmetallbezug


Nachtrag zum Jahrestief der südafrikanischen Goldproduktion nach 84 Jahren.
Eintrag erfolgte am 17.11.2004 hier im threat.

Der Planet Uranus bewegt sich in 84 Jahren einmal um den gesamten Tierkreis. Er wird also in den oben beschriebenen 85 Jahren in etwa dort wieder stehen wo er heute 2004 steht, nämlich Anfang Fische, was auch immer das heißen mag.
Zieht man von heute 2004/2005 diese 84 jahre ab, so erhält man zwar kein exaktes Datum aber einen zeitraum um ~ 1921 damit auch einen Inhalt und demnach auch einen ähnlichen Zeitgeschmack. In Deutschland roch es um 1921 nicht nur nach Inflation; es herrschte Inflationsgefahr und so trafen sich die damaligen Regierungschefs 1922 auf der Währungskonferenz in Genua. In Deutschland gipfelte das Währungschaos in der Währungsreform vom 15.November 1923. Folgt man nun den Lauf des Uranus durch die Zeit und zieht von 1921 wieder diese besagte 84 Jahre ab, so gelangt man in die Zeiträume um 1837. An dieser Stelle möchte ich an den 1.ten Bankrott der USA erinnern, der in den Geschichtsbüchern mit folgenden Datum angegeben ist: 20.03.1837.
- 20.03.1837 Uranus in 05°54´ fische / Bankrotta USA
- 15.11.1921 Uranus in 05°54` fische / Bankrotta DR
- 10.02.2005 Uranus in 05°54` fische / Bankrotta ???
- 2089 Uranus in 05°54´ fische

Nimmt man diesen Uranus, der in jedem Tierkreisabschnitt etwa 7 Jahre verbleibt ( 84:12=7 ), etwa als Stundenzeiger einer überproportianalgroßen Uhr, so weiß man was die Uhr geschlagen hat. Es riecht nach dem schiefen Turm von Pisa, nach einer Währungsreform, Bankrott und Inflation. Die größeren Minutenanzeiger indes, wie etwa Jupiter, der für einen Umlauf ca 12 Jahre benötigt und demgemäß alle Jahre den Hintergrund wechselt, verweist den Betrachter auf die genauere Zeit indem er durch den Tierkreishintergrund des Skorpion verläuft wie zwischen 1922/ 1923, denn dort lagern nach meinen Recherchen im Sinne der "fremden Bestände - Haus 8 " die Schuldverschreibungen mit ihren Zins und Zinseszinslasten - die Verbindlichkeiten.

Spica dazu:
Bekanntlich ergibt 1923 plus 84 Jahre 2007. Die Frage ist nur, wo verbirgt sich dieser Inhalt ? So ergeben die Bankrottjahre 1837 und 1923 ( Differenz 84 Jahre ) Jahre stärkster Inflation, doch ganz gute Zeitorientierungspunkte für 2007. Natürlich ist dies nicht alles, lediglich ein zur Vorsicht mahnender Hinweis zum Zeitgeschmack.
Die sieben Jahre die Uranus benötigt um durch den Abschnitt Fische zu wandern dauert also an. Exakt von: 11.03.2003 - 30.05.2010. Dabei kommt es jährlich mit dem Sonnetransit zu einer Auslösung des Uranusstandorts. So geschehen am Montag den 05.03.2007 Sonne = Uranus. Bernanke formulierte es am 06.03.07 nach der Finanzschockwelle so:

Bernanke fordert mehr Regulation für Hypotheken-Firmen
Dienstag, 6. März 2007 23:12
FED Chairman Ben Bernanke hat den Kongress aufgefordert Hypertheken-Unternehmen wie Fannie Mae oder Freddie Mac besser zu kontrollieren. Er sieht die Gefahr, dass diese Unternehmen faule Hypotheken-Kredite anhäufen und damit die Gesamtwirtschaft beeinträchtigen könnten. Von den Gesetzgebern erwartet er deswegen rechtliche Schritte, die diesen Markt besser regulieren werden – am besten noch dieses Jahr. Ein nicht unerheblicher Teil der US Bürger hat sich im Immobilien-Boom verschuldet, um mit Häusern und Wohnungen spekulieren zu können. Diese könnte durch den schwächeren Markt für private Immobilien und einen möglicherweise unruhigen Aktienmarkt in schwere finanzielle Probleme geraten. In der Summe laufen diese Risiken in den Kredit-Portfolios von Firmen wie Fannie Mae oder Freddie Mac zusammen.

Aber auch andere Planeten aktivieren den Uranusstandort und bringen so diesen beschriebenen Inhalt aus dem Zeitlosen in die Zeit.

So etwa Mars am 29.04.2007 um 04:38 GT.
Was also interessiert einen da, die von manchen Astrologen in Astrologie Heute beschriebene Rezeption? Was interessiert einen da die dort zitierte Renaissance, außer, das diese eines der verlogensten Zeitabschnitte italienischer Geschichte darstellte. Mich ehrlich geagt wenig. Soll sie bleiben wo sie ist - in der Vergangenheit.

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Geschrieben von Spica um 10:22 | in:
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