Langzeitprognose Pluto//Neptun
6 June 2007
| Nocheinmal - und die Frage nach dem möglichen wann.. 16.06.2006 11:32 | Forum: Ohne Edelmetallbezug |
Am Anfang dieses threats kopierte Bognair am 11.04.2004 aus meiner homepage diese Textstelle ab.
Sie betrifft das Jahr 2006 und seine Klippen. Nun sind 3 Jahre vergangen seit ich dies veröffentlichte und eine kleine Rückbesinnung auf das zurückliegende scheint angebracht. Schön hierzu passt der Artikel von Pritchard vom Februar dieses Jahres: "Der Kreditozean trocknet aus." weil dieser den Inhalt der Saturn/Neptun Opposition ( Mangel an Liquitität ) am besten wiederspiegelt. Die Konstellation, die wir zum erstenmal am 31.08.2006 überqueren werden und auf die Zinswende am Devisenmarkt hindeutet.
Das Jahr 2006 - Achtung Klippen
Das Jahr 2006 ist unseres Erachtens ein in der Zeitgeschichte herausragendes Jahr. In ihm kommen gleichzeitig mehrere Rhythmen und Zyklen zum Tragen. Da wir wissen was Kassandra geschah, werden wir uns hüten dieses Jahr als schlecht oder gar negativ zu beschreiben, denn in ihm liegt gleichzeitig die Befreiung aus einer langjährigen Knechtschaft ( Wege zur Knechtschaft )
Im Übergang des Jahres 2006 zu 2007 endet eine Periode in der Zeitgeschichte, die mit dem März 1918 ihren Anfang nahm. ( siehe hierzu spicaSchriften ) Bedenkt man, was zu jener Zeit seinen Anfang nahm, so kommt man unweigerlich zum Wirtschafts- und Finanzsystem unserer Zeit, das nach dem 1.ten Weltkrieg 1918 mit der Loslösung vom Goldstandart etabliert wurde und im Verlaufe der Zeit: 1933; 1944; 1971; und 1993 auf diesen Gebiet mannigfaltige Veränderungen erfuhr.
Wir stehen also nicht vor einem Weltuntergang wie manche allzuschnell prognostizieren würden, sondern vor weltgeschichtlichen Umformungen auf dem internationalen Kapitalmarkt mit seiner immens hohen Überschuldung, dem möglichen Platzen der größten Kreditblase der bisherigen Zeiten, durch Aufschuldung und Neuverschuldung, durch Zins und Zinseszins.
Hier nun die astronomischen Ereignisse:
Pluto//mit Neptun Deklination im July 2006 wie 1918
Pluto auf 26° Schütze im Galaktischen Zentrum, wie 1760
Beginn eines neuen 36 jährigen KF-Zyklus der Sonne (n. Th.Landscheidt) wie 1934 und 1970 nun 2006
CM der Masseschwerpunkt wandert mit Jupiter in den Skorpion Jippii juhu für die FED Juhu rufen dann auch die Japaner
Uranos steht nach 84 Jahren wie 1923 wieder in den Fischen, zyklische Wiederkehr: Gut morgen Deutschland.
Zudem sind folgende mundane Aspekte gegeben:
27.01.2006 Jupiter-90-Neptun
17.03.2006 Jupiter-90-Neptun, Finsternis am 29.03.2006
22.06.2006 Jupiter-90-Saturn
31.08.2006 Saturn-180-Neptun
24.09.2006 Jupiter-90-Neptun
25.10.2006 Jupiter-90-Saturn
Um mögliche Aussagen und Tendenzen über die Zukunft machen zu wollen, lohnt ein Blick in die Vergangenheit.
Vom NOCH zum NICHT MEHR.
Die entscheidende Phase der Wirtschaft- und Finanzgeschichte behandelte der englische Finanzjournalist Walter Bagehot ( 1826-1877 ). So beschreibt der Erfinder der Treasury Bills in seinem Werk das Wichtigste: den entscheidenden Umschlag aus der Liquidität in die Illiquidität.
Das NOCH zum NICHT MEHR. eben konnte noch gezahlt werden, jetzt nicht mehr. Dieser vorgang ist von einer ungeheueren Präzession, weil ein Cent der nicht mehr gezahlt werden kann genügt, um eine Pleite zu definieren. Dieser Vorgang ist zeitlich nicht mehr zu dehnen. Es kommt auf den Punkt: Pay-Day. Bedenkt man dies, im Hinblick auf das Weltfinanzsystem das seit "Rich-and-Nix-on" keine Deckung mehr aufweist, der US-Dollar als Leitwährung seit 1971 zur reinen Fiatwährung geworden ist, so kann einem schon das Gruseln erreichen. So wollen wir unseren Leseren den Blick von astrologischer Seite auf dieses Problem schärfen.
Wiedereinmal ist eine 180°Grad Opposition zwischen Saturn-Neptun als Kennzeichen der Illiquidität gegeben. Was aber ist astrologische betrachtet, Illiqudität anderes als `Mangel an Flüssigen´? natürlich gibt es wie bei jeder Konstellation mindest zwei Seiten. Die eine Seite ist hier die der Gläubiger, die auf ihren Geldforderungen sitzenbleiben. Die andere Seite der selben Medaille die der Schuldner die sich durch nichtleistung ihrer Schulden zu entziehen suchen. Im höchsten Maße verschuldet aber sind die Staaten, vornehmlich die USA deren ungedeckter Dollar in den Tresoren der Zentralbanken als Sicherheiten und Devisen milliardenfach gehalten werden. Betrachtet man die Geschichte des Dollars, der nach dem 1.ten Weltkrieg 1918 zu seinem Höhenflug ansetzte, über Roosevelt, der 1933 in des USA den privaten Goldbesitz gesetzlich verbieten ließ - wie übrigens auch sein späterer Gegner Hitler und Mussolini - gelangt man zu 1944, den Grundlagen des Bretton Woods Vertages, über die von Richard Nixons durchgeführte Loslösung des Dollars vom Golddevisenstandart, zum Jahre 2006 und seinen Erscheinungen. Leider. Insofern muten wir eine Entschuldung des Großschuldners USA, entweder durch Abwertung oder gar Entwertung des US-Dollars, sowie eine Orientierungslosigkeit des Weltfinanzsystems. Spekulanten finden hier reichliche Beute. Wenn wir also schon den Blick auf solch ein Szenario richten, muß man fragen, was denn eigentlich unser heutiges Geld ist? Geld, von dem die astrologische Literatur behauptet es sei im 2.ten Haus alias im Tierkreisbild des Stieres zu finden, was wir aus unserer eigenen Forschung durchweg verneinen müssen. Denn schließlich handelt es sich bei dem heutigen Geld nicht mehr um Waren-oder Münzgeld, sondern um Buch-und Kreditgeld ohne realen Gegenwert, ohne Deckung; also um "Betrug".
Modernes Geld sind immer Geldforderungen und damit immer Schulden.
Anm; Leider denken die meisten Astrologen zu wenig über die Veränderungen innerhalb der Welt nach und übertragen, wie man ihren literarischen Schriften entnehmen kann, die Beobachtungen früherer Zeiten auf die veränderten Eigenschaften und Bedingungen der Gegenwart. Anscheinend haben sie bis heute nicht begriffen, das es sich bei dem modernen Geld nicht mehr um Waren- oder Münzgeld handelt, also um keine Sicherheiten, und konkrete Bestände mehr, sondern um reines Buch- und Kreditgeld, das zudem völlig abgehoben vom Realwert staatlich produziertes Falschgeld ist. Eintrag: 2003111cool
2006 ist also eine Zeitwende zu dem die Ereignisse der Vorjahre nur das Einleiten des Fanals bilden.
Sind Unruhen oder gar Revolutionen denkbar? Durchaus! Denn schließlich traten auch um 1933 und 1968 tumultartige Zustände auf. Schließlich sind sie immer in folge von Staatsbankrotten aufgetreten, nicht als deren Ursache, sondern als deren Auswirkung. Wir erinnern an den 16.08.1788 als Ludwig der 16.te eine Verfügung bekannt gab. Oder an den Run auf die Bank von England am 19.12.1825, an den November 1923 oder an Argentinien 2002: Hallo leute wacht auf! Das sagenhafte Wirtschaftswachstum ist durchweg kreditfinanziert. Eure Guthaben die festverzinslich irgendwo liegen, sind nur Forderungen. Was aber wenn der Schuldner nicht zahlt?
"Der Kreditozean trocknet aus"
Auf den ersten Blick sieht der "Carry Trade" wie eine moderne Version des "Goldesels" aus alten deutschen Märchen aus. Es wird Reichtum aus dem Nichts erzeugt - eine tolle Sache. Aber auch die Gewinne aus dem Carry Trade sind nicht umsonst und nicht unbegrenzt vermehrbar. Denn den höheren Zinsen im Anlageland stehen im allgemeinen auch höhere Risiken gegenüber, vor allem das Risiko des Absturzes der dortigen Währung. Genau wie bei Finanzderivaten und Hedgefonds geht es also auch hier um eine erhoffte Erhöhung des Gewinns durch Steigerung des Risikos. Zudem sind die historisch niedrigen Zinsen in den Kreditaufnahmeländern des "Carry Trade" Ausdruck einer künstlichen Liquiditätsschwemme der jeweiligen Zentralbanken. Und auch dies wird nicht ohne Folgen bleiben. Auf Dauer muß das ganze Spiel zusammenbrechen.
Island war hierfür nur das erste Warnsignal. Mit großem Schrecken beobachten die internationalen "Carry Trader" derzeit vor allem die Entwicklung in Japan, zum Teil auch in Europa. Denn die Ära der extrem niedrigen Zinsen scheint sich ihrem Ende zu nähern. Nach dem Kollaps einer gigantischen Immobilien- und Aktienblase zu Beginn des Jahres 1990 drohte das gesamte japanische Bankensystem, damals das größte der Welt, unter einem Berg fauler Schulden (umgerechnet ein bis zwei Billionen Dollar) unterzugehen. Also druckte die Bank von Japan Geld und übergab es den Banken zum Nulltarif. Seit dem Frühjahr 2001 hat sich die Bank von Japan öffentlich verpflichtet, im Interbankenhandel stets eine Überschußliquidität in Höhe von rund 300 Mrd. Dollar aufzubauen, so daß der dortige Zinssatz stets bei null Prozent verbleibt. Die offizielle Begründung ist der Kampf gegen Deflation, d.h. seit Jahren rückläufige Preise nicht nur bei Immobilien.
Doch jetzt ändert sich etwas. Im Januar 2006 war die Inflationsrate in Japan so hoch wie seit fünf Jahren nicht mehr. Die Bank von Japan kündigte nun an, ihre Nullzinspolitik schon bald aufzugeben, möglicherweise bereits beim nächsten Treffen zur Geldpolitik am 8. März. Bislang hatte die japanische Regierung, die auf einem im Vergleich zu Deutschland sehr viel größeren Schuldenberg sitzt, vor den Folgen einer Abkehr von Nullzinsen gewarnt. Aber jüngste Äußerungen von Regierungschef Koizumi deuten darauf hin, daß man einer solchen Entscheidung nicht mehr länger im Wege stehen werde. Auch in der Eurozone steigen die Zinsen langsam an. Damit wird dem internationalen "Carry Trade" die Basis entzogen. Unzählige Finanzblasen stehen damit vor dem Platzen.
Dies betrifft sowohl die Regierungaanleihen von Hochzinsländern, den sog. "Emerging Markets", als auch Unternehmensanleihen in den USA und Europa, sowie die hypothekengesicherten Anleihen von Anbietern wie Fannie Mae und Freddie Mac, die zur Zeit noch die diversen Hauspreisblasen stützen.
Ein Anzeichen für die Aufregung im Finanzestablishment ist der Beitrag von Ambrose Evans-Pritchard im Londoner Daily Telegraph vom 24. Februar mit der Überschrift "Der weltweite Kreditozean trocknet aus". Dort heißt es: "Einer nach dem andern drehen die Eurozone, die Schweden, die Schweizer und jetzt sogar die Japaner den Hahn des ultrabilligen Kredits zu, der das globale System im letzten Jahr durchspülte und den alternden Wertpapierboom am Leben hielt. Der ,Carry Trade' - wie man ihn nennt - ist für Banken und Hedgefonds eine beinahe grenzenlose Geldmaschine. Sie können annähernd zinslos in Japan oder zu 1% in der Schweiz Geld leihen, um es an irgendeinem Ort der Welt, der höhere Renditen bietet, seien es argentinische Staatsanleihen oder amerikanische Hypothekenpapiere, weiterzuverleihen."
Pritchard zitiert David Bloom von der Bank HSBC, jeder Markt der Welt sei inzwischen vom "Carry Trade" befallen. Und dies werde im Laufe des Jahres "ein böses Ende nehmen."
Der britische Finanzanalyst Stephen Lewis kommentierte: "Es gibt mehrere hundert Milliarden Dollar an Positionen im Carry Trade, die man abwickeln wird, sobald sie unprofitabel werden." Sobald die Bank von Japan die Zinsen anhebt, werden wir "einige spektakuläre Auswirkungen" sehen. "Die Welt hat so etwas noch nie durchgemacht, daher ist das Risiko von Fehlern hoch."
Spica dazu:
Meiner bescheidenen Meinung nach, hat der Goldpreis aus astrologischer Sicht am 12.Juni seinen Boden gebildet.
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