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6 June 2007
| Forum: Ohne Edelmetallbezug |
Duell der Rohstoffe - von Robert Redfeld
oder
Widder contra Fische?

oder
Widder contra Fische?

Seit jeher lassen sich Rohstoffe in zwei Gruppierungen einteilen. In der einen Gruppe befindet sich das, was der Mensch aus der Erde pumpt, fördert, baggert oder hämmert. Das sind die Bodenschätze wie Öl, Gold oder Kupfer, englisch "Hard Commodities" genannt. In der anderen Gruppe ist das enthalten, was der Mensch anbaut, pflanzt, erntet oder füttert. Das sind die nachwachsenden Rohstoffe, englisch heißen diese "Soft Commodities".
Spica dazu:
Man könnte also aufgrund der starken Betonung der Widder und Fischefelder zur Gründung der CBOT 1848 und deren planetarischen Verteilungen auch schreiben:
Harte kontra Weiche Commodities
Widder contra Fische.
rot vs grün,
Metalle vs Nahrung.
Haus 1 zu Haus 12.
- pumpen, baggern, fördert ( Hard Commodities alias Fische bis Waage )
- pflanzen, säen, ernten. ( Soft Commodities alias Widder bis Jungfrau )
Nebensächliches aus der Geschichte: Sir Issak Newtons astrologischen Börsengeschäfte in 1720
Newton, Sir Isaak
04.01.1643 01:00 LMT Woolsthorpe/GB – innen
Transite vom 20.04.1720 - außen
Ein nicht zu unterschätzender Vorteil astrologischer Betrachtung ist der, das man weit zurückliegende Ereignisse anhand der feststehenden astronomisch feststellbaren Daten auf gewisse Inhalte überprüfen kann, um so, aus den gewonnen Konstellationen der Vergangenheit für die Gegenwart oder der Zukunft zu lernen. Uns liegen die Geburtsdaten des englischen Astronomen und Mathematikers Sir Isaak Newton vor, der sich neben den Berechnungen um die Gravitation sowie der Himmelsmechanik auch um so alltägliche Belange wie den `Profit aus Spekulationen` kümmerte, wie ich aus der Schrift – Manien, Paniken, Chrashs- von Kindleberger S.51 in Erfahrung bringen konnte.
Zum zweiten die astronomischen Gestirnstände zur Zeit seines `Trades´ am 20.04.1720.
Natürlich wissen wir Heutigen das die Spekulation der South Sea Company der Jahre 1720 eine maßlose Übertreibung – eine Art Spekulationsmanie darstellte, aber für Sir Isaak Newton war dies im hohen Alter von 77 Jahren eine Möglichkeit durch eine Investition an der Londoner Börse an den Kurssteigerungen der Papiere sein Vermögen aufzubessern. So soll er in diesem Investment mit 7000 Pfund engagiert gewesen sein.
Im Frühjahr 1720 stellte er fest: „ Ich kann die Bewegungen der Himmelskörper berechnen, nicht aber die Verrücktheit der Menschen.“ Dementsprechend veräußerte er seine Anteile an der South Sea Company mit einem hundertprozentigen Gewinn von 7000 englischen Pfund. Dies geschah an 20.04.1720.
Unglücklicherweise wurde er später von einem weiteren Impuls erfasst und ließ sich von dem Wahn anstecken, der im Frühjahr und Sommer jenes Jahres die Welt bannte. ( Man muß sich das bildlich vorstellen, wie ein Impuls ihn erfasste und ihn der Wahn ansteckte ) Er beging den Fehler und stieg am Höhepunkt des Marktes mit einer größeren Summe wieder ein und verlor am Ende 20.000 Pfund. Für den Rest seines Lebens konnte er das Wort „South Sea“ nicht mehr hören. Ähnlich ergeht es wohl jenen Anlegern unserer Tage wenn sie die Begriffe Telecom oder New Economy hören.
Untersucht man nun nachträglich die Zeitqualität von Sir Isaak Newton im Jahre 1720 anhand der einfachen Methode der Transite, so ergeben sich folgende Hinweise:
1. Pluto bewegte sich auf seinen Saturn zu – damit Pluto-180-Saturn =Zwang, ungünstig
2. Uranus bewegte sich auf seine Sonne zu – damit Uranus–090-Sonne =Manie; ungünstig
Parallel hierzu finden sich im Jahr 1720 mundane Konstellationen zwischen Jupiter/Uranus vor, die sich beide in 15° Waage treffen. Eine Konstellation die eine Höchstmarke kennzeichnet und die auch im Vorfeld des 1929er Chrashs gegeben war.
1. Jupiter-000-Uranus 06.10.1720
2. Jupiter-000-Uranus 24.01.1928
Des weiteren findet man eine Opposition von Saturn zu Neptun vor, die das ganze Jahr 1720 im diffusen Licht erscheinen lässt und wie man im Nachhinein erkennt, zu Fehlspekulationen, Beteiligungsverlusten und Konkursen führte.
3. Neptun-180-Saturn 1720
Solch eine ähnliche Konstellation findet sich auch im Juni 1971 wieder, die in abgewandelter aber ähnlicher Form im September 2006 wieder in Erscheinung tritt.
Ein weitere Hinweis das dieser Zeitraum sehr stark belastet ist und das Gesamte Geschehen zu irrationalem Verhalten angeregt wird. Natürlich ergibt sich in diesen Zeiten immer eine günstige Spekulationsmöglichkeit, vor allem wenn man in gewissen Positionen bearisch und in anderen bullish engagiert ist. Schließlich kann der Verlust des einen, der Gewinn des anderen sein. Wobei man am historischen Beispiel Newtons erkennen kann, das weder Alter noch technisch-mathematisches Wissen vor Manien oder Verlusten schützt, wenn man eine persönliche Beziehung zum Allgemeinen durch schlechte Zeitqualitäten hat. Newton befand sich persönlich im Soog bestimmter Ereignisse ( Pluto/Saturn) denen er sich offensichtlich nicht entziehen konnte.
Zusammenfassend und auch aus persönlichen Erfahrungen muß gesagt werden: Man sollte zu persönlich schlechten Zeiten nicht spekulieren oder sich übermäßig mit zu hohem Risiko engagieren. Aber gerade dann scheint eine Art Innerer Zwang zu bestehen der einen das Irrationale als das Vernünftigste erscheinen lässt.
Zusatz:
Thema: Börse und Astrologie |
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