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Venus und Goldener Schnitt
26 June 2007

Goldener Schnitt - Goldener Winkel - Goldene Muschel

Seit langem ist bekannt, dass die Umlaufzeiten mancher Planeten und Monde in Verhältnis kleiner, ganzer Zahlen stehen, wie beispielsweise Jupiter und Saturn. So entsprechen 2 Saturnumläufe ( 2x29,4 58,8 Jahre ) 5 Jupiterumläufen zu: 5 x 11,9 = 59,5 Jahren. Es bildet sich so ein Verhältnis von 2:5. Solche Verhältnisse stabilisieren diese Bahnen langfristig gegen kleinere Störungen und sind deshalb enorm wichtig. Erst 1964 wurde entdeckt, dass auch hinreichend irrationale Verhältnisse, wie sie beispielsweise im Fall des goldenen Schnitts vorliegen, stabilisierend wirken. Derartige Bahnen werden KAM-Bahnen genannt.  Ein schönes Beispiel für den Goldenen Schnitt findet sich in Zusammenhang mit dem inneren Planeten Venus, dessen verhältnis hier kurz erklärt werden soll.

Der 8-jährige Venusring

Beobachtet man den Lauf der Venus durch den Tierkreis, so zeigt er im Wechselspiel von Sonne-Venus-Erde eine Besonderheit. Venus wird von der Erde aus betrachtet alle 19 Monate rückläufig. Was bedeutet, das dieser Planet im geozentrischen System am nächtlichen Himmel eine Schleife bildet, die dadurch zustande kommt, das diese Himmelskörper unterschiedliche Umlaufgeschwindigkeiten besitzen.
Fügt man nun alle Rückläufigkeiten der Venus in eine Tabelle ein, so zeigen diese Rückläufigen Phasen ein exaktes Muster im Ablauf von 8 Jahren. – also 2920 Tagen ( 8x365 ). In diesen Zeitraum formt Venus 5 Schleifen am Himmel, hat also 5 Umläufe von jeweils 584 Tagen hinter sich gebracht, was ebenso exakt 2920 Tage ergibt.

  • 5x584=2920

  • 8x365=2920

Es entsteht ein Verhältnis von 5 Umläufen in 8 Jahren, also ein Verhältnis von 5:3, was dem Goldenen Schnitt entspricht. ( 5:3=1,666 ) Innerhalb des Tierkreises zeichnet die Venus damit ein Fünfeck - ein Pentagramm, innerhalb dessen sich das Verhältnis des GS detailliert zeigt.
Betrachtet man diesen zyklischen Ablauf, so kehrt die eine Rückläufige Phase der Venus nach 8 Jahren - oder 2920 Tagen  - wieder an ihren Ausgangsort im Tierkreis zurück. Das  zeigt, das Venus nach 5 rückläufigen Phasen nun eine Phase am Himmel beschreibt, die im selben Tierkreishintergrund, sozusagen  wieder an der gleichen Stelle stattfindet wie 8 Jahre zuvor, was einen 8 Jahreszyklus offenlegt..

Technisches Beispiel:

  • 27.07.2007
  • 30.07.1999

  • 01.08.1991

All diese Rückläufigkeiten finden demnach nicht nur fast exakt an den gleichen Tagen,  Ende July statt, sondern auch fast exakt, mit einer kleinen Differenz von 2,5 Tagen auf  dem selben Längengrad des Tierkreises. In diesem Beispiel: 2°50`in der Jungfrau was RAMC 152°.entspricht

Verbindet man nun diese 5 Schleifen miteinander, so ergibt sich ein exaktes Fünfeck – das oben beschriebene Pentagramm. In ihm waltet das Verhältnis des Goldenen Schnitts und teilt den 360-Grad Kreis in 5 gleichgrosse Abschnitte zu je 72° Grad.

Da die Rückläufigkeit der Venus aber nicht die Reihenfolge 1-2-3-4-5-1 einhält, sondern dem Muster: 1-3-5-2-4-1 folgt, also 12 Monate zu 19 Monate, entstehen neben den Winkel von 72° - 144° - 216° - 288° - und 360°Grad, was zeigt, das die nächste Rückläufigkeit der Venus 144° versetzt stattfindet. Sie läßt also die 72° Grad aus. ein schönes Muster. Diese rückläufige Phase findet also nicht, wie man meinen könnte der Reihe nach statt, sondern folgt dem Intervall: 1-3-5-2-4-1. Das so definierte Fünfeck, wie es uns noch heute in mannigfaltgen Zeichen begegnet, ohne das der Betrachter erkennt, das diese Form auf den Venuslauf zurückzuführen ist, hat in der Geschichte zu vielen dummen wie unsinnigen Symbolen - oft mit negativen Vorzeichen geführt ( Drudenfuss )  Ein aufschlussreiches  Beispiel sie hier das beliebte Symbol, des Menschen im Kreis wiedergegeben.

oder etwa das Pentagon in Washington DC, das nach diesen Vorbild des GS erbaut wurde.


Astrologisch bedeutsam könnten sich im Sinne des GS, folgende Tage des Jahres erweisen:

  • 72° = 12° Zwillinge

  • 144° = 24° Löwe

  • 216° = 6° Skorpion

  • 298° = 18° Steinbock

Wenn man nun den Tierkreis zum Frühlingsanfang ab dem 21.03. zählt.


Bedeutung 2007:
Nun, was bedeutet dies im Jahre 2007?

Goldene Spirale

In diesem Jahr ist Venus wieder einmal nach 19 Monaten rückläufig. Das bedeutet nun nicht, wie manche Astrofreaks in unüberprüfter Manier behaupten das dann Börsenkurse rückläufig seien, was man wiederum  nicht ausschließen kann, sondern zunächst, das Venus eben an einem besagten Tag in diesem Jahr 2007 in eine Schleife eintritt, die jener aus dem Jahr 1999, also 8 Jahre zuvor ziemlich ähnelt. Genauer: Jener vom 30.07.1999. Und damals war Venus bei 2,5° Jungfrau mit einem R versehen.

Geht man nun zurück in die Geschichte um herauszubekommen welcher Zeitinhalt damals gegeben war, so wird man derart fündig, dass damals, die führenden Notenbanken beschlossen haben, nicht mehr als - wenn ich mich recht entsinne - 500 Tonnen Gold pro Jahr auf den Markt zu werfen und damit durch diese Begrenzung den Markt zum Startschuss bei 259.- Dollar je Unze verhalfen.
2007 wird diese Phase von 27.07.2007 bis zum 08.09.2007 andauern, also den gesamten August hindurch und ich gehe davon aus, dass es eine ähnliche Verlautbarung der organisierten Notenbanken in Richtung "Jungfrau", das heißt ökonomisch sinnvolles geben wird, womit die zweite Phase des Goldbullenmarktes eröffnet wird.
Nun, die Astrologie steht ja immer im Ruf unzweideutige oder vieldeutige Aussagen zu machen, ein Umstand, der wohl damit zusammenhängt, dass in den letzten 30 Jahren die Astrologie zunehmend von Esoterikern und ihrem Pseudopsychologischen Gequatsche unterwandert wurde, Gesülze das viel Freude bei den New Age Freaks hervorgerufen hat, die ihr Heil im Sternenkult untermauert wissen wollen. Ein Umstand, der der Astrologie zwar viel Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit einbrachte aber weniger das Problem der Diagnose wie Analyse der Zeit ins Zentrum rücken ließ.

Goldene Muschel und irrationale Verknüpfungen
Was also wird im August 2007 geschehen? Da wir uns in diesem Artikel mit dem GS, damit mit dem Irrationalen als Zahl beschäftigen, wollen wir den Sprung waagen zum Mythos, als Gegenpol zum rationalen Logos.  Drücken wir den Inhalt  einmal in einem Bild aus:
Venus, griechisch Aphrodite steigt auf einer goldenen Muschel reitend aus dem Meer. Und betritt die Gestade splitterfaser nackt.
Nun, man fragt sich, wie sie, die Schaumgeborene  Schönheit eigentlich ins Meer kam? Die Mythe - siehe Karl Kerenyi - berichtet davon, das Venus/aphrodite aus dem abgeschlagenen Glied des Uranos  hervorging, der von seinem Sohn Chronos, auf Befehl der Mutter Gaia entmannt worden war. Sie ist demnach nicht nur eine Liebesgöttin, sondern auch das Erscheinungsbild dessen, was gewisse Kreise in ihrer matriachalen Welt nicht haben wollen. Zudem eine Gestalt des zeugenden Uranus, des Unvorhersehbaren, aber auch der  Potenz!  Oder anders formuliert: Eines starken Goldpreises.  Unbekümmert dessen betritt sie bei Zypern die Ufer, die Schaumgeborene  Göttin  des goldenen Schnitts ( Jungfrau ) tritt an Land , betritt die Bühne der Welt und es wird erzählt, dass dort, wo sie mit ihren Füssen Land betritt Blumen gedeihen. Um im Bild zu bleiben:
Gaias Söhne sind weder an den Mythen noch  an einem starken Goldpreis interessiert, wozu auch. Sie sind auch an keiner Gestalt interessiert. Gaia und ihre titanischen Söhne haben auch kein Interesse daran den Goldpreis erstarken zu lassen, wozu auch. Schließlich haben sie ihr Papiergold, ihr Fiatgeld ihre Bonds, ihre Kriege, fest strukturiert nach matriachalen streng wissenschaftlichen Gesichtspunkten.
Was sie aber nicht verhindern können ist, das Aphrodite mitsamt ihrer Goldenen Muschel an Land gespült wird. Immer und immer wieder. Der Versuch dagegen Bollwerke zu errichten PPT einzurichten um Begegnung zu verhindern hat was Titanisches. Doch Chronos ist müde.

Fazit:
Es gibt also viele Beispiele des Irrationalen, des Goldenen Schnitts, nicht nur in der Architektur, sondern auch in der Natur selbst. An der Börse arbeitet man wie elliot Wave zeigt mit der Fibanocci Zahl.
\Phi =\frac{1+\sqrt{5}}{2} = 1{,}618033988749894848204586834365638\dots
Im Grunde sind es aber immer Abbilder und Analogien des Venuslaufs. Die irrationalste aller Zahlen kann mit rationalen Mitteln nicht exakt definiert werden. Sie ist unbegrenzt und gerade deshalb schön.  Wer es versteht fasst den irrationalen Zusammenhang in Bildern, wie Boticelli 1496. Das Schöne zeigt sich also immer nackt und im Kleide des Irrationalen.

Zusatz:
Wir bedanken uns bei C.Weiss dem Herausgeber von Astrologie Heute für die Nachbearbeitung dieses Themas "Rückläufige Venus" zum 31.07.2007. Gut gemacht!

Geschrieben von Spica um 14:18 | in:
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