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Goldwars-Zeit und Preis
12 July 2007
Gold Lease Rate.
Ein Rückblick

Ferdinand Lips schrieb in seinem Buch „Goldverschwörung“ auf Seite 210 über die Gold Lease Rate folgendes:


Die GLR, also der Zinssatz, der für den Verleih von Gold verlangt wird, ist diejenige Rate, zu der die Zentralbanken gewillt sind, ihre Goldreserven zu verleihen oder genauer gesagt, zu riskieren. Die Leasingrate ist manchmal, aber nicht immer, ein guter Indikator für Goldpreisbewegungen, denn sie spiegelt in gewisser Weise die Aktivitäten der verschiedenen Marktteilnehmer am Goldmarkt wieder. Das war auch der Fall, als einige Zentralbanken im September 1999 im sogenannten „Washington Agreement“ beschlossen, Volumen an Goldverkäufen und Verleih-Aktivitäten für die nächsten fünf Jahre zu limitieren. Die normalerweise zwischen 1 und 2% schwankende Leasingrate schoß innerhalb von weniger Stunden auf 9% in die Höhe und reflektierte damit eine fundamentale Marktveränderung und möglicherweise den Beginn einer Panik innerhalb der Verleih-Institutionen.

Am 11.August 1999 bemerkten Marktteilnehmer und Analysten eine wachsende Anspannung der Marktlage, als die 6-Monats-Leasingrate auf 4,12% stieg. Der Goldpreis notierte zu diesem Zeitpunkt bei 257.-$ ( 17°Schütze ) je Unze. Die Schlussfolgerung war, das der Leasing-Markt an Attraktivität verloren hatte. Doch als die Zentralbanken beschlossen, die Verkäufe zu begrenzen, sprang der Goldpreis innerhalb weniger Tage auf über 330.- $, und die Leasingrate stieg auf 9%, was darauf hindeutete, daß eine ernste Krise am Horizont heraufzog. Das war offensichtlich der Moment, in dem sich die dunklen Wolken über den Goldmarkt aufzulösen begannen. Tatsache bleibt jedoch weiterhin, daß der größte Überhang nicht aus Notenbank-Verkäufen stammte, sondern aus Notenbank-Ausleihungen.- als Gold-Carry-Trade bekannt, den Lips als einen Nachfolger des Yen-Carry-Trades bezeichnete.


Spica dazu:
Was sagt die Astrologie dazu? Ja, sagt sie zu diesem Thema überhaupt etwas, oder schweigt sie sich aus Unkenntnis darüber oder mangels Interesse darüber aus? Nun ist es ja immer leicht über einen Zusammenhang zu philosophieren den ein Anderer fand. Schwerer gestaltet sich dann doch die zeitaufwendige Suche nach Zusammenhängen.
Was war also los, damals im Jahre des „Washington Agreements“ 1999? gibt es zu jener Zeit irgendeinen astronomischen Anhaltspunkt? Nun, den gibt es.

Wie oben angeführt erkennt man das wichtige wie entscheidende Datum: 11.August 1999 Ein Tag wie jeder andere, sollte man meinen, doch weit gefehlt. Es war ein hervorgehobener Tag. Ich schrieb bereits darüber. Denn an diesem Tag fand quer über Mitteleuropa eine totale Sonnenfinsternis statt. Sonnenfinsternisse, von denen immer wieder behauptet wird, sie brächten Negatives. Auf den Goldpreis angewandt trifft dies allerdings nicht zu. Er explodierte, wie auch die Gold-Lease-Rate. Das sollte man wissen, wenn man sich mit diesen Dingern, Eklipsen genannt, beschäftigt. Über Finsternisse gibt es ein aufschlussreiches Buch von der Münchner Astrologin Schierstedt. Allerdings findet sich in diesem sehr interessanten Skript kein Bezug zu Gold oder zu Goldpreisbewegung. Manfred Zimmel aus Wien obliegt es, den Tiefpunkt beim Gold mit dem Stand des Pluto aus dieser Zeit in Korrelation zu bringen. Denn beobachtet man das Jahr 1999 so findet sich der laufende Pluto in 249° RAMC, was den Tiefstpunkt als Tiefstpreis von 249.- Us Dollar aus dieser Zeit recht nahe kommt.

Spica nun verknüpft aus gegebenen Anlass 2007 die Finsternis vom 11.August 1999 mit der Beobachtung des Autors und Bankers Lips - dem er sein Golddossier 2004 in München überreichte. Was einen weiteren Meilenstein in den mundanen wechselseitigen Geschehen setzte und setzen wird. Denn Am 11.August 1999 bemerkten Marktteilnehmer und Analysten eine wachsende Anspannung der Marktlage, als die 6-Monats-Leasingrate auf 4,12% stieg. Was liegt näher, als die Gestaltungen am Himmel mit der Erscheinung auf Erden in Beziehung zu setzen. Ein Vorgang, den schon die Gründer des I-Ging vor 2000 Jahren so eindrucksvoll beschrieben und als Erkenntnis in ihrem Buch der 64 Hexagramme niederlegten. Hexagramme, die die verschiedenen Sonne/Mond Verbindungen widerspiegeln.

Nimmt man nun den 11.August als Ausgangspunkt dieser heftigen Bewegung am Goldmarkt, so zeigt sich, das es fast exakt 8-Jahre dauerte, bis der langsame und ehrwürdige Saturn auf den Grad der Sonnenfinsternis in 18,5° Löwe zuläuft und aufgrund seiner Vor- und Rückläufigkeit diesen sensiblen Punkt insgesamt dreimal überschreitet. Bedeutet; das der Beschluss aus 1999 - 2006 sowie am 06.April 07 sowie am 12.Mai. 2007 seiner Bestimmung übergeben wird und auch hier, sich auf die Gold-Lease-Rate betreffend auswirken wird. Achten sie also in dieser Zeit verstärkt auf Bewegungen in diese Richtung sowie auf diesen Sektor. Insofern halte ich den gesamten Zeitraum April – Mai für eine sehr interessante Zeit, der am Goldmarkt für Bewegung sorgen und einen neuen Grundstein legen wird.
Grade und Zins - Zeit als Preis.
Auf der anderen Seite weist die Ortszeitgleichung vom 11.08.1999 einen Jupiterstand von 4°41´im Stier auf, was einen Bezug zur sprunghaft ansteigenden Gold-Lease-Rate muten läßt. Es ist übrigends der selbe Grad auf dem Heute zum Frühlingsanfang am 21.03.2007 um 19:15 die laufende Venus zum Liegen kommt. ( Jupiter in 4°41`Stier = 4,41% Gold-Lease-Rate ) Es ist mehr als nur interessant, Grade in Preis und/oder in Prozente umzuwandeln. Ein Gebiet das in der deutschsprachigen Astrologie derzeit nur von Spica praktiziert wird. Lasse mich dennoch eines besseren belehren sollte dies nicht so sein. Übernahme oder Zitate also nur mit Zustimmung von spica.

Spica dazu:
Wenn sich also zeitliche Planetenstände als Preise verstehen lassen, so kann man auch sagen, dass sich Zeit in Preis ausdrückt. Der Preis für ein wirtschaftliches Gut nichts anderes ist als seine momentane Zeit. Statt zu sagen: Die Zeit drückt sich in Preisen aus. Könnte man auch sagen: Der Preis ist nichts anderes als die Verkörperung des momentanen Zeitinhaltes. Damit wäre der Satzbau: Zeit und Preis einfach falsch. Es müsste heissen: Zeit ist Preis, weil der Preis die Wiederspiegelung eines Zeitinhalts wäre. Zur Auswahl stehen dann folgende Sätze:
  • Zeit und Preis
  • Zeit als Preis
  • Zeit oder Preis
  • Zeit ist Preis
Wenn das zeitlose Prinzip des 4.Quadranten in die Zeit tritt, dieses in die Zeit des 3.Quadranten gefügt wird kommt es im weitern Verlauf zu gewissen Bedingungen im 2.Quadranten, die man dann als Preis im 1.Quadranten ablesen kann. Das ganze ist ein ständiger Bewegungsprozess weshalb Preise niemals endgültige oder feststehende Preise sind, sondern immer nur momentane. Herrscht Mangel, steigt bei gleichbleibender Nachfrage der Preis für eine Ware oder ein Gut. Herrscht Überfluss oder Überproduktion sinken aufgrund des grossen Angebots die Preise. Mangel oder Überproduktion und Nachfrage sind die treibenden Kräfte der Märkte bei der Bestimmung des "Zeitpreises"
Preise kann man so betrachtet auch als Ab-bilder planetarischer Konstellationen der Zeit sehen.

Geschrieben von Spica um 14:00 | in:
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