Endlich ist er da, der Pazifik. Da wir uns nun 2 Wochen nicht mehr geduscht haben (Wassermangel im Landesinneren :-) freuen wir uns nun ausgiebig im großen Pool plantschen zu können. Nach unserer Ankunft am Malibu RV Campground haben wir uns natürlich in die Fluten gestürzt.
Tagsdrauf wurde dann Los Angeles bzw. Hollywood unsicher gemacht. Dabei wurden wir natürlich von einer Horde Paparazies verfolgt. Wir werden noch einen Tag hier verbringen auch wenn das Wetter heute ein bissle zu wünschen übrig lässt.
Nach dem erfrischenden letzten Stopp hat es uns nun wieder in die Wüst verschlagen und zwar in den Joshua Tree National Park. Dieser erhählt seinen Namen von den einzigartigen Joshua Trees.
Um die Gegend noch besser zu erkunden, haben wir das Auto mit der Klimaanlage verlassen und uns der Sonne mit den 100 °F (circa 36° C) gnadenlos auszusetzen. Wir haben dann mehrere Wanderungen zum Arch Rock, ins Hidden Valley oder auf den Mount Ryan gemacht.
Nachdem wir wieder einmal einen grandiosen Sonnenuntergang erleben durften, haben uns unsere Zeltnachbarn in die amerikanischen Nachtisch-BBQ-Küche eingewiesen. Sehr süß kann man da nur sagen.
Nach unserem ersten kurzen Zwischenstopp vor 1 Woche, haben wir nun etwas länger Las Vegas erkundet. Viel Licht, viele Leute, viel Essen und jede Menge Automaten....
Nach soviel Trubel haben wir uns für unseren nächsten Stopp ein ruhigeres Plätzchen gesucht: Havasu Lake. Es ist immer noch schön warm, so genießen wir die Sonne am See...
Damit uns aber nicht zu sehr langweilig wird, haben wir am zweiten Tag für ein bissle Action gesorgt. Wir haben uns einen Jetski geliehen und sind damit ein wenig über den See gedüst. Das war extrem spaßig, da die Jetskies auch richtig schnell können.
Auf dem Bild bin ich noch bei den ersten Fahrversuchen zu sehen, später war ich viel zu schnell für den Fotografen. Dieser hat sich dann todesmutig als Klippenspringer versucht:
Der Tag war einfach nur perfekt und ist mit dem standesgemäßen Sonnenuntergang und einem Barbeque zu Ende gegangen.
Bevor wir den Grand Canyon erreicht haben, mussten wir natürlich erstmal den Sieg von Deutschland feieren. Auch wir konnten mittels Internet-Stream ein bissle Fussi schauen...
Leider war wegen dem "blöden" Columbus-Day die Hölle los am North-Rim des Grand Canyon, sodass wir keine Schlafgelegenheit bekommen konnten. So machten wir uns nach einer kleinen Wanderung und dem Sonnenuntergang auf den Weg Richtung Las Vegas...
Sind dann in Huricane (Utah) in einem Motel gelandet und haben dann erst mal typisch amerikanisch gegessen... tastes good !
Nach einem regnerischen letzten Tag in Zion NP sind wir dann frohen Mutes in Richtung Bryce Nationalpark aufgebrochen. Der erste Eindruck war einfach nur "just amazing"! (Voll geil alter, für alle die dem amerikanisch nicht so mächtig sind...)
Da aber auch der Bryce NP so circa. 2300 Meter hoch liegt, war die Nacht wieder entsprechend kalt. Ein paar Amis meinten am Morgen, dass es so um die -2°C gewesen sein sollen. Ein wenig durchgefroren freuten wir uns denoch auf das nächste Highlight: Horseriding...
Um der Kälte ein wenig zu entfliehen, sind wir dann weiter in den Süden geflüchtet: Richtung Lake Powell bzw. Glen Canyon Nationalpark. Wie erhofft änderte sich das Wetter und wir suchten eine Möglichkeit zum Abkühlen. Und so sieht dann das Campen in den USA aus:
Vollkommen erholt machen wir uns nun auf den Weg zum Grand Canyon Nationalpark
Nach unserer längeren Überführungsetappe sind wir wohlbehalten im Zion Nationalpark angekommen. Grandioser Canyon der zum hiking einlädt. Da es den letzten Tag sehr heiß war haben wir uns für die "Nasse Variante" entschieden, doch seht besser selber...
Der hinterste Teil des Canyon kann per nassem Fuß erkundet werden, bis der Canyon sich auf zirka 5 Meter verengt.
Auf den ausdrücklichen Wunsch von P & M noch Canyon Bilder.
Unserer Fortbewegungsmittel unserer Wahl ist ein Nagelneuer schneeweißer Honda Ascent. Fährt sich super... Steffen liebt die Automatik :-)
Endlich haben wir einen Internetanschluss gefunden- bei Starbucks.
Es gibt schon einiges zu berichten:
Yosemite National Park war sehr schön! Am 3.10. konnten wir eine schöne Wanderung durch den Park machen und die Sonne und die Aussicht genießen. Leider war es am Abend und in der Nacht bitterkalt. Am zweiten Morgen war dann draußen plötzlich alles weiß- es hat über Nacht geschneit! Mit letzter Wärme haben wir uns über den Tioga Pass (9956 feet) in die Wüste gerettet.
Das vorunsliegende Death Valley beeindruckte mit extremer Hitze- genau das was wir jetzt brauchten. Die auf den ersten Blick sehr triste Landschaft zeigte ihre Schönheit erst bei genauerem Hinschauen. Vorallem der Sonnenauf- und Untergang am Zarbriskies-Point waren beautiful. Leider erfordert das sehr frühes aufstehen, was vorallem mir manchmal Schwerfällt. ;-)
Im Moment befinden wir uns in Las Vegas, aber nur auf Durchreise zum Zion National Park. Auf dem Rückweg kommen wir aber sicher noch mal in Las Vegas vorbei- müssen ja unsere Millionen abholen ;-)
Viele amerikanische Grüße
bis die Tage auf meinem Blog
PS: Der Fingerprint Check war leider nicht so erfolgreich wie gedacht. Nur Amerikaner können das. HR will das mit der Schule nochmal klären, ob es nicht doch ohne fingerprint geht.
es dauert gar nicht mehr lang bis meine große Reise beginnt. Der Steffen war so lieb mir nen eigenen Blog zu machen, sodass ich euch immer über Neuigkeiten aus den USA informieren kann. Also schaut immer von Zeit zu Zeit rein damit ihr nichts wichtiges verpasst!