Es ist doch immer wieder unglaublich, was einem am frühen Morgen passieren kann.
Ich bin Heute um 6.30 Uhr aus dem Bett, weil mein Mann nach Hause kam und dann erzählt er mir, dass er auf dem Weg nach Hause eine andere Route genommen hat, um zu gucken, ob der leerstehende Supermarkt, immer noch leer steht. Auf dem Weg zurück ist ihm auf der anderen Seite einer Kreuzung ein komisches Tier aufgefallen, was über einen Grünstreifen huschte.
Er war sicher, dass es kein Vogel war und wollte sich das genauer ansehen, also ist er hingefahren und das komische Tier stellte sich als ausgesetzte Meersau raus, die sogleich in die Büsche verschwand.
Sowas lässt mir ja keine Ruhe, also sind wir eine halbe Stunde später da nochmal hingefahren.
Um 7 Uhr ist ja noch nichts los und man kann besser nach einer Meersau suchen.
Der Busch war an einem Parkplatz, sehr dicht bewachsen und fast uneinsehbar, da das Zeug bis auf den Boden belaubt war, aber nach einiger Zeit hat mein Mann es entdeckt und dann ging die Jagerei los.Zum Glück hatte es weisse Stellen im Fell, so konnte man es auch einigermaßen gut erkennen.
Das kleine Vieh war so flink und sehr, sehr scheu. Es ist immer wieder ausgebrochen und wir kamen auch gar nicht bis an den Boden ran, bis es sich in eine andere Ecke des Busches reingewagt hat, in dem ein anderes Zeug wuchs. Jetzt konnte ich unter die Äste kriechen und auch am Boden bleiben. Mein Mann hat es zu mir gescheucht und beim zweiten Versuch hielt ich dann das zappelnde, flutschige (Meersäue sind echt flutschig, wenn die sich lang machen) Tier in der Hand.
20 Minuten hat das Einfangen gedauert, dann ging es mit der Meerwutz zum Supermarkt, denn Holzeinstreu und Futter, habe ich als Kaninchenbesitzerin nicht im Haus.
Jetzt hockt es in einem Käfig, den wir bei Krankheitsfällen immer haben und frisst und trinkt.
Es ist ziemlich munter, aber zu dünn und noch sehr jung.
Was es für ein Geschlecht hat, muss ich später nachsehen. Es braucht erstmal Ruhe. Wir haben es ein bischen abgetrennt, so das keine Katze drann kommt, da wir nicht sicher sind, ob es Flöhe, oder sonstige Mitbewohner hat.
Am Montag werde ich beim Tierheim anrufen, denn bleiben kann die Wutze nicht, so süss sie auch ist ^^
Damit habe ich dann für Heute genug erlebt (und ich hab noch nicht einmal gefrühstückt *lach*)
Kleine Aktualisierung: Ich habe gerade im TH angerufen und gefragt, ob eine Vermisstenanzeige vorliegt. Tut sie nicht, aber ich habe Wutz jetzt als Fundtier angegeben und meine Telefonnummer gleich mit. Wenn es jemand gehört und dieser jemand sich ans TH wendet, dann wird meine Nummer weitergereicht.
Ich bin mir aber fast sicher, dass die Sau ausgesetzt wurde.
Erstens: Wenn man sich im neuen Blog ein Konto erstellt, dann sollte man auch darauf achten, nicht seine Schein-E-Mail-Addy zu benutzen, die zwar funktioniert, aber nicht abrufbar ist, denn sonst kann man seine Bestätigungsmail nicht lesen und somit auch sein Benutzerkonto nicht aktivieren.
Blöd von mir!
Zweitens: Einen grossen Walnusseisbecher mit viel Sahne und kandierten Nüssen zu verdrücken, ist zwar traumhaft lecker, tut aber einem Zucker und Fett entwöhnten Magen leider nicht gut.
Aber boah, war das lecker! ^^
Drittens: Hatte ich hier Heute zum allerersten Mal ein Spamkommentar, den ich sogleich entfernt habe. Soll ich jetzt jubeln, oder sauer sein?
Vor kurzem bin ich im Kaufhof über einen Bücherwühltisch gefallen. Preisreduzierungen wohin das Auge blickt und ich konnte mir gleich zwei John Sinclair Bücher und einen Scheibenweltroman greifen und dann fiel mir ein Buch in die Hand, dessen Rückseitentext mir ziemlich gut gefallen hat.
Bann des Blutes von Patricia Briggs
Nach "Ruf des Mondes" ein neuer Fall für Mercy Thompson
Mercy Thompson ist stolze Besitzerin einer kleinen Autowerkstatt. Und sie ist eine Walkerin - das heisst, sie verfügt seit Geburt an über die Gabe, sich in einen Kojoten zu verwandeln. Manchmal wäre sie gerne eine ganz normale junge Frau, mit normalen Freunden. Doch ihre Welt ist dunkel und gefährlich. Wie sehr, erfährt Mercy, als ihr attraktiver Nachbar, ein Vampir, ihre Hilfe benötigt.
Ich habe es verschlungen ^^
Auch wenn es der zweite Teil der Mercy Thompson Reihe ist, hatte ich von Anfang an keine Schwierigkeiten in die Geschichte reinzukommen und vor allem, drin zu bleiben.
Nach dem Buch musste ich unbedingt mehr haben und ein kurzer Aufenthalt bei Amazon versprach mir drei weitere Bücher (das Fünfte erscheint auch bald), die ich sofort haben musste.
Gestern bestellt und heute liegen sie schon auf meinem Regal und ich freu mich wie Hulle.
das der Free-Blog Server heute etwas standhafter ist, als in den letzten Tagen (da soll mal einer sagen, ich denk nicht positiv), wollte ich euch zeigen, was aus dem Sneek peak Projekt geworden ist.
Gestern bin ich so gut wie fertig geworden.
Dendrobates azureus, oder auch blauer Pfeilgiftfrosch.
Das wird ein Geburtstagsgeschenk.
Eigendlich fehlen noch Tautropfen, aber die kann ich nicht.
Ansonsten hoffe ich, dass ich heute noch irgendwann wieder in meinen Blog komme und das der gute Xeo nicht von Ausserirdischen entführt wurde.
Das Forum ist ja nun auch weg.
Ich bin die ganze Server-Ausfallzeit ruhig geblieben, aber so langsam mach ich mir doch Sorgen (ja gut, DAS war jetzt nicht mehr so positiv).
Heute mittag um kurz nach 12 Uhr, wurde es am Himmel irgendwie dunkel und wir wollten eigendlich noch schnell Katzenstreu kaufen fahren, aber soweit sind wir gar nicht gekommen.
Plötzlich war es so duster wie bei der Sonnenfinsternis 1999. Es waren unglaublich dichte und dunkle Wolken am Himmel und mit einem Mal brach die Hölle los.
Es kam ein unglaublich starker Wind auf, der Kyrill in den Schatten stellte, alle Fenster krachten zu, der Schirm auf dem Balkon wollte nicht mehr stehen bleiben und wir sind wie die Irren durch die Wohnung gerannt, um alles zu sichern.
Innerhalb kürzester Zeit flogen soviele Blätter und Baumsamen (scheiss Platanen) durch die Luft, dass sich alles auf dem Balkon und sogar in meiner Küche sammelte.
Der Wind blies wie verrückt, der Regen peitschte durch die Luft und als ich gerade den Wald aus meiner Küche gesaugt habe, fing der Feueralarm von den Dächern an zu plärren.
10 Minuten lang war wirklich Weltuntergangsstimmung.
Wind und Regen trommelten gegen die Fenster, einige haben wir immer abwechselnd aufgehalten, denn die Temperatur fiel sturzartig um 15 Grad ab und von der kalten Luft wollten wir soviel wie möglich ab haben, in der heissen Wohnung. Das es dabei reinregnete war da völlig egal.
So schnell wie alles gekommen ist, war es auch schon wieder vorbei und dann wurde es wirklich Zeit, um schnell Katzenstreu und ein paar Lebensmittel zu holen.
Was wir zu sehen bekamen war der Wahnsinn.
Überall dicke, abgebrochene Äste auf den Grünstreifen und Strassen.
Viele, viele entwurzelte Bäume.
Einige junge Bäume waren mitten drin abgeknickt und einfach weggeweht worden.
Bei Aldi wurde ein Auto abgeschleppt, dem ein dicker Ast die Windschutzscheibe zertrümmert hat und die Rheinprommenade war über und über mit Ästen zugepflastert, abgesehen von den grossen, entwurzelten Pappeln, die zu sehen waren.
10 Minuten lang haben ausgereicht um eine Menge Schaden anzurichten und immer noch rast die Feuerwehr mit Sirenen durch die Strassen.
Mittlerweile scheint die Sonne wieder auf uns herab. Wenn es draussen nicht noch so chaotisch wäre, könnte man glatt glauben, dass man das nur geträumt hat.
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