10.02.2010 - Alle schlechten Dinge sind drei
Ich fühle mich vom Schicksal verarscht.
Ich war gestern so froh, dass Joschi nach 5 Tagen Dauerbehandlung wieder frisst und kackt und schon habe ich das nächste Problem.
Jule kann ihre Hinterbeine nicht mehr bewegen.
Gestern abend fing das an und nun kann sie kaum noch laufen.
3 Wochen nach ihrer Notkastration.
Ich weiss gar nicht was ich sagen soll, dass kann alles gar nicht wahr sein.
Mit den Kaninchen schlittere ich von einer Notsituation in die andere und die Tierarztrechnung ist kaum noch zu bezahlen.
Ich bin echt fertig.
Edit:
Zurück vom TA, die aber auch nicht viel machen konnte. Wir behandeln jetzt auf Verdacht einer Zerrung mit Metacam (gegen Entzündungen und Schmerzen) und einem Vitamin B Komplex.
E.C. kann nicht ausgeschlossen werden, da Jule aber sonst fit ist und frisst, sollen wir erstmal abwarten.
In drei, vier Tagen muss eine Besserung da sein, wenn nicht steht eine Titerbestimmung auf E.C. an.
Sie darf sich jetzt nicht unnötig bewegen und ich habe ihre Toilette schon gegen eine niedrigere ausgetauscht und den restlichen Laminat im Gehege mit Handtüchern ausgelegt, damit sie nicht wegrutscht.
Hoffentlich funktioniert die Gabe der Medis, denn sie werden oral verabreicht und das kann sie ja leicht wieder ausspucken.
Gut, jetzt heisst es warten und gut beobachten.
Update: Morgen werde ich auf jeden Fall bei der TÄ anrufen und sie bitten mit der Medikamentation gegen E.C. anzufangen.
Jule kann nun die Hinterbeine gar nicht mehr bewegen. Sie lag die meiste Zeit im Klo rum und nun habe ich sie zum fressen da rausgehoben. Sie schleift die Beine hinter sich her, aber sie hat keine Schmerzen und wirft gerade das Holzspielzeug durch die Gegend. Anscheinend ist sie froh nicht mehr im Klo zu liegen und lässt ein paar angestaute Hummeln aus ihrem Hintern.
Mehr gibts momentan nicht zu berichten.
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