17.03.2010 - Schott Schrott
Boah, erinnert ihr euch an diese Windowcolor Welle?
Alles ist mit diesen Farben verschönert worden und es gab wirklich wunderschöne Motive, die sich lohnten ans Fenster geklebt zu werden.
Als diese Welle schon abebbte, habe ich für ein Fenster, kleine Sternenfiguren mit einem Mond und einer Sonne, kleinen Sternen und Schäfchen auf Wolken gezaubert.
Diese habe ich, ohne Adhäsionsfolie, einfach ans Fenster geklatscht und dort durften sie dann viele Jahre kleben, oder besser gesagt, mit dem Fenster verschmelzen.
Unwiederruflich, denn ab kriegt man den Driss hinterher nicht mehr.
Irgendwann hat man sich aber satt gesehen und wenn die Sonne scheint und man eh im Putzwahn ist, will man dieses Zeug wieder irgendwie runterbekommen.
Knibbeln hilft nicht. So schiebt man sich nur die harten Plastiksplitter unter den Fingernagel.
Googel hat herausgefunden, dass sich leidgeplagte Hausfrauen mit Ceranfeldklingen helfen.
Na prima. Hab ich doch so ein Teil ungenutzt in der Schublade rumfliegen und ich muss sagen, damit lässt sich wirklich auch die festgebackenste Plastikkacke am Fenster entfernen.
Bis zu einem bestimmten Grad, denn mittendrin ist mir die Klinge abgebrochen.

Rechts blieb aber noch ein kleines Stück der Klinge übrig und so konnte ich dann weiterspachteln.
Wenigstens solange bis sich auch der Rest der Klinge verabschiedet hat.
Windowcolor ist also der letzte Dreck und pappt sich so hart ans Fenster, dass Metall zerspringt, aber ich habe es geschafft.
Der Dreck ist ab und die Fenster sogar noch geputzt und nie, nie wieder kommt mir sowas ans Fenster.
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