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27.04.2007 - 02:36 PM - Renovierungsarbeiten
Liebe Blogleserinnen und Freunde,
da ich total im Stress stecke derzeit (im Büro genauso wie im privaten Bereich... ihr wisst ja vielleicht, wir renovieren und dann hab ich meine Bewerbungs-Campagne begonnen, der SCO-Urlaub steht an...), habe ich damit heute begonnen, zunächst NUR in meinem Twoday-Blog zu posten, um mir das Parallelbloggen zu ersparen.
Ich werde versuchen, euch dort auf dem Laufenden zu halten und auch meine Blogrunde nach und nach in kleineren Dosen beibehalten.
Bitte seht es mir nach... der Tag könnte gut und gern doppelt so viele Stunden haben und ich hätte immer noch gut zu tun *gg*
Ich wünsche euch schon mal ein schönes Wochenende und danke euch vorab für euer Verständnis! - Eure Sunsy |
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22.04.2007 - 11:24 PM - Ich lese: Tintenblut
Den "...Schatten" hab ich heute Morgen ausgelesen. Ein wirklich gutes Buch. Ich konnte es streckenweise kaum aus der Hand legen, wenn ich auch so manche Passage doppelt lesen musste, ehe ich kapiert habe, was wer wo wann wie... aber das könnt ihr ja selbst nachlesen 
Das nächste Buch darf wieder ein Wanderbuch sein, diesmal aus dem Reich der Fantasy:
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Cornelia Funke
Tintenblut
Fantasy-Jugendbuch
Dressler-Verlag
HC, 729 Seiten
ISBN: 3791504673
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Inhaltsangabe über Ama*on:
Endlich geht sie weiter, die Geschichte um Tintenherz -- das Buch, das Meggies Leben für immer verändert hat. Im ersten Band wurden einige Figuren aus Tintenherz in die reale Welt "hineingelesen". Und es kostete viel Mühe und einige Opfer, die Bedrohung durch den Bösewicht Capricorn abzuwenden. Tintenblut nun beginnt mit einer der berührendsten und tragischsten Figuren aus Tintenherz: Staubfinger. Nach Jahren der Sehnsucht nach seiner Tintenwelt hat er endlich jemanden gefunden, der ihn zurücklesen kann. Doch dieser Mann, der sich Orpheus nennt, ist mit dem Schurken Basta im Bunde. Und so gelangt Staubfinger zwar zurück in die Tintenwelt -- aber sein treuer Begleiter Farid nicht. Farid weiß, dass in der Tintenwelt der Tod auf Staubfinger wartet. Und so geht er zu Meggie und bittet sie, ihn ebenfalls in die Tintenwelt zu lesen. Meggie lässt sich überreden, aber sie besteht darauf, mitzukommen. Obwohl sie weiß, dass sie sich damit auf ein ungewisses Schicksal einlässt -- und ihren Eltern das Herz bricht.
So findet Meggie sich in der vertrauten und zugleich völlig fremden Tintenwelt wieder. Einer Welt voller Magie, fantastischer Wesen, grausamer Tyrannen und vogelfreier Spielleute. Staubfinger hat dort seine geliebte Frau wiedergefunden -- aber kann er seinem vorbestimmten Schicksal entgehen? Farid und Meggie finden zwar den Schriftsteller, der die Tintenwelt erschaffen hat, doch seine halbherzigen Versuche, ihnen zu helfen, machen alles nur noch schlimmer. Als wäre das alles nicht schon schrecklich genug, hat Basta inzwischen in der realen Welt Meggies Familie gefunden, und bald ist er ebenfalls wieder in der Tintenwelt -- ebenso wie Meggies Eltern. Mo wird angeschossen, der grausame Natternkopf rüstet sich zur Übernahme der Macht, Basta jagt Meggie und Staubfinger. Und dann werden Meggie und Mo auch noch zu Gefangenen des Natternkopfs ...
Die Macht von Wörtern und Geschichten und die Frage nach der Möglichkeit, ein offenbar vorherbestimmtes Schicksal zu ändern: Das sind auch die Themen dieses zweiten Bandes um die Tintenwelt. Stärker noch als im ersten Band durchdringen sich hier reale und fiktive Welt. Diesmal werden die "echten" Figuren in die Welt des Buches Tintenherz versetzt und müssen sich in dieser fremden Umgebung behaupten. Und die ist wundersam, fantastisch und lässt einen immer wieder staunen -- aber vor allem ist sie grausam, düster und schrecklich. Wer dieses Buch liest, sollte sich deshalb auf ein alptraumhaftes Abenteuer voller Verzweiflung vorbereiten, durchsetzt nur von kleinen Momenten von Hoffnung. Hoffnung auch darauf, dass im dritten Band doch noch alles gut werden kann -- auch wenn es am Ende von Tintenblut nicht danach aussieht. --Gabi Neumayer
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18.04.2007 - 07:44 PM - Rezi: Boudica - Die Herrin der Kelten
Eine weitere Rezension, die ich für die Histo-Couch geschrieben haben:
Inhaltsangabe:
Britannien im Jahre 33 n. Chr.: Schon lange wird Breaca, die rothaarige Tochter des Kelten-Anführers vom Stamm der Eceni, von einem Traum verfolgt, den sie nicht deuten kann: Ihr Volk wird von Adlern attackiert. Noch ahnt sie nicht, dass dies ein Zeichen für die kommende Invasion Britanniens durch die Römer und ihre von einer Adlerstandarte angeführte IX. Legion ist. Im Kampf gegen die Eroberer wird Breaca zur gefeierten Kriegerin und Königin der Kelten - zu "Boudica - die Siegreiche".
Bereits bei ihrer ersten schicksalhaften Begegnung können sich Breaca und Caradoc, der zukünftige keltische Kriegsherr in Britannien, nicht leiden. Caradoc fehlt in Breacas Augen eindeutig der Respekt für die alten keltischen Traditionen. Aber ein Besuch ihrer Familie am Hof von Caradocs Vater ist unvermeidlich. Dort jedoch geschieht das Entsetzliche: Bei einem überraschenden Überfall der Römer wird ihr Halbbruder Bán entführt und als Sklave verschleppt. Für Bán gibt es nur einen Grund weiter zu leben: Rache an dem vermuteten Verräter Caradoc. Schnell steigt der Gefangene in den Rängen der römischen Kavallerie auf und wird schließlich Mitglied der römischen Eroberungstruppen in Britannien. Allerdings ahnt er nicht, dass seine Schwester Breaca angesichts der Übermacht der römischen Gegner längst ihre Differenzen mit Caradoc beendet hat. Eines Tages stehen sie sich dann gegenüber: Bán, der listig die Armeen Britanniens schwächt, und seine totgeglaubte Schwester Breaca, die in den Armen eines Verräters liegt. Es ist die Nacht vor der entscheidenden Schlacht bei Medway...
Meine Meinung:
Eine atemberaubende Reise ins erste Jahrhundert nach Christus
Wen das britische Inselreich, historische Persönlichkeiten und keltische Kultur interessiert, würde bestimmt gern in eine Zeitmaschine steigen und alles mit eigenen Augen betrachten. Da dies jedoch (noch) nicht geht, müssen wir uns mit Geschichtsbüchern behelfen. Und manchmal haben wir Glück und geraten an ein solches Buch, das historische Fragmente einer längst vergangenen Zeit derart zusammen setzt, dass eine Legende lebendig wird.
Träumer, Sänger und Götter
Breaca verliert nicht nur mit gerade 12 Jahren bei einem Überfall ihre Mutter. Als sie sich verteidigen muss, tötet sie ihren ersten Krieger und wird so selbst zur Kriegerin. Sie wächst mit ihrer Sippe, den Eceni, auf. Während ihr Bruder Bán bereits mit 8 Jahren seinen ersten Traum hat, befürchtet Breaca schon fast, nie einen zu bekommen. Doch während sie die vorgeschriebenen drei Tage in Abgeschiedenheit und Einsamkeit verbringt, erscheint ihr die ältere Großmutter und zeigt ihr durch eine Vision künftige Ereignisse.
Breaca wächst zu einer jungen Frau heran, immer mehr Kriegerin als Träumerin. Und dann kommt der Tag, an dem sich ihre Vision bewahrheitet: Die römischen Legionen fallen in Britannien ein...
Die Schlacht bei Medway
Bei ihrer Vorbereitung hat die schottische Autorin Manda Scott große Sorgfalt walten lassen und viele Daten zusammen getragen von Personen, die einigen Aufzeichnungen gemäß tatsächlich gelebt haben. Da wäre zum Beispiel Gaius Julius Cäsar Germanicus, Caligula genannt. Sie skizziert seine Person so detailliert, dass sie sich mit der Vorstellung, die der Leser bereits haben mag, völlig deckt. Es fällt leicht, sich seine Macht und Grausamkeit vorzustellen. Auch Boudica ist eine historische Persönlichkeit, wenn auch sehr wenig über sie bekannt ist, während über Cunobelin und seine drei Söhne wie beispielsweise Caradoc mehr Quellen existieren. Dennoch sind die historischen Aufzeichnungen natürlich sehr dürftig, wodurch Manda Scott auf ihre Fantasie angewiesen war.
Das Buch beginnt mit dem Überfall auf die Eceni, so dass der Leser mitten ins Geschehen katapultiert wird. Nach und nach lässt Manda Scott den Leser ein ziemlich genaues Bild der Lebensweise dieses Volkes, ihren Ansichten und Werten gewinnen. Einzelne Charaktere werden sorgfältig beschrieben, viele Details sorgen dafür, dass ein kaleidoskopartiges Bild entsteht. Hautnah kann der Leser die Entwicklung handelnder Personen mit verfolgen: Wie sie heranwachsen und älter werden, Fehler begehen und Intrigen spinnen, sich von einander entfernen aber auch zueinander finden.
Ein großartiges Epos
Dieses Buch ist nicht nur ein Roman, es ist viel mehr. Historie und Fantasie ergeben ein wunderschönes frühzeitliches Epos, und mir ist nicht nur einmal der Vergleich zu „Ben Hur“ eingefallen. Während Spannung immer da ist, fühlt der Leser diese dann ansteigen, als sich die Legionen auf den Weg machen und abzusehen ist, dass 4 Legionen mit 40.000 bewaffneten Männern die zusammengeschlossenen Stämme zahlenmäßig bei weitem übersteigen...
Zum Glück ist dies der erste Band mit 758 klein bedruckten Seiten, drei weitere folgen, in denen wir uns auf Boudica, „sie, die den Sieg bringt“, freuen können.
Ein grandioses Werk, etwas ganz Besonderes und die volle Punktzahl mehr als wert!
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16.04.2007 - 06:54 PM - Abstimmung zum Superblog 2007
So, nun ist es soweit und es kann abgestimmt werden, welcher Blog Superblog 2007 wird. 
Leider ist es hier bei free-blog.in nicht möglich Skripte einzubinden, weshalb ich euch nur den Link zur Abstimmung hier einstellen kann:
Abstimmen
Diese Abstimmung findet im Rahmen der Superblogs 2007 statt.
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15.04.2007 - 06:44 PM - Ich lese: Der Schatten
"Die Bluterbin" habe ich an diesem Wochenende in der Sonne in einem Rutsch ausgelesen. Die Rezi dazu erscheint natürlich erst wieder auf der Histo-Couch, bevor ich sie auch hier veröffentlichen werde.
Für die nächsten Tage habe ich mir wieder ein Wanderbuch vom Stapel geholt:

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Petra Hammesfahr
Der Schatten
Thriller
Clubausgabe
HC, 480 Seiten
ISBN: 3805208030
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Inhaltsangabe über A*azon
"Sie wollte schreien ... doch über ihre Lippen kamen nur keuchende Atemzüge und nach Irrsinn klingende Silben." Was ist in dieser Nacht im Hause Helling geschehen? Therese Helling wird brutal ermordet, ihre Schwiegertochter liegt mit 3,8 Promille auf der Couch und ihr Baby ist verschwunden.
Stella Helling, früher engagierte und sehr erfolgreiche Filmproduzentin, kann sich am nächsten Tag außer an die Wiederholung ihres großen Filmerfolgs im Fernsehen an nicht mehr viel erinnern. „Dass sie heute wieder ansprechbar war, spricht für eine geübte Leber“. Ihr Mann Heiner, Polizeibeamter, hatte in dieser schrecklichen Nacht Dienst. Die Rekonstruktion der Ereignisse gestaltet sich schwierig. Und: es ist nicht der einzige Mord, den es aufzuklären gilt.
Ich freue mich schon richtig auf diesen Thriller. Um ehrlich zu sein brauche ich eine Pause von historischen Romanen...
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