My Own Poems
If A Friendchip Break

10.11.2008 um 18:28 in | Kommentare: [0] | Kommentieren

leblos in die ferne blickend,
starr in die tiefe sinkend,
ein trauriger blick zurück zu dir,
einsam ist es hier.

das Messer in der hand,
mein blut spritzt an die wand.
im Geiste in deinen armen,
die Realität darf ich nicht mehr haben.

deine blicke haben sich tief eingebrannt,
mein herz sich drehte und wand.
meine Seele zertrümmert,
und dich nie wieder drum gekümmert.

werd dich nie mehr sehn,
bleib dort stehen,
geh nicht weiter,
bleib ruhig heiter,
wie du immer bist,
und dabei mein herz zerfrisst.

darf dich nicht lieben,
werd dich nicht kriegen,

werd mein leben beenden und uns beiden frieden schenken...



Liebst du mich?

9.11.2008 um 19:43 in | Kommentare: [0] | Kommentieren

seine finger verkrallten sich in ihrem hemdkragen, als er sie zu sich hoch zu ziehen versuchte, beharrlich und unnachgiebig in seinem handeln.
"was willst du?" haucht sie.
"liebe mich", flüsterte er.
"liebe mich, alice."
ihr vernebelter blick begleitete ihn, starr auf sein gesicht gerichtet und ein lächeln zog über die schmalen lippen.
wie er so an ihren kleidern zog und zerrte, die fingerknöchel vom ausgeübten druck schon ganz weiß. mehr als ein lächeln hatte sie nicht übrig.
"tom.."
"liebe mich, hörst du nicht!?"
seine stimme überschlug sich erneut in einem klangvollen singsang, als er an ihr rüttelte und sie schüttelte, wie einen apfelbaum, von dem die äpfel endlich fallen sollten. dann ließ er ab, stieß sie fort von sich, ungeduldig, offenbar resigniert in dem, was er tat. wie ein tier in einer zelle schritt er auf und nieder, immer wieder.
"verlange ich denn soviel, alice? habe ich nicht alles getan, alles?"
doch sie lächelte nur, und schaute ihn nun an, als würde sie durch ihn hindurchblicken.
"du willst, dass ich dich liebe, tom...du willst, dass ich dich liebe.." lallte sie monoton immer wieder und streckte die hand nach der flasche auf dem nachttisch aus, als tom sie mit einer heftigen bewegung vom tisch fegte, und das glas nur so splitterte.
"hör auf, mich sollst du lieben! nicht das da!"
seine bittere, böse stimme ließ sie panisch zusammenzucken, krümmte sich der dünne körper leicht erschrocken, und die augen von alice kniffen sich kurz unwillkürlich zusammen. langsam öffnete sie eines, dann das andere.
"ich liebe..." brachte sie stockend hervor, sich aufs bett nach hinten fallen lassend, das gesicht vergrabend, während sie sprach, das schwarze haar ihren blick verdeckend.
"...keine scherbenhaufen."
da stand er, mitten im scherbenhaufen, und er wusste nicht einmal, welchen sie jetzt meinte. die lippen waren fest aufeinander gepresst, die augen dunkel, als er sie am handgelenk hochriss, so fest, dass ihr kopf dabei gefährlich nach hinten sackte.
"was willst du mir damit sagen, alice? was willst du mir sagen, verdammt?" brachte er aufgebracht hervor, ihr gesicht näher zu sich ziehend, während sie ihm nun erneut jenes lächeln schenkte, das ihn seit tagen wahnsinnig machte.
"du weißt nicht, wie das ist", flüsterte sie abwesend, als würde sie mit sich selbst reden. "gin oder bitterkeit, oder was auch immer es ist. irgendwas schluckst du immer runter, und ich schlucke lieber gin, als all die sorgen.."
und sie lachte lauthals, während er ungläubig sie immer noch halb aufgerichtet festhielt wie eine marionette. ihr lachen war schon fast boshaft, fast schon bitter wie er selbst. und es machte ihm angst.
und er erkannte zum ersten mal, dass sie wohl noch mehr litt als er.
"denn weißt du..", fuhr sie fort, als ihr lachen endlich verstummte mit einer stimme, die wie verträumt wirkte. "manchmal nenne ich den gin liebevoll jim und denke mir, dass er ein mensch ist, der mich versteht. ich erzähl ihm dinge, wenn wir zweisam sind, die ich dir nicht sagen kann."
"du..erzählst einem dämlichen alkohol mehr, als mir?" fragte er atemlos, sie loslassend, so dass sie wieder nach hinten sackte, und auf dem bett liegen blieb, die augen verdreht, als würden starke schmerzen sie plagen.
"warum..?"
und sie krümmte sich, als sie die decke des bettes ergriff und versuchte um ihren körper zu legen.
"weil er mich schlafen lässt..und du nicht".
langsam ließ er sich neben sie nieder, saß so am bettesrand, ungläubig und verwirrt.
"aber..liebst du mich denn nicht, alice?"
schweigen trat ein, bevor ihre zerbrechliche stimme kaum hörbar antwortete.
"ich tat es, bevor du mich fragtest, aber ich lasse mich nicht peitschen, tom, ich lasse mich nicht mit worten peitschen."
kälte kroch an ihm hoch, den nacken heraus und dann hinab, vereiste sein herz, als er diese kalten worte hörte.
"ich habe dich nicht gepeitscht, alice, nur war das meine art dir meine liebe zu zeigen. was hätte ich denn machen sollen, als die angst mich peitschte, prinzessin?"
"sie wie ich aushalten"
"pah, du hast sich ausgehalten, du hast sie ersoffen!"
"ich habe nicht die angst ersoffen, sondern mich ertränken lassen.. jetzt muss ich schauen, wie ich schwimmen lerne"
das sagt sie, während sie weiterhin die augen geschlossen hatte.
und er schwieg.
"liebst du mich, alice?"
"frag mich lieber, ob ich mich selbst liebe, ... oder ob deine liebe mich liebt oder nur hält."
doch er blieb beharrlich.
"liebst du mich, alice?"
"ich liebte dich, bevor du mich danach fragtest..."
da öffnete sie die dunklen augen und blickte die weisse wand vor sich an, die lippen aufeinander gepresst, bevor sie weitersprach.
"..aber ich bin damals gestorben, als die ketten mich würgten. als ich wollte, dass du mich hielst, hast du weggeschaut. hast dich in sicherheit gewogen. jetzt liebe ich mich nicht mehr.."
"dich?..meinst du nicht mich?"
zaghaft war die frage, doch die antwort noch viel zaghafter.
"mich meine ich...nur mich."
da stand er auf und ging.
und seine fragen und ungeklärtheiten blieben liegen, wie die scherben durch die er ging. knirschend gab das glas unter seinen füßen nach.
und er unter ihren antworten.
"liebst du mich, tom..?" erklang plötzlich ihre stimme, als er schon an der tür war.
"sonst würde ich dir nicht wehtun", war seine antwort, begleitet von einem ungläubigen lächeln seiner selbst, erstaunt, weil er das sagte, und doch - es war wahr.
"würde ich weder dir, noch mir wehtun. sonst würde ich einfach gehn..."

(entschuldigt das alles klein geschrieben ist, und sollten Rechschreibfehler drinne sein, ich übernehme keine haftung^^)



Dunkler Ort

2.10.2008 um 20:10 in | Kommentare: [0] | Kommentieren

Dunkler Ort in meinem Herzen.
Dunkler Ort mit all den Schmerzen.
Schwarze Wolken ziehen auf,
Und alle Dinge nehmen ihren lauf.
Ein tiefer Abgrund liegt vor mir,
Und ich versteck mich einfach hier,
An dem dunklen Ort in meinem Herzen,
Und ertrage all die quälenden Schmerzen!!



Unerwünscht

2.10.2008 um 19:01 in | Kommentare: [0] | Kommentieren

Wozu noch bleiben,
    Wenn man unerwünscht ist?
Wozu noch leiden,
    Wenn sich eh nichts ändert?
Wozu noch leben,
    Wenn es nur weitere Schmerzen bringt?



Zurück

2.10.2008 um 14:28 in | Kommentare: [0] | Kommentieren

Ihr erster Stich ins Glück,
    Die Wunde bleibt für immer.
Ein goldener Augenblick,
    Und jedes mal wirds schlimmer.
Schatten und Licht, nehmen ihr die Sicht,
    Sie kommt nicht mehr zurück



Dunkel

1.10.2008 um 21:34 in | Kommentare: [0] | Kommentieren

Dunkel ist der Ort an dem ich Lebe.
Dunkel wie die Nacht in der ich Sterbe.
Verzweifelt und allein gelassen,
Greife ich nach all den Sachen,
Die mich noch am Leben halten,
An dem Ort, dem Dunklen, Kalten.
Nur der Lichtschein meines Liebsten,

Lässt mich Leben und Genießen.
Durch ihn drang Licht in meine Welt
Und schützt mich wie ein Zelt.
Er bleibt bei mir und geht nicht fort,
Jetzt ertrag ich diesen dunklen Ort!



The Ripper

1.10.2008 um 21:15 in | Kommentare: [0] | Kommentieren

Oh Jack, oh drück doch zu und würge mich
ich fleh dich an, ich bitte dich
denn ich will sie nicht vergießen,
all die Tränen die noch fließen.

Jackie Jack, ich will es spüren,
möcht, dass Hände mich berühren
drück mich an die Wand und schrei
tu mir weh und zähl bis drei.

Jack du bist zu sanft zu mir,
sag ich lächelnd noch zu dir
tu mir weh, verzei mir nicht
ich möcht, dass all mein Stolz zerbricht.

Wie arrogant bin ich gewesen
ich wollt in anderen Augen lesen
verfügte über Macht und Recht
Oh Jack, die Welt ist wirklich schlecht.

Und schlecht bin ich, mein lieber Jack
you thought im white, but i'm just black
so bite me, tread me, kill me, please
auf dass sich jener Kreislauf schließt!