
Hier schreibe ich meine Erfahrungen über den Anbau von Tomaten in Kübeln nieder.
Alle Angaben sind natürlich ohne Gewähr, weil jeder seinem eigenen Geschmack folgt, der sich über die Jahre verändert, und eine Sorte je nach Wetterlage etc. nicht jedes Jahr gleich gut oder schlecht ausfällt.
Ich habe wenig geschützten, überdachten Raum auf der Terrasse zur Verfügung und ziehe die Paradeiser seit Jahren in großen Blumentöpfen.
Jahr für Jahr probiere ich für mich neue Sorten aus, bevorzugt "alte" und besonders aromatische Tomaten. 2009 baue ich 39 verschiedene Sorten an; weiße, gelbe, orange, grüne, rote und fast schwarze Salat-, Fleisch- und kleinfrüchtige Tomaten aus aller Herren Länder.
Für meine Platzverhältnisse sind's heuer so viele, dass ich nicht nur die großfrüchtigen ordentlich ausgeizen musste. 2008 konnte ich viele Sorten mehrtriebig ziehen, nicht nur die kleinbeerigen.
Es war diesen Juli lange überraschend kalt und regnerisch - kein Tomatenwetter! Hoffen wir das Beste. Ende August bin ich klüger...
2010: Dieses Frühjahr ist es geradezu zum wahnsinnig werden! Ich habe zehnmal soviele neue, unwiderstehliche Sorten herausgepickt und bestellt oder mit Enthusiasten getauscht, wie ich überhaupt Pflanzen unterbringen könnte. Von den Lagerbeständen aus Vorjahren, die ich noch nicht angebaut habe und die in meiner Samentruhe schlummern, ganz zu schweigen! Das anhaltend kühle Wetter bremst meine kleinen Pflanzen aus und Mitte Juni ist es immer noch nicht wärmer.
Die Sorten, die nicht zum Zuge kommen, lege ich auf Eis. Die endlose Geschichte, nach den Tomaten ist vor den Tomaten, und umgekehrt.
Der Großteil meiner Tomatenblogseiten ist nicht oder nur gelegentlich öffentlich zugänglich.
Cara
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